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Erscheinung des Herrn – 6.Jan.

Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanias) –
6. Januar

allgemein bekannt unter dem Festtag der „Heiligen Drei Könige“

Eröffnungsvers (vgl. Mal 3,1; 1 Chr 19,12)
Seht, gekommen ist der Herrscher, der HERR.
In seiner Hand ist die Macht und das Reich.

Tagesgebet
Allherrschender Gott,
durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind,
hast du am heutigen Tag
den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart.
Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt.
Führe uns vom Glauben
zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung  Jes 60,1-6  
Die Herrlichkeit des HERRN geht leuchtend auf über dir

2. Lesung Eph 3,2-3a.5-6
Jetzt ist offenbart worden: Auch die Heiden haben an der Verheißung in Christus Jesus teil

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Mt 2,2)
Halleluja. Halleluja.
Wir haben seinen Stern gesehen
und sind gekommen, dem HERRN zu huldigen.
Halleluja!

Evangelium Mt 2,1-12     
Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen

Hochfest der Erscheinung des Herrn
und die „heiligen drei Könige“

Das Hochfest der „Erscheinung des Herrn“ (Epiphanias) – im allgemeinen Sprachgebrauch auch Fest der „Heiligen Drei Könige“ ist ein „zweites Weihnachtsfest.

Während an Weihnachten (25. Dezember) das Geheimnis der Geburt des Gottessohnes Jesus den Hirten – als Vertretern des jüdischen Volkes – durch Engel erschlossen wird,

kommen am Hochfest der Erscheinung des Herrn (6. Januar) mit den Sterndeuter aus dem Osten die Vertreter der Völker zu der Erkenntnis, dass in der Geburt Jesu der wahre Friedenskönig auf die Welt gekommen ist.

Das Evangelium von den Sterndeutern aus dem Osten, die den “neugeborenen König der Juden” in Jerusalem suchen und in Betlehem finden:

Mt 2,1-12

Wie aus den “Magoi” (aus dem Matthäusevangelium) die “heiligen Drei Könige” wurden:

  • Sie waren “Magoi (Magier)

= Mitglieder einer persischen Priesterkaste, die dem persischen Gott des Lichtes (Mithras) dienten. Sie waren zugleich Astrologen und wirkten oft als Berater von Königen, Fürsten und reichen Leuten.

Magier = Menschen, die im Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel sehnsüchtig nach der Erfüllung göttlicher Verheißung Ausschau hielten.

  • Sie waren “Sterndeuter – so nennt sie das Matthäusevangelium

d.h. Menschen, die aus dem Erkennen der Sterne die richtigen Schlüsse ziehen können.

Sterndeuter = Menschen, die in der Sternstunde ihres Lebens aufbrechen auf einen weiten Weg, um das Verheißene zu finden, im Vertrauen auf die Zeichen, die Gott gibt.

  • Es waren “Drei – so bezeugen es alte Traditionen

Die Dreizahl leitet sich wohl von den drei Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe her

  • Es waren 3 Männer – so in alten Schriften = Menschen mit Manneskraft – Tapferkeit und Ausdauer
  • Sie werden “Könige” genannt – seit dem 6. Jahrhundert
  • Sie bekommen die Namen: Caspar, Melchior, Balthasar – seit dem 9. Jahrhundert
  • Den “Mohrenkönig” gibt es seit dem 12. Jahrhundert.

Sie gelten als Vertreter – der drei Rassen (Inder, Europäer, Afrikaner) – der drei Erdteile (Asien, Europa, Afrika) – der drei Lebensalter (Jugend, Mannesalter, Greis)

  • Die Reliquien der Heiligen Drei Könige wurden in Mailand verehrt und 1164 nach Köln überführt, wo sie in einem Goldschrein im Dom aufbewahrt werden.
  • Sie gelten als die Patrone der Reisenden.

Die Gasthausnamen Mohr, Stern, Krone erinnern daran.

 

Das Hochfest Epiphanias am 6. Januar

– zeigt, wie die Völker zu Christus finden können.

Es ist „das zweite Weihnachtsfest“.

Kweg-a

zu einer Bild-Meditation: Der Königsweg – Bild u. Gedanken zu Mt 2,1-12
(Eine Power-Point-Präsentation – Klicken Sie sich durch! Zur Beendigung das Präsentationsfenster schließen)

 

Epiphanias

Erscheinung des Herrn – Taufe des Herrn – Hochzeit zu Kana

Das Hochfest, das die Kirche jedes Jahr am 6. Januar feiert, hat offiziell die Bezeichnung: „Epiphania Domini“ = Erscheinung des Herrn.

Mit „Erscheinung“ ist hier gemeint, dass durch Jesus die Herrlichkeit Gottes in der Welt erschienen ist.
Im Festevangelium dieses Tages (Mt 2,1-12) wird berichtet, wie Magoi (= Sterndeuter) aus dem Osten (d.h. aus heidnischen Völkern) zu Christus, dem „König der Juden“ finden und in Ihm den verheißenen König des Friedens erkennen. – Im Volksmund ist dieses Fest bekannter unter der Bezeichnung: „Heilige Drei Könige“ / „Dreikönigstag“.

Der Kehrvers zum Benediktus und zum Magnifikat an diesem Festtag (6. Januar) im kirchlichen Stundengebet deutet neben der Erscheinung des Herrn vor den Vertretern der nichtjüdischen Völkern auch auf die Erscheinung des Herrn bei der Taufe und bei der Hochzeit zu Kana hin.

Benedictus-Antiphon am 6. Januar:

„Heute wurde die Kirche dem himmlischen Bräutigam vermählt:
Im Jordan wusch Christus sie rein von ihren Sünden.
Die Weisen eilen mit Geschenken zur königlichen Hochzeit.
Wasser wird in Wein gewandelt und erfreut die Gäste.
Halleluja.“

Magnificat-Antiphon am 6. Januar:

„Drei Wunder heiligen diesen Tag:
Heute führte der Stern die Weisen zum Kind in der Krippe.
Heute wurde Wasser zu Wein bei der Hochzeit.
Heute wurde Christus im Jordan getauft, uns zum Heil.
Halleluja.“

An all diese 3 Erscheinungsweisen der Herrlichkeit Gottes im menschgewordenen Sohn Gottes wurde lange Zeit in der Kirche an diesem einen Festtag gedacht.

Erst die Liturgiereform der katholischen Kirche im Jahr 1969 hat auf den Sonntag nach dem 6. Januar das Fest der Taufe des Herrn gelegt, mit dem nun der weihnachtliche Festkreis endet und die Zeit des Jahreskreises beginnt.

