Schlagwort-Archive: Jahreskreis B

Wiederkunft Christi (33.B)

„Von der Wiederkunft Christi“

Sonntag, 18. November 2018 – Volkstrauertag

Liturgische Texte zum 33. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (vgl. Jer 29,11.12.14)
So spricht der HERR:
Ich sinne Gedanken des Friedens und nicht des Unheils.
Wenn ihr mich anruft, so werde ich euch erhören
und euch aus der Gefangenschaft von allen Orten zusammenführen.

Tagesgebet
Gott, du Urheber alles Guten,
du bist unser Herr.
Lass uns begreifen, dass wir frei werden,
wenn wir uns deinem Willen unterwerfen,
und dass wir die vollkommene Freude finden,
wenn wir in deinem Dienst treu bleiben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Daniel (Dan 12,1-3)
Gottes Volk wird in der Zeit der Not gerettet

Antwortpsalm: Psalm 16,5 u. 8.9-10.2 u. 11 
Behüte mich Gott, denn ich vertraue auf dich. 

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 10,11-14.18)
Durch ein einziges Opfer hat Christus die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt  

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Lk 21,36)
Halleluja. Halleluja.
Wacht und betet allezeit,
damit ihr hintreten könnt vor den Menschensohn.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 13,24-32)
Von Erschütterungen – als Vorboten der Wiederkunft Christi

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 13,24-32 (= Evangelium vom 33. Sonntag im Jahreskreis B)

24. … in jenen Tagen
nach jener Bedrängnis (von Krieg, Naturkatastrophen und Verfolgungen…)
wird sich die Sonne verfinstern
und der Mond wird nicht (mehr) sein Licht geben.

25. Und die Sterne werden aus dem Himmel herabfallen
und die Mächte – die in den Himmeln – werden erschüttert werden.

26. Und (dann) wird sichtbar werden der Sohn des Menschen
wiederkommend in Wolken und mit großer Kraft und Herrlichkeit.

27. Und ER wird aussenden die Boten/ Engel
und ER wird zusammenführen die Auserwählten
aus den vier Wind(richtung)en
vom äußersten der Erde bis zum äußersten der Himmel.

28. Aber von dem Feigenbaum lernt das Sinnbild:
Wenn schon/ endlich sein Zweig zart geworden ist
und herauswachsen lässt das Blatt,

ihr erkennt (folgendes):
Nahe ist der Sommer.

29. Genauso auch
ihr sollt dann sehen,
wenn ihr all dieses geschehen seht – (folgendes):
Er?/ Sie?/ Es? ist nahe vor der Tür.*

30. Amen, ich sage euch:
Gewiss nicht wird diese Generation vergehen,
bis dies alles geworden.

31. Der Himmel und die Erde werden vergehen,
aber meine Worte werden gewiss nicht vergehen.

32. Aber betreffs jenes Tages – und der Stunde – keiner kennt sie.
auch nicht die Boten/ Engel im Himmel,
auch nicht der Sohn,
sondern nur der Vater.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Wenn ihr all dies geschehen seht…

mk-13a

Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. – Grafik zu Mk 13,1-37 (c) G. M. Ehlert

„… dann seht: ER/ SIE/ ES steht vor der Tür.“

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Impuls zum Evangelium

* Er/ Sie/ Es ist nahe vor der Tür.

ES = das Ende, der Tod
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in vielen Kalendern: TOTENSONNTAG

SIE = die Vollendung, die Ewigkeit
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in der evangelischen Tradition:
EWIGKEITSSONNTAG.

ER = Christus, der König der Herrlichkeit
so feiern die Katholiken am letzten Sonntag im Kirchenjahr das Hochfest:
CHRISTKÖNIG.

Wenn ER – Christus – nahe vor der Tür steht,
dann ist dies das Ende dieser vergänglichen Welt,
dann wird offenbar die Vollendung der Ewigkeit.

 

Wenn wir am Ende sind – steht ER vor der Tür

1. Der „Super-GAU“ – und was ist dann?
– Meldungen von Unglücken, plötzlicher Verkehrstod, Terroranschlägen oder Naturkatastrophen… schrecken uns auf. Tod – Katastrophen, Anzeichen des Endes? Klimakatastrophen, Ozonloch: Anzeichen gar eines Weltendes?

GAU = größter anzunehmender Unfall
– wenn für einen persönlich seine bisherige Welt zusammenbricht;
– wenn für ein ganzes Volk durch Krieg, Flucht und Vertreibung die bisherige Lebenswelt zusammenbricht;
– wenn durch kosmische Katastrophen sämtliche Lebensmöglichkeiten auf der Erde zusammenbrechen
was ist dann?

2. Der Evangelist Markus beschreibt solch einen GAU
in der Rede Jesu von der Endzeit:
1. Ankündigung der Zerstörung des Jerusalemer Tempels (= die Ordnungen der Religion werden zerstört)
2. Ankündigung von Irrlehrern, Götzendienst, Kriegen, Hungersnöten, Verfolgungen, Verrat bis in die Familien hinein, Lynchjustiz, Chaos
3. kosmische Katastrophen: Verfinsterung der Sonne, Erschütterung der Kräfte des Himmels.
Was wird dann sein? – Das endgültige Chaos – Sinnlosigkeit?
Die Botschaft des Glaubens lautet ganz klar: Nein!

Der Evangelist zeigt, dass es ein Leben nach der größtmöglichen Katastrophe gibt. Selbst nach dem GAU, dem Untergang der Welt, sieht er eine Zukunft für alle, die an Christus glauben. Selbst wenn die Welt untergeht, dürfen sie darauf hoffen, dass der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit kommt, um die Seinen aus allen Himmelsrichtungen zusammenzuholen.

3. Das Bild vom Feigenbaum

Das Evangelium überliefert uns ein Gleichniswort Jesu: Das Bild vom Feigenbaum.
Im Unterschied zu den übrigen Bäumen Palästinas zur Zeit Jesu verliert der Feigenbaum im Herbst seine Blätter und sieht aus wie verdorrt. Insofern lässt sich gerade an den Zweigen und Trieben des Feigenbaums der Eintritt der warmen, trockenen Jahreszeit, der Zeit des Reifens und der Ernte ablesen. Der sprossende Feigenbaum wird so zum Zeichen für „den Einbruch des Lebens in den Bereich des Todes.“

Die Knospen, die jungen Blätter und die Triebe des Feigenbaums weisen auf den nahen Sommer hin.

