Schlagwort-Archive: Fastenzeit

2. Fastensonntag C

2. Fastensonntag (= „Reminiscere“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 17. März 2019

Liturgische Texte zum 2. Fastensonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers:

Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiae tuae, quae a saeculo sunt: ne umquam dominentur nobis inimici nostri: libera nos Deus Israel ex omnibus angustiis nostris.

Denk an dein Erbarmen, Herr, und an die Taten deiner Huld; denn sie bestehen seit Ewigkeit. Lass unsere Feinde nicht triumphieren! Befreie uns, Gott Israels, aus all unseren Nöten.
(Ps 25,6.2.22)

2-Reminiscere

Tagesgebet
Gott, du hast uns geboten,
auf deinen geliebten Sohn zu hören.
Nähre uns mit deinem Wort
und reinige die Augen unseres Geistes,
damit wir fähig werden,
deine Herrlichkeit zu erkennen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch Genesis (Gen 15,5-12.17-18)
Abraham glaubte dem HERRN – der HERR schloss mit ihm einen Bund

Antwortpsalm: Ps 27, 1.7-8.9.13-14
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil“

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi (Phil 3,17 – 4,1)
Christus wird uns verwandeln in die Gestalt seines verherrlichten Leibes 

Ruf vor dem Evangelium (Mt 4,4b) 
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!
Aus der leuchtenden Wolke rief die Stimme des Vaters:
Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören.
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Evangelium nach Lukas (Lk 9,28b-36)
Während Jesus betete, veränderte sich das Aussehen seines Gewandes

* * *

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EvangelientextLk 9,28b-36 (Studienübersetzung)

28 Es geschah aber nach diesen Worten ungefähr acht Tage
und beiseite nehmend (den) Petrus und (den) Johannes und (den) Jakobus
er stieg hinauf auf den Berg, um zu beten.

29 Und es geschah in dem beten/ während er betet
das Aussehen des Gesichtes von ihm – verändert
und das Gewand von ihm leuchtend/ weiß strahlend.

30 Und siehe –
zwei Männer sprachen miteinander mit ihm
der eine, der war Mose und (der andere) Elia,

31 die waren sehend gemacht worden in Herrlichkeit/ Glanz
sie sagten den Hinausweg/ Exodus/ Ausgang/ Auszug von ihm
der im Begriff sei/ der sich sollte erfüllen/ vollständig werden in Jerusalem.

32 Der aber Petrus und die mit ihm
sie waren beschwert/ bedrückt/ belästigt worden vom Schlaf;
vollends wach werdend aber sahen sie die Herrlichkeit/ den Glanz von ihm
und die zwei Männer, die zusammenstehen (mit/ bei) ihm.

33 Und es geschah
in dem sich trennen ihrer von ihm
sprach der Petrus zu dem Jesus:
Vorsteher/ Meister/ Lehrer – ideal/ gut/ schön ist es uns, hier zu sein
und wir mögen/ können machen Geräte des Schattens/ Zelte/ Hütten – drei –
eine für dich und eine für Mose und eine für Elia
nicht (ein-)sehend was er sagte.

34 Dieses aber er sagend/ während er dieses zu ihm sagte
geschah/ wurde (eine lichte) Wolke
und überschattete diese
sie erschraken/ fürchteten sich/ bekamen Ehrfurcht in dem hineingeraten von ihnen in die (lichte) Wolke.

35 Und eine Stimme geschah aus der (lichten) Wolke sprechend:
„Dieser – er ist – der Sohn (von) mir – der auserwählte (für mich) –
(auf) diesen höret!“

36 Und in dem Geschehen der Stimme
es wird befunden Jesus allein
und diese schwiegen/ verschwiegen
und nicht einem abkündigten/ verkündigten sie in jenen der Tage
nicht eines, was sie gesehen hatten.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Verklärung Christi“

Verklärung Christi – (c) G. M. Ehlert, 2008

Blau

Blau des weiten Himmels
Blau des tiefen Meeres 

Aus der Nähe betrachtet
sieht man nicht
das Blau der Luft des Himmels
das Blau des Wassers des Meeres 

Nur ein Blick in die Weite und Tiefe
entdeckt das Blau der Sehnsucht
das Blau des unfassbaren Geheimnisses 

Blau

Blau der Treue des himmlischen Vaters
Blau des tiefen Glaubens 

Mitten darin
Klarheit
Licht der Herrlichkeit
Gottes
Licht der Klärung:

„In Deinem Licht schauen wir das Licht…“
„Jesus Christus – Gottes geliebter Sohn – auf IHN gilt es zu hören!“ 

Alles klar?!
dann geht es hinab
kraft des Glaubens
die Treue Gottes den Menschen zu zeigen.