An die Hochzeit zu Kana wird seither alle drei Jahre am 2. Sonntag im Jahreskreis im Sonntagsevangelium (= Joh 2,1-12) erinnert.

Erscheinung der Göttlichkeit Jesu: a) in der Begegnung mit den Sterndeutern aus dem Morgenland; b) bei der Taufe Jesu im Jordan u. c) bei der Hochzeit in Kana - Grafik: (c) G. M. Ehlert, 13.01.2013

Erscheinung der Göttlichkeit Jesu: a) in der Begegnung mit den Sterndeutern aus dem Morgenland; b) bei der Taufe Jesu im Jordan u. c) bei der Hochzeit in Kana – Grafik: (c) G. M. Ehlert, 13.01.2013

Weihnachtliche Impulse von Bischof Lettmann (gestorben am 16.04.2013 in Betlehem, dem Geburtsort Jesu)

Was bleibt?

In der zweiten Vesper am Fest der Erscheinung des Herrn heißt es in der Antiphon zum Magnifikat:
„Drei Wunder heiligen diesen Tag:
Heute führte der Stern die Weisen zum Kind in der Krippe.
Heute wurde Wasser zu Wein bei der Hochzeit.
Heute wurde Christus im Jordan getauft uns zum Heil. Halleluja.“

Drei Bilder lässt uns diese Antiphon schauen, die die Herrlichkeit Jesu Christi offenbaren.

Die Weisen haben den Stern des neugeborenen Königs der Juden aufgehen sehen und sind gekommen, ihm zu huldigen: „Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar(Mt 2,11).

Bei der Hochzeit zu Kana wurde das Wasser zu Wein verwandelt.
Im Johannesevangelium heißt es: „So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit, und sein Jünger glaubten an ihn“ (Joh 2,11).

Bei der Taufe Jesu „öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden haben“ (Mt 3,16-17).

Ein Hymnus im französischen „Magnificat“ nimmt Bezug auf diese dreifache Offenbarung der Herrlichkeit des Herrn. Doch er stellt fest: Der Stern, dem die Weisen gefolgt sind, ist erloschen. Die Stimme, die bei der Taufe Jesu erscholl, ist verstummt. Die sechs großen irdenen Krüge, die mit Wein gefüllt waren, sind leer.

Was bleibt?

Der Hymnus antwortet darauf:

Der Stern ist erloschen.
Doch der, auf den er hinweist, bleibt.
In seinem Sohn ist Gott bleibend in die Geschichte der Menschen eingetreten.

Die Stimme ist verstummt.
Doch Jesus, das Wort Gottes, bleibt.
Er ist unter uns in seinem Wort, im Wort des Evangeliums.

Die großen irdenen Krüge, die die Hochzeitsfreude aufkommen ließen, sind leer.
Doch Jesus bleibt bei uns im Sakrament,
im Wein, der in sein Blut verwandelt wird.
Im Wort und im Sakrament können wir dem Herrn begegnen.

Text: Bischof Reinhard Lettmann, 08.01.2006

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

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weihnachtlicher Festkreis

Die Weihnachtszeit

beginnt mit der 1. Vesper zum Weihnachtsfest am 24. Dezember.
(Für viele ist das Feiern am Heiligen Abend bzw. in der Heiligen Nacht schon der Höhepunkt)

Das Weihnachtsfest (=25. Dezember)

ist das Hochfest von der Geburt des Herrn Jesus Christus
Die katholische Liturgie kennt unterschiedliche Messtexte für die Eucharistiefeiern
– am Heiligen Abend,
– in der Heiligen Nacht (= Christmette)
– am Morgen (= Hirtenamt)
– am Tag (= Hochamt).
(siehe: Hochfest Geburt Christi)

Am Abend des 1. Weihnachtstages ist wie in den Geschäften für manch einen gefühlsmäßig Weihnachten schon vorbei. –
Doch im Stundengebet der katholischen Kirche wird eine ganze Woche lang „Weihnachten gefeiert“ – und zugleich der besonderen Heiligen und Feste in der Weihnachtsoktav gedacht:

Fest des Heiligen Stephanus (= 26. Dezember)

Nach dem ersten Feiertag folgt am 26. Dezember der Stephanustag.
Direkt nach der festlichen Besinnlichkeit geht es hier um den gewaltsamen Tod eines Diakons, des ersten Christen, der wegen seines Glaubens umgebracht wurde.
(siehe: Hl. Stephanus)

In Deutschland nahmen viele Christen den Tag zum Anlass, für die Märtyrer von heute zu beten. Seit 2012 begehen auch die Katholiken den Stephanustag als Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen. Die Nähe des Märtyrerfestes zum Weihnachtsfest zeigt, dass der christliche Glaube auch an Weihnachten das Kreuz nicht ausblendet. Weihnachten selbst ist nicht nur ein Fest der Geburt Jesu, sondern auch all dessen, für das Jesus steht: der Sohn Gottes, der den Tod erlitt und am dritten Tag auferstanden ist.

Fest des Heiligen Evangelisten Johannes (= 27. Dezember)

Am 27. Dezember gedenkt die Kirche des Evangelisten Johannes.

Fest der Unschuldigen Kinder (= 28. Dezember)

Am 28. Dezember begeht die Kirche das Fest der unschuldigen Kinder, das auf einen Bericht aus dem Matthäusevangelium (Mt 2,13-18) zurückgeht: Nachdem König Herodes von der Geburt Jesu gehört hatte, schickte er die Sterndeuter los, um nach ihm zu suchen. Als sie nicht zu ihm zurückkehrten, wurde der König zornig. Er ließ aus Angst um seinen Thron alle Jungen bis zum Alter von zwei Jahren in Bethlehem und Umgebung töten. Josef aber war nach der Warnung eines Engels mit Maria und Jesus nach Ägypten geflohen, um den Sohn Gottes in Sicherheit zu bringen.
Die alten Kirchenväter bezeichneten die Kinder später als erste Märtyrer, die an Jesu Stelle gestorben seien.
Seit den vergangenen Jahren wird an diesem Festtag auch besonders für den Schutz des ungeborenen Lebens gebetet.

Am Sonntag in der Weihnachtsoktav ist das
Fest der Heiligen Familie

Es handelt sich hierbei um ein jüngeres Fest. Im 19. Jahrhundert hatte die Verehrung der Heiligen Familie von Nazaret stark zugenommen. Von Kanada ging sie schließlich um die Welt, bis das Fest 1921 von Benedikt XV. für die Weltkirche verbindlich eingeführt wurde.
Da auch die Heilige Familie gesellschaftlichen Herausforderungen ausgesetzt war – ein Beispiel ist die Flucht nach Ägypten –, kann sie heute ein Vorbild für guten Umgang miteinander sein.