„Es knospt
unter den Blättern
das nennen sie Herbst.“
Hilde Domin

Doch die bange Frage bleibt: Werden diese Knospen einmal aufblühen?
Wird es erneut einen Sommer geben?

((Wir Christen glauben nicht an eine Reinkarnation = Wiedergeburt zu einem neuen irdischen Leben, sondern wir glauben an die Auferstehung = einem endgültigen Leben in der liebenden Gegenwart Gottes!))

4. Nicht das endgültige Aus, sondern ER steht vor der Tür
Auf manchen Türen steht das englische Wort: Exit. Gemeint ist: Hier ist der Ausgang.
exit: Ausgang, beenden, Abgang, aussteigen, Ausfahrt
exitus = Herausgehen, Ausgang; Ende, Ziel, Schluss; Tod, Untergang; Ergebnis, Erfolg.

5. Unser Leben hat ein Ende – doch darüber hinaus auch ein Ziel

Was ist hinter dieser Tür auf der Exit steht?
Untergang oder: Aufgang
Katastrophen – oder: endgültige Rettung
Zusammenbruch – oder: Anbruch des Reiches Gottes
wir sagen: k.o. alles ist dahin – oder: Gott sagt: o.k. ich mache neu
Endeoder: Vollendung, Ziel
Unsinn – sinnlos – oder: sinnvoll – Sinn
Blätter fallen herab – oder: darunter zeigen sich Knospen

„…Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht,
dass das Ende vor der Tür steht.

Das Ende? – Andere Übersetzung: ER = Christus steht vor der Tür!
Das ist die Verheißung des Glaubens:
Wenn wir am Ende sind: dann steht ER als Retter vor der Tür.

 

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Links:

–> zum Antwortpsalm Psalm 16Mein Erbteil ist der HERR
u.  Vom wahren Lebensglück – und wie ich es erlange   

–> zum Evangelium – siehe Mk 13,24-32: Wenn Himmel und Erde vergehen  (33. B)

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 33.S.i.J.B

–> zum Christkönigssonntag: Christus – König

–> verschiedene Bezeichnungen für den letzten Sonntag im Kirchenjahr:
Tod-Christus-Ewigkeit

–> Gedenktage:

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 11. Nov. 2018

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Das große Ziel (31.B)

„Das große Innenziel“

Sonntag, 4. November 2018

Liturgische Texte zum 31. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (Psalm 38,22-23)
HERR, verlass mich nicht, bleib mir nicht fern, mein Gott!
Eile mir zu Hilfe, HERR, du mein Heil.

Tagesgebet
Allmächtiger, barmherziger Gott,
es ist deine Gabe und dein Werk,
wenn das gläubige Volk
dir würdig und aufrichtig dient.
Nimm alles von uns,
was uns auf dem Weg zu dir aufhält,
damit wir ungehindert der Freude entgegeneilen,
die du uns verheißen hast.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Deuteronomium (Dtn 6,2-6)
Höre Israel! Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen

Antwortpsalm: Psalm 18,2-3.4 u. 47.51 u. 50
Ich will dich lieben, HERR, meine Stärke.

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 7,23-28)
Weil Jesus auf ewig bleibt, hat er ein unvergängliches Priestertum

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Joh 14,23)
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der HERR)
Wer mich liebt, hält fest an meinem Wort.
Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden bei ihm wohnen.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 12,28b-34)
Du wirst den HERRN, deinen Gott, lieben;
du wirst deinen Nächsten lieben wie dich selbst

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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 12,28-34 (= Evangelium vom 31. Sonntag im Jahreskreis B)

Die Frage nach dem großen Innenziel der Tora

28 Und hinzugekommen (war) einer der Schriftgelehrten –
anhörend ihre gemeinsamen Unterredungen –
sehend, dass er gut
/ ideal geantwortet hatte ihnen
fragt ihn:
wie beschaffen ist (das) Innenziel/ Gebot – (das) vorrangige/ erste von allen?“

29 Es antwortet der Jesus folgendes:
Das Vorrangige/ erste ist:
höre Israel,
der HERR – der Gott
(von) uns –
der HERR – einer ist er

30 und du wirst lieben den HERRN, den Gott von dir
aus
(dem) ganzen des Herzens von dir
und aus
(dem) ganzen der Psyche/ Seele von dir
und aus
(dem) ganzen des Durchdenkens von dir
und aus (dem) ganzen der Stärke von dir‘

31 zweitens/ ein Zweites (ist) dasselbe:
du wirst lieben den Nächsten von dir wie dich selbst;‘

größer/ hervorragender (als) diese –
andere Innenziele
/ Gebote nicht sind.“

32 Und es sprach (zu) ihm der Schriftgelehrte:
„gut
/ ideal/ recht so! Meister/ Lehrer! –
gemäß (der) Wahrheit sprachst du, dass
(nur) einer [Gott] ist
und nicht ist ein anderer außer ihm

33 und zu lieben ihn
aus
(dem) ganzen des Herzens
und aus
(dem) ganzen der Einsicht
und aus
(dem) ganzen der Stärke
und zu lieben den Nächsten wie sich selbst

größer/ wertvoller ist es (als) alle der Brandopfer und Opfergaben.“

34 Und der Jesus – sehend ihn – dass er verständig antwortete, sprach (zu) ihm:
„nicht weit bist du von der Königsherrschaft des Gottes“
und nicht einer – nicht mehr wagte man es – ihn zu befragen.

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Bild zur Meditation:

„Wie beschaffen ist das vorrangige Ziel?…

3-fach-Liebe-a

Dreifache Liebe – Zeichnung (c) G. M. Ehlert, 02.11.2018

… Du wirst lieben – deinen Gott – deinen Nächsten wie dich selbst.“

Gott lieben…
wie eine Pflanze – dem Licht der Liebe Gottes entgegenwachsen
zur Verherrlichung Gottes…

Den Nächsten lieben…
wie der barmherzige Samariter
dem Menschen, der unter die Räuber gefallen ist, aufhelfen…

Sich selbst lieben…
sich nähren mit dem dreifachen Brot des Lebens:
– dem täglichen Brot – Nahrung für den Leib…
– dem Brot des Wortes Gottes – Nahrung für den Geist…
– dem eucharistischen Brot – Nahrung für die Gemeinschaft der Liebe
mit Gott und dem Nächsten…

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Impuls zum Evangelium

Das große Innenziel jüdischer und christlicher Ethik ist:
Gott zu lieben – auch indem wir ihn im Nächsten lieben!

