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Vorbereitet für das Fest (32.A)

–> 11. November: Gedenktag Hl. Martin von Tours

Macht euch bereit zu der Hochzeit!

32. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 12. November 2017

Eröffnungsvers (Ps 88,3)
HERR, lass mein Gebet zu dir dringen,
wende dein Ohr meinem Flehen zu.

Erste Lesung: Weisheit 6,12-16
Wer die Wahrheit sucht, findet sie

Antwortpsalm Ps 63
Meine Seele dürstet nach dir, mein Gott

–> zu Psalm 63: Sehnsucht nach Gott

Zweite Lesung: 1. Thessalonicherbrief 4,13-14
Gott wird durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Mt 24,42a.44)
Halleluja. Halleluja.
Seid wachsam und haltet euch bereit!
Denn der Menschensohn kommt
zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 25,1-13
Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!

Link: Messtexte zum 32. Sonntag im Jahreskreis A

Gedanken zum Evangelium

(32. Sonntag im Jahreskreis A)

Das Evangelium: Matthäus 25. Kapitel, Verse 1-13
Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen:

Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug.

Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.

Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.

Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe:
Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!

Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.
Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch;
geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.

Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam;
die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal,
und die Tür wurde zugeschlossen.

Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.

Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

Meditation:

 

Zur Begegnung bereit

5 kluge u. 5 törichte Jungfrauen (c) G. M. Ehlert

Die 10 Jungfrauen im Gleichnis Jesu
sind ein Bild für die Christen im irdischen Bereich:

Jungfräuliche Menschen werden wir sein,
wenn wir noch frei und offen sind für Begegnungen und Liebe;
wenn wir noch mehr erwarten als das, was das Leben hier zu bieten hat;
wenn wir voll Hoffnung auf das Kommen des Geliebten –
auf Christus warten.

Wer aber jemanden sehnsüchtig erwartet,
der wäre töricht,
wenn er sich nicht auf Verzögerungen einstellt
und nicht auch für Wartezeiten gut vorsorgt,
damit das Licht der Hoffnung bei ihm nicht erlischt.

Jungfräuliche Menschen, die sind umsichtig,
sie sorgen für genügend Öl für alle Fälle:
wenn sie sich das Öl der geistigen Kräfte bewahren;
wenn sie mit dem Öl der Hoffnung ihre Lebenskraft am Brennen halten;
wenn sie mit dem Öl des Geistes Gottes
die Sehnsucht der Menschen zum Leuchten bringen.

Wenn aber jemand die Lampe des Lebens mit Sehnsucht gefüllt hat,
dann ist er bereit, diese Sehnsucht zu entzünden,
wenn der Ersehnte endlich kommt.
Wer klug ist, der ist zur Begegnung bereit,
wenn der Ruf des Boten ertönt:
„Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!“

So gebe uns Gott,
dass wir – mit genügend Öl der Hoffnung in den Krügen des Lebens –
bereit sind,
dem kommenden Christus entgegenzugehen.

G.M.Ehlert

zum Evangelientext –  zum Anfang der Meditation

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Eingeladen zum Fest (28. A)

28. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 15. Oktober 2017

Eröffnungsvers (Ps 130,3-4)
Würdest du, HERR, unsere Sünden beachten,
HERR, wer könnte bestehen!
Doch bei dir ist Vergebung, Gott Israels.

Erste Lesung: Jes 25,6-10a
Der HERR wird für alle Völker ein Festmahl geben; er wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht

Antwortpsalm Ps 23,1-6

–> siehe zu Psalm 23: JHWH – mein Wegbegleiter + Mahlbereiter + Heimatgeber ;
u. Psalm 23: JHWH – mein Hirt „

Zweite Lesung: Phil 4,12-14.19-20
Alles vermag ich durch IHN, der mir Kraft gibt

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Eph 1,17-18)
Halleluja. Halleluja.
Der Vater unseres Herrn Jesus Christus
erleuchte die Augen unseres Herzens,
damit wir verstehen, zu welcher Hoffnung wir berufen sind.
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 22,1-14
Ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!

Hochzeitsgewand

–> siehe auch Studienübersetzung zu Mt 22,1-14 von G. M. Ehlert u. Gedanken zum hochzeitlichen Gewand: Eingeladen zum Fest des Glaubens

Link: Messtexte zum 28. Sonntag im Jahreskreis A

15. Oktober = Gedenktag der Heiligen Teresa von Avila
(Ordensfrau u. Kirchenlehrerin):

Von ihr stammt das dreimal dreizeilige Gedicht: Nada te turbe
mit dem Schlussvers: „Solo Dios basta!“ – Gott allein genügt!
Doch „Gott allein“ genügt nicht! – jedoch: „Gott nur ist genug!“ –
alles Irdische erfüllt uns nicht ganz – nur bei Gott ist die Fülle des Lebens.
Eine Übertragung dieses Liedes von E. Lorenz –
singbar auf die Melodie aus Taize: Nada te turbe:
 .

Nichts soll dich verwirren,
nichts soll dich beirren,
alles vergeht. (Gott nur besteht).

Gott wird sich stets gleichen.
Geduld kann erreichen
was nicht verweht. (Gott nur besteht).

Wer Gott kann erwählen,
nichts wird solchem fehlen:
Gott nur besteht. (Gott nur besteht).

 

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Teresa-de-jesus-a

Teresa von Avila – Wohnungen des Inneren Schlosses – (c) G. M. Ehlert, Okt. 2017

siehe auch: Teresa-von-Avila_Innere-Burg

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert