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Kehrt um zum Evangelium (3.B)

3. Sonntag im Jahreskreis B

 21. Januar 2018

Eröffnungsvers (Ps 96,1.6)
Singet dem HERRN ein neues Lied, singt dem HERRN, alle Lande!
Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht,
Macht und Glanz in seinem Heiligtum!

Tagesgebet
Allmächtiger, ewiger Gott,
lenke unser Tun nach deinem Willen
und gib,
dass wir im Namen deines geliebten Sohnes
reich werden an guten Werken.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: Jona 3,1-5.10 
Die Leute von Ninive wandten sich von ihrem bösen Taten ab

–> Bußpredigt des Jona: „Haphak“ – zerstört oder verwandelt?

Antwortpsalm: Psalm 25,4-5.6-7.8-9
Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade! 

–> zu Psalm 25: Das ABC der Bitten an Gott

2. Lesung: 1 Kor 7,29-31 
Die Gestalt dieser Welt vergeht

–> Umkehr der Lebenseinstellung angesichts der Zukunft Gottes

Ruf vor dem Evangelium (Mk 1,15)
Halleluja. Halleluja.
Das Reich Gottes ist nahe.
Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Halleluja!

Evangelium: Mk 1,14-20 
Kehrt um, und glaubt an das Evangelium

Gedanken zum Evangelium (Mk 1,14-20)

I. Der Text Mk 1,14-20 – Übersetzung von G. M. Ehlert
II. Was bedeutet Jesu Wort vom „Menschenfischer“?
III. Menschenfischer sein? – Heraus aus den Verstrickungen
Das Fangnetz der Liebe


Gedanken zum Fest „Pauli Bekehrung“ (25. Januar)

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 Gedanken zu Jona 3,1-5.10

Bußpredigt des Jona: „Haphak“ – zerstört oder verwandelt?

Stop-Absturz-Umkehr-2a(c) G. M. Ehlert

Nur an diesem Sonntag wird aus der wunderbaren Novelle Jona ein Textabschnitt in der sonntäglichen Eucharistiefeier vorgelesen. –
Es ist die zentrale Stelle, wo Jona der (gottlosen) Stadt Ninive verkündet:

„Noch vierzig Tage und Ninive ist zerstört*!“

Doch die Bewohner Ninives kehren um und die Stadt wird von Gott verschont. –

Hat der Prophet Jona sich also geirrt? – Nein! –
Jedoch die deutsche Übersetzung ist ungenau.

* Fast alle Übersetzungen verwenden an dieser Stelle Worte wie ,zerstört‘ (z.B. Elberfelder, Einheitsübersetzung, Lutherbibel: untergehen).

Im Hebräischen steht hier das Wort ‚haphak‚, das folgende Bedeutungen hat:

a) umwenden (wie ein Mensch sich in seiner Laufrichtung umwendet, Richter 20:39,41 und viele andere),

b) total verwandeln, ins Gegenteil umkehren (zum Beispiel Ostwind in Westwind, Exodus 10:19; Fluch in Segen, Dtn /5.Mose 23:6; das Unterste zuoberst, Richter 7:13; Unglück in Glück, Esther 9:1,22),

und wird in Bezug auf Menschen für zwei Arten von Verwandlung verwendet:
1. Die totale ‚Wende‘, die Bekehrung und Veränderung eines Menschen sei es vom Guten zum Schlechten: der Pharao verhärtet sich, Exodus 14:5, oder vom Schlechten zum Guten: Saul, 1.Samuel 10:6,9; die Bekehrung ganzer Völker, Zephanja 3:9. ·

2. Die totale Umkehrung und Vernichtung einer Landschaft oder Bevölkerung: insbesondere Sodom und Gomorrha, Genesis 19:21,25 u.a.; Edom, Jesaja 34:9.