„Die Beziehung zu Gott dem Vater
bezeugen wir nicht nur dadurch, dass wir ihn so nennen,
sondern dadurch, dass wir uns den Anderen gegenüber wie zu unseren Brüdern und Schwestern verhalten.

Die Beziehung zu Gott dem Schöpfer
bezeugen wir nicht nur mit unseren Ansichten über die Entstehung der Welt,
sondern wesentlicher durch unsere Beziehung zur Natur.

Die Beziehung zum Geheimnis der Menschwerdung
bezeugen wir nicht nur mit jenem Vers im Credo, den wir mit einer Verneigung beim Gottesdienst rezitieren,
sondern vor allem dadurch, wie wir mit unserem eigenen Menschsein und dem Menschsein der anderen Menschen umgehen.“

(aus: Tomáš Halík, Berühre die Wunden, S. 222f)

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Links:

–> zum Antwortpsalm Psalm 126: Heimkehrer – mit Tränen säen – mit Jubel ernten

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 31.S.i.J.B

 

–> Gedenktage:

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 02. Nov. 2018

 

 

sehen können (30.B)

„aufblicken können“

Sonntag, 28. Oktober 2018

Liturgische Texte zum 30. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (vgl. Psalm 105,3-4)
Freuen sollen sich alle, die den HERRN suchen.
Sucht den HERRN und seine Macht, sucht sein Antlitz allezeit.

Tagesgebet
Allmächtiger, ewiger Gott,
mehre in uns den Glauben,
die Hoffnung und die Liebe.
Gib uns die Gnade,
zu lieben, was du gebietest,
damit wir erlangen, was du verheißen hast.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Jeremia (Jer 31,7-9)
Blinde und Lahme, tröstend geleite ich sie heim

Antwortpsalm: Psalm 126,1-2b.2c-3.4-5.6
Großes hat der HERR an uns getan. Da waren wir fröhlich.

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 5,1-6)
Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks

Ruf vor dem Evangelium (vgl. 2 &im 1,10)
Halleluja. Halleluja.
Unser Retter Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen
und uns das Licht des Lebens gebracht durch das Evangelium.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 10,46-52)
Rabbuni, ich möchte wieder sehen können

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 10,46-52 (= Evangelium vom 30. Sonntag im Jahreskreis B)

Rabbuni, ich möchte aufblicken können

(10,45 Und sie kommen hinein (nach) Jericho.)

Heilung des blinden Bartimäus bei Jericho (Mk 10,46-52)

46 Und hinausgehend – er (= Jesus) – von Jericho
und die Lernenden (von) ihm
und (eine) Menge ziemlich (groß)
der Sohn des Timäus – Bartimäus,
[der] Blinde – bettelnd saß er neben dem Weg.

47 Und hörend, dass es Jesus, der Nazarener ist,
begann er zu schreien und zu sagen:
„Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner.“

48 Und es verwarnten ihn viele,
damit er verstumme;

der aber in vielem (noch) mehr schrie er:
„Sohn Davids, erbarme dich meiner.“

49 Und stehen bleibend der Jesus sprach
„Ruft ihn herbei.“

Und man ruft herbei den Blinden sagend zu ihm:
„(Nur) Mut!, richte (dich) auf!, ER ruft dich!“

50 Der aber – abgeworfen habend sein Gewand –
sprang auf kommend zu dem Jesus (hin).

51 Und antwortend ihm der Jesus sprach:
„Was willst du – (ja) du (das) ich (dir) tun soll?“

Der aber Blinde sprach (zu) ihm:
„Rabbuni (= mein Lehrer), dass ich aufblicken (kann).

52 Und der Jesus sprach (zu) ihm
„Gehe hin! Der Glaube dein hat gerettet dich.“

Und sogleich konnte er aufblicken
und er folgte ihm (nach) auf dem Weg.

Einzug Jesu in Jerusalem (Mk 11,1ff)

(11,1 Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen…)

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Bild zur Meditation:

„Was willst du, dass ich dir tun soll?…

Jesus heilt den blinden Bartimäus

„Jesus und Bartimäus“ – zu Mk 10,46-52 – Grafik (c) G. M. Ehlert, Okt. 2018

… Rabbuni, ich möchte aufblicken können.“

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Impuls zum Evangelium 

1. Bartimäus
– ist blind (=Weltverlust)
– hockt außerhalb der Stadt am Wegesrand (=Gemeinschaftsverlust)
– und bettelt (=Ichverarmung)
= ein Bild der Erbärmlichkeit.
–> Meine Blindheit? – mein Betteln? – wo sitze ich draußen vor?

2. Jesus kommt vorbei
– Bartimäus hört es und ruft
 –> Vertraue ich dem Wort, dass Jesus mir nahe ist?

3. Leute wollen ihn daran hindern
– Er schreit nur noch lauter.
–> Rufe, ja schreie ich um Hilfe – auch inneren/ äußeren Widerständen zum Trotz?

4. Jesus bleibt stehen, lässt ihn herbeirufen
–> diese Aufforderung Jesu steht im Zentrum der Erzählung!

5. Leute (die Jünger?) ermutigen ihn
– Er springt auf, wirft seinen Mantel ab und eilt zu Jesus
–> Lasse ich mich rufen? – Eile ich sofort hin?

6. Jesus erfragt seinen Wunsch: „Was willst du, dass ich dir tun soll?“
– Bartimäus bittet: „Rabbuni, dass ich wieder aufsehen kann!“
–> Was antworte ich auf die Frage Jesu?

7. Jesu Zusage: „Gehe hin, dein Glaube hat dich gerettet!“
– Sehend geworden folgt Bartimäus ihm nach.
–> Wie reagiere ich auf die Worte Jesu?
          – Folge ich daraufhin Jesus nach auf seinem Weg?

