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Palmsonntag C

Palmsonntag (= „Palmarum“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 14. April 2019

Liturgische Texte zum Palmsonntag im Jahreskreis (C)

Statio: FEIER DES EINZUGS CHRISTI IN JERUSALEM

Eröffnungsvers:

Hosianna filio David, benedictus qui venit in nomine Domini.
O rex Israel, hosianna in excelsis.

Hosianna dem Sohne Davids, gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
O König Israels, hosianna in der Höhe! (Mt 21,9)

Segnung der Palmzweige
Allmächtiger, ewiger Gott,
segne + diese (grünen) Zweige,
die Zeichen des Lebens und des Sieges,
mit denen wir Christus, unserem König huldigen.
Mit Lobgesängen begleiten wir ihn in seine heilige Stadt;
gib, dass wir durch ihn zum himmlischen Jerusalem gelangen,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Evangelium: Lk 19,28-40
Gesegnet sei der König, der kommt im Namen es Herrn!
–> siehe: Lk 19.28-40

Prozession zur Kirche

Messfeier:

Tagesgebet:
Allmächtiger, ewiger Gott,
deinem Willen gehorsam,
hat unser Erlöser Fleisch angenommen,
er hat sich selbst erniedrigt
und sich unter die Schmach des Kreuzes gebeugt.
Hilf uns,
dass wir ihm auf dem Weg des Leidens nachfolgen
und an seiner Auferstehung Anteil erlangen.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch des Propheten Jesaja Jes 50,4-7
Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen, doch ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.
–> siehe: Drittes Lied vom Gottesknecht

Antwortpsalm: Ps 22 (21),8-9.17-20.23-24
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
–> siehe zu Psalm 22: Geschehen auf Golgatha

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi (Phil 2,6-11)
Christus Jesus erniedrigte sich; darum hat ihn Gott über alle erhöht.
–> siehe zu Phil 2,5-11 Hymnus von Entäußerung u. Erhöhung des Sohnes Gottes

Ruf vor der Passion (vgl. Phil 2,8)
Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit!
Ehristus war für uns gehorsam bis zum Tod.,
bis zum Tod am Kreuz.
Darum hat ihn Gott über alle erhöht
und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen.
Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit!

PASSION nach Lukas (Lk 22,14 – 23,56)
Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus

 

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Evangelientext – –> siehe: Lk 19.28-40

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Bild zur Meditation:

„Hosianna, dem Sohne Davids!“

Palmsonntag1a

Einzug Jesu in Jerusalem – (c) G. M. Ehlert

 

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Impulse zum Weiterdenken und sich einfühlen:

„Du Palmesel“
In unserem Sprachgebrauch werden dem Esel viele unsympathische Eigenschaften angehängt: er sei störrisch, dumm und Ähnliches.
Der Ausdruck „Du bist der Palmesel“, mit dem im süddeutschen Raum der Spätaufsteher am Palmsonntagmorgen begrüßt wird, ist auch nicht gerade ein Kompliment.

„Du dummer Esel!“ – so bezeichnen wir oft einen anderen Menschen, wenn er etwas nicht kapiert hat.
Doch lassen wir dieses kluge, demütige und geduldige Tier einmal selbst zu Wort kommen:

„In der Frühzeit der Bibel war ich unterwegs und trug den fremden Seher Bileam, der das Volk Gottes verfluchen sollte. Doch auf dem Weg sah ich den Engel Gottes, der ihm den Weg versperrte. Als ich deshalb nicht weiterging, wurde ich dreimal geschlagen (er meinte wohl, ich sei störrisch) – Undank ist der Welten Lohn… – doch schließlich erkannte auch der Seher Bileam, dass Gott ihm sagen wollte, dass er das Volk Gottes segnen und nicht verfluchen sollte. (vgl. Num 22,21ff)

Doch ich will ja von etwas ganz anderem erzählen:
nicht nur Abraham und andere menschliche Größen durfte ich tragen,
sondern sogar den „König der Könige“ – auf dem Weg von Nazaret nach Betlehem, als Maria ihn unter ihrem Herzen trug.
Auch bei seiner Geburt durfte ich – zusammen mit dem Ochsen – dabei sein,
denn anders als viele dummen und störrischen Menschen hat der Prophet Jesaja unsere Einsicht richtig erkannt:

„Der Ochse kennt seinen Besitzer
und der Esel die Krippe seines Herrn.“ (Jes 1,3)

Und wie hätte die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten und später zurück nach Nazaret gelingen können – ohne meinen demütigen Dienst.

