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Vorbereitet für das Fest (32.A)

–> 11. November: Gedenktag Hl. Martin von Tours

Macht euch bereit zu der Hochzeit!

32. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 12. November 2017

Eröffnungsvers (Ps 88,3)
HERR, lass mein Gebet zu dir dringen,
wende dein Ohr meinem Flehen zu.

Erste Lesung: Weisheit 6,12-16
Wer die Wahrheit sucht, findet sie

Antwortpsalm Ps 63
Meine Seele dürstet nach dir, mein Gott

–> zu Psalm 63: Sehnsucht nach Gott

Zweite Lesung: 1. Thessalonicherbrief 4,13-14
Gott wird durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Mt 24,42a.44)
Halleluja. Halleluja.
Seid wachsam und haltet euch bereit!
Denn der Menschensohn kommt
zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 25,1-13
Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!

Link: Messtexte zum 32. Sonntag im Jahreskreis A

Gedanken zum Evangelium

(32. Sonntag im Jahreskreis A)

Das Evangelium: Matthäus 25. Kapitel, Verse 1-13
Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen:

Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug.

Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.

Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.

Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe:
Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!

Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.
Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch;
geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.

Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam;
die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal,
und die Tür wurde zugeschlossen.

Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.

Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

Meditation:

 

Zur Begegnung bereit

5 kluge u. 5 törichte Jungfrauen (c) G. M. Ehlert

Die 10 Jungfrauen im Gleichnis Jesu
sind ein Bild für die Christen im irdischen Bereich:

Jungfräuliche Menschen werden wir sein,
wenn wir noch frei und offen sind für Begegnungen und Liebe;
wenn wir noch mehr erwarten als das, was das Leben hier zu bieten hat;
wenn wir voll Hoffnung auf das Kommen des Geliebten –
auf Christus warten.

Wer aber jemanden sehnsüchtig erwartet,
der wäre töricht,
wenn er sich nicht auf Verzögerungen einstellt
und nicht auch für Wartezeiten gut vorsorgt,
damit das Licht der Hoffnung bei ihm nicht erlischt.

Jungfräuliche Menschen, die sind umsichtig,
sie sorgen für genügend Öl für alle Fälle:
wenn sie sich das Öl der geistigen Kräfte bewahren;
wenn sie mit dem Öl der Hoffnung ihre Lebenskraft am Brennen halten;
wenn sie mit dem Öl des Geistes Gottes
die Sehnsucht der Menschen zum Leuchten bringen.

Wenn aber jemand die Lampe des Lebens mit Sehnsucht gefüllt hat,
dann ist er bereit, diese Sehnsucht zu entzünden,
wenn der Ersehnte endlich kommt.
Wer klug ist, der ist zur Begegnung bereit,
wenn der Ruf des Boten ertönt:
„Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!“

So gebe uns Gott,
dass wir – mit genügend Öl der Hoffnung in den Krügen des Lebens –
bereit sind,
dem kommenden Christus entgegenzugehen.

G.M.Ehlert

zum Evangelientext –  zum Anfang der Meditation

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Eingeladen zum Fest (28. A)

28. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 15. Oktober 2017

Eröffnungsvers (Ps 130,3-4)
Würdest du, HERR, unsere Sünden beachten,
HERR, wer könnte bestehen!
Doch bei dir ist Vergebung, Gott Israels.

Erste Lesung: Jes 25,6-10a
Der HERR wird für alle Völker ein Festmahl geben; er wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht

Antwortpsalm Ps 23,1-6

–> siehe zu Psalm 23: JHWH – mein Wegbegleiter + Mahlbereiter + Heimatgeber ;
u. Psalm 23: JHWH – mein Hirt „

Zweite Lesung: Phil 4,12-14.19-20
Alles vermag ich durch IHN, der mir Kraft gibt

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Eph 1,17-18)
Halleluja. Halleluja.
Der Vater unseres Herrn Jesus Christus
erleuchte die Augen unseres Herzens,
damit wir verstehen, zu welcher Hoffnung wir berufen sind.
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 22,1-14
Ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!