 

* * *
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Links:

–> zum Antwortpsalm Psalm 126: Heimkehrer – mit Tränen säen – mit Jubel ernten

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 30.S.i.J.B

–> Meditation zu Bartimäus

–> zum Sonntag der Weltmission = 28. Okt. 2018: „Gott ist uns Zuflucht und Stärke

–> Oktober = Rosenkranzmonat, siehe: Rosenkranzgebet

–> Gedenktage:

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 27. Okt. 2018

Macht.Los.Leben (29.B)

„Jesu Stellung zu Macht und Machtlosigkeit“

Sonntag, 21. Oktober 2018

Liturgische Texte zum 29. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (Psalm 17,6.8)
Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich.
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges,
birg mich im Schatten deiner Flügel.

Tagesgebet
Allmächtiger Gott,
du bist unser Herr und Gebieter.
Mach unseren Willen bereit,
deinen Weisungen zu folgen,
und gib uns ein Herz, das dir aufrichtig dient.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 53,10-13)
Er gab sein Leben als Sühnopfer hin; er wird Nachkommen sehen und lange leben

Antwortpsalm: Psalm 33,4-5.18-19.22 u. 22
Lass deine Güte über uns walten, o HERR, denn wir schauen aus nach dir.

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 4,14-16)
Lasst uns voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade

Ruf vor dem Evangelium (Mk 10,45)
Halleluja. Halleluja.
Der Menschensohn ist gekommen, um zu dienen
und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 10,35-45)
Der Menschensohn ist gekommen, um sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 10,35-45 (= Evangelium vom 29. Sonntag im Jahreskreis B)

Jesu Stellung zu Macht und Machtlosigkeit

35 Und es gingen zu ihm Jakobus und Johannes
die Söhne (des) Zebedäus
sagend (zu) ihm:
Lehrer, wir wollen,
dass – was wir dich bitten – du (es) uns tust.

36 Der aber sprach
(zu) ihnen:
Was wollt ihr, (was) ich – ja ich – (für) euch tun
soll?

37 Die aber sprachen
(zu) ihm:
Gib uns,
dass einer dir zur Rechten
und einer an deiner Linken
Sitz (bekommen)
in der Herrlichkeit (von) dir.

38 Der aber Jesus sprach zu ihnen:
Nicht wisst ihr, (um) was ihr bittet.
Vermögt ihr (zu) trinken den Kelch (des Zornes Gottes)
den ich – ja ich – trinke
oder die Taufe (in Leid und Sterben hinein)
die ich – ja ich – getauft bin,
getauft zu werden?

39 Die aber sprachen (zu) ihm:
Wir vermögen es.

Der aber Jesus sprach
(zu) ihnen:
Den Kelch (des Leidens und Sterbens),
den ich – ja ich – trinke,
werdet ihr trinken
und die Taufe,
(mit) der ich – ja ich – getauft bin,
werdet ihr getauft werden,

40 das aber Sitz(nehmen)
zur Rechten mein und an der Linken
nicht ist es mir zu vergeben [an andere]
sondern für die es bereitet worden ist
[von dem Vater mein].

41 Und (dies) hörend
die Zehn fingen an entrüstet (zu) sein
über Jakobus und Johannes.

42 Und herzurufend sie (=die Zehn)
der Jesus sagt (zu) ihnen:
Ihr wisst (folgendes):
die meinen,
die Anführer der Nationen zu sein,
sie herrschen über diese,
und die Großen unter ihnen
missbrauchen ihre Vollmacht über diese.

43 Nicht derart aber ist es / [soll es sein] bei euch;
sondern wer gleichsam ein Großer werden will
bei euch,
er soll sein euer Diener;
44 und wer gleichsam bei euch sein will Erster,
er soll sein aller Knecht;

45 und nämlich der Sohn des Menschen
nicht gekommen ist
bedient zu werden,
sondern zu dienen,
und zu geben das (psychische) Leben sein
(als) Lösendes zugunsten vieler.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Wer bei euch groß sein will…

mk-10.35-45a

Vom Herrschen und Dienen – zu Mt 10.35-45 – (c) G. M. Ehlert, Okt. 2018

…der soll euer Diener sein.“

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Impuls zum Evangelium

zum 29. Sonntag im Jahreskreis B

Wem dient die Macht – wer macht den Dienst?

„Jesus, der Menschensohn
kam nicht, um sich bedienen zu lassen,
er diente anderen und setzte sein Leben ein,
uns zu befreien.“

  • Sich die beste Machtposition sichern

Das Gerangel der beiden Apostel Jakobus und Johannes um die besten Ministersessel im Kabinett der künftigen Regierung Jesu

Auf die Frage von Journalisten heißt es von Politikern gebetsmühlenartig:
„Erst kommen die Sachfragen, dann die Personalfragen“

  • Zuerst die Klärung der Inhalte – dann die Postenverteilung“

Zur Sache:
„Könnt ihr (von) dem Kelch trinken, den ich trinke?

Durch Leid und Tod hin zur Auferstehung = Weg der Erlösung. – Jesus spricht von Passion – die Jünger denken nur an eigene Positionen in einem messianischen Reich hier auf Erden.

  • Wem dient die Macht? – und: Wer macht den Dienst?

Jesu Wort von Machtmissbrauch und Dienstbarkeit

Wem dient die Macht?
Die Macht dient den Machthabern all zu oft zum Machtmissbrauch:
– die Anführer der Staaten werden zu Diktatoren und unterdrücken das Volk,
– die an Einfluss reichen Personen/Gruppen nutzen die Dienste der Bevölkerung aus.