(G. M. Ehlert)

vgl. auch die Bildmeditation zu Mt 17,1-9

* * *

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Impulse

Aufstieg:

Heraus aus der Ebene des Alltags
Hinauf auf einen hohen Berg
– Überblick gewinnen
– Durchblick bekommen
– Ausblick erhalten.

Gipfelerfahrung:

Jesus sprach von Kreuz und Kreuzesnachfolge
Er nimmt drei Vertraute mit hinauf auf einen hohen Berg:
– Ort der Gottesbegegnung – wie bei Mose und Elija
– Ort der Gottesoffenbarung – in Jesus leuchtet Gottes Herrlichkeit auf
– Ort der Gottesmitteilung: „Dieser ist mein geliebter Sohn; auf IHN sollt ihr hören“

Abstieg: 

Wieder herein in die Ebene des Alltags –
hinab mit der Erfahrung von „Lichtsekunden“ für dunkle Stunden
– im Rückblick auf die Nähe Gottes – erneuter Hinblick auf die Menschen
– mit dem Einblick in verheißene Herrlichkeit – erneuter Anblick der Realität
– aus dem gestärkten Glauben mit erneuter Liebeskraft der verheißenen Hoffnung entgegen.

* * *

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Links:

–> zur 1. Lesung: zu Abraham

–> zum Antwortpsalm: Psalm 27: Geborgenheit in Gott

–> 2. Lesung: –

–> Evangelium: Lk 9,28-36
siehe auch: Verklärung (Markus 9,2-10) und „Ver-klärung“ (Mt 17,1-9)

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 2. Fastensonntag i.J. C

Gedenktage:

– 17. März: Patrick = g
– 19. März: Josef = H

* * *

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Stand: 11. März 2019

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

1. Fastensonntag C

1. Fastensonntag (= „Invocabit“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 10. März 2019

Liturgische Texte zum 1. Fastensonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers:

Invocabit me, et ego exaudiam eum: eripiam eum, et glorificabo eum, longitudine dierum adimplebo eum.

Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben.
(Ps 91, 15f)

1-Invocavit-a

Tagesgebet
Allmächtiger Gott,
du schenkst uns die heiligen vierzig Tage
als eine Zeit der Umkehr und der Buße.
Gib uns durch ihre Feier die Gnade,
dass wir in der Erkenntnis Jesu Christi voranschreiten
und die Kraft seiner Erlösungstag
durch ein Leben aus dem Glauben sichtbar machen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch Deuteronomium (Dtn 26,4-10)
Glaubensbekenntnis des auserwählten Volkes

Antwortpsalm: Ps  91,1-2.10-11.,12-13.14-15
„HERR, sei bei mir in der Not“

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde Rom (Röm 10,8-13)
Bekenntnis der an Christus Glaubenden 

Ruf vor dem Evangelium (Mt 4,4b) 
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!
Nicht nur vom Brot lebt der Mensch,
sondern von jedem Wort aus Gottes Mund.
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Evangelium nach Lukas (Lk 4,1-13)
Der Geist führte Jesus in der Wüste umher, und ER wurde vom Teufel in Versuchung geführt.

* * *

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EvangelientextLk 4,1-13 – 

* * *

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Bild zur Meditation:

„Von Gottes Geist erprobt…“

Versuchung-2

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Impulse

Evangelium: Lk 4,1-13 – 

 

f-7

Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt;
  dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden
… und es kamen Engel und dienten ihm.“

(Mt 4,1 u. 11)

 

  • Wovon leben wir?f-1

teuflisch geschickt ist die Aufforderung:
mach dir selbst, was immer du auch haben willst:
– aus Steinen mach Brot;
– aus Geld mach Freunde;
– aus medizinischem Wissen mach Gesundheit.