Den „König des Friedens“ habe ich tragen dürfen bei seiner feierlichen Prozession zum Heiligtum in Jerusalem – kurz vor dem Pas-chafest, das in besonderer Weise in die Geschichte der Menschheit einging.
Mit Kleidern geschmückt, zog Jesus auf meinem Rücken thronend in Jerusalem ein,
genau so, wie es der Prophet Sacharja Jahrhunderte zuvor geweissagt hat:

„Juble laut, Tochter Zion!
Jauchze, Tochter Jerusalem!
Siehe, dein König kommt zu dir.
Er ist gerecht und hilft;
er ist demütig
und reitet auf einem Esel,
auf einem Fohlen,
dem Jungen einer Eselin.“ (Sach 9,9)

So bin ich Esel zu einem „Christo-phorus“ d.h. zum Christus-Träger geworden.
Bist auch du – wie ich, der Esel – ein Christusträger, trägst auch du Christus zu den Menschen?“

In diesem Sinn wäre dann die Bezeichnung „du Palmesel“ eine schöne Auszeichnung.

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Links:

  • zur Statio: Lk 19,28-40 Gesegnet sei der König, der kommt im Namen es Herrn!
    –> siehe: Lk 19.28-40
  • zur 1. Lesung: Jes 50,4-7 Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen, doch ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.
    –> siehe: Drittes Lied vom Gottesknecht
  • zum Antwortpsalm: Ps 22 (21),8-9.17-20.23-24 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
    –> siehe zu Psalm 22: Geschehen auf Golgatha
  • zur 2. Lesung: Phil 2,6-11 Christus Jesus erniedrigte sich; darum hat ihn Gott über alle erhöht.
    –> siehe zu Phil 2,5-11 Hymnus von Entäußerung u. Erhöhung des Sohnes Gottes
  • zur Passion nach Lukas:  Lk 22,14 – 23,56 Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus
    –> siehe zur Passion Christi:
    3. Synopse Passion

-> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: Palmsonntag i.J. C

siehe auch:

–> Palmsonntag

–> Psalm 118: Der “Palmsonntagspsalm

–> zum Bitt- bzw. Huldigungsruf: Hosianna

–> Psalm 24: Einzug des “Königs der Herrlichkeit” in sein Eigentum

–> Der Palmesel

–> Die Heilige Woche (= Karwoche)

Gedenktage:

 

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Die Namen der Sonntage der Fastenzeit/ österliche Bußzeit/ Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit – (10 März 2019)
2. Fastensonntag: Reminiscere – (17. März 2019)
3. Fastensonntag: Oculi – (24. März 2019)
4. Fastensonntag: Laetare – (31. März 2019)
5. Fastensonntag: Iudica – (7. April 2019)
Palmsonntag: Palmarum – (14. April 2019)

Ein Merkvers: „In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 07. April 2019

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Passionszeit B 2018

Passionszeit

Mit dem 5. Fastensonntag – dem „Passionssonntag“ – beginnt der 2. Teil der österlichen Bußzeit, die Passionszeit, die besonders auf die „Passion“ Jesu ausgerichtet ist – seine leidenschaftliche Liebe, die ihn schließlich zum Leiden und Tod am Kreuz führt.

5. Fastensonntag („Iudica“) im Lesejahr B

18. März 2018

Eröffnungsvers:

Iudica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta; ab homine iniquo et doloso eripe me, quia tu es Deus meus et fortitudo mea.