Wer macht den Dienst?
– Christen werden groß, indem sie aus Liebe einander dienen!
– Christen werden an erster Stelle sein, Aufgaben für andere zu übernehmen

  • Voraussetzungen für einen „Ministerposten“ im Reich Gottes

Jesus nimmt die Auseinandersetzung um das rechte Herrschen und Dienen zum Anlass, sein eigenes Leben als Maßstab für die Jünger zu beschreiben. Und er vermittelt seinen Jüngern den eigentlichen Sinn seines Lebens, die tiefste Motivation für sein Leben und Sterben:

»Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.« (Mk 10,45)

wörtlich: … sein Leben – zu geben – als Lösendes – für viele

Christus ist gekommen, um…
seine Lebenskräfte einzusetzen zur Befreiung von vielen;

Jesu Wirken in Vollmacht ist Dienst an den Menschen. Er dient ihnen, indem er sie aus der Macht der Dämonen befreit und das Leben in ihnen hervorlockt.

heute: alle Frauen u. Männer, die ihr Leben in den Dienst der Heilung von Krankheiten oder der Befreiung von Ängsten… stellen

mit seinem Leben das Lösegeld zu bezahlen an Stelle von vielen
= sie freizukaufen von den Mächten des Bösen

heute: alle, die sich für die Entschuldung von Menschen bei uns oder von ganzen Völkern in der Welt einsetzen

sein Leben zu verschenken als Lösepreis zugunsten von vielen
= liebevolle Hingabe im Dienst am Nächsten

sein Leben einzubringen zur Erlösung stellvertretend für viele
= einer stirbt für alle, damit alle das Leben erben

Jesus versteht sein stellvertretendes Sterben zugleich als Dienst. Er dient anstelle des Sklaven, damit der Sklave frei wird. Sein Dienen kommt in seinem Tod zur Vollendung, der uns aus aller Gebundenheit an versklavende Mächte löst.

in unserer Zeit z.B. der Heilige Maximilian Kolbe, der stellvertretend für einen polnischen Bauern im KZ in den Tod ging, damit dieser Bauer am Leben bleiben konnte.

sein Leben hinzugeben als Lösepreis für viele
= Kreuzestod als Sühneopfer zur Tilgung unserer Sünden

Jesus schaut vor auf sein Leiden, das er schon dreimal angekündigt hat. Bisher hat er immer nur von der Tatsache des Leidens gesprochen. Jetzt zeigt er, welchen Sinn sein Sterben hat: Auch wenn Jesus am Kreuz gewaltsam stirbt, so ist sein Tod doch seine eigene Tat. Er selbst gibt sein Leben hin als Lösepreis für viele.

Das Bild vom Lösepreis für die Vielen – damit sind nicht nur die Juden, sondern auch die Heiden gemeint – versteht den Tod Jesu als befreiende Tat. Wir, die wir wie Sklaven gebunden sind an irdische Herren, die in inneren Zwängen gefangen sind, die von Leidenschaften und Bedürfnissen beherrscht werden, werden aus der Macht der Dämonen herausgelöst. Wir werden gelöst und erlöst. Wir werden frei.

  • sein Leben – zu geben – als Lösendes – für viele

Wer will auf diese Weise ein „Ministeramt“ = „einen Dienstbereich“ um mit seinen Möglichkeiten „Diener der Diener aller“ zu sein?

Fazit:

„Jesus, der Menschensohn
kam nicht, um sich bedienen zu lassen,
er diente anderen
und setzte sein Leben ein,
uns zu befreien.“

* * *
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Links:

–> zum Antwortpsalm Psalm 33: Gottes Wirken in Schöpfung, Geschichte im eigenen Leben

–> zum Evangelium: Arbeitsübersetzung mit Erläuterungen: Mk 10.35-45

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 29.S.i.J.B

–> Überblick über die Evangelien vom 27.-29. Sonntag i.J. B: „Das Reich Gottes im Blick“ Jesu Aussagen zu Ehe/ Ehelosigkeit, Besitz/ Besitzlosigkeit und Macht/ Machtlosigkeit

–> Oktober = Rosenkranzmonat, siehe: Rosenkranzgebet

–> Gedenktage:

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 16. Okt. 2018

Besitz.Los.Leben (28.B)

„Besitz.Los.Leben“

Sonntag, 14. Oktober 2018

Liturgische Texte zum 28. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (Psalm 130,3-4)
Würdest du, HERR, unsere Sünden beachten,
HERR, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung, Gott Israels.

Tagesgebet
HERR, unser Gott,
deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns,
damit wir dein Wort m Herzen bewahren
und immer bereit sind, das Gute zu tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Weisheit (Weish 7,7-11)
Reichtum achtete ich für nichts im Vergleich mit der Weisheit

Antwortpsalm: Psalm 90,12-13.14-15.16-17
Sättige uns, HERR, mit deiner Huld! – Dann werden wir jubeln und uns freuen.

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 4,12-13)
Das Wort Gottes richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens

Ruf vor dem Evangelium (Mt 5,1)
Halleluja. Halleluja.
Selig, die arm sind vor Gott;
denn ihnen gehört das Himmelreich.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 10,17-30)
Verkaufe, was du hast, und folge mir nach!  

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 10,17-30 (= Evangelium vom 28. Sonntag im Jahreskreis B)

Jesu Stellung zu Besitz und Besitzlosigkeit

17 Und (während) (des) Herausgehens (von) ihm (= Jesus) auf (den) Weg
herzu lief einer,

und kniefallend* vor ihm fragte er ihn:
„Lehrer – guter!, was soll ich tun, damit ich Leben – ewiges – erbe?“

18 Der aber – Jesus – sprach zu ihm:
„Was heißt du mich gut?
Nicht einer ist gut, wenn nicht einer: der Gott.“

19 (Um) die Innenziele weißt du:
nicht sollst du morden,
nicht sollst du ehebrechen,
nicht sollst du stehlen,
nicht sollst du Falsches bezeugen,
nicht sollst du wegnehmen,
ehrfürchtige den Vater dein und die Mutter (dein).“

20 Der aber erklärte ihm:
„Lehrer, dies alles bewahrte ich seit meiner Jugendzeit.“

21 Der aber – Jesus – ihn anblickend
liebt/ hochschätzt er ihn
und
(deshalb) sprach er zu ihm:

„(Noch) eines ermangelt dir:
geh weg, verkaufe, so vieles, wie du hast,

und gib (dies) (den) Armen,
und du wirst haben einen Schatz im Himmel;
und dann folge mir.“

22 Der aber wurde verdüstert bei dem Wort
weggehend betrübt (worden seiend),
denn nämlich er hatte Erworbenes – viel
.

23 Und umherblickend
der Jesus sagt (zu) den Lernenden/ Jünger (von) ihm:
wie schwerlich (doch) die das Geldmittel* habende
hinein
(in)
das Reich des Gottes
hineinkommen werden
.

24 Die aber Lernenden/ Jünger entsetzten sich
auf diese Worte von ihm.

Der aber Jesus wiederum antwortend
sagt (zu) ihnen:
„Kinder, wie schwerlich ist es
(die das Geldmittel habende)
in das Reich des Gottes hineinzukommen.

