Schlagwort-Archive: Palmsonntag

Palmsonntag C

Palmsonntag (= „Palmarum“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 14. April 2019

Liturgische Texte zum Palmsonntag im Jahreskreis (C)

Statio: FEIER DES EINZUGS CHRISTI IN JERUSALEM

Eröffnungsvers:

Hosianna filio David, benedictus qui venit in nomine Domini.
O rex Israel, hosianna in excelsis.

Hosianna dem Sohne Davids, gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
O König Israels, hosianna in der Höhe! (Mt 21,9)

Segnung der Palmzweige
Allmächtiger, ewiger Gott,
segne + diese (grünen) Zweige,
die Zeichen des Lebens und des Sieges,
mit denen wir Christus, unserem König huldigen.
Mit Lobgesängen begleiten wir ihn in seine heilige Stadt;
gib, dass wir durch ihn zum himmlischen Jerusalem gelangen,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Evangelium: Lk 19,28-40
Gesegnet sei der König, der kommt im Namen es Herrn!
–> siehe: Lk 19.28-40

Prozession zur Kirche

Messfeier:

Tagesgebet:
Allmächtiger, ewiger Gott,
deinem Willen gehorsam,
hat unser Erlöser Fleisch angenommen,
er hat sich selbst erniedrigt
und sich unter die Schmach des Kreuzes gebeugt.
Hilf uns,
dass wir ihm auf dem Weg des Leidens nachfolgen
und an seiner Auferstehung Anteil erlangen.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch des Propheten Jesaja Jes 50,4-7
Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen, doch ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.
–> siehe: Drittes Lied vom Gottesknecht

Antwortpsalm: Ps 22 (21),8-9.17-20.23-24
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
–> siehe zu Psalm 22: Geschehen auf Golgatha

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi (Phil 2,6-11)
Christus Jesus erniedrigte sich; darum hat ihn Gott über alle erhöht.
–> siehe zu Phil 2,5-11 Hymnus von Entäußerung u. Erhöhung des Sohnes Gottes

Ruf vor der Passion (vgl. Phil 2,8)
Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit!
Ehristus war für uns gehorsam bis zum Tod.,
bis zum Tod am Kreuz.
Darum hat ihn Gott über alle erhöht
und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen.
Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit!

PASSION nach Lukas (Lk 22,14 – 23,56)
Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus

 

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Evangelientext – –> siehe: Lk 19.28-40

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Bild zur Meditation:

„Hosianna, dem Sohne Davids!“

Palmsonntag1a

Einzug Jesu in Jerusalem – (c) G. M. Ehlert

 

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Impulse zum Weiterdenken und sich einfühlen:

„Du Palmesel“
In unserem Sprachgebrauch werden dem Esel viele unsympathische Eigenschaften angehängt: er sei störrisch, dumm und Ähnliches.
Der Ausdruck „Du bist der Palmesel“, mit dem im süddeutschen Raum der Spätaufsteher am Palmsonntagmorgen begrüßt wird, ist auch nicht gerade ein Kompliment.

„Du dummer Esel!“ – so bezeichnen wir oft einen anderen Menschen, wenn er etwas nicht kapiert hat.
Doch lassen wir dieses kluge, demütige und geduldige Tier einmal selbst zu Wort kommen:

„In der Frühzeit der Bibel war ich unterwegs und trug den fremden Seher Bileam, der das Volk Gottes verfluchen sollte. Doch auf dem Weg sah ich den Engel Gottes, der ihm den Weg versperrte. Als ich deshalb nicht weiterging, wurde ich dreimal geschlagen (er meinte wohl, ich sei störrisch) – Undank ist der Welten Lohn… – doch schließlich erkannte auch der Seher Bileam, dass Gott ihm sagen wollte, dass er das Volk Gottes segnen und nicht verfluchen sollte. (vgl. Num 22,21ff)

Doch ich will ja von etwas ganz anderem erzählen:
nicht nur Abraham und andere menschliche Größen durfte ich tragen,
sondern sogar den „König der Könige“ – auf dem Weg von Nazaret nach Betlehem, als Maria ihn unter ihrem Herzen trug.
Auch bei seiner Geburt durfte ich – zusammen mit dem Ochsen – dabei sein,
denn anders als viele dummen und störrischen Menschen hat der Prophet Jesaja unsere Einsicht richtig erkannt:

„Der Ochse kennt seinen Besitzer
und der Esel die Krippe seines Herrn.“ (Jes 1,3)

Und wie hätte die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten und später zurück nach Nazaret gelingen können – ohne meinen demütigen Dienst.

Den „König des Friedens“ habe ich tragen dürfen bei seiner feierlichen Prozession zum Heiligtum in Jerusalem – kurz vor dem Pas-chafest, das in besonderer Weise in die Geschichte der Menschheit einging.
Mit Kleidern geschmückt, zog Jesus auf meinem Rücken thronend in Jerusalem ein,
genau so, wie es der Prophet Sacharja Jahrhunderte zuvor geweissagt hat:

„Juble laut, Tochter Zion!
Jauchze, Tochter Jerusalem!
Siehe, dein König kommt zu dir.
Er ist gerecht und hilft;
er ist demütig
und reitet auf einem Esel,
auf einem Fohlen,
dem Jungen einer Eselin.“ (Sach 9,9)

So bin ich Esel zu einem „Christo-phorus“ d.h. zum Christus-Träger geworden.
Bist auch du – wie ich, der Esel – ein Christusträger, trägst auch du Christus zu den Menschen?“

In diesem Sinn wäre dann die Bezeichnung „du Palmesel“ eine schöne Auszeichnung.