Doch du, Herr Jesus, sagst:
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ (Mt 4,4)f-4

Du allein kannst unseren Lebenshunger stillen,
wenn wir auf unser Haben Wollen verzichten.
Herr, erbarme dich.

  • Wem können wir wirklich vertrauen?

f-2teuflisch geschickt ist der Überzeugungsversuch – mit Berufung auf die Heilige Schrift:
überprüfe doch auf eigene Faust die Zusagen Gottes,
– dass er dich stets behüte,
– dass dir nichts Böses geschehen kann,
– dass du immer sicher getragen wirst.f-6

Doch du, Herr, sagst:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.“(Mt 4,7)

Herr, du wirst unsere Glaubenskraft stärken,
wenn wir auf solches Überprüfen Wollen verzichten.
Christus, erbarme dich.

  • Vor wem gehen wir in die Knie?

f-3teuflisch geschickt ist das Versprechen:
unterwirf dich
– der Macht des Geldes;
– der Macht der allgemeinen Meinung;
– der herrschenden Mode,
dann gehört dir die ganze Welt.

Doch du, Herr, sagst:f-5
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“(Mt 4,10)

Du, Herr, kannst mit uns dein Reich der Gerechtigkeit und der Liebe aufbauen,
wenn wir auf unser Teil-Haben Wollen an der Macht der Mächtigen verzichten.
Herr, erbarme dich.

Haben – gelten – herrschen wollen…
oder
… verzichten – beten – teilen können

Gott, wir möchten viel besitzen,
was unser Leben angenehm macht.
Führe uns, damit wir nicht der Versuchung erliegen
immer mehr haben zu wollen,
– an materiellen Gütern
– an all dem, was unseren Lebenshunger doch nie stillen kann.
Zeige uns im Fasten, worauf wir verzichten können,
um frei zu werden für das, was du uns geben willst.

Gott, wir wollen gut angesehen sein bei den Menschen
oder sogar im Rampenlicht stehen.
Führe uns, damit wir nicht der Versuchung erliegen,
bei den Menschen als etwas Besonderes gelten zu wollen,
– indem wir mit unseren Vorzügen prahlen
– oder indem wir unsere Fähigkeiten zur Schau tragen.
Zeige uns beim Beten, worauf wir verzichten können,
um frei zu werden für das, was du durch uns wirken willst.

Gott, wir möchten oft Einfluss haben
und unseren Willen durchsetzen.
Führe uns, damit wir nicht der Versuchung erliegen,
über andere bestimmen zu wollen,
– und andere mit unserer Macht zu beherrschen,
– oder die Güter der Erde nur für uns zu gebrauchen.
Zeige uns im solidarischen Teilen, worauf wir verzichten können,
um frei zu werden, damit deine Gerechtigkeit beginnen kann.

Gott, führe du uns,
damit wir nicht der Versuchung erliegen,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

* * *

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Links:

–> zur 1. Lesung: –

–> zum Antwortpsalm: Psalm 91: … ICH lasse ihn schauen mein(en) Heil(and)

–> 2. Lesung: –

–> Evangelium: (Arbeitsübersetzung G. M. Ehlert)
siehe auch: 
Lk 4,1-13: Versuchungen Jesu

 

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 1. Fastensonntag i.J. C

Gedenktage:

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

.

Stand: 09. März 2019

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

Fastenzeit B 2018

Quadragesima – Fastenzeit – österliche Bußzeit – Umkehrzeit 2018

Aschermittwoch:
zur Bedeutung des Aschekreuzes
fasten + beten + Almosen geben

Die Namen der Sonntage der Fastenzeit/ österliche Bußzeit/ Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit – (18. Februar 2018)
2. Fastensonntag: Reminiscere – (25. Februar 2018)
3. Fastensonntag: Oculi – (4. März 2018)
4. Fastensonntag: Laetare – (11. März 2018)
5. Fastensonntag: Iudica – (18. März 2018)
Palmsonntag: Palmarum – (25. Februar 2018)

Ein Merkvers: „In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

 

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1. Fastensonntag („Invocabit“) im Lesejahr B

18. Februar 2018

Eröffnungsvers:

Invocabit me, et ego exaudiam eum: eripiam eum, et glorificabo eum, longitudine dierum adimplebo eum.

Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben.
(Ps 91, 15f)

1-Invocavit-a

1. Fastensonntag:

Gen 9,8-15: Bund Gottes mit Noach
1 Petr 3,18-22: Der Errettung durch die Arche entspricht die Taufe
Mk 1,12-15: Vom Geist in die Wüste getrieben, um versucht zu werden
siehe auch: Versuchungen Jesu

Die Liturgischen Texte zum 1. Fastensonntag B

Eröffnungsvers (Psalm 91,15-16)
„Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören.
Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn mein Heil schauen.“

1. Lesung: Genesis 9,8-15
Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen, nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben

Antwortpsalm (Ps 25,4-5.6-7.8-9)
Deine Wege, HERR, sind Huld und Treue für alle, die deinen Bund bewahren

2. Lesung: 1. Petrusbrief 3,18-22
Euch rettet jetzt die Taufe

Ruf vor dem Evangelium: (vgl. Mt 4,4b)
Lob dir, Christus, König und Erlöser
Nicht nur von Brot lebt der Mensch,
sondern von jedem Wort aus Gottes Mund.
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre!

Evangelium: Markus 1,12-15
Jesus wurde vom Satan in Versuchung geführt, und die Engel dienten ihm 

Liturgische Texte – siehe auch Schott: 1. Fastensonntag B

.

Aufbau von Markus 1,9-15

Gedanken u. Impulse

Zusage Gottes in der Taufe

1. – Jesus kommt zu Johannes und lässt sich von ihm im Jordan taufen (V 9)
– Er erkennt Gottes Geist, der auf ihn kommt und in ihm bleibt (V 10)
– Er hört die Zusage Gottes: Du bist mein geliebter Sohn (V 11)

Erprobung in Konfrontation mit dem Bösen

2. – Sogleich wird er vom Geist in die Wüste getrieben (V 12)

„Vater unser im Himmel… und führe uns

– und wird dort 40 Tage vom Satan versucht (V 13a)

… nicht in Versuchung,
(wie Jesus sollten wir demütig beten,
dass die Versuchung Satans an uns vorübergehen möge,
doch sollten wir auch bereit sein zum Widerstand gegen das Böse,
wenn wir vom Bösen in Versuchung geführt werden.)
Im Matthäus- und im Lukasevangelium wird an dieser Stelle von drei Grundversuchungen berichtet –
der Versuchung, Besitz, Ansehen und Macht haben zu wollen, denen Jesus widersteht.
Kennst du deine „schwache Stelle“, wo du gefährdet bist, dem Bösen zu erliegen?

– und er ist dort mit den wilden Tieren und Engel dienen ihm. (V 13b)

sondern erlöse uns von dem Bösen“
Erlösung geschieht, indem auch wir wie Jesus lernen
– in Freundschaft mit den „wilden Tieren“ zu leben,
d.h. auch die „animalischen Kräfte“ in uns nicht zu bekämpfen,
sondern zu integrieren;
und – wie Jesus
– die Dienste der guten „Botenmächte“ (= Engel) dankbar anzunehmen.

Verkündigung der Heilsbotschaft

3. – Nach der Überlieferung des Johannes kommt Jesus nach Galiläa (V14a)
– er verkündigt das Evangelium vom Reich Gottes (V 14b-15a)
– und ruft zugleich zur Umkehr und Glauben auf (V 15b)

 

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***




2. Fastensonntag („Reminiscere“) im Lesejahr B

25. Februar 2018

Eröffnungsvers:

Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiae tuae, quae a saeculo sunt: ne umquam dominentur nobis inimici nostri: libera nos Deus Israel ex omnibus angustiis nostris.

Denk an dein Erbarmen, Herr, und an die Taten deiner Huld; denn sie bestehen seit Ewigkeit. Lass unsere Feinde nicht triumphieren! Befreie uns, Gott Israels, aus all unseren Nöten.
(Ps 25,6.2.22)

2-Reminiscere

2. Fastensonntag B:

Gen 22,1-2.9a.10-13.15-18: Gott stellt Abraham auf die Probe
+ Gen 22,1-19: Prüfung Abrahams
Röm 8,31b-34 Gott hat seinen eigenen Sohn hingegeben – zur Rettung aller
Mk 9,2-10: Verklärung Christi

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3. Fastensonntag („Oculi“) im Lesejahr B           

4. März 2018

Eröffnungsvers:

Oculi mei semper ad Dominum, quia ipse evellet de laqueo pedes meos. Respice in me et miserere mei, quoniam unicus et pauper sum ego.