Verschaff mir Recht, o Gott, und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk! Rette mich vor bösen und tückischen Menschen, denn du bist mein starker Gott.
(Ps 43,1f)

5-Iudica

Tagesgebet:

HERR, unser Gott,
dein Sohn hat sich aus Liebe zur Welt dem Tod überliefert.
Lass uns in seiner Liebe bleiben
und mit deiner Gnade aus ihr leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn

1. Lesung: Jer 31,31-34:
Ich schließe mit ihnen einen neuen Bund, und an ihre Sünde denke ich nicht mehr

Ich schließe mit dem Haus Israel einen neuen Bund

Antwortpsalm: Ps 51,3-4.12-13.14-15
Ein reines Herz erschaffe mir, o Gott!

zu Psalm 51: (nicht nur) Davids Bitte um Vergebung u. Neuschaffung

2. Lesung: Hebr 5,7-9
Der Sohn hat Gehorsam gelernt
u. ist so der Urheber des ewigen Heils geworden

Evangelium: Joh 12,20-33:
Wenn das Weizenkorn in die Erde fällt und stirbt, bringt es reiche Frucht

Verherrlichung2a

 

Joh 12,20-36: „Die Stunde der Entscheidung

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Hochfest: Heiliger Joseph = 19. März


Palmsonntag (Lesejahr B)

25. März 2018
(Das Hochfest Verkündigung des Herrn (25.03.) wird in diesem Jahr am Mo 9. April nachgefeiert)

Statio: FEIER DES EINZUGS CHRISTI IN JERUSALEM

Mk 11,1-10
Gesegnet sei ER, der kommt im Namen es Herrn!

–> siehe auch: Lk 19.28-40

Palmsonntag1a

Einzug Jesu in Jerusalem – (c) G. M. Ehlert

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Die Namen der Sonntage der Fastenzeit/ österliche Bußzeit/ Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit – (18. Februar 2018)
2. Fastensonntag: Reminiscere – (25. Februar 2018)
3. Fastensonntag: Oculi – (4. März 2018)
4. Fastensonntag: Laetare – (11. März 2018)
5. Fastensonntag: Iudica – (18. März 2018)
Palmsonntag: Palmarum – (25. Februar 2018)

Ein Merkvers: „In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

 

siehe auch:
Palmsonntag A: Passion Jesu Die Heilige Woche
und Karwoche – (Palmsonntag – Ostern)

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Stand: 18.03.2018

Ach – Jerusalem

Die Tränen Christi – im Blick auf die Stadt Jerusalem

Beim feierlichen Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem klagt er im Blick auf diese Stadt Jerusalem (= „Gründung des Friedens“):

„41 Und als er sich näherte – sehend die Stadt –
klagte er auf sie zu/ (weinte er über sie)
42 sagend (folgendes):
„(ach) wenn du (doch) erkannt (hättest) an diesem Tag – ja auch du
das zum Frieden (führende)
nun aber wurde es verborgen vor deinen Augen,
43 dass sie kommen werden – die Tage – über dich;
und sie werden aufwerfen/ errichten – die Feinde dein –
einen (Belagerungs-)wall (vor) dir
und sie werden ringsum einschließen dich
und sie werden zusammenhalten dich von allen Seiten her
44 und sie werden zu Boden schmettern/ dem Boden gleichmachen dich
– (ja) dich und deine Kinder in dir
und nicht (wegsenden)/ lassen Stein auf Stein in dir,
dafür, dass du nicht erkannt hast die (rechte) Zeit deiner Heimsuchung.“
(Lk 19,41-44)

Jesus kommt als der gute „Hirt und Bischof eurer Seelen“ (1 Petr 2,25)
– Hirt = Pastor;
– und als „Bischof der Seelen“ (episkopos = Aufseher = Supervisor = der die Übersicht hat)

Jesus kommt zur Visite/ Visitation* = zur „Heimsuchung“ – er kommt in „sein Haus“…

*Ziel einer (Arzt-)Visite ist es,
dass sich der Arzt kümmert und Vertrauen weckt.
Bei der Visitation ist das ähnlich,
weil der Bischof kommt, sich kümmert und schaut, wie es der Gemeinde geht,
um zu bestärken, wo Dinge gut gehen
und zu schauen, woran wir kranken
und wo unsere Selbstheilungskräfte mobilisiert werden können.

