Schlagwort-Archive: Christus

23. Sonntag C

23. Sonntag im Jahreskreis C

Sonntag, 8. September 2019

1. Lesung: (Weish 3,13-19) Gottes Heilspläne – übersteigen unser Verständnis
2. Lesung: (Phlm 9b-10.12-17)  Paulus wirbt um eine gute Tat
Evangelium: (Lk 14,25-33) Nachfolge Jesu – mit allen Konsequenzen

Weiterlesen

Wiederkunft Christi (33.B)

„Von der Wiederkunft Christi“

Sonntag, 18. November 2018 – Volkstrauertag

Liturgische Texte zum 33. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (vgl. Jer 29,11.12.14)
So spricht der HERR:
Ich sinne Gedanken des Friedens und nicht des Unheils.
Wenn ihr mich anruft, so werde ich euch erhören
und euch aus der Gefangenschaft von allen Orten zusammenführen.

Tagesgebet
Gott, du Urheber alles Guten,
du bist unser Herr.
Lass uns begreifen, dass wir frei werden,
wenn wir uns deinem Willen unterwerfen,
und dass wir die vollkommene Freude finden,
wenn wir in deinem Dienst treu bleiben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Daniel (Dan 12,1-3)
Gottes Volk wird in der Zeit der Not gerettet

Antwortpsalm: Psalm 16,5 u. 8.9-10.2 u. 11 
Behüte mich Gott, denn ich vertraue auf dich. 

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 10,11-14.18)
Durch ein einziges Opfer hat Christus die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt  

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Lk 21,36)
Halleluja. Halleluja.
Wacht und betet allezeit,
damit ihr hintreten könnt vor den Menschensohn.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 13,24-32)
Von Erschütterungen – als Vorboten der Wiederkunft Christi

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 13,24-32 (= Evangelium vom 33. Sonntag im Jahreskreis B)

24. … in jenen Tagen
nach jener Bedrängnis (von Krieg, Naturkatastrophen und Verfolgungen…)
wird sich die Sonne verfinstern
und der Mond wird nicht (mehr) sein Licht geben.

25. Und die Sterne werden aus dem Himmel herabfallen
und die Mächte – die in den Himmeln – werden erschüttert werden.

26. Und (dann) wird sichtbar werden der Sohn des Menschen
wiederkommend in Wolken und mit großer Kraft und Herrlichkeit.

27. Und ER wird aussenden die Boten/ Engel
und ER wird zusammenführen die Auserwählten
aus den vier Wind(richtung)en
vom äußersten der Erde bis zum äußersten der Himmel.

28. Aber von dem Feigenbaum lernt das Sinnbild:
Wenn schon/ endlich sein Zweig zart geworden ist
und herauswachsen lässt das Blatt,

ihr erkennt (folgendes):
Nahe ist der Sommer.

29. Genauso auch
ihr sollt dann sehen,
wenn ihr all dieses geschehen seht – (folgendes):
Er?/ Sie?/ Es? ist nahe vor der Tür.*

30. Amen, ich sage euch:
Gewiss nicht wird diese Generation vergehen,
bis dies alles geworden.

31. Der Himmel und die Erde werden vergehen,
aber meine Worte werden gewiss nicht vergehen.

32. Aber betreffs jenes Tages – und der Stunde – keiner kennt sie.
auch nicht die Boten/ Engel im Himmel,
auch nicht der Sohn,
sondern nur der Vater.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Wenn ihr all dies geschehen seht…

mk-13a

Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. – Grafik zu Mk 13,1-37 (c) G. M. Ehlert

„… dann seht: ER/ SIE/ ES steht vor der Tür.“

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Impuls zum Evangelium

* Er/ Sie/ Es ist nahe vor der Tür.

ES = das Ende, der Tod
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in vielen Kalendern: TOTENSONNTAG

SIE = die Vollendung, die Ewigkeit
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in der evangelischen Tradition:
EWIGKEITSSONNTAG.

ER = Christus, der König der Herrlichkeit
so feiern die Katholiken am letzten Sonntag im Kirchenjahr das Hochfest:
CHRISTKÖNIG.

Wenn ER – Christus – nahe vor der Tür steht,
dann ist dies das Ende dieser vergänglichen Welt,
dann wird offenbar die Vollendung der Ewigkeit.

 

Wenn wir am Ende sind – steht ER vor der Tür

1. Der „Super-GAU“ – und was ist dann?
– Meldungen von Unglücken, plötzlicher Verkehrstod, Terroranschlägen oder Naturkatastrophen… schrecken uns auf. Tod – Katastrophen, Anzeichen des Endes? Klimakatastrophen, Ozonloch: Anzeichen gar eines Weltendes?