Ein klassisches Beispiel ist die Verwandlung von König Saul durch Gottes Einwirken, die ihm vom Propheten Samuel angekündigt wurde: Und der Geist des HERRN wird über dich kommen, und du wirst weissagen und wirst in einen anderen Menschen umgewandelt werden (hebr. haphak) (1.Samuel 10:6; eine Herzen-Wandlung bei Gott: Hosea 11:8)

Gott stellte den Menschen von Ninive also das Ultimatum, entweder innerhalb von vierzig Tagen ,umgekehrt‘, total vernichtet zu werden, oder sich von Gott total verändern zu lassen, sich selber zu ,bekehren‘ und verschont zu werden! Dies ist ein Wesenszug Gottes, der in den hebräischen Schriften der Bibel immer wieder betont wird: Einmal rede ich über ein Volk und über ein Königreich, es ausreißen, niederbrechen und zugrunde richten zu wollen. Kehrt aber jenes Volk, über das ich geredet habe, von seiner Bosheit um, lasse ich mich des Unheils gereuen (hebr. nacham), das ich ihm zu tun gedachte.

siehe auch zu Jona 1 – 4:
JONA (Übersetzung u. Erläuterungen von Ehlert)
Der Prophet Jona – (eine Power-Point-Präsentation)

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Umkehr der Lebenseinstellung angesichts der Zukunft Gottes

1 Kor 7,29-31 (Einheitsübersetzung):

Ich sage euch, Brüder (und Schwestern):
Die Zeit ist kurz.
Daher soll, wer eine Frau hat,
sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine,
wer weint, als weine er nicht,
wer sich freut, als freue er sich nicht,
wer kauft, als würde er nicht Eigentümer,
wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht;
denn die Gestalt dieser Welt vergeht.“

Dieser Textabschnitt aus dem 1. Korintherbrief des Apostels Paulus ist nicht so leicht zu verstehen – Was bedeutet „haben als hätte man nicht“?

Wie Jesus zur Freiheit vom Besorgtsein um Nahrung, Kleidung und Familie aufruft, weil es uns primär um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit gehen soll (vgl. Matthäusevangelium 6)
so will auch der Apostel Paulus nicht, dass wir uns zusätzliche Sorgen machen.

Alles Irdische bleibt letztlich enttäuschend, da es begrenzt und vergänglich ist:
Jedoch kann es – in seiner Vorläufigkeit – die Sehnsucht nach Fülle und Unendlichkeit wach halten.

Daher sagt er:
„angesichts der begrenzten Weltzeit
dass diejenigen, die verheiratet sind ebenso wie die Unverheirateten (voller Erwartung) sein sollen
auch diejenigen, die einen Verlust beweinen wie die, die keinen Verlust zu beweinen haben
auch diejenigen, die voller Freude sind wie die, die sich (hier) nicht freuen können
auch diejenigen, die sich etwas erworben haben wie die, die kein Eigentum haben,
auch diejenigen, welche die Welt in Gebrauch nehmen wie die, welche sie nicht gebrauchen:
((alle sollen voll hoffnungsvoller Erwartung sein)),
denn die Gestalt dieser Welt geht vorüber.“

(1 Kor 7,29-31 – Übersetzung G. M. Ehlert)

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I. Berufung zum Menschenfischer

Nachdem aber überliefert worden war der Johannes
(= nachdem Herodes Antipas ihn ins Gefängnis hatte werfen lassen)
kam der Jesus hinein nach dem Galiläa
verkündigend das Evangelium der Königsherrschaft des Gottes.

Und sagend (folgendes):
Vervollständigt (ist) die (rechte) Zeit
und es ist nahe gekommen die Königsherrschaft des Gottes.
Kehrt um
(Μετανοεῖτε = denket nach u. denket um u. ändert euren Sinn
= eine vollständige Umänderung des Herzens
und der Seele, des Lebens und der Handlungen)

und glaubt an das Evangelium.“

Umhergehend aber bei dem galiläischen Meer
er sah Simon und Andreas, den Bruder von ihm
auswerfend Rundnetze in das Meer –
sie waren nämlich Fischer (wörtl. Besalzer)

Und es sprach zu ihnen der Jesus
„Herbei, folget mir
und ich werde machen,
dass ihr ausgebildet werdet (wörtl. geboren werdet)
zu „Menschen-Fischern“.