25 Müheloser* ist es, (dass ein) Kamel*
durch
(das) Loch (der) Nadel* durchkommt,
als (dass ein) Reicher hinein
in das Reich des Gottes hineinkommt.“

26 Die aber völlig außer sich geratend
sagten zu ihm:
„Und wer vermag (dann) gerettet zu werden?“

27 Es blickte sie an der Jesus – er sagte:
„Bei Menschen (ist) Unvermögen;
aber nicht bei Gott;
alles nämlich Vermögende (ist) bei dem Gott.“

28 (Daraufhin) fing an zu sagen der Petrus (zu) ihm:
„Siehe! Wir haben (aber doch) alles gelassen
und folgten dir
(nach)
[was wird uns demnach sein?]

29 Es erklärte ihm der Jesus:
„Amen, ich sage euch:
Nicht einer ist, welcher lässt
Haus
oder Brüder
oder Schwestern
oder Vater*
oder Mutter
oder Kinder
oder Felder
um meinetwillen und
um der Heilsbotschaft willen,

30 so er nicht Hundertfältiges nehme:
nun in dieser Frist
Häuser
und Brüder
und Schwestern
und Mütter*
und Kinder
und Felder
– (zwar unter) Verfolgungen –
und in der kommenden Weltzeit
ewiges Leben.

31 Aber viele Erste werden Letzte sein
und Letzte (werden) Erste.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Müheloser kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr…

Himmelstür-5

Müheloser kommt ein Kamel durch ein „Nadelöhr“… – Grafik zu Mk 10,25; (c) G. M. Ehlert

… als ein Reicher in das Königreich Gottes“

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Impuls zum Evangelium

zu Mk 10,17-31

sich absichern wollen – frei werden

Als der reiche Mensch in diesem Evangelium mit der Frage nach dem geglückten Leben zu Jesus kommt, da blickt ihn Jesus nicht finster an und bedroht ihn nicht etwa mit den Worten: Wenn du dich von deinem Reichtum nicht trennst, dann lässt dich Gott nicht in den Himmel hinein, dann bleibst du ausgesperrt. Nein, Jesus blickt ihn liebevoll an, liebkost ihn auf orientalische Weise und spricht gütig mit ihm. Das ist Seelsorge auf Jesu Art. Als der reiche Mensch sagt, dass er die Zehn Worte Gottes, die Zehn Wegweiser Gottes zur Freiheit des Menschen, ohnehin schon von Jugend auf befolgt, da sagt ihm Jesus: EINES fehlt dir noch. Noch behindert dich etwas auf dem Weg zur vollen Freiheit und zum sinnerfüllten Leben. Es macht dich noch etwas unfrei. Du trägst noch eine Last mit dir, die dich einengt, die dich niederdrückt, die dir das Leben schwer macht: nämlich dein materieller Reichtum.

Irrtümlich scheint Reichtum die Freiheit des Menschen zu gewährleisten. Das Gegenteil ist der Fall. Materieller Reichtum ist häufig begleitet von Angst und großer Sorge, den Reichtum zu verlieren, und von Gier und Habsucht nach Mehr, die den Menschen beherrschen und ihm die Freiheit rauben. Und materieller Reichtum kann sehr leicht auch zur Eigensucht führen und Menschlichkeit und Liebe vergessen lassen.
Jesus sagt zu dem reichen Menschen: Lass deinen Reichtum los und befreie dich von seiner Last! Tu es nicht mir zuliebe oder Gott zuliebe, sondern tu es dir selber zuliebe!

In seinem Buch „Warum der Vogel singt“ erzählt der Psychologe, Theologe und Schriftsteller Anthony de Mello von einem Sannyasi. In der Religion des Hinduismus bezeichnet Sannyasi  einen Menschen, der der Welt entsagt und in völliger Besitzlosigkeit lebt.

Ein Sannyasi hatte den Dorfrand erreicht und ließ sich unter einem Baum nieder, um dort die Nacht zu verbringen.
Da kam ein Dorfbewohner angerannt und sagte: „Der Stein! Der Stein! Gib mir den kostbaren Stein!“
„Welchen Stein?“ fragte der Sannyasi.
„Letzte Nacht erschien mir Gott Shiwa im Traum“, sagte der Dorfbewohner, „und er sagte mir, ich würde bei Einbruch der Dunkelheit am Dorfrand einen Sannyasi finden, der mir einen kostbaren Stein geben würde, so dass ich für immer reich wäre.“

Der Sannyasi durchwühlte seinen Sack und zog einen Stein heraus. „Wahrscheinlich meinte er diesen hier“, sagte er zum Dorfbewohner und gab ihm den Stein. „Ich fand ihn vor einigen Tagen auf einem Waldweg. Du kannst ihn natürlich haben.“
Staunend betrachtete der Mann den Stein. Es war ein Diamant. Er nahm den Diamanten und ging weg. Die ganze Nacht wälzte er sich im Bett und konnte nicht schlafen. Am nächsten Tag weckte er den Sannyasi bei Anbruch der Morgendämmerung und sagte: „Gibt mir den Reichtum, der es mir ermöglicht, diesen Diamanten so leichten Herzens wegzugeben.“

* * *
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Links:

–> zum Antwortpsalm Psalm 90: Unsere Tage zu zählen lehre uns…

–> zum Evangelium: Arbeitsübersetzung mit Erläuterungen Mk 10,17-31

–> (Predigt-)Gedanken zu Mk 10,17-31: Reichtum loslassen – sich auf Jesu Weg einlassen

–>    Wie geht ein Kamel durch ein Nadelöhr? Unmöglich? –
Schauen Sie die Power-Point-Präsentation: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr …“

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 28.S.i.J.B

–> Überblick über die Evangelien vom 27.-29. Sonntag i.J. B: „Das Reich Gottes im Blick“  Jesu Aussagen zu Ehe, Besitz und Macht

–> Oktober = Rosenkranzmonat, siehe: Rosenkranzgebet

–> Gedenktage:

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

.

Stand: 11. Okt. 2018

Von Gott verbunden (27.B)

„Von Gott miteinander verbunden“

Sonntag, 7. Oktober 2018

Liturgische Texte zum 27. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (vgl. Est 13,9.10-11)
Deiner Macht ist das All unterworfen, HERR,
und niemand kann sich dir widersetzen;
denn du hast Himmel und Erde gemacht
und alles, was wir unter dem Himmel bestaunen.
Du bist der Herr über alles.