GAU = größter anzunehmender Unfall
– wenn für einen persönlich seine bisherige Welt zusammenbricht;
– wenn für ein ganzes Volk durch Krieg, Flucht und Vertreibung die bisherige Lebenswelt zusammenbricht;
– wenn durch kosmische Katastrophen sämtliche Lebensmöglichkeiten auf der Erde zusammenbrechen
was ist dann?

2. Der Evangelist Markus beschreibt solch einen GAU
in der Rede Jesu von der Endzeit:
1. Ankündigung der Zerstörung des Jerusalemer Tempels (= die Ordnungen der Religion werden zerstört)
2. Ankündigung von Irrlehrern, Götzendienst, Kriegen, Hungersnöten, Verfolgungen, Verrat bis in die Familien hinein, Lynchjustiz, Chaos
3. kosmische Katastrophen: Verfinsterung der Sonne, Erschütterung der Kräfte des Himmels.
Was wird dann sein? – Das endgültige Chaos – Sinnlosigkeit?
Die Botschaft des Glaubens lautet ganz klar: Nein!

Der Evangelist zeigt, dass es ein Leben nach der größtmöglichen Katastrophe gibt. Selbst nach dem GAU, dem Untergang der Welt, sieht er eine Zukunft für alle, die an Christus glauben. Selbst wenn die Welt untergeht, dürfen sie darauf hoffen, dass der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit kommt, um die Seinen aus allen Himmelsrichtungen zusammenzuholen.

3. Das Bild vom Feigenbaum

Das Evangelium überliefert uns ein Gleichniswort Jesu: Das Bild vom Feigenbaum.
Im Unterschied zu den übrigen Bäumen Palästinas zur Zeit Jesu verliert der Feigenbaum im Herbst seine Blätter und sieht aus wie verdorrt. Insofern lässt sich gerade an den Zweigen und Trieben des Feigenbaums der Eintritt der warmen, trockenen Jahreszeit, der Zeit des Reifens und der Ernte ablesen. Der sprossende Feigenbaum wird so zum Zeichen für „den Einbruch des Lebens in den Bereich des Todes.“

Die Knospen, die jungen Blätter und die Triebe des Feigenbaums weisen auf den nahen Sommer hin.

„Es knospt
unter den Blättern
das nennen sie Herbst.“
Hilde Domin

Doch die bange Frage bleibt: Werden diese Knospen einmal aufblühen?
Wird es erneut einen Sommer geben?

((Wir Christen glauben nicht an eine Reinkarnation = Wiedergeburt zu einem neuen irdischen Leben, sondern wir glauben an die Auferstehung = einem endgültigen Leben in der liebenden Gegenwart Gottes!))

4. Nicht das endgültige Aus, sondern ER steht vor der Tür
Auf manchen Türen steht das englische Wort: Exit. Gemeint ist: Hier ist der Ausgang.
exit: Ausgang, beenden, Abgang, aussteigen, Ausfahrt
exitus = Herausgehen, Ausgang; Ende, Ziel, Schluss; Tod, Untergang; Ergebnis, Erfolg.

5. Unser Leben hat ein Ende – doch darüber hinaus auch ein Ziel

Was ist hinter dieser Tür auf der Exit steht?
Untergang oder: Aufgang
Katastrophen – oder: endgültige Rettung
Zusammenbruch – oder: Anbruch des Reiches Gottes
wir sagen: k.o. alles ist dahin – oder: Gott sagt: o.k. ich mache neu
Endeoder: Vollendung, Ziel
Unsinn – sinnlos – oder: sinnvoll – Sinn
Blätter fallen herab – oder: darunter zeigen sich Knospen

„…Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht,
dass das Ende vor der Tür steht.

Das Ende? – Andere Übersetzung: ER = Christus steht vor der Tür!
Das ist die Verheißung des Glaubens:
Wenn wir am Ende sind: dann steht ER als Retter vor der Tür.