Hochzeitsgewand

–> siehe auch Studienübersetzung zu Mt 22,1-14 von G. M. Ehlert u. Gedanken zum hochzeitlichen Gewand: Eingeladen zum Fest des Glaubens

Link: Messtexte zum 28. Sonntag im Jahreskreis A

15. Oktober = Gedenktag der Heiligen Teresa von Avila
(Ordensfrau u. Kirchenlehrerin):

Von ihr stammt das dreimal dreizeilige Gedicht: Nada te turbe
mit dem Schlussvers: „Solo Dios basta!“ – Gott allein genügt!
Doch „Gott allein“ genügt nicht! – jedoch: „Gott nur ist genug!“ –
alles Irdische erfüllt uns nicht ganz – nur bei Gott ist die Fülle des Lebens.
Eine Übertragung dieses Liedes von E. Lorenz –
singbar auf die Melodie aus Taize: Nada te turbe:
 .

Nichts soll dich verwirren,
nichts soll dich beirren,
alles vergeht. (Gott nur besteht).

Gott wird sich stets gleichen.
Geduld kann erreichen
was nicht verweht. (Gott nur besteht).

Wer Gott kann erwählen,
nichts wird solchem fehlen:
Gott nur besteht. (Gott nur besteht).

 

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Teresa-de-jesus-a

Teresa von Avila – Wohnungen des Inneren Schlosses – (c) G. M. Ehlert, Okt. 2017

siehe auch: Teresa-von-Avila_Innere-Burg

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Erstes Zeichen Jesu

Zweiter Sonntag im Jahreskreis (C) (17. Januar 2016)

1 Lesung: Jes 62,1-5 „Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich“

2. Lesung: 1 Kor 12,4-11 „Ein und derselbe Geist teilt einem jeden seine besondere Gabe zu, wie er will“

Evangelium: Johannes 2,1-11 Jesus bei der Hochzeit zu Kana

1 Und an dem Tag dem dritten* (= Dienstag, Tag der Wende zum Guten)
eine Hochzeit geschah zu Kana in Galiläa* (a) Kafr Kenna seit 17.Jh.
oder b) Chirbet Kana bis 16. Jh. Ort des Gedenkens an das Weinwunder Jesu)

und es war die Mutter des Jesus dort.

2 Es wurde gerufen aber auch Jesus und seine Jünger zu der Hochzeit.

     3 und da/als es mangelte an Wein,
      sagt die Mutter des Jesus zu ihm:
      „Keinen Wein haben sie (mehr)!“* (= Maria als Fürsprecherin)

     4 (Und) es sagt zu ihr (der) Jesus:
      „Was (ist zwischen) mir und dir, Frau?
      Noch nicht gekommen ist meine Stunde.*“
(= Stunde der Verherrlichung durch Christi Tod am Kreuz)

          5 Sagt seine Mutter zu den Dienern:
           „Das was gegebenenfalls ER euch sagen möge, tut es!“*
(= einziger Rat Mariens in der Bibel – Maria = „Mutter vom Guten Rat“)

               6 Es waren aber dort
                steinerne Wasserkrüge sechs*
                (= steinerne Krüge nur zw. 19 v.Chr. bis 70 n.Chr.)

                – wie es die Reinigungsvorschrift der Juden vorschreibt
                Raum gebend je zwei bis drei Maß*. (= 1 Maß = ca. 22 l)

                    7 Es sagt zu ihnen Jesus:
                     „Füllt die Wasserkrüge mit Wasser!“
                     Und sie füllten sie bis oben.

               8 Und er sagt zu ihnen:
                „Schöpft nun und bringt dem Tischaufseher.“
                Sie brachten ihm also.

9 Wie aber der Tischaufseher
das zu Wein gewordene Wasser   

gekostet hatte
und nicht erkannte, woher es war
– die Diener jedoch, die das Wasser geschöpft hatten, erkannten es -,

da ruft der Tischaufseher den Bräutigam
10 und sagt zu ihm:
„Jeder Mensch setzt zuerst den guten Wein vor,
und wenn sie berauscht sind, den geringeren –
du hast aufbewahrt den guten Wein bis jetzt.“

11 Dies wirkte – als Anfang der Zeichen* – Jesus (in Joh = 7 wunderbare Zeichen)
zu Kana in Galiläa
und aufschien seine Herrlichkeit.

Und seine Jünger glaubten an ihn.