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Links:

  • zur Statio: Lk 19,28-40 Gesegnet sei der König, der kommt im Namen es Herrn!
    –> siehe: Lk 19.28-40
  • zur 1. Lesung: Jes 50,4-7 Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen, doch ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.
    –> siehe: Drittes Lied vom Gottesknecht
  • zum Antwortpsalm: Ps 22 (21),8-9.17-20.23-24 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
    –> siehe zu Psalm 22: Geschehen auf Golgatha
  • zur 2. Lesung: Phil 2,6-11 Christus Jesus erniedrigte sich; darum hat ihn Gott über alle erhöht.
    –> siehe zu Phil 2,5-11 Hymnus von Entäußerung u. Erhöhung des Sohnes Gottes
  • zur Passion nach Lukas:  Lk 22,14 – 23,56 Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus
    –> siehe zur Passion Christi:
    3. Synopse Passion

-> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: Palmsonntag i.J. C

siehe auch:

–> Palmsonntag

–> Psalm 118: Der “Palmsonntagspsalm

–> zum Bitt- bzw. Huldigungsruf: Hosianna

–> Psalm 24: Einzug des “Königs der Herrlichkeit” in sein Eigentum

–> Der Palmesel

–> Die Heilige Woche (= Karwoche)

Gedenktage:

 

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Die Namen der Sonntage der Fastenzeit/ österliche Bußzeit/ Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit – (10 März 2019)
2. Fastensonntag: Reminiscere – (17. März 2019)
3. Fastensonntag: Oculi – (24. März 2019)
4. Fastensonntag: Laetare – (31. März 2019)
5. Fastensonntag: Iudica – (7. April 2019)
Palmsonntag: Palmarum – (14. April 2019)

Ein Merkvers: „In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 07. April 2019

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Der Palmesel

Von Palmesel, Paschalamm, Hahn und Fisch…

Eines Tages kamen ein Esel, ein Lamm, ein Hahn und ein Fisch zusammen und erzählten von ihren Erfahrungen mit Gott.

Esel-Lamm-Hahn-Fisch-a

Palmesel + Paschalamm + Hahn + Fisch; (c) G. M. Ehlert, 24.03.2018


Palmsonntag –

Der Esel fing an zu erzählen:
Einst war ich unterwegs und trug den fremden Seher Bileam, der das Volk Gottes verfluchen sollte. Doch auf dem Weg sah ich den Engel Gottes, der ihm den Weg versperrte. Als ich nicht weiterging, wurde ich geschlagen – Undank ist der Welten Lohn… – doch schließlich erkannte Bileam, dass Gott ihm sagen wollte, dass er das Volk Gottes segnen und nicht verfluchen sollte. …
Später wurde ich von Josef geführt und trug die Gottesmutter Maria, die guter Hoffnung war auf ihrem Weg von Nazaret nach Betlehem.
Bei der Geburt Jesu war ich – und auch ein Ochse – dabei. Wir wärmten das Baby in kalter Nacht mit unserem Atem.Palmsonntag1a
Einige Zeit später trug ich erneut Maria mit ihrem Kind auf ihrer Flucht von Betlehem nach Ägypten.
Doch der Höhepunkt meiner Gotteserfahrung war, als zwei Jünger mich in Betfage losbanden, damit ich Jesus – den wahren Friedenskönig – trage auf seinem feierlichen Einzug in Jerusalem… so wurde ich zu einem „Christophorus“ – einem Christusträger.

Bist auch du ein Christusträger,
trägst du Christus zu den Menschen?
.

Gründonnerstag –

Das Lamm fuhr fort:
Als Jesus in Jerusalem in den Tempel kam, da traf er dort viele meiner Artgenossen, die dort untersucht wurden, ob sie würdig sind für das Oper im Tempel. Kurz vor dem großen Fest, dem Paschafest, an dem sich die Juden an den Auszug aus Ägypten erinnerten, wurden viele Lämmer im Tempel geschlachtet. –
Lamm_Gottes-2a

So wurde auch ich ausgesucht, um beim Paschamahl mit Jesus und seinen Jüngern vereint zu werden.
Bei dem Mahl, bevor das Paschalamm verzehrt wurde, hörte ich, wie Jesus sagte, dass er künftig das wahre Osterlamm sein werde. Er nahm das Brot, sagte Gott Dank, brach das Brot und gab es seinen Jüngern, indem er etwas bisher nie dagewesenes sagte: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“
Und dann sagte er: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ –

Künftig soll also nicht nur die Befreiung des Volkes Gottes aus Ägypten gefeiert werden, sondern die viel größere Befreiung und Erlösung von dem Bösen durch Jesus Christus, die nach diesem feierlichen Abendmahl bevorstand. Und bis heute wird beim Osterfest ein gebackenes Osterlamm beim österlichen Mahl miteinander geteilt.

Karfreitag –

Der Hahn knüpfte an und sprach:
Noch im Abendmahlssaal hat Petrus geschworen, stets zu Christus, seinem Herrn zu stehen. Doch Jesus sagte: „Noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ – Und in der Nacht der Gefangennahme Jesu kurz bevor die Sonne am Karfreitag aufging, bekam ich mit, wie Jesus beim Hohepriester Kajaphas verhört und verurteilt wurde. Draußen im Hof saß Petrus bei den Bediensteten und wärmte sich an einem Kohlenfeuer. Da leugnete er dreimal und sagte: „Ich kenne diesen Menschen nicht!“ –
Ja, er kannte Jesus noch nicht gut genug. Doch als ich krähte, da erkannte er seine Schuld, ging weg und weinte bitterlich.“ – Hahn-1

Und bis heute stehe ich auf den Kirchtürmen vieler Kirchen und erinnere die Menschen auch an ihre Schwäche.
So heißt es in einem kirchlichen Lied:
„Der Hahn, des Tages Herold, ruft…
…stehet rasch vom Schlafe auf:
Der Hahn weckt jeden, der noch träumt.
Der Hahn bedrängt, die säumig sind,
der Hahn klagt die Verleugner an.
… Herr, wenn wir fallen, sieh uns an
und heile uns durch deinen Blick.
Dein Blick löscht Fehl und Sünde aus,
in Tränen löst sich uns’re Schuld.

Und Petrus erfuhr diesen verzeihenden Blick Jesu – am Osterabend oder spätestens beim österlichen Frühstück am See von Tiberias.

Osterabend –

Der Fisch hatte bisher geschwiegen,
doch nun begann auch er zu erzählen:
Ich hatte Jesus zum ersten Mal kennengelernt, wie er Petrus nach einer erfolglosen Nacht erneut aufforderte, das Netz im See auf der rechten Seite auszuwerfen. Dabei fing Petrus viele Fische; er bekannte seinen kleinen Glauben, doch Jesus rief ihn zu sich und sagte: „Von nun an sollst du ein Menschenfischer sein.“ –
Diesen Auftrag erneuerte Jesus nach seiner Auferstehung von den Toten bei der Begegnung mit den Jüngern beim Frühstück am See.
Ichthys - der Fisch
Doch da war ich längst nicht mehr dort. Ich wurde eines Tages gefangen, in Salz eingelegt, um haltbar zu sein und dann kam ich nach Jerusalem. Dort sollte ich als Speise dienen am Osterabend, als die Jünger voller Angst hinter verschlossenen Türen versammelt waren. Doch der Auferstandene kam trotz verschlossener Türen in ihre Mitte. Als sie es immer noch nicht wahr haben konnten, dass er wirklich lebt, da nahm er mich und aß mich vor ihren Augen auf. – Nur die Gräten blieben zurück. So wurde auch ich ganz mit Jesus vereint und habe teil an seiner Auferstehung.

Und bis heute bin ich ein besonderes Symbol für die Christen. Denn mein griechischer Name: „I-Ch-T-Y-S“ ist zugleich ein kurzes Glaubensbekenntnis.
Es lautet: „Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter.“

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Stand: 24.03.2018

Fastenzeit B 2018

Quadragesima – Fastenzeit – österliche Bußzeit – Umkehrzeit 2018

Aschermittwoch:
zur Bedeutung des Aschekreuzes
fasten + beten + Almosen geben

Die Namen der Sonntage der Fastenzeit/ österliche Bußzeit/ Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit – (18. Februar 2018)
2. Fastensonntag: Reminiscere – (25. Februar 2018)
3. Fastensonntag: Oculi – (4. März 2018)
4. Fastensonntag: Laetare – (11. März 2018)
5. Fastensonntag: Iudica – (18. März 2018)
Palmsonntag: Palmarum – (25. Februar 2018)

Ein Merkvers: „In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

 

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1. Fastensonntag („Invocabit“) im Lesejahr B

18. Februar 2018

Eröffnungsvers:

Invocabit me, et ego exaudiam eum: eripiam eum, et glorificabo eum, longitudine dierum adimplebo eum.

Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben.
(Ps 91, 15f)

1-Invocavit-a

1. Fastensonntag:

Gen 9,8-15: Bund Gottes mit Noach
1 Petr 3,18-22: Der Errettung durch die Arche entspricht die Taufe
Mk 1,12-15: Vom Geist in die Wüste getrieben, um versucht zu werden
siehe auch: Versuchungen Jesu

Die Liturgischen Texte zum 1. Fastensonntag B

Eröffnungsvers (Psalm 91,15-16)
„Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören.
Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn mein Heil schauen.“

1. Lesung: Genesis 9,8-15
Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen, nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben

Antwortpsalm (Ps 25,4-5.6-7.8-9)
Deine Wege, HERR, sind Huld und Treue für alle, die deinen Bund bewahren

2. Lesung: 1. Petrusbrief 3,18-22
Euch rettet jetzt die Taufe

Ruf vor dem Evangelium: (vgl. Mt 4,4b)
Lob dir, Christus, König und Erlöser
Nicht nur von Brot lebt der Mensch,
sondern von jedem Wort aus Gottes Mund.
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre!

Evangelium: Markus 1,12-15
Jesus wurde vom Satan in Versuchung geführt, und die Engel dienten ihm 

Liturgische Texte – siehe auch Schott: 1. Fastensonntag B

.

Aufbau von Markus 1,9-15

Gedanken u. Impulse

Zusage Gottes in der Taufe

1. – Jesus kommt zu Johannes und lässt sich von ihm im Jordan taufen (V 9)
– Er erkennt Gottes Geist, der auf ihn kommt und in ihm bleibt (V 10)
– Er hört die Zusage Gottes: Du bist mein geliebter Sohn (V 11)

Erprobung in Konfrontation mit dem Bösen

2. – Sogleich wird er vom Geist in die Wüste getrieben (V 12)

„Vater unser im Himmel… und führe uns

– und wird dort 40 Tage vom Satan versucht (V 13a)

… nicht in Versuchung,
(wie Jesus sollten wir demütig beten,
dass die Versuchung Satans an uns vorübergehen möge,
doch sollten wir auch bereit sein zum Widerstand gegen das Böse,
wenn wir vom Bösen in Versuchung geführt werden.)
Im Matthäus- und im Lukasevangelium wird an dieser Stelle von drei Grundversuchungen berichtet –
der Versuchung, Besitz, Ansehen und Macht haben zu wollen, denen Jesus widersteht.
Kennst du deine „schwache Stelle“, wo du gefährdet bist, dem Bösen zu erliegen?

– und er ist dort mit den wilden Tieren und Engel dienen ihm. (V 13b)

sondern erlöse uns von dem Bösen“
Erlösung geschieht, indem auch wir wie Jesus lernen
– in Freundschaft mit den „wilden Tieren“ zu leben,
d.h. auch die „animalischen Kräfte“ in uns nicht zu bekämpfen,
sondern zu integrieren;
und – wie Jesus
– die Dienste der guten „Botenmächte“ (= Engel) dankbar anzunehmen.

Verkündigung der Heilsbotschaft

3. – Nach der Überlieferung des Johannes kommt Jesus nach Galiläa (V14a)
– er verkündigt das Evangelium vom Reich Gottes (V 14b-15a)
– und ruft zugleich zur Umkehr und Glauben auf (V 15b)

 

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***




2. Fastensonntag („Reminiscere“) im Lesejahr B

25. Februar 2018

Eröffnungsvers:

Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiae tuae, quae a saeculo sunt: ne umquam dominentur nobis inimici nostri: libera nos Deus Israel ex omnibus angustiis nostris.

Denk an dein Erbarmen, Herr, und an die Taten deiner Huld; denn sie bestehen seit Ewigkeit. Lass unsere Feinde nicht triumphieren! Befreie uns, Gott Israels, aus all unseren Nöten.
(Ps 25,6.2.22)

2-Reminiscere

2. Fastensonntag B:

Gen 22,1-2.9a.10-13.15-18: Gott stellt Abraham auf die Probe
+ Gen 22,1-19: Prüfung Abrahams
Röm 8,31b-34 Gott hat seinen eigenen Sohn hingegeben – zur Rettung aller
Mk 9,2-10: Verklärung Christi

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3. Fastensonntag („Oculi“) im Lesejahr B           

4. März 2018

Eröffnungsvers:

Oculi mei semper ad Dominum, quia ipse evellet de laqueo pedes meos. Respice in me et miserere mei, quoniam unicus et pauper sum ego.

Meine Augen schauen stets auf den Herrn; denn er befreit meine Füße aus dem Netz. Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und gebeugt.
(Ps 25,15f)
3-Oculi-a

 

3. Fastensonntag B:

Ex 20,1-17: Dekalog u.
Der Dekalog – die 10 Aufträge Gottes (Power-Point-Präsentation)
1 Kor 1,22-25 Wir verkünden Christus, den Gekreuzigten
Joh 2,13-25 Tempelreinigung Jesu

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4. Fastensonntag („Laetare“) im Lesejahr B

6. März 2016

Eröffnungsvers:

Laetare Ierusalem: et conventum facite, omnes qui diligitis eam; gaudete cum laetitia qui in tristitia fuistis, ut exultetis, et satiemini ab uberibus consolationis vestrae.

Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr traurig wart.
Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung.
(vgl. Jes 66,10f)

4-Laetare

4. Fastensonntag B:

2 Chr 36,14-16.19-23: Zerstörung des Tempels…
u. Verheißung eines neuen Tempels
Eph 2,4-10: Gott hat uns zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht
Joh 3,14-21: Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt, damit die Welt durch ihn gerettet wird u. „So sehr hat Gott die Welt geliebt…“; u. „aufgerichtet

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5. Fastensonntag („Iudica“) im Lesejahr B

13. März 2016

Eröffnungsvers:

Iudica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta; ab homine iniquo et doloso eripe me, quia tu es Deus meus et fortitudo mea.

Verschaff mir Recht, o Gott, und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk! Rette mich vor bösen und tückischen Menschen, denn du bist mein starker Gott.
(Ps 43,1f)

5-Iudica

 

5. Fastensonntag B:

Jer 31,31-34: Ich schließe mit dem Haus Israel einen neuen Bund
Hebr 5,7-9 Der Sohn hat Gehorsam gelernt
u. ist so der Urheber des ewigen Heils geworden
Joh 12,20-33: „Die Stunde der Entscheidung

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Palmsonntag (Lesejahr B)                            

25. März 2018

Statio: FEIER DES EINZUGS CHRISTI IN JERUSALEM

Lk 19,28-40
Gesegnet sei der König, der kommt im Namen es Herrn!
–> siehe: Lk 19.28-40

Palmsonntag1a

Einzug Jesu in Jerusalem – (c) G. M. Ehlert

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Die Namen der Sonntage der Fastenzeit/ österliche Bußzeit/ Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit – (18. Februar 2018)
2. Fastensonntag: Reminiscere – (25. Februar 2018)
3. Fastensonntag: Oculi – (4. März 2018)
4. Fastensonntag: Laetare – (11. März 2018)
5. Fastensonntag: Iudica – (18. März 2018)
Palmsonntag: Palmarum – (25. Februar 2018)

Ein Merkvers: „In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

siehe auch:
1. Fastensonntag B (Mk 1,12-15): vgl. Versuchungen Jesu in der Wüste
2. Fastensonntag B (Mk 9,2-10): Verklärung Jesu auf dem Berg
3. Fastensonntag B (Joh 2,13-35): Tempelreinigung
4. Fastensonntag A (Joh 9,1-41): Licht des Lebens
5. Fastensonntag A (Joh 11,1-45): Auferweckung des Lazarus
Palmsonntag A: Passion Jesu Die Heilige Woche
und Karwoche – (Palmsonntag – Ostern)

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Heilige Woche

Die “Heilige Woche”die Karwoche:

Die „Karwoche“ – die „große Woche“ – die „Heilige Woche“ – Was feiern wir da eigentlich?

Kar- und Ostertage: Vom Einzug Jesu in Jerusalem über sein Sterben bis zur Auferstehung. Die Gottesdienste dauern häufig länger als sonst und sie sind voller Symbole. Worum geht es an Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und in der Osternacht?

Der Auftakt: Die Tränen Jesu
– Als Jesus die Stadt Jerusalem sieht – weint er über sie
–> siehe auch: „Ach – Jerusalem

Der Palmsonntag:

I. Teil: Der feierliche Einzug Jesu in Jerusalem
– Jesus zieht auf einem Esel in Jerusalem ein – begleitet von den Hosianna-Rufen einer erwartungsvollen Volksmenge, die mit schwenkenden Palmzweigen Jesus begleitet.
–> siehe auch: „Palmsonntag

II. Teil: Eine Vorausschau auf das, was ihn in Jerusalem erwartet
– Die Passion Christi vom Letzten Abendmahl bis zum Begräbnis

Das „Triduum paschale“ – die Feier des „Übergangs vom Tod zum Leben“

  • 1. Der Gründonnerstag – der Vorabend des Karfreitages

I. Teil: Die Messe vom Letzten Abendmahl
Weiße Messgewänder – feierlicher Beginn mit Glocken und Orgel und Gloria – danach schweigen Glocken, Orgel bis zum Gloria in der Osternacht – Erinnerung an das 1. Pas-chafest vor dem Auszug Israels aus Ägypten – Zeugnis von der Einsetzung der Eucharistie (1 Kor…) – Evangelium von der Fußwaschung als Auftrag Jesu, einander aus Liebe zu dienen – Kommunion unter den Gestalten von Brot und Wein – Abräumen des Altares – kein Segen (!) – stiller Auszug –

II. Teil: nächtliche Betstunden:
innere Teilnahme an Jesu einsamem Gebet auf dem Ölberg.

  • 2. Der Karfreitag

III. Teil: Die Passion Christi – seinen Kreuzweg mitgehen

IV. Teil: Die Feier vom Leiden und Sterben Christi
… wo der Gottesdienst am Gründonnerstagabend endete, geht es nun weiter
– stiller Einzug von Priester (in rotem Gewand – Farbe des Martyriums) und Altardiensten in die leer geräumte Kirche
– sie werfen sich im Altarraum in Stille zu Boden, die Gemeinde kniet schweigend – still bewegt von dem, was es zu gedenken gilt: Leiden, Sterben, Tod Christi.
– die ersten Worte des Priesters richten sich nicht wie sonst an die versammelte Gemeinde, sondern an Gott: „Gedenke Herr, der großen Taten, die dein Erbarmen gewirkt hat…“
– Lesungen vom leidenden Gottesknecht, aus dem Hebräerbrief, der Jesus als den wahren Hohepriester vorstellt, dann die Passionsgeschichte aus dem Johannesevangelium bis zur „Erhöhung Jesu“ am Kreuz.
– es folgen die „Großen Fürbitten“ für Kirche, Religionen und Welt…
– anschließend wird das verhüllte Kreuz in die Kirche hereingetragen – an drei Stationen – enthüllt und von den Anwesenden verehrt: „Wir beten dich an Herr Jesus Christus und preisen dich, denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.“
– (nach einer schlichten Kommunionspendung) – stiller Auszug, ohne Segen…
– es bleibt das Kreuz – zur persönlichen Andacht vor dem Gekreuzigten…

V. Teil: Betrachtungen über den Tod Christi
–> die Schmerzen Mariens – Pieta

  • 3. Der Karsamstag – der große Sabbat – Ruhetag

VI. Teil: („… hinabgestiegen in das Reich des Todes…“)
 – an diesem Samstag finden keine besonderen liturgischen Gottesdienste statt
– mancherorts wird in der Karwoche jeden Morgen – auch am Karsamstag – die sog. Karmette mit den Klageliedern des Propheten Jeremia gebetet.