Jesus „kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ (Joh 1,11)

daher klagt er voller Trauer:
„Ach, wenn du doch erkannt hättest
an diesem Tag deiner Heimsuchung,
was dir Frieden/ Heilung/ Heil bringt…“
(Lk 19,42)

Noch einmal stimmt Jesus die Totenklage über Jerusalem an auf seinem Kreuzweg:
Es folgte ihm eine große Menge des Volkes,
darunter auch Frauen, die um ihn klagten und weinten.
Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte:
„Töchter Jerusalems, weint nicht über mich; weint vielmehr über euch und eure Kinder!
Denn siehe, es kommen Tage, da wird man sagen:
Selig die Frauen, die unfruchtbar sind, die nicht geboren und nicht gestillt haben.
Dann wird man zu den Bergen sagen: „Fallt auf uns! und zu den Hügeln: Deckt uns zu!“ (Hos 10,8)
Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dürren werden?“
(Lk 23,27-31)

Das biblische Buch der Klagelieder

Auch die Klagelieder des Jeremias sind ein Buch voller Tränen – im Blick auf die zerstörte Stadt Jerusalem (siehe –> Klagelieder-Einführung )

1. Klage im Blick auf das zerstörte Jerusalem – „Jerusalem ist ohne Trost“ (Klgl 1,1-22)

2. Klage im Blick auf die Zerstörungen – „Gottes Gericht ist erbarmungslos“ (Klgl 2,1-22 )

3. Eine persönliche Klage – „Hoffnung trotz gebrochener Lebenskraft“ (Klgl 3,1-66)

4. Klage im Blick auf die Folgen des Zornes Gottes – „Hoffnung auf Gerechtigkeit“ (Klgl 4,1-22)

5. Klage um Zuwendung und Wiederherstellung Israels – „die notwendige Umkehr“( Klgl 5,1-22)

Im jährlichen Gedenken am  „9. Av“ wird auch in der jüdischen Tradition an die Zerstörungen des Jerusalemer Tempels
– im Jahr 586 v. Chr.
– im Jahr 70 n. Chr.
– und die Niederschlagung des Bar Kochba Aufstandes 135 n. Chr.
erinnert. = ein jährlicher „Tag der Tränen“.

Mit Jesus sollten auch wir weinen über die Zerstörung von Städten und Lebensräumen in unseren Tagen: Aleppo, Mossul…

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Palmsonntag


zu Palmsonntag (Lesejahr C) (= 20. März 2016)

Statio: FEIER DES EINZUGS CHRISTI IN JERUSALEM

Lk 19,28-40
Gesegnet sei der König, der kommt im Namen es Herrn!
–> siehe: Lk 19.28-40

Palmsonntag1a

Einzug Jesu in Jerusalem – (c) G. M. Ehlert

 

Wenn der Palmesel sprechen könnte…
dann könnte er uns erzählen,
wie er zu einem ‚Christophorus‘ geworden ist

„Wer sagt denn, dass ich nicht sprechen kann??? –
Schon einer meiner Vorgänger konnte sprechen – so steht es in der Bibel geschrieben.
Ich meine Bileams Esel, der den warnenden Engel sah und vor ihm auf die Knie ging,
obwohl ihn der Seher Bileam dreimal schlug, weil er den Engel Gottes nicht sah… (vgl. Num 22,21ff)

Ja, mein Schicksal ist es, dass ich vom Menschen oft geschlagen werde wie ein Sklave…

„Futter, Stock und Last für den Esel,
Brot, Schläge und Arbeit für den Sklaven.“ –
sagt der Weisheitslehrer Jesus Sirach (Sir 33,25).