Das erste Zeichen Seiner Herrlichkeit

 

1. „Was ER euch sagen wird, das tut!“

Die Hochzeit zu Kana ist das erste öffentliche Auftreten Jesu nach seiner Taufe und der ersten Jüngerberufung, von dem uns der Evangelist Johannes berichtet.
Auch Maria, die Mutter Jesu wird uns hier das erste Mal von Johannes vorgestellt.
Marias Wirken geschieht in der Stille – ohne große Worte.
Um so gewichtiger sind die beiden einzigen Worte, die Johannes von ihr überliefert.

Diese Worte bilden das Vermächtnis Mariens an uns – ihr Testament.

Das erste Wort ist eine an Jesus gerichtete Bitte:
HERR, „sie haben keinen Wein mehr“.


Diese Bitte zeigt, Maria ist aufmerksam. Sie sieht die Not der Menschen.

Der Wein ist ausgegangen – die Menschen haben nichts mehr, das ihnen Freude bereiten kann. Das Lachen bleibt ihnen im Halse stecken – bei all dem Leid, Krieg und Tod.

Wenn nicht bald Abhilfe geschaffen wird, geht das Fest des Lebens zuende.
Marias Bitte entspringt ihrer Sorge um die Menschen.
Sie bittet Jesus um ein Wunder.
Gib den Menschen den Wein, „der das Herz des Menschen erfreut“ (Psalm 104,15) – einen Vorgeschmack himmlischer Herrlichkeit
Dieses erste Wort Mariens zeigt:
sie ist unsere Fürsprecherin bei Gott.
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„Was ist zwischen mir und dir, Frau? –
Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“
Weist Jesus dieses Wort Mariens zurück?

Es klingt wie eine schroffe Ablehnung aus dem Mund Jesu.
Ist Jesus so hartherzig?
Im Gegenteil. Er ist viel barmherziger als wir es ahnen können.
Er gönnt uns nicht ‚ein bisschen Freude‘,
er will nicht unsere Feste verschönern.
Ihm geht es um alles.
Er will uns ewiges Leben und ewige Freude schenken.
Doch diese „Seine Stunde“ – unsere Erlösung durch Jesu Sieg am Kreuz – ist noch nicht gekommen.
Maria versteht Jesus (noch) nicht, aber sie vertraut ihm.

 

Ihr zweites Wort richtet sie an die Diener – ihr Wort an uns:
„Was ER euch sagen wird, das tut!“
Damit hat Maria – so das Johannesevangelium – alles gesagt, worauf es ankommt.
Maria weist ganz von sich weg auf Jesus hin.
IHM allein sollen wir gehorchen.
Das können wir von Maria lernen.
Sie war ganz bereit, Gottes Wort zu hören, in ihr Herz aufzunehmen und zur Welt zu bringen.
Dieses zweite Wort Mariens zeigt,
wie Maria unsere „Mittlerin“ ist.

Sie vermittelt einen direkten Kontakt zwischen den Menschen und dem Herrn,
indem sie ganz auf IHN verweist: „Was ER euch sagen wird, das tut!“

2. Füllt die Krüge mit Wasser!


„Füllt die Krüge mit Wasser!“ –

Das ist das erste, was Jesus hier den Dienern sagt.

Keine Begründung oder Erklärung,
nur dieses knappe Wort – dieser Auftrag.
Die Diener fragen nicht.
Sie sagen kein Wort.
Sie gehorchen sofort.
So werden sie „Wasserträger des Herrn.“
Jesus, der Herr, nimmt sie in seinen Dienst.
Er will ihre Hilfsdienste in Anspruch nehmen.
Ohne den Auftrag zu verstehen, gehen sie los und schöpfen das Wasser.
Mit ihrem geschöpften Wasser füllen sie die Wasserkrüge, die für die Reinigung am Beginn des Festes vorgesehen sind.
Sie tun ihren bescheidenen, geforderten Dienst.
So bereiten sie alles vor,
damit der Herr wirken kann.

Auch wir sollen unseren Dienst tun wie die Wasserträger,
im Vertrauen darauf, dass der Herr uns braucht
und dass ER mit dem Wasser, das wir herbei holen
und mit dem wir die Reinigungskrüge füllen,
etwas Wunderbares bewirken kann.
Das gibt unserer Arbeit ihren Sinn und ihre Verantwortung.

Gott allein wirkt wann und wie ER will. Darin zeigt sich seine absolute Freiheit.
Aber er ist so frei, dass er durch und mit den Menschen etwas Gutes und Schönes bewirken will. Zu diesem Plan Gottes kann der Mensch aus freien Stücken JA sagen.