  • 4. Die Ostervigil – zugleich der Auftakt zum Hohen Osterfest/ und zur Osterwoche:

VII. Teil: Die Feier der Osternacht:
– die größte liturgische Feier des gesamten Kirchenjahres beginnt am Karsamstag nach Sonnenuntergang (liturgisch beginnt damit schon der Ostersonntag) und endet vor Sonnenaufgang am Ostermorgen. – In verschiedenen Gemeinden folgt danach die Osteragape – ein stärkendes Zusammensein der Feiernden bei Brot, Wein, Ostereiern…

————————————

Die “Heilige Woche“ – ein Überblick über Meditationen:

1. Palmsonntag: Leben zwischen “Hosianna” und “Kreuzige IHN!”

– Texte der Liturgie im „Lesejahr A“ (2017)
– siehe auch Palmsonntag Lesejahr C (2016)
– Bild und Gedanken zum Einzug Jesu in Jerusalem – Hoch die Tür
– Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem: zu Palmsonntag
zu Palmsonntag
Psalm-118 = der “Palmsonntagspsalm”

vom Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag bis zum Gründonnerstag:
1. Synopse ab Palmsonntag “Die letzten Tage Jesu in Jerusalem”

–> siehe auch: Psalm 24: Einzug des “Königs der Herrlichkeit” in sein Eigentum

 2. Gründonnerstag: das Letzte Abendmahl Jesu im Kreis seiner Apostel:

– Texte der Liturgie „Gründonnerstag“ (2017)

Aus den Abschiedsreden Jesu:

siehe auch: Paschalamm – Opferlamm – Osterlamm

vom Letzten Abendmahl Jesu im Kreis seiner Apostel:
2. Synopse Abendmahl “Das letzte Abendmahl Christi”

 3. Karfreitagvon der Gebetsnacht auf dem Ölberg bis zu Tod und Begräbnis:

– Texte der Liturgie „vom Leiden und Sterben Christi“

von der Gebetsnacht auf dem Ölberg bis zu Tod und Begräbnis Jesu:
3. Synopse Passion “Die Passion Christi”

Jesus vor Pilatus: Joh 18,33-37
Die Passion Jesu Christi nach Johannes: Joh 18,1 – 19,42
psalm-22 =
der “Karfreitagspsalm”
Psalm 22 – der „Karfreitagspsalm und das Geschehen auf Golgatha

Die Sieben Worte Christi am Kreuz
Todesanzeige Jesu
siehe auch: „Schmerzen Mariens“

Der Vollendung entgegen“ – ein Passionsweg Jesu in 14 + 1 Stationen: Passionsweg Jesu

 

4. Karsamstag – Der „große Sabbat“ – der Tag der Grabesruhe

– Das Geheimnis des Karsamstags: „hinabgestiegen in das Reich des Todes

OSTERN – das Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus

– Texte der Liturgie der „Osternacht A“ (2017)

Das Lob des österlichen Lichtes – das Exsultet (Das Osterlob): Der Osterjubel
Das Ostergeschehen – im Zeugnis der vier Evangelien

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Palmsonntag: Leben zwischen “Hosianna” und “Kreuzige IHN!”

Sonntag, 9. April 2017

Palmsonntag1a

FEIER DES EINZUGS CHRISTI IN JERUSALEM

Mt 21,1-11 Gesegnet sei ER, der kommt im Namen es Herrn!

Messfeier:

Jes 50,4-7
Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen, doch ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. –> siehe: Drittes Lied vom Gottesknecht

Ps 22 (21),8-9.17-20.23-24
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
–> siehe zu Psalm 22: Geschehen auf Golgatha

Phil 2,6-11
Christus Jesus erniedrigte sich; darum hat ihn Gott über alle erhöht.
–> siehe zu Phil 2,5-11 Hymnus von Entäußerung u. Erhöhung des Sohnes Gottes

Mt 26,14 – 27,66 (oder Kurzfassung: Mt 27,11-54)
Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus
–> siehe zur Passion Christi:
3. Synopse Passion

siehe auch Schott: Palmsonntag A

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Montag der Karwoche:

Jes 42,5a.1-7 Mein Knecht schreit nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen (Erstes Lied vom Gottesknecht)
–> Jes 42,1-9: – I. Gottesknechtslied

Ps 27 Geborgenheit in Gott

Joh 12,1-11 Salbung Jesu in Betanien

Dienstag der Karwoche:

Jes 49,1-6 Ich mache dich zum Licht für die Völker, damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht (Zweites Lied vom Gottesknecht)
–> Jes 49,1-9: – II. Gottesknechtslied

Ps 71

Joh 13,24-33.36-38 Einer von euch wird mich verraten. – Noch bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen

Mittwoch der Karwoche:

Jes 50,4-9a Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen (Drittes Lied vom Gottesknecht)
–> Jes 50,4-9: – III. Gottesknechtslied

Ps 69

Mt 26,14-25 Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch wehe dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird

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DIE DREI ÖSTERLICHEN TAGE VOM LEIDEN, VOM TOD
UND VON DER AUFERSTEHUNG DES HERRN

Gründonnerstag:

Donnerstag, 13. April 2017

Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe! Zeichnung (c) G. M. Ehlert

MESSE VOM LETZTEN ABENDMAHL

Ex 12,1-8.11-14 Die Feier des Paschamahles

Ps 116 (115),12-13.15-18 Der Kelch des Segens gibt uns Anteil an Christi Blut.

1 Kor 11,23-26 Sooft ihr von diesem Brot esst und aus diesem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des HERRN, bis er kommt.

Joh 13,1-15 Er erwies ihnen seine Liebe bis zur Vollendung.
–> siehe:Joh 13.1-38

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Karfreitag

Freitag, 20. April 2017

12a

XII. Station – aus dem Passionsweg: „Der Vollendung entgegen“ (c) G. M. Ehlert

Jes 52,13 – 53,12 Er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen (Viertes Lied vom Gottesknecht)
–> Jes 52,13 – 53,12: – IV.
Gottesknechtslied

Ps 31 (30),2.6.12-13.15-17.25 Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.
–> Ps 31

Hebr 4,14-16; 5,7-9 Er hat den Gehorsam gelernt und ist für alle, die ihm
gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

Joh 18,1 – 19,42 Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus.
–> Joh 18,1 – 19,42

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Das Kreuzesopfer Christi:

. Jesus war bereit
.         getreu seiner göttlichen Sendung

. in seinem Lebenseinsatz
.         aus Liebe zu Gott
.         und zu den Menschen

. angesichts der Verblendung dieser Welt
. den höchsten Preis zu zahlen:
.         verurteilt zu werden
.         wie ein von Gott verfluchter Verbrecher
.         am Kreuz zu sterben.