Und sogleich verlassen habend die Netze
folgten sie ihm.

Und vorangeschritten von dort ein wenig
sah er Jakobus den (Sohn) des Zebedäus und Johannes, den Bruder von ihm
und sie, sie (waren) in dem Schiff herrichtend ihre Netze.

Und sogleich rief er sie
und verlassen habend den Vater von ihnen – Zebedäus
in dem Boot mit den Lohnarbeitern
gingen sie fort mit ihm.

(Mk 1,14-20 – Übersetzung G. M. Ehlert)

„Ich werde euch zu Menschenfischern machen“ – Grafik von G. M. Ehlert, 17.01.2012

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II. Was bedeutet Jesu Wort vom ‚Menschenfischer‘?

 

1. Ausgehend von dem Vorgang des Fischens
Die Fischer im See von Galiläa fingen die Fische mit einem Rundnetz, das sie ins Wasser warfen und gefüllt wieder ins Boot zurückholten.

„Menschenfischer“ im Sinne Jesu zu werden, heißt von daher: Menschen herausfischen aus dem Morast des bisherigen Lebens und vertraut machen mit der Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott.

Gefischt wurde und wird heute noch vor allem nachts – mit einem Scheinwerferlicht lockt man die Fische „nach oben“ – hinein ins Fangnetz.

„Menschenfischer“ im Sinne Jesu zu werden, heißt: mit dem Aufleuchten lassen des „wahren Lichtes“, das Christus ist die Menschen aus der Finsternis ins Licht des Lebens bringen.

1. Ausgehend vom griechischen Wort für ‚Fischer‘: alieis – wörtlich: „Besalzer“

Dieses griechische Wort hebt nicht so sehr den Vorgang des Fischens,
sondern den anschließenden Vorgang hervor, wo die gefangenen Fische ins Salz gelegt wurden, um so in dem heißen Klima im Mittelmeerraum haltbar gemacht zu werden.

„Menschenfischer“ im Sinne Jesu zu werden, hieße von daher:
Dafür zu sorgen, dass das Leben der Menschen (mit der Liebe) haltbar gemacht wird und nicht der Fäulnis (der Sünde) verfällt.
Vgl. dazu auch Jesu Wort: „Ihr seid das Salz der Erde…“ (Mt 5,13)
und „Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander“ (Mk 9,50).

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III. Menschenfischer sein? – Heraus aus den Verstrickungen – Das Fangnetz der Liebe

Die Verheißung Jesu, dass er aus seinen Gefolgsleuten „Menschenfischer“ machen will, ist für mich auf den ersten Blick keine sympathische Verheißung.

Vielleicht denken auch Sie an Leute, die andere ansprechen und mit Verlockungen umgarnen, sie verführen wollen. „Missionare“, die ihr Fangnetz um jemanden schlingen: ihn mitziehen, gegen seinen Willen…

Doch wenn wir ausgehen von Situationen, wo Menschen durch das soziale Netz fallen, wo sie hängengelassen werden oder in einen bodenlosen Abgrund zu versinken drohen, da ist es gut, wenn es ein Netz von guten Beziehungen gibt, das trägt, das Menschen das Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Für solche Menschen ist das Bild von einem Fangnetz, das sie trägt und hält, ein Bild von Rettung und Freiheit.

In diesem Sinne sollen die Herausgerufenen in der Nachfolge Jesu zu Menschenfischern werden.

Diese Lebensweise Jesu bewegt mich, auch Sie zu einer solchen Lebensweise der Liebe zu bewegen.