Gottes Freiheit ist Liebe.
Sie ist so groß, dass Gott sich freiwillig vom freien Ja des Menschen abhängig machen kann und will,
und gerade so wird sein Liebesplan mit den Menschen erfüllt.

„Schöpft jetzt, und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist.“

Die Wasserträger sehen nicht, wie das Wunder der Verwandlung vor sich geht…

Die geistliche Wirklichkeit, die der Herr unter Zuhilfenahme unseres Dienstes wirkt,
bleibt uns oft verborgen.
Der Speisemeister kostet – den guten Wein.
Sein Verhalten bestätigt den Dienern:
Es ist wirklich etwas Wunderbares geschehen.
„Sie aber wussten, woher der Wein kam.“
Sie können das Wunder bezeugen.
Es ist ein wahrhaft göttlicher Wein.
Solche Erfahrungen, dass Gott im Menschen wirkt
und dass wir Menschen dabei mitwirken durften, sind kostbar.
Sie zeigen uns, dass unsere Arbeit nicht vergebens ist.

 

3. „So tat Jesus sein erstes Zeichen… und offenbarte seine Herrlichkeit“.

Der gute Wein ist die Gabe Jesu – ein Zeichen von ihm, das auf ihn selbst verweist.
Der Wein selber wird das Zeichen, das Jesu Herrlichkeit offenbart.
Der Wein ist Zeichen der anbrechenden Heilszeit.
Überreiche Fülle und Güte erfüllen diese Heilszeit,
die in Jesus Christus schon präsent geworden ist.

.joh_2.1-11a „Erstes Zeichen der Herrlichkeit Christi“ (c) G. M. Ehlert, 10.01.2016

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Gedanken zu Joh 2,1-11 von Georg Michael Ehlert,
inspiriert von
– Reinhard Lettmann: Füllt die Krüge mit Wasser – Über Berufung und Dienst des Priesters, Butzon&Bercker, Kevelaer 1985
– Reinhard Lettmann: Was er euch sagt, das tut – Mit Maria im Dienst der Erlösung, Butzon&Bercker, Kevelaer 1989
– Theo Schmidkonz: Maria – Gestalt des Glaubens, Rex-Verlag Luzern/München 4/1975

siehe auch: Hochzeit zu Kana (2013)

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Das hochzeitliche Gewand


Gedanken zum Evangelium vom 28. Sonntag im Jahreskreis A

Vom königlichen Hochzeitsmahl: Mt 22,2-14:

Hochzeitsgewand

„Das hochzeitliche Gewand“ – Grafik von G. M. Ehlert zu Mt 22,1-14 – 06.10.2008

2 Vergleichbar ist die Königsherrschaft der Himmel mit einem Menschen – einem König, der Hochzeitsfeierlichkeiten vorbereitete für seinen Sohn.

3 Und er sandte ab ((= aposteilen vgl. Apostel)) seine Bediensteten, um die Gerufenen  zu rufen zu den Hochzeitsfeierlichkeiten,
doch sie waren nicht willens zu kommen.

4 Erneut sandte er ab andere Bedienstete, er sagte:
„Sprecht zu den Gerufenen: Siehe! Mein Festmahl habe ich bereitet, meine Stiere und das Mastvieh sind geschlachtet und alles ist vorbereitet. Kommt hinein zu den Hochzeitsfeierlichkeiten.“

5 Sie aber kümmerten sich nicht darum, sie gingen weg, der eine auf seinen Acker, der andere aber auf seine Handelsreise;
6 die übrigen hielten seine Bediensteten fest, verhöhnten sie und brachten sie um.

7 Der König aber wurde erzürnt ((als er davon hörte)) und ((wollte in seinem Zorn)) hinsenden sein Heer, ((damit es)) vernichtet die Mörder von ihnen und ihre Stadt anzündet.

8 Darauf sagt er zu seinen Bediensteten:
„Die Hochzeit ist bereit, aber die Gerufenen waren nicht würdig.

9 Geht nun auf die Durchgangsstraßen der Straßen hinaus und so viele, wie ihr findet, ruft hinein zu den Hochzeitsfeierlichkeiten.“

10 Und als hinausgehen jene Bediensteten auf die Straßen, versammelten sie ((= synägagon vgl. Synagoge)) alle, welche sie fanden, Böse und auch Gute,  und es wurde angefüllt der Hochzeitssaal mit Gästen (wörtl. Hinaufliegenden).