. In dieser äußersten Erniedrigung
.     offenbart sich die äußerste Wucht der Liebe Gottes

. und in dieser äußersten Ohnmacht
.     ergreift uns die totale Hingabe der Barmherzigkeit Gottes

. und in dieser äußersten Finsternis
.     leuchtet uns die Wahrheit des Wesens Gottes auf.

 

Todesanzeige Jesu

Karsamstag – Tag der Grabesruhe Jesu

“Hinabgestiegen in das Reich des Todes” –

Guter Hirte


Das Geheimnis des Karsamstags

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Ostern

zwischen Samstag, 15. April (nach Einbruch der Dunkelheit)
– und Sonntag, 16. April 2017 (vor Sonnenaufgang)

ostermorgen

DIE FEIER DER OSTERNACHT

I. Gen 1,1 – 2,2 Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.
Oder: Gen 1,1.26-31a Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.
–> siehe: Gen 1,1 – 2,4: Gedanken zum Schöpfungshymnus

Ps 104 (103),1-2.5-6.10.12.13-14b.24.1ab Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.
–> siehe: Psalm 104: Ein Loblied auf die herrliche Schöpfung Gottes

Oder: Ps 33 (32),4-7.12-13.20.22 Von deiner Huld, o Herr, ist die Erde erfüllt.
–> siehe: Psalm 33: Gottes Wirken in Schöpfung, Geschichte im eigenen Leben

II. Gen 22,1-18 Das Opfer unseres Vaters Abraham
Oder: Gen 22,1-2.9a.10-13.15-18 Das Opfer unseres Vaters Abraham
–> siehe: Gen 22,1-19: Prüfung Abrahams

Ps 16 (15),5.8-10.2.11 Behüte mich Gott, denn ich vertraue auf dich.
–> siehe: Psalm 16: Vom wahren Lebensglück – und wie ich es erlange

III. Ex 14,15 – 15,1 Die Israeliten zogen auf trockenem Boden mitten durch das Meer.

Cant. Ex 15,1b-6.13.17-18 Dem Herrn will ich singen, machtvoll hat er sich kundgetan.

IV. Jes 54,5-14 Mit ewiger Huld habe ich Erbarmen mit dir, spricht dein Erlöser, der HERR.

Ps 30 (29),2.4-6.12a.13b Herr, du zogst mich empor aus der Tiefe; ich will dich rühmen in Ewigkeit.

V. Jes 55,1-11 Kommt zu mir, dann werdet ihr leben. Ich will einen ewigen Bund mit euch schließen. 

Cant. Jes 12,2-3.4bcd-6 Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils.

VI. Bar 3,9-15.32 – 4,4 Geh deinen Weg im Licht der Weisheit Gottes!

Ps 19 (18),8-12 Herr, du hast Worte des ewigen Lebens.
–> siehe: zu Psalm 19: Wie am Himmel so auf Erden – geschehe dein Wille u.
Psalm 19

VII. Ez 36,16-17a.18-28 Ich gieße reines Wasser über euch aus und schenke euch ein reines Herz
–> siehe: Ez 36,16-38 Das neue Herz

Ps 42 (41),3.5.10a; 43 (42),3-4 Wie der Hirsch verlangt nach frischem Wasser, so verlangt meine Seele, Gott, nach dir.
–> siehe:
 zu Psalm 42 u. 43: Dürstendes Harren auf Gott u. Bitte um Hilfe

Falls eine Taufe gespendet wird: Cant. Jes 12,2-3.4bcd-6 Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils.
Oder: Ps 51 (50),12-15.18-19 Ein reines Herz erschaffe mir, o Gott!

Epistel: Röm 6,3-11 Sind wir mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden

Ps 118 (117),1-2.16-17.22-23 Halleluja, halleluja, halleluja.

Evangelium: Mt 28,1-10 Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, wie er gesagt hat. 

Das Lob des österlichen Lichtes – das Exsultet (Das Osterlob)
Ein Vorgeschmack auf Ostern:
Das Exsultet: Der Osterjubel
Das Ostergeschehen – im Zeugnis der vier Evangelien

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Das Heilsgeschehen Jesu Christi
von seinem Einzug in Jerusalem (= Palmsonntag)
bis zu seinem Tod und Begräbnis (= Karfreitag)

im Zeugnis der vier Evangelisten (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes)

eine Zusammenschau (= Synopse)

– zusammengestellt von G. M. Ehlert

vom Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag bis zum Gründonnerstag:
1. Synopse ab Palmsonntag „Die letzten Tage Jesu in Jerusalem“

vom Letzten Abendmahl Jesu im Kreis seiner Apostel:
2. Synopse Abendmahl „Das letzte Abendmahl Christi“

von der Gebetsnacht auf dem Ölberg bis zu Tod und Begräbnis:
3. Synopse Passion „Die Passion Christi“

+

„Der Vollendung entgegen“ – ein Passionsweg Christi in 14 + 1 Stationen
von Georg Michael Ehlert
–> zu den 14 + 1 Stationen des Passionsweges Jesu Passionsweg Jesu

Ein Vorgeschmack auf Ostern: Das Exsultet: Der Osterjubel

.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Hosianna – Palmsonntag A


zu Palmsonntag (Lesejahr A)

(= 09. April 2017)

Statio: FEIER DES EINZUGS CHRISTI IN JERUSALEM

Eröffnungsvers (Mt 21,9)
Hosanna* dem Sohne Davids!
Gepriesen, der kommt im Namen des HERRN,
der König von Israel.
Hosanna* in der Höhe!