Tagesgebet
Allmächtiger Gott,
du gibst uns in deiner Güte mehr,
als wir verdienen,
und Größeres, als wir erbitten.
Nimm weg, was unser Gewissen belastet,
und schenke uns jenen Frieden,
den nur deine Barmherzigkeit geben kann.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 2,18-24)
Und sie werden ein Fleisch

Antwortpsalm: Psalm 128,1-2.3.4-6
Der HERR segne uns alle Tage unseres Lebens

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 2,9-11)
Er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von Einem ab

Ruf vor dem Evangelium (1 Joh 4,12b)
Halleluja. Halleluja.
Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns,
und seine Liebe ist in uns vollendet.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 10,2-16)
Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 10,2-16 (= Evangelium vom 27. Sonntag im Jahreskreis B)

2 Und herzugekommen(e) Pharisäer fragten ihn (= Jesus)
ob es erlaubt ist einem Mann eine Frau zu entlösen, –
versuchend ihn.

Die Entlassung der Frau aus der Ehe
war durch das Gesetz des Mose erlaubt (vgl. Dtn 24,1);
umstritten war lediglich, welche Gründe dies rechtfertigten:
nach der strengeren Auffassung des Schriftgelehrten Schammai
Ehebruch, ansteckende Krankheit, Geisteskrankheit, Kinderlosigkeit;
nach der Auffassung des Schriftgelehrten Hillel, die zur Zeit Jesu vorherrschend war,
alles, was dem Mann an seiner Frau missfiel.

3 Der aber antwortend sprach er zu ihnen:
Was (gab) euch (als) Ziel(gebot) Moses?

4 Die aber sprachen: Es gestattete Moses
(ein) Buchröllchen (der) Entlassung zu schreiben
und sie zu entlassen. 

5 Der aber [antwortend der] Jesus spricht zu ihnen:
(Im Hinblick) auf (die) Hartherzigkeit von euch
schrieb er euch dieses Gebot.
(= um Schlimmeres zu verhüten)
6 Aber vom Anfang (des) Erschaffenen (an)
männlich und weiblich schuf (Gott) sie:
                                                 (= Genesis 1,27; d.h. ergänzungsbedürftig u. -fähig)

7 um dessentwillen wird zurücklassen (ein) Mensch
den Vater von ihm und die Mutter [von ihm]
[und anhaften wird er an der Frau von ihm],
8 und es werden die zwei hinein (im) Fleisch eins;
                                                                                             (= Genesis, 2,24)

so denn sind sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch.

9 Was nun der Gott zusammengespannt hat,
(ein) Mensch nicht trenne es.

10 Und hinein in das Haus
wiederum die Schüler über dieses betreffend fragten sie ihn.

11 Und er sagt zu ihnen:
Wer gleichsam entlöst die Frau von ihm
und heiratet (eine) andere
ehebricht mit ihr.

12 Und genauso sie (!)
entlösend den Mann von ihr
(einen) anderen heiratet
ehebricht sie.*

* Hier betont Jesus die Gleichberechtigung von Mann u. Frau –
auch im rechtlichen Sinn, was es im jüdischen Recht nicht gab!

13 Und sie trugen hinzu zu ihm (Klein-)Kinder,
damit er selbst berühren möge diese,
aber die Jünger/ Schüler tadelten dieselben.

14 Sehend aber der Jesus ertrug er (es) schwer/ erregte er sich
und sprach zu ihnen:
sendet/ erlasst/ gestattet den (Klein-)Kindern
zu kommen hin zu mir
nicht hindert sie!
Diesen nämlich – derartigen –
ist die Königsherrschaft des Gottes.

15 Amen/ wahrlich ich sage euch:
„Wer gleichsam nicht annimmt/ aufnimmt
die Königsherrschaft des Gottes
wie ein (Klein-)Kind,
nicht – ja gar nicht – ginge er hinein in diese.

16 Und in-die-Arme-schließend diese
lobte er sehr/ segnete er (sie)
legend die Hände auf diese.

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Bild zur Meditation:

Die Ehe – ein ideales Gespann!“

Was aber Gott (in der Ehe) verbunden hat... (c) G. M. Ehlert

Was aber Gott (in der Ehe) verbunden hat… (c) G. M. Ehlert

Was aber Gott zusammengespannt hat,
Mensch, trenne es nicht.
(Mk 10,9)

Die Ehe – ein ideales Gespann!

„Meine beiden besten Zugpferde
habe ich eingespannt
sie bilden ein ideales Gespann
die Hochzeitskutsche zu ziehen.“
– spricht Gott, der Lebendige.

Die besten Zugpferde sind Mann und Frau,
die Gott im Ehebund zusammengespannt hat,
zu einem beständigen Paar:
gemeinsam die Kutsche des Lebens zu ziehen.
– mit den (Pferde-)Stärken des Heiligen Geistes.

Die Ehe von Mann und Frau – Sakrament Gottes:
ein Zeichen und Werkzeug des Liebesbundes
zwischen Christus und seiner Braut, der Kirche.
Und in der Kutsche des Lebens ist Platz für alle
– auf dem Weg zum himmlischen Hochzeitsmahl.

Die Ehe ist ein Abbild der Treue Gottes.
Deshalb ist Jesus gegen die Ehescheidung
Denn: Das zerstört unser Gottesbild,
wenn Menschen in der ehelichen Treue
kein Abbild dessen haben
was Gott gegenüber seinem Volk versprochen hat
Wenn es überhaupt einen Punkt gibt,
von dem die Menschen
eine Ahnung bekommen können von Gott,
dann ist es das treue Miteinander von Eheleuten.