***

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Von einem solchen Menschenfischer, der aus diesem Geist der Liebe lebt, erzählt folgendes Lied:

siehe auch: „Menschenfischer

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

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Gott wird erwecken


Bildmeditation zum Sonntagsevangelium vom 13. Sonntag im Jahreskreis B am 28. Juni 2009 –> mk 5,21-43-Bild:
Heilung einer an Blutfluss leidenden Frau und Auferweckung der Tochter des Jairus.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Christi Himmelfahrt

Christi Himmelfahrt

Vor seiner Himmelfahrt sprach Jesus zu
seinen Jüngern: 

„Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt
habe, als ich noch bei euch war: 

Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz
des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. 

Darauf öffnete er ihnen die Augen für das
Verständnis der Schrift. 

Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift:

Der Messias wird leiden  und am dritten Tag von
den Toten auferstehen,

und in seinem Namen wird man allen Völkern, 
angefangen in Jerusalem, verkünden,  sie sollen umkehren,  damit ihre Sünden
vergeben werden. 

Ihr seid Zeugen dafür. 

Und ich werde die Gabe, die mein Vater verheißen
hat,  zu euch herabsenden. 

Bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der
Höhe erfüllt werdet.

Dann führte er sie hinaus in die Nähe von
Betanien.

Dort erhob er seine Hände und segnete sie. 

Und während er sie segnete,  verließ
er sie 

und wurde zum Himmel emporgehoben;

sie aber fielen vor ihm nieder. 

Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem
zurück. 

Und sie waren immer im Tempel und priesen Gott.

(Lk 24,44-53)

Christi Himmelfahrt

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Ziel: Liebe

 

Gedanken zum 6. Sonntag der Osterzeit (B):Vocem iucunditatis“

Eröffnungsvers:

Verkündet es jauchzend, damit man es hört!
Ruft es hinaus bis ans Ende der Erde!
Ruft: Der HERR hat sein Volk befreit. Halleluja.

 

Die Neuformulierung des zentralen Doppelgebotes der Liebe
im Johannesevangelium Kapitel 15, Verse 9 – 17:

9 So wie mich (schon immer) geliebt hat der Vater,
so habe auch ich euch (schon immer) geliebt.
Bleibt in der Liebe von mir.

     10 Sooft die Innenziele von mir ihr hütet,  
     werdet ihr bleiben in der Liebe von mir  –
     so wie (auch) ich die Innenziele des Vaters von mir gehütet habe
     und in der Liebe von ihm bleibe. –

          11 Dieses habe ich zu euch gesagt,
          auf dass die Freude von mir in euch sei
          und die Freude von euch voll werde. –

               12 Das ist das Innenziel von mir:
               auf dass ihr einander liebt,
               so wie ich euch (schon immer) geliebt habe

                    13 Größere dieser Liebe hat nicht einer,
                    als dass irgendeiner das Leben/die Seele gebe
                    für die Freunde von ihm.

               14 Ihr (nämlich) meine Freunde seid ihr,
               sooft ihr tut, was ich euch als Innenziel gebe.

          15 Nicht mehr nenne ich euch Sklaven,
          da der Sklave nicht gewahrt,
          was der Herr von ihm tut.
          Euch aber habe ich genannt Freunde,
          denn alles, was ich gehört von meinem Vater her:
          euch habe ich es kundgetan.

     16 Nicht ihr auserwähltet mich,
     sondern ich auserwählte euch.
     Und ich habe euch bestellt,
     dass ihr hingeht und Frucht tragt
     und eure Frucht bleibt;
     auf dass, was ihr vom Vater erbittet,
     er euch gebe – in meinem Namen.

17 Dies Innenziel gebe ich euch:
auf dass ihr liebet einander!

 

„Bleibt in meiner Liebe“

= In der liebenden Annahme des göttlichen Geschenkes, dass in der Lebenshingabe Jesu bis zum Tod am Kreuz, Gott selbst uns seine Liebe erweist, vollzieht sich unsere Liebe zu Gott (= Du wirst den HERRN, deinen Gott lieben von ganzem Herzen…). –> Wer sich so von Gott geliebt weiß, dessen Freude ist bis an den Rand gefüllt!