* –> zur Bedeutung des Rufes: „Hos(i)anna!“

Segnung der Palmzweige:
Allmächtiger, ewiger Gott,
segne + diese (grünen) Zweige,
die Zeichen des Lebens und des Sieges,
mit denen wir Christus, unserem König, huldigen.
Mit Lobgesängen begleiten wir ihn in seine heilige Stadt;
gib, dass wir durch ihn zum himmlischen Jerusalem gelangen,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Mt 21,1-11
Gesegnet sei ER, der kommt im Namen es Herrn!
–> siehe: Mt 21,1-11 – Der kommende Friedenskönig – Einzug Jesu in Jerusalem

Palmsonntag1a

Einzug Jesu in Jerusalem – (c) G. M. Ehlert

Wenn der Palmesel sprechen könnte…
dann könnte er uns erzählen,
wie er zu einem ‚Christophorus‘ geworden ist

„Wer sagt denn, dass ich nicht sprechen kann??? –
Schon einer meiner Vorgänger konnte sprechen – so steht es in der Bibel geschrieben.
Ich meine Bileams Esel, der den warnenden Engel sah und vor ihm auf die Knie ging,
obwohl ihn der Seher Bileam dreimal schlug, weil er den Engel Gottes nicht sah… (vgl. Num 22,21ff)

Ja, mein Schicksal ist es, dass ich vom Menschen oft geschlagen werde wie ein Sklave…

„Futter, Stock und Last für den Esel,
Brot, Schläge und Arbeit für den Sklaven.“ –
sagt der Weisheitslehrer Jesus Sirach (Sir 33,25).

Doch Gott hat Erbarmen auch mit uns geplagten Eseln.
Er spricht zum Menschen von dessen Liebespflicht,
sogar dem Esel seines Gegners Gutes zu tun:

„Wenn du siehst, wie der Esel deines Gegners unter der Last zusammenbricht,
dann lass ihn nicht im Stich, sondern leiste ihm Hilfe.“ (Ex 23,5)

Gottes Wille ist es auch, dass das Gebot der Sabbatruhe auch für uns Esel gilt. (Ex 23,12)

Doch ich will ja von etwas ganz anderem erzählen:
Ich durfte nicht nur Abraham und andere menschliche Größen tragen,
sondern sogar den „König der Könige“ –
Auf dem Weg von Nazaret nach Betlehem, als Maria ihn unter ihrem Herzen trug.
Auch bei seiner Geburt durfte ich – zusammen mit dem Ochsen – dabei sein,
denn anders als viele dummen und störrischen Menschen hat der Prophet Jesaja richtig erkannt:

„Der Ochse kennt seinen Besitzer
und der Esel die Krippe seines Herrn.“ (Jes 1,3)

Und wie hätte die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten und später zurück nach Nazaret gelingen können – ohne meinen demütigen Dienst.

Den „König des Friedens“ habe ich tragen dürfen bei seiner feierlichen Prozession zum Heiligtum in Jerusalem – kurz vor dem Pas-chafest, das in besonderer Weise in die Geschichte der Menschheit einging.
Mit Kleidern geschmückt, zog Jesus auf meinem Rücken thronend in Jerusalem ein,
genau so, wie es der Prophet Sacharja Jahrhunderte zuvor geweissagt hat:

„Juble laut, Tochter Zion!
Jauchze, Tochter Jerusalem!
Siehe, dein König kommt zu dir.
Er ist gerecht und hilft;
er ist demütig
und reitet auf einem Esel,
auf einem Fohlen,
dem Jungen einer Eselin.“ (Sach 9,9)

So bin ich demütiger Esel zu einem „Christo-phorus“ d.h. zu einem Christus-Träger geworden.“

Messfeier:

(Eröffnungsvers:
Sechs Tage vor dem Osterfest kam der HERR in die Stadt Jerusalem.
Da liefen ihm Kinder entgegen mit Palmzweigen in den Händen
und riefen:
Hosanna in der Höhe!
Sei gepriesen, der du kommst als Heiland der Welt.

(Ps 24,9-10)
Ihr Tore, hebt euch nach oben,
hebt euch, ihr uralten Pforten;
denn es kommt der König der Herrlichkeit.

Wer ist der König der Herrlichkeit?
Der HERR, der Heerscharen,
er ist der König der Herrlichkeit.

Hosanna in der Höhe!
Sei gepriesen, der du kommst als Heiland der Welt.)

Jes 50,4-7
Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen, doch ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. –> siehe: Drittes Lied vom Gottesknecht

Ps 22 (21),8-9.17-20.23-24
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
–> siehe zu Psalm 22: Geschehen auf Golgatha

Phil 2,6-11
Christus Jesus erniedrigte sich; darum hat ihn Gott über alle erhöht.
–> siehe zu Phil 2,5-11 Hymnus von Entäußerung u. Erhöhung des Sohnes Gottes

Mt 26,14 – 27,66
Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus
–> siehe zur Passion Christi: 3. Synopse Passion


Hos(i)anna!

Hosianna bzw. Hosanna ist ein Fleh- oder Jubelruf an Gott oder König (hebr.: הוֹשִׁיעָה נָּא: Hoscha-na: „Hilf doch!“ bzw. „Du Zu-Hilfe-Kommender“) und besteht aus den beiden Wörtern „Hoschia“ u. „Na“.
Im Laufe der Zeit – schon in der jüdischen Liturgie – fand ein Bedeutungswechsel statt: vom Flehruf (hoschia) mit Verstärkung („na)“) hin zu einem Heilsruf (hoschia-Na), den Christen besonders am Palmsonntag singen.

Dieser Ruf findet sich auch im Sanctus in der katholischen, orthodoxen und evangelischen Eucharistiefeier bzw. Abendmahlsliturgie.

Heilig, heilig, heilig
ist Gott, der HERR, der Heerscharen.
Erfüllt sind Himmel und Erde
von deiner Herrlichkeit.“                             (= Zitat aus Jesaja 6,3)

Hosianna (= komm zu Hilfe, Gott) in der Höhe.
Hochgelobt sei,
der da kommt im Namen des HERRN.
Hosianna (= zu Hilfe kommt Gott) in der Höhe.“  (= Zitat aus Psalm 118,25)

Der aramäische Ausdruck ist hoscha’ na – davon die Form hosanna des griechischen Neuen Testaments und katholischer Liturgie; hebräisch hoschia’ na; – von dieser Form leitete Martin Luther sein hosianna ab –
ist mit „Jehoschua“ – Josua = „JHWH (= der HERR) ist Rettung“, der hebräischen Form des Namens „Jesus“ verwandt.

Ursprünglich stammt der Ausdruck aus Psalm 118,25. Dort wird er meist nicht stehengelassen, sondern übersetzt; deutsche Bibeln haben oft „Ach, Herr, hilf doch!“. Dieser Psalm ist im Judentum ein Höhepunkt der Pessach-Liturgie, die zur Zeit Jesu im großen Stil im Jerusalemer Tempel gefeiert wurde.
Da Jesus zum Pessachfest nach Jerusalem kam, bezog man diesen sehnlichen Gebetsruf auf ihn und erwartete durch ihn die Hilfe Gottes. Der Ausdruck erscheint in den Evangelien am Palmsonntag im Zusammenhang mit dem Einzug Jesu auf dem Esel nach Jerusalem. Die Menschen, die Jesus erwartungsvoll begleiten rufen: „Hos(i)anna dem Sohne Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!“ (so Mt 21,9; mit ähnlichen Formulierungen Mk 11,9f; Joh 12,13; außerdem Lk 19,28, hier wird aber auf den Ausdruck „Hosianna“ verzichtet).

„Du bist doch der „zu-Hilfe-kommende“ Gott! Jesus, bitte „hilf-uns-doch!“

zu Palmsonntag

–> siehe auch: Palmsonntag

–> siehe auch: Psalm 118: Der “Palmsonntagspsalm

–> siehe auch: Psalm 24: Einzug des “Königs der Herrlichkeit” in sein Eigentum

siehe auch: „DIE HEILIGE WOCHE“
und „Karwoche

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:

1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Palmsonntag


zu Palmsonntag (Lesejahr C) (= 20. März 2016)

Statio: FEIER DES EINZUGS CHRISTI IN JERUSALEM

Lk 19,28-40
Gesegnet sei der König, der kommt im Namen es Herrn!
–> siehe: Lk 19.28-40

Palmsonntag1a

Einzug Jesu in Jerusalem – (c) G. M. Ehlert

 

Wenn der Palmesel sprechen könnte…
dann könnte er uns erzählen,
wie er zu einem ‚Christophorus‘ geworden ist

„Wer sagt denn, dass ich nicht sprechen kann??? –
Schon einer meiner Vorgänger konnte sprechen – so steht es in der Bibel geschrieben.
Ich meine Bileams Esel, der den warnenden Engel sah und vor ihm auf die Knie ging,
obwohl ihn der Seher Bileam dreimal schlug, weil er den Engel Gottes nicht sah… (vgl. Num 22,21ff)

Ja, mein Schicksal ist es, dass ich vom Menschen oft geschlagen werde wie ein Sklave…

„Futter, Stock und Last für den Esel,
Brot, Schläge und Arbeit für den Sklaven.“ –
sagt der Weisheitslehrer Jesus Sirach (Sir 33,25).

Doch Gott hat Erbarmen auch mit uns geplagten Eseln.
Er spricht zum Menschen von dessen Liebespflicht,
sogar dem Esel seines Gegners Gutes zu tun:

„Wenn du siehst, wie der Esel deines Gegners unter der Last zusammenbricht,
dann lass ihn nicht im Stich, sondern leiste ihm Hilfe.“ (Ex 23,5)

Gottes Wille ist es auch, dass das Gebot der Sabbatruhe auch für uns Esel gilt. (Ex 23,12)

Doch ich will ja von etwas ganz anderem erzählen:
Ich durfte nicht nur Abraham und andere menschliche Größen tragen,
sondern sogar den „König der Könige“ –
Auf dem Weg von Nazaret nach Betlehem, als Maria ihn unter ihrem Herzen trug.
Auch bei seiner Geburt durfte ich – zusammen mit dem Ochsen – dabei sein,
denn anders als viele dummen und störrischen Menschen hat der Prophet Jesaja richtig erkannt:

„Der Ochse kennt seinen Besitzer
und der Esel die Krippe seines Herrn.“ (Jes 1,3)

Und wie hätte die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten und später zurück nach Nazaret gelingen können – ohne meinen demütigen Dienst.

Den „König des Friedens“ habe ich tragen dürfen bei seiner feierlichen Prozession zum Heiligtum in Jerusalem – kurz vor dem Pas-chafest, das in besonderer Weise in die Geschichte der Menschheit einging.
Mit Kleidern geschmückt, zog Jesus auf meinem Rücken thronend in Jerusalem ein,
genau so, wie es der Prophet Sacharja Jahrhunderte zuvor geweissagt hat:

„Juble laut, Tochter Zion!
Jauchze, Tochter Jerusalem!
Siehe, dein König kommt zu dir.
Er ist gerecht und hilft;
er ist demütig
und reitet auf einem Esel,
auf einem Fohlen,
dem Jungen einer Eselin.“ (Sach 9,9)

So bin ich demütiger Esel zu einem „Christo-phorus“ d.h. zu einem Christus-Träger geworden.“

 

Messfeier:

Jes 50,4-7
Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen, doch ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. –> siehe: Drittes Lied vom Gottesknecht

Ps 22 (21),8-9.17-20.23-24
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
–> siehe zu Psalm 22Geschehen auf Golgatha

Phil 2,6-11
Christus Jesus erniedrigte sich; darum hat ihn Gott über alle erhöht.
–> siehe zu Phil 2,5-11 Hymnus von Entäußerung u. Erhöhung des Sohnes Gottes 

Lk 22,14 – 23,56
Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus
–> siehe zur Passion Christi: 
 3. Synopse Passion
–> siehe auch: Palmsonntag

–> siehe auch: Psalm 118: Der “Palmsonntagspsalm

–> siehe auch: Psalm 24: Einzug des “Königs der Herrlichkeit” in sein Eigentum

 

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:

1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

Heilige Woche

Die “Heilige Woche” – die Karwoche:
1. Palmsonntag: Leben zwischen “Hosianna” und “Kreuzige IHN!”
Bild und Gedanken zum Einzug Jesu in Jerusalem
Hoch die Tür
– Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem: zu Palmsonntag
zu Palmsonntag
Psalm-118 = der “Palmsonntagspsalm”
vom Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag bis zum Gründonnerstag:
1. Synopse ab Palmsonntag  “Die letzten Tage Jesu in Jerusalem”

2. Gründonnerstag:
vom Letzten Abendmahl Jesu im Kreis seiner Apostel
:
 2. Synopse Abendmahl  “Das letzte Abendmahl Christi”
Aus den Abschiedsreden Jesu:

siehe auch: Paschalamm – Opferlamm – Osterlamm

3. Karfreitag
von der Gebetsnacht auf dem Ölberg bis zu Tod und Begräbnis:
3. Synopse Passion “Die Passion Christi”
psalm-22 =
der “Karfreitagspsalm”

Todesanzeige Jesu

siehe auch: „Schmerzen Mariens“

„Der Vollendung entgegen“ – ein Passionsweg Jesu in 14 + 1 Stationen: Passionsweg Jesu

4. Karsamstag
Das Geheimnis des Karsamstags

Ostern

Das Lob des österlichen Lichtes – das Exsultet (Das Osterlob)
Ein Vorgeschmack auf Ostern: Das Exsultet: Der Osterjubel

Das Ostergeschehen – im Zeugnis der vier Evangelien