Meine Augen schauen stets auf den Herrn; denn er befreit meine Füße aus dem Netz. Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und gebeugt.
(Ps 25,15f)
3-Oculi-a

 

3. Fastensonntag B:

Ex 20,1-17: Dekalog u.
Der Dekalog – die 10 Aufträge Gottes (Power-Point-Präsentation)
1 Kor 1,22-25 Wir verkünden Christus, den Gekreuzigten
Joh 2,13-25 Tempelreinigung Jesu

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4. Fastensonntag („Laetare“) im Lesejahr B

6. März 2016

Eröffnungsvers:

Laetare Ierusalem: et conventum facite, omnes qui diligitis eam; gaudete cum laetitia qui in tristitia fuistis, ut exultetis, et satiemini ab uberibus consolationis vestrae.

Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr traurig wart.
Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung.
(vgl. Jes 66,10f)

4-Laetare

4. Fastensonntag B:

2 Chr 36,14-16.19-23: Zerstörung des Tempels…
u. Verheißung eines neuen Tempels
Eph 2,4-10: Gott hat uns zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht
Joh 3,14-21: Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt, damit die Welt durch ihn gerettet wird u. „So sehr hat Gott die Welt geliebt…“; u. „aufgerichtet

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5. Fastensonntag („Iudica“) im Lesejahr B

13. März 2016

Eröffnungsvers:

Iudica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta; ab homine iniquo et doloso eripe me, quia tu es Deus meus et fortitudo mea.

Verschaff mir Recht, o Gott, und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk! Rette mich vor bösen und tückischen Menschen, denn du bist mein starker Gott.
(Ps 43,1f)

5-Iudica

 

5. Fastensonntag B:

Jer 31,31-34: Ich schließe mit dem Haus Israel einen neuen Bund
Hebr 5,7-9 Der Sohn hat Gehorsam gelernt
u. ist so der Urheber des ewigen Heils geworden
Joh 12,20-33: „Die Stunde der Entscheidung

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Palmsonntag (Lesejahr B)                            

25. März 2018

Statio: FEIER DES EINZUGS CHRISTI IN JERUSALEM

Lk 19,28-40
Gesegnet sei der König, der kommt im Namen es Herrn!
–> siehe: Lk 19.28-40

Palmsonntag1a

Einzug Jesu in Jerusalem – (c) G. M. Ehlert

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Die Namen der Sonntage der Fastenzeit/ österliche Bußzeit/ Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit – (18. Februar 2018)
2. Fastensonntag: Reminiscere – (25. Februar 2018)
3. Fastensonntag: Oculi – (4. März 2018)
4. Fastensonntag: Laetare – (11. März 2018)
5. Fastensonntag: Iudica – (18. März 2018)
Palmsonntag: Palmarum – (25. Februar 2018)

Ein Merkvers: „In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

siehe auch:
1. Fastensonntag B (Mk 1,12-15): vgl. Versuchungen Jesu in der Wüste
2. Fastensonntag B (Mk 9,2-10): Verklärung Jesu auf dem Berg
3. Fastensonntag B (Joh 2,13-35): Tempelreinigung
4. Fastensonntag A (Joh 9,1-41): Licht des Lebens
5. Fastensonntag A (Joh 11,1-45): Auferweckung des Lazarus
Palmsonntag A: Passion Jesu Die Heilige Woche
und Karwoche – (Palmsonntag – Ostern)

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Aschermittwoch

Aschermittwoch

Mit Aschermittwoch beginnt die „Quadragesima“ – die 40-tägige Fastenzeit, auch österliche Bußzeit genannt, eine Zeit der Besinnung auf die Passion Christi und Umkehr zum Leben aus dem Glauben.
(Wer genau nachrechnet, kommt jedoch von Aschermittwoch bis Karsamstag auf 4 + (6×7) = 46 Tage.
Da jedoch die Sonntage keine Tage des Fastens sind, ergeben sich die 40 Tage.)

Am Aschermittwoch empfangen die Christen beim Gottesdienst mit Asche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet.