 

* * *
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Links:

–> zum Antwortpsalm Psalm 16Mein Erbteil ist der HERR
u.  Vom wahren Lebensglück – und wie ich es erlange   

–> zum Evangelium – siehe Mk 13,24-32: Wenn Himmel und Erde vergehen  (33. B)

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 33.S.i.J.B

–> zum Christkönigssonntag: Christus – König

–> verschiedene Bezeichnungen für den letzten Sonntag im Kirchenjahr:
Tod-Christus-Ewigkeit

–> Gedenktage:

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 11. Nov. 2018

Christus nachfolgen


zum 12. Sonntag im Jahreskreis C (= 19. Juni 2016)

Eröffnungsvers:
„Der HERR ist die Stärke seines Volkes,
er ist Schutz und Heil für seinen Gesalbten.
HERR, hilf deinem Volk und segne dein Erbe,
führe und trage es in Ewigkeit.“
(Ps 28,8.9)

1. Lesung: Sach 12,10-11; 13,1: „Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ (Joh 19,37)

Übersetzung Ehlert:

1 Traglast des Wortes JHWH’s (= des HERRN) über Israel: …

10 Und ich werde ausgegossen haben auf (das) Haus Davids
und auf (die) Bewohner Jerusalems
(einen) Hauch/ Atem/ Geist (der) Gnade und (des) Bittens

und sie werden aufgeblickt haben/ aufmerksam wahrnehmen
zu mir (!)
auf den, welchen sie durchbohrt haben

und sie werden klagen/ haben geklagt um ihn
wie Wehklage (in Bezug) auf den Einzigen
und Bitter(klage) (in Bezug) auf ihn
wie Bitter(klage) (in Bezug) auf den Erstgeborenen.

11 An demjenigen Tag – es wird groß sein die Wehklage in Jerusalem
wie die Wehklage (um) Hadad-Rimmon (= zerstörte Stadt) in (der) Ebene Meggido.

13,1 An demjenigen Tag – es wird sein
eine Quelle geöffnet werdend/ sich öffnend
für/ vom Haus David
und für/ von Bewohnern Jerusalems
für/ von Sünd(opfer) (= Mittel zur Entfernung der Sünde)
und für (Reinigung)/ von Unreinheit/ Befleckung.

Impuls zum Weiterdenken:

1. Gott gießt seinen Geist „der Gnade“ und „des Bittens“ über sein Volk aus –
d.h. im Licht seiner Barmherzigkeit, die an ihm sichtbar wird, kann der Mensch sein Versagen, seine Schuld erkennen, im „Geist des Bittens“ bekommt er die Kraft, Gott um Vergebung und Verwandlung zu bitten

2. „Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ – so zitiert der Evangelist Johannes im Blick auf das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu Sacharja 12,10.
In diesem durchbohrten Herzen Jesu erkennen wir durch Gottes Geist seine unendliche Liebe zu uns – und angesichts dieser Liebe das eigene Versagen:

Petrus hat ihn dreimal verleugnet, er weint Reuetränen und erfährt nach Ostern in der Begegnung mit dem Auferstandenen Vergebung und neue Kraft, „die Brüder und Schwestern“ im Glauben zu stärken.

Paulus hat die Christen bis aufs Blut verfolgt – er erfährt in der Vision Christus als den Herrn, der nun im Himmel zur Rechten Gottes sitzt. Aus dem eifernden Christenverfolger wird so ein eifernder Christusverkünder.

Viele, die einmal in ihrem Leben erfahren haben, dass ihnen von Christus viel vergeben wurde, sind nun voll des Geistes, diese Vergebung andere erfahrbar werden zu lassen.

3. Der läuternde Blick auf den Durchbohrten wird die Quelle sein, aus der Versöhnung und Verwandlung und neue Liebesfähigkeit entströmt.
(–> siehe auch: „Wasser schöpfen aus der Quelle der Erlösung“ u. Herz-Jesu-Fest)

2. Lesung: Gal 3,26-29: „Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt.“
–> siehe: Ihr alle seid eins in Christus
–> siehe auch: „Christus anziehen

Evangelium: Lk 9,18-24: „Du bist der Messias Gottes. – Der Menschensohn muss vieles erleiden“
–> siehe: Messiasbekenntnis des Petrus

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Steh auf


zum 10. Sonntag im Jahreskreis (C) – 5. Juni 2016:

Eröffnungsvers:
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens;
vor wem sollte mir bangen?
Meine Bedränger und Feinde,
sie müssen straucheln und fallen.“
(Ps 27,1-2)

1. Lesung: 1 Kön 17,17-24 Elija erweckt den Sohn einer Witwe wieder zum Leben

2. Lesung: Gal 1,11-19 Gott offenbarte dem Paulus seinen Sohn, damit er ihn unter den Heiden verkündige

Evangelium: Lk 7, 11-17: Die Auferweckung des Sohnes einer Witwe in Nain 

Bild-Meditation zu Lukas 7,11-17

An den Kreuzungspunkten des Lebens

Grafik von G. M. Ehlert

Auferweckung des jungen Mannes von Nain durch Jesus

Jesus kommt im „Zug der Hoffnung“
aus Kafarnaum, wo er den todkranken Diener
des heidnischen Hauptmannes geheilt hat.