(Text u. Bild: © G. M. Ehlert, 02.10.2009)

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Impuls zum Evangelium 

Drei Aussagen Jesu über die Kinder…

1. Als die Jünger Jesu darüber stritten, wer der Größere sei…kind-in-mitte
sagt Jesus: „Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.“
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen:
„Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.“
(Mk 9,35b-37)
–> siehe 25.S.i.J.B

2. Aussage Jesu darüber, wie wertvoll für ihn das Wohl eines jeden Kindes ist: mk9.38-48a
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt,
für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.“ (Mk 9,42)
–> siehe 26.S.i.J.B

3. Als die Jünger die Leute abweisen, welche (Klein-)Kinder zu Jesus bringen möchten, sagt er zu ihnen: jesus-kinder-6a
„Lasst die Kinder zu mir kommen;
hindert sie nicht daran!
Denn Menschen wie ihnen
gehört das Reich Gottes.
Amen, das sage ich euch:
Wer das Reich Gottes nicht so annimmt,
wie ein Kind,
der wird nicht hineinkommen.“ –
Und er nahm die Kinder in seine Arme;
dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie. (Mk 10,13-16)
–> siehe 27.S.i.J.B

* * *
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Links:

–> zur 1. Lesung (Gen 2,18-24): Gen 2,4-25: Gen 2,1-25 Der Garten Eden; Bild u. Gedanken

–> zum Antwortpsalm Psalm 128: Wohlergehen im Haus eines Gottesfürchtigen

–> zum Evangelium: a) zu Mk 10,2-12 „Die Ehe – ein ideales Gespann

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 27.S.i.J.B

–> zum Erntedanksonntag (= 7. Oktober 2018): Ernte-Dank-Fest

–> Überblick über die Evangelien vom 27.-29. Sonntag i.J. B: „Das Reich Gottes im Blick

–> 7. Oktober = Gedenktag „Unsere liebe Frau vom Rosenkranz“ (Rosenkranzkönigin) siehe: Rosenkranzgebet

 

–> Kindsein als Lebensprogramm – Thérèse von Lisieux –
Der kleine Weg des Vertrauens und der Liebe

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 6. Okt. 2018

wahre Größe (25.B)

„Wahre Größe“

Sonntag, 23. September 2018

Liturgische Texte zum 25. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers:
Das Heil des Volkes bin ich – so spricht der HERR.
In jeder Not, aus der sie zu mir rufen, will ich sie erhören.
Ich will ihr HERR sein für alle Zeit.

Tagesgebet
Heiliger Gott,
du hast uns das Gebot der Liebe
zu dir und zu unserem Nächsten aufgetragen
als die Erfüllung des ganzen Gesetzes.
Gib uns die Kraft,
dieses Gebot treu zu befolgen,
damit wir dass ewige Leben erlangen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Weisheit (Weish 2,1a.12.17-20)
Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen – sagen die Frevler

Antwortpsalm: Psalm 54,3-4.5-6.8-9
Gott ist mein Helfer, der HERR beschützt mein Leben

ZWEITE Lesung aus dem Jakobusbrief (Jak 3,16 – 4,3)
Wo Frieden herrscht, wird von Gott für die Menschen, die Frieden stiften, die Saat der Gerechtigkeit ausgestreut  

Ruf vor dem Evangelium (vgl. 2 Thess 2,14)
Halleluja. Halleluja.
Durch das Evangelium hat Gott uns berufen
zur Herrlichkeit Jesu Christi, unseres Herrn.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 9,30-37)
Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert…
Wer der Erste sein will, soll der Diener aller sein

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 9,30-37 (= Evangelium vom 25. Sonntag im Jahreskreis B)

Zweite Leidensankündigung

30 Und von dort hinausgehend
sie gingen vorüber durch das
(Gebiet) Galiläas
und nicht wünschte er
(= Jesus),
dass irgendeiner es erkenne
31 er lehrte nämlich die Jünger von ihm
und er sagte
(zu) ihnen (folgendes):

„Der Sohn des Menschen (= Menschensohn) werde übergeben/ überliefert
hinein in die Hände von Menschen
und sie werden töten ihn
und getötet-worden-seiend – nach drei Tagen – werde er auferstehen.“

32 Die aber erkannten nicht (den Sinn) des Ausspruches
und
= doch sie scheuten sich ihn zu fragen.

Jesu Wort zum Rangstreit der Jünger (Mk 9,33-37)

33 Und sie kamen hinein nach Kapharnaum
und in das Haus eingetreten seiend
befragte er
(= Jesus) diese:

„Was habt ihr auf dem Weg durchgedacht?“

34 Die aber schwiegen;
sie hatten bei einander nämlich sich
unterredet/ gestritten auf dem Weg,
wer größer/
mächtiger/ hervorragender (sei)

35 Und sich hingesetzt habend
er rief die Zwölf
und er sagt
(zu) ihnen:

„Wenn irgendjemand wünscht/ will Erster zu sein,
werde er aller Letzter/
Unterster
und aller Diener.“

36 Und nehmend ein Kindlein (= spielend Lernendes)
er stellte dieses hin in
(die) Mitte von ihnen
und in-die-Arme-nehmend dieses
sprach er zu ihnen:

37 „Wer wohl ein derartiges Kindlein aufnimmt – wegen meines Namens –
mich nimmt er auf
und wer wohl mich aufnimmt,
nicht
(nur) mich nimmt er auf,
sondern den mich absendenden“
(= Gottvater).

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Bild zur Meditation:

„… und ER stellte ein Kind in ihre Mitte…“

kind-in-mitte

Orientierung am Kind

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Impuls zum Evangelium

„Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben:
die Sterne der Nacht,
die Blumen des Tages
und die Augen der Kinder.“
(Alighieri Dante – italienischer Dichter und Philosoph *1265 – +1321)

„Amen, das sage ich euch:
Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind,
der wird nicht hineinkommen.“
(Mk 10,15)

Ein Kind schaut auf
voller Freude – voller Erwartung.

Die Großen schauen herab,
herablassend? – fordernd?

In welche Richtung schaut unser Leben?

Was wir im Auge haben,
das prägt uns,
dahinein werden wir verwandelt.
Und wir kommen,
wohin wir schauen.

Wer aufschaut,
kommt nach oben;
wer auf andere herabschaut,
nach unten.

(nach Heinrich Spaemann: Orientierung am Kinde)

* * *
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Links:

–> zum Antwortpsalm: Psalm 54: Bitte um…+ Vertrauen in…+ Dank für Errettung

–> Bildmeditation zu Mk 9,30-37: Während Jesus von der Größe seiner Hingabe spricht – sprechen die Jünger darüber, wer unter ihnen der Größte ist. – Jesus jedoch stellt ein Kind in ihre Mitte: „Orientierung am Kind

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 25.S.i.J. B

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 16. Sept. 2018