Aschenkreuz-11a

Asche:
Asche ist Zeichen der Vergänglichkeit und Todesverfallenheit:
Alles, was du tust, ist vergänglich.
Heute oder morgen wird es zerfallen.
Und auch du wirst sterben und zur Erde zurückkehren (oder zu Asche verbrannt werden).

Asche ist aber auch Zeichen neuen Lebens.
In früheren Zeiten wurde mit Asche gewaschen:
Asche hat reinigende Kraft.
Auf den Feldern werden bis heute die Stoppeln verbrannt:
Asche schafft die Voraussetzungen für neues Wachsen.
Asche wird seit frühen Zeiten Sündern als Zeichen ihrer Bußbereitschaft auf das Haupt gestreut:
Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Mensch von Schuld gereinigt
und mit Kraft zu neuem Leben erfüllt werden möge.

Kreuz:
Die Asche für die Spendung des Aschenkreuzes
wird aus den Palmzweigen des Vorjahres bereitet, die verbrannt und gesegnet werden.
Dies erinnert an den Beginn des Passionsweges Jesu
mit dem feierlichen Einzug an Palmsonntag in Jerusalem.
Den begeisterten Hosianna-Rufen der Menge folgten schon bald die Rufe: „Kreuzige ihn!“
Jesu Tod am Kreuz zu unserem Heil und seine Auferstehung am Ostermorgen sind die Quelle neuen Lebens.
Jesus hat am Kreuz alles Unzulängliche, alles Vergängliche, alles Endliche durchkreuzt.
Selbst den Tod.

Aschenkreuz:
Wer sich am Aschermittwoch mit Asche ein Kreuz – als Zeichen des Heils –
auf die Stirn zeichnen lässt,
stellt sich hinein in die Gemeinschaft derer,
die bereit sind angesichts der Vergänglichkeit dieses irdischen Lebens
umzukehren und dem Evangelium Jesu Christi zu vertrauen:
damit neues Leben aufblühen kann.

Dies kommt auch in den zwei Sätzen zum Ausdruck, mit denen das Aschekreuz gespendet wird:

„Bedenke, Mensch, dass du Staub bist
und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ (vgl. Gen 3,19)

oder:

„Bekehre dich und glaube an das Evangelium“ (vgl. Mk 1,15)

Grau:

Grau ist die Farbe der Asche und des Aschekreuzes:
Gleichmäßig aus Schwarz und Weiß gemischt, deutet diese Farbe in der christlichen Symbolik auf die Auferstehung der Toten. Christus als der Totengräber trägt auf mittelalterlichen Darstellungen einen grauen Mantel.

 

Fasten + beten + Almosen geben“ sind gute Hilfen, damit die Umkehrbereitschaft im Sinne des Evangeliums Jesu Christi gelingen kann.

 

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Fastenzeit 2015

Fastenzeit – österliche Bußzeit – Umkehrzeit 2015

Aschermittwoch:
zur Bedeutung des Aschekreuzes
fasten + beten + Almosen geben

1. Fastensonntag:

Gen 9,8-15: Bund Gottes mit Noach
1 Petr 3,18-22: Der Errettung durch die Arche entspricht die Taufe
Mk 1,12-15: Vom Geist in die Wüste getrieben, um versucht zu werden
siehe auch: Versuchungen Jesu

2. Fastensonntag:

Gen 22,1-2.9a.10-13.15-18: Gott stellt Abraham auf die Probe + Gen 22,1-19: Prüfung Abrahams
Röm 8,31b-34 Gott hat seinen eigenen Sohn hingegeben – zur Rettung aller
Mk 9,2-10: Verklärung Christi

3. Fastensonntag:

Ex 20,1-17: Dekalog u.
Der Dekalog – die 10 Aufträge Gottes (Power-Point-Präsentation)
1 Kor 1,22-25 Wir verkünden Christus, den Gekreuzigten
Joh 2,13-25 Tempelreinigung Jesu

4. Fastensonntag:

2 Chr 36,14-16.19-23: Zerstörung des Tempels…
u. Verheißung eines neuen Tempels
Eph 2,4-10: Gott hat uns zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht
Joh 3,14-21: Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt, damit die Welt durch ihn gerettet wird u. „So sehr hat Gott die Welt geliebt…“; u. „aufgerichtet