Doch Gott hat Erbarmen auch mit uns geplagten Eseln.
Er spricht zum Menschen von dessen Liebespflicht,
sogar dem Esel seines Gegners Gutes zu tun:

„Wenn du siehst, wie der Esel deines Gegners unter der Last zusammenbricht,
dann lass ihn nicht im Stich, sondern leiste ihm Hilfe.“ (Ex 23,5)

Gottes Wille ist es auch, dass das Gebot der Sabbatruhe auch für uns Esel gilt. (Ex 23,12)

Doch ich will ja von etwas ganz anderem erzählen:
Ich durfte nicht nur Abraham und andere menschliche Größen tragen,
sondern sogar den „König der Könige“ –
Auf dem Weg von Nazaret nach Betlehem, als Maria ihn unter ihrem Herzen trug.
Auch bei seiner Geburt durfte ich – zusammen mit dem Ochsen – dabei sein,
denn anders als viele dummen und störrischen Menschen hat der Prophet Jesaja richtig erkannt:

„Der Ochse kennt seinen Besitzer
und der Esel die Krippe seines Herrn.“ (Jes 1,3)

Und wie hätte die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten und später zurück nach Nazaret gelingen können – ohne meinen demütigen Dienst.

Den „König des Friedens“ habe ich tragen dürfen bei seiner feierlichen Prozession zum Heiligtum in Jerusalem – kurz vor dem Pas-chafest, das in besonderer Weise in die Geschichte der Menschheit einging.
Mit Kleidern geschmückt, zog Jesus auf meinem Rücken thronend in Jerusalem ein,
genau so, wie es der Prophet Sacharja Jahrhunderte zuvor geweissagt hat:

„Juble laut, Tochter Zion!
Jauchze, Tochter Jerusalem!
Siehe, dein König kommt zu dir.
Er ist gerecht und hilft;
er ist demütig
und reitet auf einem Esel,
auf einem Fohlen,
dem Jungen einer Eselin.“ (Sach 9,9)

So bin ich demütiger Esel zu einem „Christo-phorus“ d.h. zu einem Christus-Träger geworden.“

 

Messfeier:

Jes 50,4-7
Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen, doch ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. –> siehe: Drittes Lied vom Gottesknecht

Ps 22 (21),8-9.17-20.23-24
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
–> siehe zu Psalm 22Geschehen auf Golgatha

Phil 2,6-11
Christus Jesus erniedrigte sich; darum hat ihn Gott über alle erhöht.
–> siehe zu Phil 2,5-11 Hymnus von Entäußerung u. Erhöhung des Sohnes Gottes 

Lk 22,14 – 23,56
Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus
–> siehe zur Passion Christi: 
 3. Synopse Passion
–> siehe auch: Palmsonntag

–> siehe auch: Psalm 118: Der “Palmsonntagspsalm

–> siehe auch: Psalm 24: Einzug des “Königs der Herrlichkeit” in sein Eigentum

 

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:

1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

Karfreitag

Karfreitag
von der Gebetsnacht auf dem Ölberg bis zu Tod und Begräbnis:
3. Synopse Passion “Die Passion Christi”
psalm-22 =
der „Karfreitagspsalm“

Karsamstag
Das Geheimnis des Karsamstags

Karwoche

Das Heilsgeschehen Jesu Christi
von seinem Einzug in Jerusalem (= Palmsonntag)
bis zu seinem Tod und Begräbnis (= Karfreitag)

 

im Zeugnis der vier Evangelisten (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes)

eine Zusammenschau (= Synopse)

– zusammengestellt von G. M. Ehlert

 

vom Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag bis zum Gründonnerstag:

1. Synopse ab Palmsonntag „Die letzten Tage Jesu in Jerusalem“

vom Letzten Abendmahl Jesu im Kreis seiner Apostel:

 2. Synopse Abendmahl „Das letzte Abendmahl Christi“

von der Gebetsnacht auf dem Ölberg bis zu Tod und Begräbnis:

3. Synopse Passion „Die Passion Christi“

+

„Der Vollendung entgegen“ – ein Passionsweg Christi in 14 + 1 Stationen von Georg Michael Ehlert

–> zu den 14 + 1 Stationen des Passionsweges Jesu Passionsweg Jesu

Ein Vorgeschmack auf Ostern: Das Exsultet: Der Osterjubel