11 Als aber der König hereinkommt, um zu schauen nach den Gästen, erblickt er dort einen Menschen, – einen, der nicht bekleidet wurde mit der Kleidung der Hochzeit.

12 Und er sagt zu ihm: „Mein lieber Freund (wörtl. „Genosse“) wie kamst du hierhin – nicht anhabend Bekleidung der Hochzeit?“

Dieser aber verstummte. (wörtl. wurde mundgestopft).

13 Darauf spricht der König zu den Bediensteten: „mit gefesselten Füßen und Händen werft ihn hinaus in die Finsternis außerhalb, dort wird sein das Weinen und das Knirschen der Zähne.“

14 Viele nämlich sind Gerufene, Wenige/ Geringe aber Auserwählte!

Wofür steht das Hochzeitsgewand?

Papst Gregor der Große deutet es so:

„Was anderes als die Liebe sollen wir unter dem hochzeitlichen Kleide verstehen? Denn jener geht zu dem Hochzeitsmahle, findet sich aber mit einem hochzeitlichen Kleide angetan bei demselben nicht ein, der zwar in der heiligen Kirche neben den andern ist; aber die Liebe nicht hat. Und gewiss mit vielem Grunde nennen wir die Liebe das Hochzeitkleid. Selbst unser Erlöser war mit diesem Kleide angetan, als er in der Absicht vom Himmel kam, sich mit seiner Braut, der Kirche, zu vermählen. Einzig durch die Liebe unsers Gottes geschah es, dass sein Eingeborner die Herzen der Auserwählten mit sich vereinte. Deswegen sagt auch der heilige Johannes: ‚So hat Gott die Welt geliebt, dass er für uns seinen Eingebornen Sohn dahin gab.‘ Der also durch die Wege der Liebe zu den Menschen gekommen ist, hat deutlich genug zu erkennen gegeben, dass eben diese Liebe das Hochzeitkleid ist. Wer immer also aus euch in die Kirche eingegangen ist und dem Worte Gottes seinen Glauben verpflichtet hat, der ist schon in den Hochzeitsaal eingetreten; wenn er aber dabei die Liebe nicht hat, so ist er ohne Hochzeitkleid hineingekommen. Und gewiss, meine Brüder! Wenn je einer aus euch zu einem Hochzeitfest geladen wäre, würde er ohne Zweifel seine Kleider wechseln, und selbst durch eine anständige Kleidung beweisen und zeigen wollen, dass er an dem Freudenfeste des Bräutigams und der Braut freudigen Anteil nehme, und er würde sich schämen, vor einer muntern und feierlichen Gesellschaft mit einem verächtlichen Kleide zu erscheinen. Und wir kommen zu einem göttlichen Hochzeitmahl, und ändern den inneren Anzug der Seele nicht. Die Engel erfreuen sich, wenn die Auserwählten in den Himmel aufgenommen werden; wie unbedeutend sind also die geistlichen Feierlichkeiten in unsern Augen, die wir nicht einmal die Liebe, jenes Hochzeitkleid anziehen, das uns allein zieren könnte?“

(Homilien 38, 8 – 13).

Kirche = Gemeinschaft der Heiligen:

gerufen aus dem irdischen Alltag heraus;
geläutert u. bekleidet mit dem Festgewand
und so geheiligt für die Teilnahme
am himmlischen Hochzeitsmahl.

vgl. 3-Stände-der-Kirche 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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„Ölreserve“ der Christen

Gedanken zum Evangelium des 32. Sonntages im Jahreskreis A (= 06. November 2011)
Evangelium: Matthäus 25,1-13: Das Gleichnis von den fünf klugen und den fünf törichten Jungfrauen

siehe: https://gmehlert.wordpress.com/2008/11/16/klug-oder-toricht/

·        Die „Ölreserve“ der Christen

Was bedeutet nun das Öl in den Krügen für unser Leben als Christen?

Was ist das für ein Öl,  das die Klugen nicht mit den Törichten teilen wollen/können?

Das Öl ist ein Symbol für die Kraft des Geistes Gottes – siehe auch die Chrisamsalbung bei der Firmung.

Wer genügend Öl hat, der lebt aus dem Geist Gottes, der lebt aus der Hoffnung. Wenn er genug eigene Hoffnung hat, vermag er Lichter der Hoffnung anzuzünden.

Viele solcher Lichter der Hoffnung brannten am Allerheiligenfest auf den Gräbern unserer Verstorbenen.

Doch die Hoffnung halbieren mit denen, die keine Hoffnung haben, das wäre keine Lösung.

·        Vorsorge treffen für lange Wartezeiten

Das Evangelium erinnert uns daran, rechtzeitig das Öl der Hoffnung zu sammeln, damit Vorräte da sind, wenn die Nächte des Lebens lang werden.

Beizeiten die richtige Vorsorge treffen! – Denn – im Ernstfall – den Glauben von einem anderen zu leihen, das geht nicht.

Auch wir sind aufgerufen, es den 5 klugen jungen Frauen nachzumachen: Unser Leben klug und umsichtig zu leben, dass wir rechtzeitig uns einen Vorrat an Glaube, Hoffnung und Liebe anlegen, damit wir jederzeit bereit sein können, aufzustehen und mit brennenden Lampen Christus entgegenzugehen, der uns vielleicht nach einer langen Zeit der Erwartung doch plötzlich aus dem irdischen Leben herausruft, um uns in die Freude seiner ewigen Gemeinschaft aufzunehmen.

Hochzeit zu Kana

Johannes 2,1-11 (Zweiter Sonntag im Jahreskreis C)

Das erste Zeichen Seiner Herrlichkeit

Das Weinwunder auf der Hochzeit zu Kana, Batik von G.M. Ehlert

1. „Was ER euch sagen wird, das tut!“

Die Hochzeit zu Kana ist das erste öffentliche Auftreten Jesu nach seiner Taufe und der ersten Jüngerberufung, von dem uns der Evangelist Johannes berichtet.
Auch Maria, die Mutter Jesu wird uns hier das erste Mal von Johannes vorgestellt.
Marias Wirken geschieht in der Stille – ohne große Worte.
Um so gewichtiger sind die beiden einzigen Worte, die Johannes von ihr überliefert.
 

Diese Worte bilden das Vermächtnis Mariens an uns – ihr Testament.

Das erste Wort ist eine an Jesus gerichtete Bitte.
Herr, „sie haben keinen Wein mehr“.

Diese Bitte zeigt, Maria ist aufmerksam. Sie sieht die Not der Menschen.
 

Der Wein ist ausgegangen – die Menschen haben nichts mehr, das ihnen Freude bereiten kann. Das Lachen bleibt ihnen im Halse stecken – bei all dem Leid, Krieg und Tod.

Wenn nicht bald Abhilfe geschaffen wird, geht das Fest des Lebens zuende.
Marias Bitte entspringt ihrer Sorge um die Menschen.
Sie bittet Jesus um ein Wunder.
Gib den Menschen den Wein, „der das Herz des Menschen erfreut“- einen Vorgeschmack himmlischer Herrlichkeit
 
Dieses erste Wort Mariens zeigt:
sie ist unsere Fürsprecherin bei Gott.
 
Weist Jesus dieses Wort Mariens zurück?
„Was ist zwischen mir und dir, Frau?“
 
Es klingt wie eine schroffe Ablehnung aus dem Mund Jesu.
Ist Jesus so hartherzig?
Im Gegenteil. Er ist viel barmherziger als wir es ahnen können.
Er gönnt uns nicht ‚ein bisschen Freude‘,
er will nicht unsere Feste verschönern.
Ihm geht es um alles.
Er will uns ewiges Leben und ewige Freude schenken.
Doch diese „Seine Stunde“ – unsere Erlösung durch Jesu Sieg am Kreuz – ist noch nicht gekommen.
 
Maria versteht Jesus (noch) nicht, aber sie vertraut ihm.
Ihr zweites Wort richtet sie an die Diener – ihr Wort an uns:
„Was ER euch sagen wird, das tut!“ –
 
Damit hat Maria – so das Johannesevangelium – alles gesagt, worauf es ankommt.
 
Maria weist ganz von sich weg auf Jesus hin.
IHM allein sollen wir gehorchen.
 
Das können wir von Maria lernen.
Sie war ganz bereit, Gottes Wort zu hören, in ihr Herz aufzunehmen und zur Welt zu bringen.
 