5. Fastensonntag:

Jer 31,31-34: Ich schließe mit dem Haus Israel einen neuen Bund
Hebr 5,7-9 Der Sohn hat Gehorsam gelernt
u. ist so der Urheber des ewigen Heils geworden
Joh 12,20-23 Das Weizenkorn muss sterben… Verherrlichung;
Die Stunde der Entscheidung

Palmsonntag und die Karwoche:

siehe: Die Heilige Woche

Aschermittwoch

Fastenzeit – Österliche Bußzeit – Passionszeit

(Gedanken zu Matthäus 6,1-18
= Evangelium am Aschermittwoch als eine „Zielvorgabe“
für die Gestaltung der Heiligen 40 Tage)

fasten + beten + freudig geben (c) G. M. Ehlert

fasten + beten + freudig geben Grafik (c) G. M. Ehlert, 22.03.2017

Drei geistliche Übungen, die in vielen Religionen
eingeübt werden.

Was können diese – heute für viele verstaubten
– Worte für uns heute bedeuten?


  • Fasten – selbstdiszipliniert leben

Wer seinem Körper wirklich etwas Gutes tun will,

der soll fasten,

d.h. bewusster Umgang mit all dem, was wir in uns aufnehmen
an: Nahrung, Getränken, Geräuschen; Lärm, Gerede… –

Angesagt ist hier: Verzicht auf Überflüssiges.

Dabei geht es darum, das wieder in Ordnung zu bringen,
was im Verhältnis zu uns selbst in Unordnung geraten ist.

Wenn wir falsche Abhängigkeiten an Irdisches aufgeben,
werden wir wahrhaft frei.

Fasten = Selbstdisziplin, die zur inneren Freiheit
führt.


  • Beten – spirituell leben

Wer seinem Geist wirklich etwas Gutes tun will,

der soll beten,

d.h. sein Leben, mit all dem, was einen innerlich bewegt,
in Verbindung zu Gott neu sehen lernen, all das Gute und Schöne, aber
auch Leid, Schuld und Tod…

Angesagt ist hier: Verzicht auf Zerstreuung und Ablenkung.

Dabei geht es darum, das wieder in Ordnung zu bringen,
was im Verhältnis zu Gott in Unordnung geraten ist.

Wenn wir den verführerischen Götzen unserer
Zeit eine klare Absage erteilen, dann können wir mehr und mehr aus
einem tiefen Gottvertrauen leben.

Beten = Spiritualität, ein Leben in der Kraft
des Geistes Gottes.


  • Almosen geben – solidarisch leben

Wer seinem Herzen wirklich etwas Gutes tun will,

der soll „Almosen geben“,

d.h. der soll es lernen, in guter, versöhnter Beziehung
zu den Menschen zu leben, und bereit sein, die Lebensgüter mit anderen
zu teilen. „Geben ist seliger als nehmen!“

Angesagt ist hier: Verzicht auf Neid, Habgier und Geiz.

Dabei geht es darum, das wieder in Ordnung zu bringen,
was im Verhältnis zu Mitmenschen in Unordnung geraten ist.

Wenn wir „egoistisches Verhalten“ überwinden durch
die Haltung des „Mitgefühls“, dann werden wir mehr und mehr aus den
Beziehungen zu dem Menschen Kraft schöpfen können.

Almosen geben = Solidarität mit den Menschen,
durch das ein friedvolles Zusammenleben möglich wird.


Für Menschen, die nach einem tragfähigen Sinn
für ihr Leben suchen, sei folgendes gesagt:

„Ich suchte mich selbst – und ich fand mich nicht.
Ich suchte meinen Gott – und ich fand ihn nicht.
Ich suchte meinen Nächsten – und ich fand sie alle drei!“


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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Umkehrzeit

zu Karneval (carne-vale = Fleisch ade!) –> siehe Masken

zum Start in die „Fastenzeit“ = „österliche Bußzeit“ = „Zeit der Umkehr zum Leben“ –> siehe die Gedanken zum Evangelium an Aschermittwoch: „österliche Bußzeit“  und „Beten + Fasten + Almosen geben

zum 1. Fastensonntag: Die Versuchungen Jesu in der Wüste

zum 2. Fastensonntag: Die Verklärung Jesu auf dem Berg