Liebt einander, wie ich euch geliebt!“

= In dem freudigen Mitwirken am Schöpfungs-, Erlösungs- und Heiligungswerk Gottes im Geiste Jesu, d.h. im Geist seiner Liebe, vollzieht sich unsere Liebe zum Nächsten (= Du wirst deinem Nächsten Liebe erweisen dir gleich!) –> In der freundschaftlichen Liebe zueinander erweisen wir uns des Geschenkes der Freundschaft Jesu würdig.

Handeln aus Zwang, aus Berechnung oder aus Liebe:
zu Johannes 15,15

„Ich nenne euch nicht mehr Knechte
denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut;
vielmehr habe ich euch genannt Freunde,
denn ich habe euch alles mitgeteilt,
was ich von meinem Vater empfangen habe.“

Drei unterschiedliche Weisen menschlichen Handelns:

  • als Zwangsarbeiter

= Handeln gemäß dem Auftrag des Herrn, um Bestrafung zu vermeiden;

wer aus einer solchen Einstellung im Blick auf Gott lebt, der fürchtet ihn als strengen Tyrannen

  • als Knecht/Lohnarbeiter

= Handeln gemäß dem Auftrag des Herrn in Erwartung eines Lohnes;

wer aus einer solchen Glaubenshaltung lebt, der anerkennt Gott als einen gerechten Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft

  • als Sohn/Tochter bzw. Freund

= Handeln aus einem inneren (An-)Erkennen des Notwendigen

wer sich so in der väterlich/mütterlichen Liebe Gottes geborgen weiß, der handelt voll Dankbarkeit aus dem Bewusstsein: „Was dein ist – ist genauso auch mein“ er ist bereit zu einem freudigen Mitwirken am Schöpfungs- Erlösungs- und Heiligungswerk Gottes im Geist der Liebe.
 

Jesu heilsame und froh machende Botschaft:

Jesus sagt allen zu, die mit ihm durch seine „Schule des Lebens aus der Liebe“ gegangen sind, dass sie wahrhaft seine Freunde geworden sind – d.h. Menschen, die aus dem gleichen Geist der Liebe ihr Handeln bestimmen lassen. In diesem Geist der Liebe mit Jesus verbunden werden auch sie einander lieben, wie Jesus sie geliebt hat.

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(c) G. M. Ehlert

Steuermünze

Prägende Kraft

Der Kaiser prägt
die Münze
und er prägt ihr
sein Bild und seine Aufschrift ein;

und er prägt mit ihr
Handel und Wandel in seinem Reich;

und eines Tages
verlangt er zurück, was ihm gehört.

So gebt dem Kaiser,
was dem Kaiser
gehört!

Ein Denar

Ein Denar


Medien und Konzerne prägen
unsere Konsumgüter
und sie prägen ihnen
ihre Vorstellungen und Slogan auf;und sie prägen mit ihnen
unsere Konsumgesellschaftund sie wollen täglich neu
nur unser Bestes: unser Geld.

Und wer gibt ihnen nicht,
was ihnen (noch
nicht) gehört?


"So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist - GOTT aber, was GOTTES (Abbild) ist!"

Der Mensch = das Abbild Gottes

  GOTT prägt seit jeher
den Menschen
und ER prägt ihnen – dem Mann und der Frau
sein Bild und Gleichnis
ein;und ER will, dass wir mit unserem Leben
die Welt nach seinem Bilde
prägen.Und von uns erwartet ER zurück
was allein IHM gehört:
die Ehre
Seines Namens!

So gebt also GOTT,
was GOTT
gehört!


Meditation zu Mt 22,21: © Georg Michael Ehlert,
1996

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(c) G. M. Ehlert