Wenn alle am 31. Dezember Silvester feiern, kommt nur wenigen in den Sinn, dass an dem Tag auch an einen heiligen Papst Silvester I. gedacht wird.

1. Januar

  • Die meisten feiern am 1. Januar den Beginn eines neuen Kalenderjahres.
  • Am „Oktavtag“ von Weihnachten feierte die katholische Kirche (bis 1960) den Tag der Beschneidung Jesu.  (siehe auch: Beschneidung-Jesu)

  • Seitdem feiert die katholische Kirche an diesem Tag das Hochfest der Gottesmutter Maria. (siehe auch: 1. Januar)

Der Festtag der Gottesmutter Maria war wohl das erste Marienfest der römischen Kirche und geht auf die Zeit vor dem Konzil von Ephesus (431) zurück. Im Laufe der Zeit geriet es aber wegen der zunehmenden Bedeutung der Marienfeste am 25. März und am 15. August wieder in den Hintergrund.

  • Seit 1968 ist der erste Tag des Jahres auch der Weltfriedenstag.
    Die Päpste veröffentlichen jeweils am 8. Dezember eine Botschaft für diesen Tag.

Am 1. Januar 2018 gibt es zum 51.sten Mal diese Friedensbotschaft.
Im Jahr 2018 steht die Botschaft von Papst Franziskus unter dem Thema:

„Migranten und Flüchtlinge: Menschen auf der Suche nach Frieden“
(hier die Botschaft des Papstes im Wortlaut)

Jahreslosung 2018:

Ein schöner Brauch ist in der evangelischen Herrenhuter Brüdergemeinde
vor vielen Jahren entstanden:
das Jahr unter einen bestimmten biblischen Gedanken zu stellen,
der jeweils ausgelost wird.
Die Jahreslosung für 2018
ist dem Buch der Offenbarung des Johannes entnommen
und lautet:
Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6 (Lutherübersetzung)

Jahreslosung-2018g

Jahreslosung 2018, (c) G. M. Ehlert

Der heiligste Name Jesu ist seit 2002 ein nicht gebotener Gedenktag, der am 3. Januar gefeiert wird. (siehe: Namen Jesu)

Vor allem in der Ostkirche wird die Anrufung des Namens Jesu gepflegt; im Westen wird er seit dem 15. Jahrhundert verehrt – insbesondere von Franziskanern. Das 1721 eigeführte Fest wurde zunächst an unterschiedlichen Tagen begangen. In der Anrufung des Namens Jesu erbitten Christen die helfende Gegenwart Jesu in den Anliegen unserer Zeit.

Das Hochfest der Erscheinung des Herrn (= 6. Januar)

ist landläufig als „Dreikönigsfest“ bekannt. (siehe: Epiphanie)
Ein Fest, das vor allem deshalb bekannt ist, weil Kinder als Sternsinger verkleidet durch die Straßen gehen und die Häuser und deren Bewohner segnen. Früher sprach man auch von der „Epiphanie“. Es wird noch einmal an die menschliche Gegenwart Gottes in der Person Jesu Christi erinnert – und an den Besuch der drei Sterndeuter oder Könige, die das Jesuskind an der Krippe verehrten (Mt 2).

Kweg-a

„Der Königsweg“ – (c) G. M. Ehlert

Am Sonntag nach dem Hochfest der Erscheinung des Herrn feiert die Kirche

das Fest der „Taufe des Herrn“ (im Jahr 2018 = 7. Januar).

An diesem Fest erinnert die Kirche an die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan. Damit beginnt Jesu öffentliches Wirken – nach ca. 30 Jahren verborgener Wirksamkeit in Nazaret.
Mit diesem Fest, das zwischen dem 7. und 13. Januar liegt, endet auch die Weihnachtszeit.
Während bis dahin die liturgische Farbe festliches Weiß ist, ziehen Geistliche tags darauf in Grün in die Kirche ein, der Farbe für gewöhnliche Sonn- und Werktage.

Zwei weitere Festtage, die außerhalb des weihnachtlichen Festkreises liegen,
haben einen engen Zusammenhang zum Weihnachtfest:

Fest der Darstellung des Herrn (auch Mariä Lichtmess genannt)
am 2. Februar

und das

Hochfest der Verkündigung des Herrn (auch Mariä Verkündigung genannt)
am 25. März

– der „Tag der Menschwerdung des Sohnes Gottes“ mit dem Beginn der Schwangerschaft Mariens. Genau neun Monate später feiern wir wieder Christi Geburt.
Dann hat das Feiern wirklich ein Ende. Obwohl: Es gibt im Kirchenjahr auch dann noch Tage, die die Gläubigen noch einmal an das Weihnachtsereignis erinnern sollen:
Etwa die Darstellung des Herrn am 2. Februar oder
die Verkündigung des Herrn am 25. März.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Geburt Christi

Weihnachten – 25. Dezember

–> zu den Liturgischen Texten vom 4. Advent (= 24. Dezember 2017)

–> zu den Liturgischen Texten zum Weihnachtsfest

Gloria in excelsis Deo…

W-2016ga

„Gloria in excelsis Deo…“ – Grafik zum Weihnachtsfest, (c) G. M. Ehlert 2016

… et in terra pax
hominibus bonae voluntatis

Die raue Wirklichkeit

– ein Baumstumpf…

– Zeichen für abgeholzte Wälder
– Ausbeutung der Natur

– eine Grenzmauer mit Stacheldraht…

– sie steht auch zwischen Jerusalem und Betlehem…
– Zeichen für Abgrenzung und Ausgrenzung

– ein Bombenabwurf

– Zeichen für Krieg und Terror
– weltweit Unfriede, Flucht, Not und Tod…

Zeichen der Hoffnung inmitten aller Hoffnungslosigkeit:

– ein Davidstern

– in seiner Mitte: das Jesuskind
– und bei ihm Maria und Josef
– Geschenk aus den Händen Gottes
– Monstranz der Liebe Gottes

– himmlisches Licht leuchtet in die Dunkelheit hinein

– eine „Lichtleiter zum Himmel“

Verwandlung kann geschehen:

– zwei Menschen treten in die Bildmitte
– bereit, einander die Hände zur Versöhnung zu reichen…
– Hier wird die Verheißung des Propheten Jesaja wahr:
„… dann wohnt der Wolf beim Lamm…“

(G. M. Ehlert)


Am Heiligen Abend: (24. Dezember)

Eröffnungsvers: (vgl. Ex 16,6-7)
„Heute sollt ihr es erfahren:
Der HERR kommt, um uns zu erlösen,
und morgen werdet ihr seine Herrlichkeit schauen.“

1. Lesung: Jes 62,1-5
Der Herr hat an dir seine Freude

2. Lesung: Apg 13,16-17.22-25
Aus Davids Geschlecht hat Gott dem Volk Israel Jesus als Retter geschickt

Evangelium: Mt 1,1-25
Stammbaum Jesu und seine Geburt aus der Jungfrau

In der Heiligen Nacht (Christmette oder Engelamt):

Eröffnungsvers: (Ps 2,7)
„Der HERR sprach zu mir:
Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt.“

1. Lesung: Jes 9,1-6
Ein Sohn ist uns geschenkt; man nennt ihn: Fürst des Friedens

2. Lesung: Tit 2,11-14
Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten

Evangelium: Lk 2,1-14
Geburt Jesu in Betlehem u. Botschaft der Engel an die Hirten

Am Morgen (Hirtenamt): (25. Dezember)

Eröffnungsvers (vgl. Jes 9,1.5)
„Ein Licht strahlt heute über uns auf,
denn geboren ist uns der HERR.
Und man nennt ihn: Starker Gott, Friedensfürst,
Vater der kommenden Welt.
Seine Herrschaft wird kein Ende haben.“

1. Lesung: Jes 62,11-12
Sieh her, jetzt kommt deine Rettung

2. Lesung: Tit 3,4-7
Gott hat uns gerettet aufgrund seines Erbarmens

Evangelium: Lk 2,15-20
Die Hirten an der Krippe

Am Tag (Hochamt): (25. Dezember)

Eröffnungsvers (vgl. Jes 9,5)
„Ein Kind ist uns geboren,
ein Sohn ist uns geschenkt.
Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft.“

1. Lesung: Jes 52,7-10
Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes

2. Lesung: Hebr 1,1-6
Gott hat zu uns gesprochen durch den Sohn

Evangelium: Joh 1,1-18 (Wortgetreue Übersetzung)
Meditation zum Johannesprolog

Zum Fest des Heiligen Märtyrers Stephanus (26. Dezember):

siehe: „den Himmel offen sehen


Weitere Gedanken zum Weihnachtsfest:

„Gloria et Pax“ – ein Weihnachtsbild
Power-Point-Präsentation (5,28 MB)

Woher erlangen Menschen ihr Heil?

Zwischen Ochs und Esel

Gottes schönstes Wort

Die geweihte Nacht der Christgeburt

Ein neuer Anfang

Ein Lied vom göttlichen Liebeswort (Der Johannesprolog)

Krippe + Kreuz + Krone

Christus kommt – kann er bei uns ankommen?

Zwölf Heilige Nächte – Die Zeit zwischen Weihnachten u. Epiphanie

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

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(c) G. M. Ehlert

Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit

beginnt mit der 1. Vesper zum Weihnachtsfest am 24. Dezember.
(Für viele ist das Feiern am Heiligen Abend bzw. in der Heiligen Nacht schon der Höhepunkt.)

Das Weihnachtsfest (=25. Dezember)

ist das Hochfest von der Geburt des Herrn Jesus Christus
Die katholische Liturgie kennt unterschiedliche Messtexte für die Eucharistiefeiern
– am Heiligen Abend,
– in der Heiligen Nacht (= Christmette)
– am Morgen (= Hirtenamt)
– am Tag (= Hochamt).
(siehe: Hochfest Geburt Christi)

Am Abend des 1. Weihnachtstages ist wie in den Geschäften für manch einen gefühlsmäßig Weihnachten schon vorbei. –
Doch im Stundengebet der katholischen Kirche wird eine ganze Woche lang „Weihnachten gefeiert“ – und zugleich der besonderen Heiligen und Feste in der Weihnachtsoktav gedacht:

Fest des Heiligen Stephanus (= 26. Dezember)

Nach dem ersten Feiertag folgt am 26. Dezember der Stephanustag.
Direkt nach der festlichen Besinnlichkeit geht es hier um den gewaltsamen Tod eines Diakons, des ersten Christen, der wegen seines Glaubens umgebracht wurde.
(siehe: Hl. Stephanus)

In Deutschland nahmen viele Christen den Tag zum Anlass, für die Märtyrer von heute zu beten. Seit 2012 begehen auch die Katholiken den Stephanustag als Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen. Die Nähe des Märtyrerfestes zum Weihnachtsfest zeigt, dass der christliche Glaube auch an Weihnachten das Kreuz nicht ausblendet. Weihnachten selbst ist nicht nur ein Fest der Geburt Jesu, sondern auch all dessen, für das Jesus steht: der Sohn Gottes, der den Tod erlitt und am dritten Tag auferstanden ist.

Fest des Heiligen Evangelisten Johannes (= 27. Dezember)

Am 27. Dezember gedenkt die Kirche des Evangelisten Johannes.

Fest der Unschuldigen Kinder (= 28. Dezember)

Am 28. Dezember begeht die Kirche das Fest der unschuldigen Kinder, das auf einen Bericht aus dem Matthäusevangelium (Mt 2,13-18) zurückgeht: Nachdem König Herodes von der Geburt Jesu gehört hatte, schickte er die Sterndeuter los, um nach ihm zu suchen. Als sie nicht zu ihm zurückkehrten, wurde der König zornig. Er ließ aus Angst um seinen Thron alle Jungen bis zum Alter von zwei Jahren in Bethlehem und Umgebung töten. Josef aber war nach der Warnung eines Engels mit Maria und Jesus nach Ägypten geflohen, um den Sohn Gottes in Sicherheit zu bringen.
Die alten Kirchenväter bezeichneten die Kinder später als erste Märtyrer, die an Jesu Stelle gestorben seien.
Seit den vergangenen Jahren wird an diesem Festtag auch besonders für den Schutz des ungeborenen Lebens gebetet.

Am Sonntag in der Weihnachtsoktav ist das Fest der Heiligen Familie

(im Jahr 2016 fällt kein Sonntag in die Weihnachtsoktav. Dann wird dieses Fest am 30. Dezember gefeiert).
Es handelt sich hierbei um ein jüngeres Fest. Im 19. Jahrhundert hatte die Verehrung der Heiligen Familie von Nazaret stark zugenommen. Von Kanada ging sie schließlich um die Welt, bis das Fest 1921 von Benedikt XV. für die Weltkirche verbindlich eingeführt wurde.
Da auch die Heilige Familie gesellschaftlichen Herausforderungen ausgesetzt war – ein Beispiel ist die Flucht nach Ägypten –, kann sie heute ein Vorbild für guten Umgang miteinander sein.

Wenn alle am 31. Dezember Silvester feiern, kommt nur wenigen in den Sinn, dass an dem Tag auch an einen heiligen Papst Silvester I. gedacht wird.

Neujahr = 1. Januar

• Am „Oktavtag“ von Weihnachten feiert die Kirche den Tag der Beschneidung Jesu.
• Zugleich feiert die katholische Kirche an diesem Tag das Hochfest der Gottesmutter Maria. (siehe auch: 1. Januar)
Der Festtag der Gottesmutter Maria war wohl das erste Marienfest der römischen Kirche und geht auf die Zeit vor dem Konzil von Ephesus (431) zurück. Im Laufe der Zeit geriet es aber wegen der zunehmenden Bedeutung der Marienfeste am 25. März und am 15. August wieder in den Hintergrund.
• Seit 1968 ist der erste Tag des Jahres auch der Weltfriedenstag.
Die Päpste veröffentlichen am 8. Dezember eine Botschaft für diesen Tag.

Am 1. Januar 2017 gibt es zum 50.sten Mal diese Friedensbotschaft.
In diesem Jahr steht die Botschaft von Papst Franziskus unter dem Thema:
Gewaltfreiheit: Stil einer Politik für den Frieden

Ein schöner Brauch ist in der evangelischen Herrenhuter Brüdergemeinde
vor vielen Jahren entstanden:
das Jahr unter einen bestimmten biblischen Gedanken zu stellen,
der jeweils ausgelost wird.
Die Jahreslosung für 2017
ist dem alttestamentlichen Buch des Propheten Ezechiel entnommen
und lautet:
„Gott spricht:
Ich schenke euch ein neues Herz
und lege meinen Geist in euch“
(Ez 36,26)

jahreslosung--2017.jpg

Grafik zur Jahreslosung 2017 (c) G. M. Ehlert

 

Der heiligste Name Jesu ist seit 2002 ein nicht gebotener Gedenktag, der am 3. Januar gefeiert wird. (siehe: Namen Jesu)
Vor allem in der Ostkirche wird die Anrufung des Namens Jesu gepflegt; im Westen wird er seit dem 15. Jahrhundert verehrt – insbesondere von Franziskanern. Das 1721 eigeführte Fest wurde zunächst an unterschiedlichen Tagen begangen. In der Anrufung des Namens Jesu erbitten Christen die helfende Gegenwart Jesu in den Anliegen unserer Zeit.

Das Hochfest der Erscheinung des Herrn (= 6. Januar)

ist landläufig als „Dreikönigsfest“ bekannt. (siehe: Epiphanie)
Ein Fest, das vor allem deshalb bekannt ist, weil Kinder als Sternsinger verkleidet durch die Straßen gehen und die Häuser und deren Bewohner segnen. Früher sprach man auch von der „Epiphanie“. Es wird noch einmal an die menschliche Gegenwart Gottes in der Person Jesu Christi erinnert – und an den Besuch der drei Sterndeuter oder Könige, die das Jesuskind an der Krippe verehrten (Mt 2).

Kweg-a

„Der Königsweg“ – (c) G. M. Ehlert

Am Sonntag nach dem Hochfest der Erscheinung des Herrn feiert die Kirche

das Fest der „Taufe des Herrn“ (im Jahr 2017 = 8. Januar).

An diesem Fest erinnert die Kirche an die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan. Damit beginnt Jesu öffentliches Wirken – nach ca. 30 Jahren verborgener Wirksamkeit in Nazaret.
Mit diesem Fest, das zwischen dem 7. und 13. Januar liegt, endet auch die Weihnachtszeit.
Während bis dahin die liturgische Farbe festliches Weiß ist, ziehen Geistliche tags darauf in Grün in die Kirche ein, der Farbe für gewöhnliche Sonn- und Werktage.

Zwei weitere Festtage, die außerhalb des weihnachtlichen Festkreises liegen,
haben einen engen Zusammenhang zum Weihnachtfest:

Fest der Darstellung des Herrn (auch Mariä Lichtmess genannt) am 2. Februar

und

das Hochfest der Verkündigung des Herrn (auch Mariä Verkündigung genannt) am 25. März

– der Tag der Menschwerdung des Sohnes Gottes mit dem Beginn der Schwangerschaft Mariens. Genau neun Monate später feiern wir wieder Christi Geburt.
Dann hat das Feiern wirklich ein Ende. Obwohl: Es gibt im Kirchenjahr auch dann noch Tage, die die Gläubigen noch einmal an das Weihnachtsereignis erinnern sollen:
Etwa die Darstellung des Herrn am 2. Februar oder
die Verkündigung des Herrn am 25. März.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

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(c) G. M. Ehlert

 

Advent 2016


Advent – Lesejahr A

Vom vierfachen Advent Christi
– Advent – ABC
Adventskalender
Liturgische Texte zu den 4 Adventssonntagen
.     – 1. Advent
.     – 2. Advent
.     – 3. Advent
.     – 4. Advent
Frieden – in Wahrheit + Gerechtigkeit + Liebe + Freiheit

zu den Lesungen aus dem Buch Jesaja an den 4 Adventssonntagen:
siehe: Jesajas Hoffnungsbilder
und Power-Point-Präsentation:
Jesaja – Hoffnungsbilder im Advent

 zu 4 besonderen Heiligen im Advent: Barbara, Nikolaus, Lucia, Maria
siehe: „Lichtgestalten im Advent“

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Vom vierfachen Advent Christi

„Advent = Ankunft“ eine Zeit hingebender und freudiger Erwartung.

Davon spricht der mittelalterliche Dichter Jacobus de Voragine in folgender Weise:

„Es sind vier Wochen des Advents,
die bezeichnen die vier Ankünfte unseres Herrn:

die erste,
dass er zu uns gekommen ist in der Menschheit Christi,

die zweite, dass er mit Gnaden gekommen ist in der Menschen Herzen,

die dritte, dass er zu uns kommt im Tod,

die vierte, dass er wiederkommen wird zum Jüngsten Gericht.

Die letzte Woche des Advents wird selten geendet,
zu einem Zeichen, dass die Herrlichkeit kein Ende hat,
zu der die Heiligen am jüngsten Tag kommen werden.“

–> siehe auch: „Vierfacher Advent“

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Advents-ABC

Advent kommt von „advenire“ = Ankunft
= die Ankunft – das Erscheinen – eines Königs

Advent
heißt Ankommen:

Kann Gott bei mir und dir ankommen?
Werde ich am Ende meines Lebens bei Gott ankommen?

Advent
bedeutet auch: „adventure

= Abenteuer, dem Ankommenden den Weg zu bereiten.

Advent
und Adveniat gehören zusammen:

Gottes Ankunft und unsere Weihnachtsgabe

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Dezember

1 Advent – Ankunft
2 Bereit werden, dem Herrn den Weg zu bereiten
3 Choräle singen
4 Die Nacht ist vorgedrungen…
5 Erwartungsvoll
6 Freude für Kinder: der Nikolaus kommt
7 Geschenke besorgen, Glühwein trinken
8 Herbergssuche
9 Immanuel = Gott ist mit uns
10 Johannes – der Wegbereiter Jesu
11 Kündet allen in der Not…
12 Licht, das die Nacht erhellt…
13 Macht hoch die Tür…
14 Nachtwache halten
15 O Heiland reiß die Himmel auf…
16 Plätzchen backen
17 Quellen brechen in der Wüste auf
18 Rorate-Messe
19 Stern über Betlehem, zeig uns den Weg…
20 Tauet Himmel den Gerechten…
21 unterwegs sein
22 Vorfreude
23 Wurzel Jesse
24 „X-mas-party“(?) – nein, lieber: Christmette feiern
25 Ziel: „Heute ist euch in der Stadt Davids
der Retter geboren; Christus, der Herr“

***

Advent 2013 (c) G. M. Ehlert

Advent:

Wachen,
warten,
Aufbruch wagen,
dem Wunder Gottes Raum geben –
und so vorbereitet:

Weihnachten feiern!

© G. M. Ehlert, 28.11.2009

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Adventskalender 2016

27.11. 1. Adventssonntag
28.11.  
29.11.  
30.11. Hl. Andreas (F)
1.12. Advent – Ankunft Charles de Foucauld Welt-Aids-Tag
2 Bereit sein, dem Herrn den Weg zu bereiten Hl. Luzius (g) Tag für die Abschaffung der Sklaverei
3 Choräle singen Hl. Franz Xaver (G) Internat. Tag der M. mit Behinderungen
4 Die Nacht ist vorgedrungen… 2. Adventssonntag
Hl. Barbara (g)
Adolf Kolping (g)
5 Erwartungsvoll Hl. Anno (g) Internat. Tag des Ehrenamtes
6 Freude für Kinder: der Nikolaus kommt Hl. Nikolaus (g)
7 Geschenke besorgen, Glühwein trinken Hl. Ambrosius (G) Tag der Internat. Zivilluftfahrt
8 Herbergssuche Mariä Empfängnis (H)
9 Immanuel = Gott ist mit uns Juan Diego (g) Welt-Anti-Korruptionstag
10 Johannes – der Wegbereiter Jesu Übertragung des Hauses in Nazaret Loreto Internat. Tag der Menschenrechte
11 Kündet allen in der Not… 3. Adventssonntag (Gaudete) Damasus I. Weltweiter Gedenktag für verstorbene Kinder
12 Licht, das die Nacht erhellt… U.L.F. von Guadelupe
13 Macht hoch die Tür… Hl. Lucia (g)
14 Nachtwache halten Johannes vom Kreuz (G)
15 O Heiland reiß die Himmel auf…
16 Plätzchen backen Hl. Adelheid
17 Quellen brechen in der Wüste auf O Weisheit
18 Rorate-Messe 4. Adventssonntag
O Adonai
Internat. Tag der Migranten
19 Stern über Betlehem, zeig uns den Weg… O Wurzel Jesse
20 Tauet Himmel den Gerechten… O Schlüssel Davids
21 unterwegs sein O Aufgang
22 Vorfreude O König
23 Wurzel Jesse O Gott mit uns, Immanuel
24 X-mas-party“(?) – nein, lieber: Christmette feiern (O Virgo Virginis) Adam u. Eva
25 Ziel: „Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren Christus, der HERR.“ WEIHNACHTEN (H)

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Advent – Lesejahr A

„… und richte unsere Schritte

auf den Weg des Friedens“

1. Adventssonntag A

(= 27. November 2016)

1. Schritt:

im Licht der Wahrheit gehen
advent-2016-f1a

Eröffnungsvers (Jes 30,19.30)
„Zu dir, HERR, erhebe ich meine Seele.
Mein Gott, dir vertraue ich.
Lass mich nicht scheitern,
lass meine Feinde nicht triumphieren!
Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden.“

1. Lesung: Jes 2,1-5:
„Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn…
… denn vom Zion kommt die Weisung des Herrn…
Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern…
–>  Bilder der Hoffnung im Advent


Antwortpsalm: Psalm 122,1-3.4-5.6-7.8-9

2. Lesung: Röm 13,11-14a
„… lasst uns anlegen die Waffen des Lichts“

Ruf vor dem Evangelium (Ps 85,8)
Halleluja. Halleluja.
Erweise uns, HERR, deine Huld,
und gewähre uns dein Heil!
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 24,29-44
Sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. –
Seid wachsam, und haltet euch bereit!

1-advent-5a

„Vom Zion kommt die Weisung des Herrn“ u. „Sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen“ – Grafik zu Jes 2,1-5 u. Mt 24,29-44; (c) G. M. Ehlert, 23.11.2016

Liturgische Texte – siehe auch Schott: Erster Adventssonntag A

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2. Adventssonntag A

(= 4. Dezember 2016)

2. Schritt:

sich in Gerechtigkeit für die Armen entscheiden
advent-2016-f2a

Eröffnungsvers (vgl. Jes 30,19.30)
„Der HERR wird kommen, um die Welt zu erlösen.
Volk Gottes, mach dich bereit.
Höre auf ihn, und dein Herz wird sich freuen.“

1. Lesung: Jes 11,1-10:
„Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor…
Der Geist des HERRN lässt sich nieder auf ihm…
Dann wohnt der Wolf beim Lamm…“
–>  Bilder der Hoffnung im Advent

Antwortpsalm: Psalm 72,1-2.7-8.12-13.17

2. Lesung: Röm 15,4-9
Christus rettet alle Menschen

Ruf vor dem Evangelium (Ps 85,8)
Halleluja. Halleluja.
Bereitet dem HERRN den Weg!
Ebnet ihm die Straßen!
Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt.
Halleluja.

Evangelium: Mt 3,1-12
„Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. – Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt.“

2-advent-3a

zum 2. Advent „… er richtet die Hilflosen gerecht…“ u. „Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt“ – Grafik zu Jes 11,1-11 u. Mt 3,1-12; (c) G. M. Ehlert, 27.11.2016

Liturgische Texte – siehe auch Schott: Zweiter Adventssonntag A

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3. Adventssonntag A (Gaudete)

(= 11. Dezember 2016)

3. Schritt:

in geduldiger Liebe andere ermutigen
advent-2016-f3a

Eröffnungsvers (vgl. Jes 30,19.30)
„Freut euch im HERRN zu jeder Zeit!
Noch einmal sage ich: Freut euch!
Denn der HERR ist nahe.“

1. Lesung: Jes 35,1-6a.10:
„Die Steppe soll jubeln und blühen…
Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht!
Dann werden die Augen der Blinden geöffnet…“

–>  Bilder der Hoffnung im Advent

Antwortpsalm: Psalm 146,6-7.8-9b.9c-10 

2. Lesung: Jak 5,7-10
Macht euer Herz stark, denn die Ankunft des HERRN steht nahe bevor

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Jes 61,1)
Halleluja. Halleluja.
Der Geist des HERRN ruht auf mir.
Der HERR hat mich gesandt,
den Armen die Frohe Botschaft zu bringen.
Halleluja.

Evangelium: Mt 11,2-11
„Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?“

3-advent-2a

zum 3. Advent: Jes 35,1-6a.10: die Steppe soll jubeln und blühen… – Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! – Dann werden die Augen der Blinden geöffnet… – u. Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht – Grafik zu Jes 35,1-6 u. Mt 11,2-11; (c) G. M. Ehlert, 27.11.2016

Liturgische Texte – siehe auch Schott: Dritter Adventssonntag A

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4. Adventssonntag A

(= 18. Dezember 2016)

4. Schritt:
in Freiheit offen sein Gottes Gnade zu empfangen
advent-2016-f4a

Eröffnungsvers (vgl. Jes 45,8)
„Tauet, ihr Himmel, von oben!
Ihr Wolken, regnet herab den Gerechten!
Tu dich auf, o Erde, und sprosse den Heiland hervor!“

1. Lesung: Jes 7,10-14:
„Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen;
sie wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben“

–>  Bilder der Hoffnung im Advent

Antwortpsalm: Psalm 24,1-2.3-4.5-6 

2. Lesung: Röm 1,1-7
„Das Evangelium von Jesus Christus, dem Nachkommen Davids, dem Sohn Gottes“

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Mt 1,23)
Halleluja. Halleluja.
Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen,
einen Sohn wird sie gebären,
sein Name wird sein: Immanuel – Gott mit uns.
Halleluja.

Evangelium: Mt 1,18-24 (siehe Mt 1,1-25)
„Jesus wird geboren werden von Maria, die verlobt ist mit Josef, dem Sohn Davids“

4-advent-2a

zum 4. Advent: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben. – u. Josef, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen – Grafik zu Jes 7,10-14 u. Mt 1,18-24; (c) G. M. Ehlert, 27.11.2016

Liturgische Texte – siehe auch Schott: Vierter Adventssonntag A

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Weihnachten

(= 25. Dezember 2016)

 „verherrlicht ist Gott in der Höhe
und Frieden den Menschen seiner Gnade“

advent-2016-f5a

(Hier folgen bald Texte zum Weihnachtsfest)

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Frieden –
getragen von Wahrheit + Gerechtigkeit + Liebe + Freiheit

Frieden – getragen von Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit; Grafik (c) G. M. Ehlert zum Advent 2016

Papst Johannes XXIII. schreibt 1963 in seinem Weltrundschreiben „Pacem in terris“
an alle Menschen guten Willens:
„über den Frieden unter allen Völkern
in Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit“:

Zusammenleben in Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit

  1. Das bürgerliche Zusammenleben ist deshalb dann als gut geordnet, fruchtbar und der menschlichen Würde entsprechend anzusehen, wenn es auf der Wahrheit gründet, wie der Apostel Paulus mahnt: „Darum leget ab die Lüge, ein jeder rede die Wahrheit mit seinem Nächsten; denn wir sind Glieder untereinander“ (Eph 4, 25). Das wird dann sicher der Fall sein, wenn jeder seine Rechte und besonders seine Pflichten gegenüber den anderen anerkennt. Überdies wird das Zusammenleben so sein, wie Wir es soeben gezeichnet haben, wenn die Menschen, von der Gerechtigkeit geleitet, sich bemühen, sowohl die Rechte anderer zu achten, als auch die eigenen Pflichten zu erfüllen; wenn sie in solchem Bemühen von der Liebe beseelt sind, daß sie die Nöte der anderen wie ihre eigenen empfinden und die anderen an ihren Gütern teilnehmen lassen, und somit danach streben, daß auf der Welt die höchsten geistigen Werte unter alten verbreitet werden. Aber auch das genügt noch nicht; denn die menschliche Gemeinschaft wächst durch die Freiheit zusammen, und zwar in Formen, die der Würde der Menschen angemessen sind. Da diese von Natur aus vernunftbegabt sind, tragen sie deshalb auch die Verantwortung für ihr Tun.

Papst Johannes Paul II. griff diese Gedanken auf
in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2003:

Die Wahrheit – sagte er – wird die Grundlage des Friedens sein, wenn jeder einzelne außer seinen Rechten auch seine Pflichten gegenüber den anderen ehrlich anerkennt.

Die Gerechtigkeit wird den Frieden aufbauen, wenn jeder die Rechte der anderen konkret respektiert und sich bemüht, seine Pflichten gegenüber den anderen voll zu erfüllen.

Die Liebe wird der Sauerteig des Friedens sein, wenn die Menschen die Nöte und Bedürfnisse der anderen als ihre eigenen empfinden und ihren Besitz, angefangen bei den geistigen Werten, mit den anderen teilen.

Die Freiheit schließlich wird den Frieden nähren und Früchte tragen lassen, wenn die einzelnen bei der Wahl der Mittel zu seiner Erreichung der Vernunft folgen und mutig die Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.

Letztendlich sagt Johannes Paul II., indem er seinen Vorgänger zitiert, müsse der Frieden „durch die Verteidigung und die Förderung der grundlegenden Menschenrechte geschehen“.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Christi Geburt


Evangelientexte zum Weihnachtsfest:

Am Heiligen Abend:
Mt 1,1-25 (Stammbaum Jesu und seine Geburt aus der Jungfrau)
In der Heiligen Nacht (Christmette oder Engelamt):
Lk 2,1-14 (Geburt Jesu in Betlehem u. Botschaft der Engel an die Hirten)
Am Morgen (Hirtenamt):
Lk 2,15-20 (Die Hirten an der Krippe)
Am Tag (Hochamt):
Joh 1,1-18 (Johannesprolog)

Krippe + Kreuz + Krone

“Wo ist der neugeborene König der Juden?” (Mt 2,2) –
so fragten die Sterndeuter aus dem Osten als sie nach Jerusalem kamen.
Dies ist die erste Frage im Neuen Testament.