Eine Witwe kommt im „Zug der Hoffnungslosigkeit“
aus dem Tor von Nain heraus,
um ihren einzigen Sohn zu Grabe zu tragen.

In Schunem – 2 km von Nain entfernt –
hatte vor langer Zeit der Prophet Elischa
ein Kind vom Tode auferweckt.

Jesus verliert Jerusalem
das Ziel seines Lebensweges nicht aus dem Blick,
wo ihn Tod und Auferstehung erwarten.

Doch schon hier –
am Kreuzungspunkt der Wege – zeigt Jesus,
dass Gott auf sein Volk schaut
und neues Leben schenkt,
indem er den jungen Mann auferweckt
und ihn seiner Mutter zurückgibt.

„Auferweckung“ – Grafik u. Gedanken zu Lk 7,11-17
von G. M. Ehlert, © 03.06.2010

„zu neuer Hoffnung auferweckt“

Der Zug der Hoffnung – mit Jesus, dem Anführer des neuen Lebens

Jesus kommt nach Nain = ‚die Liebliche’ genannt
mit ihm seine Jünger und eine große Menschenmenge.
Sie haben Wunderbares mit ihm erlebt.
Ein Zug der Hoffnung
mit Jesus dem „Anführer des neuen Lebens“
ein Zug ins Leben

–> welche Hoffnung verbindet mich mit Jesus?

Der Zug der Hoffnungslosigkeit – mit der Witwe u. dem Trauerzug

Aus Nain heraus kommt – in bitterer Trauer
eine Witwe auf dem Weg, ihren einzigen Sohn –
ihre letzte Hoffnung auf Leben zu begraben
ein Zug der Hoffnungslosigkeit
mit den Leichenträgern
ein Zug zum Grab.

–> welche Hoffnung muss ich – wie die Witwe – zu Grabe tragen?

Das Zusammentreffen: Das machtvolle Mitgefühl Jesu

Die Menschen im Zug der Hoffnung
treffen auf die Trauernden
im Zug der Hoffnungslosigkeit.
In Jesus wird das göttliche Mitgefühl geweckt
darin zeigt er sich als der Kyrios (= Herr)
als er diese trauernde Witwe – in ihrer Hoffnungslosigkeit – sieht
und dass er den Trauerzug zum Stillstand bringt.

–> wo wird heute die „Option Jesu für die Armen“ deutlich?

Das „Machtwort“ Jesu: zur Witwe: „Weine nicht!“ und „Junger Mann, dir sage ich, werde auferweckt.“

1. Das Heilshandeln Jesu an dem toten Sohn
2. um ihn der Witwe wieder lebend zurückzugeben u. ihr so neu Zukunft und Hoffnung zu schenken.

–> wo erfahre ich, dass gestorbene Hoffnung wieder auferweckt wird?

Reaktion: Furcht und Verherrlichung

„Alle wurden von Furcht ergriffen;
sie verherrlichten Gott und sagten:
Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: (wie Elija!)
ja noch mehr:
Gott hat sich seines Volkes angenommen, wörtl.: ‚besucht’“

vgl. Benedictus: …“durch die barmherzige Liebe unseres Gottes hat uns besucht das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes und unsere Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.“ (Lk 1,79)

–> welche Reaktion zeige ich –
furchtsames Verstummen oder lobpreisendes Bekennen?

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Christus – Messias


24. Sonntag im Jahreskreis B

Sonntag, 13. September 2015

1. Lesung: Jes 50,5-9a Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen (aus dem 3. Lied vom Gottesknecht)

2. Lesung: Jak 2,14-18 Der Glaube für sich allein ist tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat

Evangelium: Markus 8,27 – 35


1. Übersetzung
2. Bild von G. M. Ehlert
3. Links

1. Markus 8,27 – 35

Ihr aber – was sagt ihr, dass ich sei?

Und es kamen heraus der Jesus
und die Lernenden von ihm
in die Dörfer (bei der Stadt) Cäsarea Philippi;
und in/ auf dem Weg
fragte er die Lernenden von ihm
sagend zu ihnen:
Was (über) mich sagen die Menschen,
wer ich sei?

Die aber sprachen zu ihm sagend (folgendes):
(für) Johannes den Täufer,
und andere (für) Elias,
andere aber (folgendes): (für) einen der Propheten.

Und ER fragte sie (selbst):
ihr aber was (über) mich saget ihr, wer ich sei?
antwortend der Petrus sagt er (zu) ihm:
du bist der Christus (= Messias, Gesalbte)
(der Sohn des lebendigen Gottes).*

Und er verwarnte sie
auf dass sie nicht einem (so) sagen sollten
über ihn.

Erste Leidensankündigung Jesu

Und er fing an sie zu lehren (folgendes)
es ist nötig (für) den Sohn des Menschen
vieles zu (er-)leiden
und hinweggeprüft (= verworfen) zu werden
von den Ältesten
und den Hohen-priestern
und den Schriftgelehrten
und umgebracht zu werden
und nach drei Tagen aufzuerstehen.

Und in aller Offenheit das Wort sagte er.

Zurechtweisung des Petrus

Und zu-sich-her-nehmend der Petrus ihn
fing er an zu verwarnen ihn.

Der aber, gewendetworden
und gewahrthabend die Lernenden (von) ihm
verwarnte den Petrus
und sagte: Hinweg, hinter mich, Widersacher,
weil du nicht bedacht bist (auf) das des Gottes
sondern (auf) das der Menschen.

Jesu Wort von der Kreuzesnachfolge

Und herzurufend die Menge
samt den Lernenden (von) ihm,
sprach er zu ihnen:
wenn jemand willens ist, mir nachzufolgen,
verleugne er sich selbst
und nehme auf das Kreuz – sein eigenes
und folge mir nach.

Welcher nämlich sooft er will
seine Seele (Psyche) retten
vernichten* wird er sie;
welcher aber gleichsam
vernichten wird seine Seele
um meinet- und des Evangeliums willen,
retten wird er sie.

Wen nämlich fördert es,
wenn ein Mensch den ganzen Kosmos gewinnt
und seine Seele verliert?

Wen nämlich könnte geben ein Mensch
als Eintausch für seine Seele?

Welcher nämlich
sooft er beschämt werden sollte
(in Bezug auf) mich
und die von mir kommenden Worte
in der Generation
welche ehebrecherisch und sündhaft (ist)
auch der Sohn des Menschen
wird beschämt werden
(in Bezug auf) ihn
wann er kommt
in der Herrlichkeit seines Vaters
mit den Boten der Himmel.

Und er sagte zu ihnen:
Amen ich sage euch (folgendes):
es sind einige der hier Hingestellthabenden
welche gewiss nicht schmecken den Tod,
bis sie gewahren
die Königsherrschaft des Gottes,
gekommen seiend in Dynamik.

2. Jesus = der messianische König + leidender Gottesknecht

Grafik:

Grafik: „Christus = König auf dem Kreuzesthron“, G. M. Ehlert, 12. Sept. 2009

Christen = wahrhaft Königskinder + Bereitschaft zur Kreuzesnachfolge

3. Links

zur –> Bildmeditation zu Mk 8,29-34: Du-Christus

zur –> Predigt zu Mk 8,27-35: „Du bist der Christus – ein Bekenntnis mit Konsequenzen“

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Gottes Handeln nachahmen

zum 21. Sonntag im Jahreskreis B:

zur 2. Lesung: Epheser 5,21-32:

Sich unter den Schutzschirm der Liebe Gottes stellen

gut beschirmt – (c) G. M. Ehlert, 25.08.2012

„Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder, und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt.“

Mit diesem Aufruf beginnt das 5. Kapitel des Epheserbriefes.
Nach Hinweisen auf verwerfliche Lebensweisen
heißt es (ab Vers 15):

15. Erblicket also/ nun gewissenhaft (akribisch)
wie ihr wandelt/ umhergeht
nicht wie unweise/ törichte, sondern wie weise

16. auskaufend die (rechte) Zeit
da die Tage böse/ mühselig sind

17. durch dieses/ dadurch werdet nicht unvernünftig,
sondern seht ein, was das Gewollte des Herrn (ist).

18. und nicht werdet betrunken gemacht
(vom) Wein in dem Heillosigkeit ist,
sondern werdet vervollständigt im Geist:

  • 19.  lautend/ singend in/ unter euch in Psalmen und Hymnen und Liedern (des) Geistes/ geistlichen Liedern
    singend und psalmodierend aus eurem Herzen dem Herrn;
  • 20.  danksagend jederzeit über alles
    im Namen Jesu Christi
    dem Gott und Vater;
  • 21.  untergeordnet werdend*1 wechselseitig/ im Verhältnis zueinander
    in (der) (Ehr-)Furcht Christi:

*1 „untergeordnet werdend“,
d.h. in christlicher Weise einander „zugeordnet“
und dem gegenseitigen Schutz und gegenseitiger Liebe anvertraut
– unter den schützenden Schirm eines anderen gestellt werden

a) Im Verhältnis Frauen – Männer

22. Die (Ehe-)Frauen
den eigenen (Ehe-)Männern wie dem Herrn

23. denn der (Ehe-)Mann ist das Haupt*2 der (Ehe-)Frau
wie auch der Christus das Haupt der Kirche (wörtl. = der Herausgerufenen) (ist) –
er, der Retter des Leibes.

*2 „Haupt“ im Sinne von Schutzherr,
der die ihm anvertrauten Menschen nährt und beschützt.
– „Schirmherr“ – er hat die Aufgabe, andere zu beschirmen und zu versorgen.

24. Jedoch, wie die Kirche untergeordnet wird dem Christus,
so auch die (Ehe-)Frauen den (Ehe-)Männern in allem.

25. Die/ Ihr (Ehe-)Männer
liebt/ hochachtet*3 die (Ehe-)Frauen
ebenso wie auch der Christus geliebt/ hochgeachtet hat die Kirche
und sich selbst ausgeliefert hat für sie/ zu Gunsten von ihr

*3 agapaoo: = bezeichnet eine mehr überlegte Zuneigung,
welche davon herrührt, dass man in demjenigen, welchem man sie zuwendet,
etwas erblickt, was der Hochachtung wert ist
oder aber von dem Gefühl, dass solches gegenüber der Person,
die so hochgeachtet wird
als einem Wohltäter oder etwas der Art Pflicht sei.

26. auf dass er (für sich) selbst sie heilige
reinigend/ läuternd (durch) das Bad des Wassers in Rede/ Angelegenheit*

27. so dass bereitstellte er selbst für sich aufglänzend/ „eingeherrlicht“ die Kirche
nicht habend Schandflecken oder Runzeln/ Makel
oder etwas derartiges,
sondern auf dass sie heilig/ gottgemäß und untadelig sei.

28. Ebenso sind verpflichtet (auch) die (Ehe-)Männer,
zu lieben/ hochzuachten die eigenen (Ehe-)Frauen,
wie die eigenen Leiber,
der liebend/ hochachtend die eigene Frau – sich selbst liebt er.

29. Nicht einer nämlich hat jemals gehasst/ mit Hass verfolgt seinen eigenen Leib,
sondern er erzieht/ nährt und erwärmt/ pflegt ihn,*

* besonders wenn er krank oder verletzt ist,
wird dem Leib besondere Liebe geschenkt,
damit er wieder gesund wird

wie auch der [Herr] Christus die Kirche,

30. denn Glieder sind wir des Leibes von ihm
[aus dem Fleisch von ihm und aus seinem Gebein (Gen 2,23)]

31. Deshalb wird „zurücklassen der Mensch (den) Vater und (die) Mutter und sich treu anhaften/ treu ergeben sein in Bezug auf seine Frau
und es werden die beiden zu einem Fleisch.“ (Gen 2,24)

32. Das Geheimnis – dieses – groß ist es,
ich aber – ich sage das in Hinsicht auf Christus
und in Hinsicht auf die Kirche.

33. Jedoch auch ihr – jeweils der einzelne –
ein jeglicher liebe/ hochachte die (Ehe-)Frau von ihm wie sich selbst;
die (Ehe-)Frau aber – auf dass sie (ehr-)fürchte den (Ehe-) Mann.

b) Im Verhältnis Kind – Vater

6,1. Die/ ihr Kinder,
gehorcht den Eltern von euch [im Herrn]
dieses nämlich ist gerecht

2. „Wertschätze den Vater dein und die Mutter“
– welches ist das erste/ vordere Gebot/ Innenziel
mit einer Verheißung –

3. „so dass gut dir sein werde
und du werdest lange leben auf der Erde“ (Dtn 5,16)

4. Und die/ ihr Väter
nicht erzürnt die Kinder von euch
sondern unterweist/ ernährt sie
in Erziehung/ Züchtigung und Ermahnung (des) Herrn

c) Im Verhältnis Sklaven – Herren

5. Die/ ihr Sklaven
gehorcht den – gemäß dem Fleisch (= den irdischen) Herren
unter Furcht und Zittern

in der Einfalt eures Herzens
wie dem Christus

6. nicht gemäß Augendienerei (= nur wenn es die Herren sehen) wie Menschengefällige,
sondern als Sklaven Christi,

7. mit Wohlwollen/ Willigkeit Sklavendienst tuend
wie dem Herrn und nicht (den) Menschen.

8. Gesehen habend, dass jeder einzelne
wenn/ falls/ sooft jemand machte Gutes
dieses herbeibringen/ wiedererlangen wird vom Herrn
ob Sklave oder Ungebundener/ Freier.

9. Und die/ ihr Herren
das selbige tuet zu ihnen hin
loslassend die Drohung
gesehen habend, dass auch (von) ihnen selber und (von) euch
der Herr ist in (den) Himmeln
und Zuaugnahme/ = Parteilichkeit nicht ist bei ihm.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

In Liebe verbunden


6. Sonntag der Osterzeit (B) – (10. Mai 2015 – Muttertag)

2. Lesung: 1 Joh 4,7-10: „Gott ist die Liebe!“

Evangelium: Joh 15,9-17

„Ich habe euch Freunde genannt…“

In Christus bleiben bringt reiche Frucht

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Rebzweige. Wer in mir bleibt, und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.“ (Joh 15,5) Das war das Evangelium des letzten Sonntags.
Das heutige Evangelium schließt unmittelbar an Evangelium des letzten Sonntags an. Noch einmal geht es um das Stichwort „bleiben“.
„Bleibt in meiner Liebe!“ (Joh 15,9)  –
Das Bleiben in der Liebe Gottes bringt bei uns Christen reiche Frucht hervor.

„Firm“ bleiben in der Verbundenheit mit Christus

Seit unserer Taufe gehören wir als Rebzweige zu Christus, dem wahren Weinstock. – In der Firmung wird besiegelt, dass wir nun firm – d.h. fest, sicher, geübt und gestärkt genug sind, um selber Zeugnis geben zu können von der Botschaft unseres Glaubens.

Der Markenartikel unserer „Firma“ ist die Liebe Gottes. Von dieser Liebe sollen wir Zeugnis geben in unserem Leben. Das ist unser Auftrag als gefirmter Christ.

Worin sich in unserem Leben erweisen kann, dass wir in der Firmung besiegelt wurden mit der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist – das zeigt sich an drei besonderen Früchten des Geistes Gottes:

Die erste Frucht: die Liebe

Die erste und grundlegende Frucht, die in uns wächst, wenn wir mit Jesus verbunden sind, ist die Liebe.

Aber Liebe nicht in erster Linie als Gebot: „Liebt einander!“ Nein, Liebe bedeutet zunächst einmal etwas ganz anderes, nämlich die Tatsache: Du bist von Gott geliebt!

„Bleibt in meiner Liebe“, sagt Jesus. Es geht nicht darum, dass wir uns Liebe irgendwie aus den Fingern saugen, sondern dass wir zunächst das Geschenk annehmen, dass Gott uns liebt.

Erst derjenige, der sich so richtig „eingehüllt“ weiß in die Liebe Gottes, der kann überhaupt richtig den Anderen lieben.

Diese Liebe ist auch nicht etwas, das wir produzieren müssten. Sie ist eine Frucht, die wächst. Ein Zweig am Baum produziert ja auch nicht Früchte, sondern er ‚trägt’ gleichsam diese Früchte.

Die grundlegende Frucht liegt in der Tatsache: Du bist von Gott geliebt, ohne Wenn und Aber. Und wenn nichts Liebenswertes mehr in dir ist, wenn du dich selber schon nicht mehr ausstehen kannst, wenn alle mit dem Finger auf dich zeigen, dann gilt das immer noch, dass Gott dich liebt.

Der Apostel Paulus schreibt einmal im Römerbrief mit einem jubelndem Unterton: „Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes.“ (vgl. Röm 8,39) Es kann mit uns passieren, was will. Gott wird nicht aufhören, uns zu lieben. Denn so sagt der erste Johannesbrief: „Gott ist die Liebe“ (1 Joh 4,8) schlechthin! Er kann gar nicht anders, als lieben.

Jesus schenkt uns sein Geheimnis – es ist ganz einfach:
„Bleibt in meiner Liebe“ und
„Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“

Die zweite Frucht: die Freude

Die zweite Frucht, die in unserem Evangelium genannt wird, die wächst, wenn wir mit Christus verbunden sind, ist die Freude.

Es ist der erklärte Wille Gottes, dass unser Leben geprägt ist von einer überströmenden Freude, dass wir randvoll frohe Menschen sind. Nicht umsonst heißt die Botschaft, die wir zu verkünden haben, nicht „Liebesbotschaft“, obwohl die Liebe ganz wichtig ist, sondern sie heißt „Frohe Botschaft“. Es ist eine Nachricht der Freude.

Unser Leben soll geprägt sein von einer ganz tiefen Freude.
Aber damit wir uns nicht missverstehen: Freude, die hier gemeint ist, ist etwas anderes als Lustigkeit. Manche Menschen sind nicht froh, sie sind nur lustig.

Die Freude, die Jesus meint, die Frucht, die aus der Verbundenheit mit Jesus wächst, sie existiert auch dann noch, wenn es – menschlich gesehen – nichts Frohes mehr gibt in unserem Leben. Wenn man vielleicht von Sorge niedergebeugt ist, wenn man Lasten zu tragen hat, dann gilt diese Freude Jesu immer noch.

Denn diese Freude hat ihre Wurzeln nicht in einer vergänglichen Glückserfahrung; diese Freude hat ihre Wurzeln in Jesus Christus.

Wenn ein Mensch in Christus ist, mit Christus verbunden ist, dann wächst diese Frucht der Freude. Und das Tiefste bei dieser Freude ist dies: Das ganz große Fragezeichen hinter jeder menschlichen Freude ist ja der Tod. Der Tod ist nur noch Schmerz, Mühsal und Trauer.

Aber die christliche Freude, die aus der Verbundenheit mit Jesus wächst, die bleibt auch dann noch, wenn Menschen dem Sterben in ins Auge sehen müssen. Ich habe das oft erlebt, wie Menschen, bei aller menschlichen Trauer einen tiefen Frieden hatten, ja sogar Freude.

Die dritte Frucht: die Freundschaft

Schließlich eine dritte Frucht die wächst, wenn man mit Christus verbunden ist. Diese Frucht ist die Freundschaft mit Jesus Christus.

Jesus sagt heute im Evangelium: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte, ich nenne euch Freunde.“ (vgl. Joh 15,15)

In der Bibel wurden vor den Jüngern Jesu nur Abraham ( in Jak 2,23) und Mose ( in Ex 33,11) „Freunde Gottes“ genannt.
Und hier nennt Jesus, der Sohn Gottes seine Apostel erstmals „Freunde“.

Das typische Kennzeichen von Freunden ist, dass sie keine Geheimnisse vor einander haben. Jesus sagt: „Ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.“ (Joh 15,15)  Jesus nimmt uns mit hinein in die ganz tiefe Beziehung, die zwischen ihm und seinem Vater besteht.

Und wenn jemand wirklich entdeckt: Mein Leben ist eine Freundschaft mit Christus, dann hat das Auswirkungen auf ganz viele praktische, christliche Lebensbereiche. Das hat Auswirkungen auf unser Beten. Dann ist Beten nicht mehr eine Pflichtübung, dann wird Beten eine Art „Freundschaftsverkehr mit Gott“, wie Theresa von Avila einmal sagt. Wie ein Freund mit seinem Freund redet.

Doch eine Freundschaft muss man pflegen.

Ein afrikanisches Sprichwort sagt es anschaulich:
„Auf dem Weg zu deinem Freund soll kein Gras wachsen.“

Jesus erwartet nicht, dass wir einen Katalog von religiösen Pflichten erfüllen. Nein, Jesus bietet uns seine Freundschaft an. Und er wirbt darum, dass wir uns auf seine Freundschaft einlassen.

Hingabe aus Liebe – ein Freundschaftsdienst

Im Evangelium sagt Jesus heute: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für die Freunde.“ (Joh 15,13)  Jesus hat sein Leben in den Tod gegeben für uns, für seine Freunde. Sein Tod am Kreuz ist gleichsam das Siegel auf die Freundschaft, die er uns anbietet. Wenn wir in jeder Heiligen Messe den Leib Christi in unsere Hände gelegt bekommen, und wenn dann der Priester sagt: „Der Leib Christi“, und wenn wir unser „Amen“ dazu sagen, dann ist es gleichsam das Amen zur Freundschaft, die Jesus uns anbietet. Dieses Amen bedeutet dann: Ja Jesus, ich will auch dein Freund sein. Amen.

zu Joh 15,9-17 siehe auch: „Ziel: Liebe

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© Georg Michael Ehlert

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