 Maria steht in der Mitte des Bildes.
– Zwischen den Hochzeitsgästen, deren Notlage sie sieht
und Jesus, dem Herrn, den sie auf die gesehene Not aufmerksam macht.
– Sie steht zwischen den Dienern – ihr Gesicht wendet sie ihnen zu –
und Jesus – auf ihn weist sie mit ihrer ganzen Körperhaltung hin.
– Sie steht in der Mitte, um ganz zurück zu treten, damit Jesus und die Diener unmittelbaren Kontakt aufnehmen können.

Maria lenkt die Aufmerksamkeit der Diener ganz auf den Herrn.
So bereitet sie die Menschen auf Jesu Wort vor.

 Dieses zweite Wort Mariens zeigt, wie Maria unsere „Mittlerin“ ist.

Sie vermittelt einen direkten Kontakt zwischen den Menschen und dem Herrn,
indem sie ganz auf IHN verweist: „Was ER euch sagen wird, das tut!“

2. Füllt die Krüge mit Wasser!


Füllt die Krüge mit Wasser!“ –
Das ist das erste, was Jesus hier den Dienern sagt.

Keine Begründung oder Erklärung,
nur dieses knappe Wort – dieser Auftrag.
 
 
Die Diener fragen nicht.
Sie sagen kein Wort.
Sie gehorchen sofort.
So werden sie „Wasserträger des Herrn.“
 
Jesus, der Herr, nimmt sie in seinen Dienst.
Er will ihre Hilfsdienste in Anspruch nehmen.
Ohne den Auftrag zu verstehen, gehen sie los und schöpfen das Wasser.
Mit ihrem geschöpften Wasser füllen sie die Wasserkrüge, die für die Reinigung am Beginn des Festes vorgesehen sind.
Sie tun ihren bescheidenen, geforderten Dienst.
So bereiten sie alles vor,
damit der Herr wirken kann.
 
 

Auch wir sollen unseren Dienst tun wie die Wasserträger,
im Vertrauen darauf, dass der Herr uns braucht
und dass ER mit dem Wasser, das wir herbei holen
und mit dem wir die Reinigungskrüge füllen,
etwas Wunderbares bewirken kann.
Das gibt unserer Arbeit ihren Sinn und ihre Verantwortung.

Gott allein wirkt wann und wie ER will. Darin zeigt sich seine absolute Freiheit.
Aber er ist so frei, dass er durch und mit den Menschen etwas Gutes und Schönes bewirken will. Zu diesem Plan Gottes kann der Mensch aus freien Stücken JA sagen.

Gottes Freiheit ist Liebe.
Sie ist so groß, dass Gott sich freiwillig vom freien Ja des Menschen abhängig machen kann und will,
und gerade so wird sein Liebesplan mit den Menschen erfüllt.

Schöpft jetzt, und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist.“

Die Wasserträger sehen nicht, wie das Wunder der Verwandlung vor sich geht…

Die geistliche Wirklichkeit, die der Herr unter Zuhilfenahme unseres Dienstes wirkt,
bleibt uns oft verborgen.
Der Speisemeister kostet – den guten Wein.
Sein Verhalten bestätigt den Dienern:
Es ist wirklich etwas wunderbares geschehen.
„Sie aber wussten, woher der Wein kam.“
Sie können das Wunder bezeugen.
Es ist ein wahrhaft göttlicher Wein.
 
Solche Erfahrungen, dass Gott im Menschen wirkt
und dass wir Menschen dabei mitwirken durften, sind kostbar.
Sie zeigen uns, dass unsere Arbeit nicht vergebens ist.
 
 

 

3. „So tat Jesus sein erstes Zeichen… und offenbarte seine Herrlichkeit“.

Der gute Wein ist die Gabe Jesu – ein Zeichen von ihm, das auf ihn selbst verweist.
Der Wein selber wird das Zeichen, das Jesu Herrlichkeit offenbart.
Der Wein ist Zeichen der anbrechenden Heilszeit.
Überreiche Fülle und Güte erfüllen diese Heilszeit,
die in Jesus Christus schon präsent geworden ist.

Jesus ist die beherrschende Figur auf dem Bild,
obwohl der (scheinbar) am Rande steht.
Er kommt hinzu und neigt sich – liebevoll – den Dienern zu.
Er segnet ihren Dienst und bewirkt die Verwandlung:
aus Wasser wird Wein.

Dieses Zeichen wirkt Jesus draußen vor dem festlichen Saal.
Durch die offene Tür hindurch schauen wir auf das hochzeitliche Mahl.
Die Diener und die Krüge – ein Bild für unser irdisches Mühen.
 
 

Der Blick durch die Tür – ein Blick hinüber zum himmlischen Hochzeitsmahl.

Wir sehen dort: Christus, den Bräutigam und Maria, die Braut.
Mit dabei sind die Diener des Herrn.
Wo ist die Tür in unserem Leben zu finden,
die zum ewigen Hochzeitsmahl führt?

„Ich bin die Tür… wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden.“ (Joh 10,7.9) sagt Jesus Christus, unser Herr.
Wer auf diese Tür schaut, kann das Zeichen der Erlösung – das Zeichen des Kreuzes erkennen.
Durch den Tod am Kreuz hat Jesus uns den Zugang zum ewigen Leben eröffnet.

Das Zeichen in Kana offenbart Gottes Herrlichkeit.
Jesus beugt sich unter das Kreuz, so kann er dieses Zeichen der Liebe tun.
So kann er Wasser in Wein verwandeln,
wie später den Wein in sein Blut.
 

Das Weinwunder bei der Hochzeit zu Kana –
ein Bild österlicher Hoffnung.
Noch stehen wir als Wasserträger des Herrn vor dem Saal –
draußen vor der Tür.
 Meine Hoffnung ist: durch diese Tür – durch Leid und Tod hindurch – werden auch wir zum ewigen Hochzeitsmahl eintreten.
 

 Gedanken zu Joh 2,1-11 von Georg Michael Ehlert, inspiriert von

– Reinhard Lettmann: Füllt die Krüge mit Wasser – Über Berufung und Dienst des Priesters, Butzon&Bercker, Kevelaer 1985
– Reinhard Lettmann: Was er euch sagt, das tut – Mit Maria im Dienst der Erlösung, Butzon&Bercker, Kevelaer 1989
– Theo Schmidkonz: Maria – Gestalt des Glaubens, Rex-Verlag Luzern/München 4/1975

 

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

klug oder töricht


Gedanken zum Evangelium

(32. Sonntag im Jahreskreis A)

Das Evangelium: Matthäus 25. Kapitel, Verse 1-13
Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen:

Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.  Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug.
Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,  die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.
Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!
Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.
Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.
Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen.
Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.

Seid also wachsam! Denn ihr wißt weder den Tag noch die Stunde.

Meditation:

  Zur Begegnung bereit

5 kluge u. 5 törichte Jungfrauen (c) G. M. Ehlert

Die 10 Jungfrauen im Gleichnis Jesu
sind ein Bild für die Christen im irdischen Bereich:

Jungfräuliche Menschen werden wir sein,
wenn wir noch frei und offen sind für Begegnungen und Liebe;
wenn wir noch mehr erwarten als das, was das Leben hier zu bieten hat;
wenn wir voll Hoffnung auf das Kommen des Geliebten –
auf Christus warten.

Wer aber jemanden sehnsüchtig erwartet,
der wäre töricht,
wenn er sich nicht auf Verzögerungen einstellt
und nicht auch für Wartezeiten gut vorsorgt,
damit das Licht der Hoffnung bei ihm nicht erlischt.

Jungfräuliche Menschen, die sind umsichtig,
sie sorgen für genügend Öl für alle Fälle:
wenn sie sich das Öl der geistigen Kräfte bewahren;
wenn sie mit dem Öl der Hoffnung ihre Lebenskraft am Brennen halten;
wenn sie mit dem Öl des Geistes Gottes
die Sehnsucht der Menschen zum Leuchten bringen.

Wenn aber jemand die Lampe des Lebens mit Sehnsucht gefüllt hat,
dann ist er bereit, diese Sehnsucht zu entzünden,
wenn der Ersehnte endlich kommt.
Wer klug ist, der ist zur Begegnung bereit,
wenn der Ruf des Boten ertönt:
„Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!“

So gebe uns Gott,
dass wir – mit genügend Öl der Hoffnung in den Krügen des Lebens –
bereit sind,
dem kommenden Christus entgegenzugehen.

 G.M.Ehlert

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