Die erste Frage im Alten Testament
ist eine Frage Gottes nach dem Menschen – nachdem er gesündigt hatte:
“Adam, wo bist du?” (Gen 3,9)

Gott sucht den Menschen (um ihn zu retten)
und der Mensch sucht Gott – und kann ihn finden im menschgewordenen Gottessohn, dem “König der Juden”!

Dieser Titel “König der Juden” taucht im Neuen Testament auf
– bei seiner Geburt
– im Zusammenhang mit seiner Kreuzigung
– und im Blick auf seine Wiederkunft.

So gehören im Blick auf Jesus, den Christus
Krippe + Kreuz + Krone zusammen.

Weihnachtsbild 2014

Krippe + Kreuz + Krone
(c) G. M. Ehlert, Dez. 2014

 

Krippe + Kreuz + Krone

An Weihnachten, als Christus geboren wurde,
da mischte sich Trauer in den Lobgesang der Engel.
E
ngel haben Weitblick.
Sie sahen schon den Weg nach Golgota voraus.
Sie sahen schon den Leidensweg.
Sie sahen schon das Kreuz.
Sie sahen schon Christus das Kreuz tragen
und Christus am Kreuz qualvoll sterben.

Am Karfreitag aber, als Christus starb,
da mischte sich Jubel in die Trauer der Engel.
Engel haben Weitblick.
Sie sahen schon den Ostersonntag, den Tag der Auferstehung.
Sie sahen schon Christus, über den der Tod keine Macht hat.
Sie sahen schon Christus als Sieger über den Tod.
Sie sahen schon Christus aus dem Grab steigen
und zur Herrlichkeit des Vaters vorausgehen.

Seit Pfingsten jedoch freuen und hoffen,
trauern und ängstigen sich die Engel.
Engel haben Weitblick.
Sie sehen schon den Weg des Volkes Gottes,
sie sehen schon all die Irrwege und Umwege,
sie sehen schon die Abgründe dieser Welt.
Sie sehen aber auch schon die Herrlichkeit ewigen Lebens,
wenn Christus wiederkommt, uns heimzuholen in sein Reich.

„Krippe + Kreuz + Krone“, © G. M. Ehlert, 17.12.2011

zum Weihnachtsfest siehe auch:

Gottes schönstes Wort

Die geweihte Nacht der Christgeburt

Ein neuer Anfang

Ein Lied vom göttlichen Liebeswort“ (Der Johannesprolog)

Krippe + Kreuz + Krone

Christus kommt – kann er bei uns ankommen?“

Zum Fest des Heiligen Märtyrers Stephanus (26. Dezember):
siehe: „den Himmel offen sehen

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Weih-nacht


Evangelientexte zum Weihnachtsfest:

Am Heiligen Abend:
Mt 1,1-25 (Stammbaum Jesu und seine Geburt aus der Jungfrau)
In der Heiligen Nacht (Christmette oder Engelamt):
Lk 2,1-14 (Geburt Jesu in Betlehem u. Botschaft der Engel an die Hirten)
Am Morgen (Hirtenamt):
Lk 2,15-20 (Die Hirten an der Krippe)
Am Tag (Hochamt):
Joh 1,1-18 (Johannesprolog)

Krippe + Kreuz + Krone

“Wo ist der neugeborene König der Juden?” (Mt 2,2) –
so fragten die Sterndeuter aus dem Osten als sie nach Jerusalem kamen.
Dies ist die erste Frage im Neuen Testament.

Die erste Frage im Alten Testament
ist eine Frage Gottes nach dem Menschen – nachdem er gesündigt hatte:
“Adam, wo bist du?” (Gen 3,9)

Gott sucht den Menschen (um ihn zu retten)
und der Mensch sucht Gott – und kann ihn finden im menschgewordenen Gottessohn, dem “König der Juden”!

Dieser Titel “König der Juden” taucht im Neuen Testament auf
– bei seiner Geburt
– im Zusammenhang mit seiner Kreuzigung
– und im Blick auf seine Wiederkunft.

So gehören im Blick auf Jesus, den Christus
Krippe + Kreuz + Krone zusammen.

Weihnachtsbild 2014

Krippe + Kreuz + Krone
(c) G. M. Ehlert, Dez. 2014

 

Krippe + Kreuz + Krone 

An Weihnachten, als Christus geboren wurde,
da mischte sich Trauer in den Lobgesang der Engel.
E
ngel haben Weitblick.
Sie sahen schon den Weg nach Golgota voraus.
Sie sahen schon den Leidensweg.
Sie sahen schon das Kreuz.
Sie sahen schon Christus das Kreuz tragen
und Christus am Kreuz qualvoll sterben.

Am Karfreitag aber, als Christus starb,
da mischte sich Jubel in die Trauer der Engel.
Engel haben Weitblick.
Sie sahen schon den Ostersonntag, den Tag der Auferstehung.
Sie sahen schon Christus, über den der Tod keine Macht hat.
Sie sahen schon Christus als Sieger über den Tod.
Sie sahen schon Christus aus dem Grab steigen
und zur Herrlichkeit des Vaters vorausgehen. 

Seit Pfingsten jedoch freuen und hoffen,
trauern und ängstigen sich die Engel.
Engel haben Weitblick.
Sie sehen schon den Weg des Volkes Gottes,
sie sehen schon all die Irrwege und Umwege,
sie sehen schon die Abgründe dieser Welt.
Sie sehen aber auch schon die Herrlichkeit ewigen Lebens,
wenn Christus wiederkommt, uns heimzuholen in sein Reich. 

„Krippe + Kreuz + Krone“, © G. M. Ehlert, 17.12.2011

zum Weihnachtsfest siehe auch:

Gottes schönstes Wort

Die geweihte Nacht der Christgeburt

Ein neuer Anfang

Ein Lied vom göttlichen Liebeswort“ (Der Johannesprolog)

Krippe + Kreuz + Krone

Christus kommt – kann er bei uns ankommen?“

Zum Fest des Heiligen Märtyrers Stephanus (26. Dezember):
siehe: „den Himmel offen sehen

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert