Schlagwort-Archive: Christus

3. Fastensonntag A

3. Fastensonntag A

Sonntag,  15. März 2020

1. Lesung: (Ex 17,3-7) Wasser aus dem Felsen…
2. Lesung: (Röm 5,1-2.5-8) die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen…
Evangelium: (Joh 4,5-42) lebendiges Wasser, das zur sprudelnden Quelle wird… 

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Christkönigssonntag C

34. Sonntag im Jahreskreis C

Sonntag, 24. November 2019
Christkönigssonntag

1. Lesung: (2 Sam 5,1-3) Die Stämme Israels salbten David zu ihrem König.
2. Lesung: (Kol 1,12-20) Gott hat uns aufgenommen in das Reich Christi…
Evangelium: (Lk 23,35-43) Jesus, denk an mich, wenn du in deiner Macht als König kommst.

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23. Sonntag C

23. Sonntag im Jahreskreis C

Sonntag, 8. September 2019

1. Lesung: (Weish 3,13-19) Gottes Heilspläne – übersteigen unser Verständnis
2. Lesung: (Phlm 9b-10.12-17)  Paulus wirbt um eine gute Tat
Evangelium: (Lk 14,25-33) Nachfolge Jesu – mit allen Konsequenzen

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Wiederkunft Christi (33.B)

„Von der Wiederkunft Christi“

Sonntag, 18. November 2018 – Volkstrauertag

Liturgische Texte zum 33. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (vgl. Jer 29,11.12.14)
So spricht der HERR:
Ich sinne Gedanken des Friedens und nicht des Unheils.
Wenn ihr mich anruft, so werde ich euch erhören
und euch aus der Gefangenschaft von allen Orten zusammenführen.

Tagesgebet
Gott, du Urheber alles Guten,
du bist unser Herr.
Lass uns begreifen, dass wir frei werden,
wenn wir uns deinem Willen unterwerfen,
und dass wir die vollkommene Freude finden,
wenn wir in deinem Dienst treu bleiben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Daniel (Dan 12,1-3)
Gottes Volk wird in der Zeit der Not gerettet

Antwortpsalm: Psalm 16,5 u. 8.9-10.2 u. 11 
Behüte mich Gott, denn ich vertraue auf dich. 

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 10,11-14.18)
Durch ein einziges Opfer hat Christus die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt  

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Lk 21,36)
Halleluja. Halleluja.
Wacht und betet allezeit,
damit ihr hintreten könnt vor den Menschensohn.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 13,24-32)
Von Erschütterungen – als Vorboten der Wiederkunft Christi

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 13,24-32 (= Evangelium vom 33. Sonntag im Jahreskreis B)

24. … in jenen Tagen
nach jener Bedrängnis (von Krieg, Naturkatastrophen und Verfolgungen…)
wird sich die Sonne verfinstern
und der Mond wird nicht (mehr) sein Licht geben.

25. Und die Sterne werden aus dem Himmel herabfallen
und die Mächte – die in den Himmeln – werden erschüttert werden.

26. Und (dann) wird sichtbar werden der Sohn des Menschen
wiederkommend in Wolken und mit großer Kraft und Herrlichkeit.

27. Und ER wird aussenden die Boten/ Engel
und ER wird zusammenführen die Auserwählten
aus den vier Wind(richtung)en
vom äußersten der Erde bis zum äußersten der Himmel.

28. Aber von dem Feigenbaum lernt das Sinnbild:
Wenn schon/ endlich sein Zweig zart geworden ist
und herauswachsen lässt das Blatt,

ihr erkennt (folgendes):
Nahe ist der Sommer.

29. Genauso auch
ihr sollt dann sehen,
wenn ihr all dieses geschehen seht – (folgendes):
Er?/ Sie?/ Es? ist nahe vor der Tür.*

30. Amen, ich sage euch:
Gewiss nicht wird diese Generation vergehen,
bis dies alles geworden.

31. Der Himmel und die Erde werden vergehen,
aber meine Worte werden gewiss nicht vergehen.

32. Aber betreffs jenes Tages – und der Stunde – keiner kennt sie.
auch nicht die Boten/ Engel im Himmel,
auch nicht der Sohn,
sondern nur der Vater.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Wenn ihr all dies geschehen seht…

mk-13a

Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. – Grafik zu Mk 13,1-37 (c) G. M. Ehlert

„… dann seht: ER/ SIE/ ES steht vor der Tür.“

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Impuls zum Evangelium

* Er/ Sie/ Es ist nahe vor der Tür.

ES = das Ende, der Tod
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in vielen Kalendern: TOTENSONNTAG

SIE = die Vollendung, die Ewigkeit
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in der evangelischen Tradition:
EWIGKEITSSONNTAG.

ER = Christus, der König der Herrlichkeit
so feiern die Katholiken am letzten Sonntag im Kirchenjahr das Hochfest:
CHRISTKÖNIG.

Wenn ER – Christus – nahe vor der Tür steht,
dann ist dies das Ende dieser vergänglichen Welt,
dann wird offenbar die Vollendung der Ewigkeit.

 

Wenn wir am Ende sind – steht ER vor der Tür

1. Der „Super-GAU“ – und was ist dann?
– Meldungen von Unglücken, plötzlicher Verkehrstod, Terroranschlägen oder Naturkatastrophen… schrecken uns auf. Tod – Katastrophen, Anzeichen des Endes? Klimakatastrophen, Ozonloch: Anzeichen gar eines Weltendes?

GAU = größter anzunehmender Unfall
– wenn für einen persönlich seine bisherige Welt zusammenbricht;
– wenn für ein ganzes Volk durch Krieg, Flucht und Vertreibung die bisherige Lebenswelt zusammenbricht;
– wenn durch kosmische Katastrophen sämtliche Lebensmöglichkeiten auf der Erde zusammenbrechen
was ist dann?

2. Der Evangelist Markus beschreibt solch einen GAU
in der Rede Jesu von der Endzeit:
1. Ankündigung der Zerstörung des Jerusalemer Tempels (= die Ordnungen der Religion werden zerstört)
2. Ankündigung von Irrlehrern, Götzendienst, Kriegen, Hungersnöten, Verfolgungen, Verrat bis in die Familien hinein, Lynchjustiz, Chaos
3. kosmische Katastrophen: Verfinsterung der Sonne, Erschütterung der Kräfte des Himmels.
Was wird dann sein? – Das endgültige Chaos – Sinnlosigkeit?
Die Botschaft des Glaubens lautet ganz klar: Nein!

Der Evangelist zeigt, dass es ein Leben nach der größtmöglichen Katastrophe gibt. Selbst nach dem GAU, dem Untergang der Welt, sieht er eine Zukunft für alle, die an Christus glauben. Selbst wenn die Welt untergeht, dürfen sie darauf hoffen, dass der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit kommt, um die Seinen aus allen Himmelsrichtungen zusammenzuholen.

3. Das Bild vom Feigenbaum

Das Evangelium überliefert uns ein Gleichniswort Jesu: Das Bild vom Feigenbaum.
Im Unterschied zu den übrigen Bäumen Palästinas zur Zeit Jesu verliert der Feigenbaum im Herbst seine Blätter und sieht aus wie verdorrt. Insofern lässt sich gerade an den Zweigen und Trieben des Feigenbaums der Eintritt der warmen, trockenen Jahreszeit, der Zeit des Reifens und der Ernte ablesen. Der sprossende Feigenbaum wird so zum Zeichen für „den Einbruch des Lebens in den Bereich des Todes.“

Die Knospen, die jungen Blätter und die Triebe des Feigenbaums weisen auf den nahen Sommer hin.

„Es knospt
unter den Blättern
das nennen sie Herbst.“
Hilde Domin

Doch die bange Frage bleibt: Werden diese Knospen einmal aufblühen?
Wird es erneut einen Sommer geben?

((Wir Christen glauben nicht an eine Reinkarnation = Wiedergeburt zu einem neuen irdischen Leben, sondern wir glauben an die Auferstehung = einem endgültigen Leben in der liebenden Gegenwart Gottes!))

4. Nicht das endgültige Aus, sondern ER steht vor der Tür
Auf manchen Türen steht das englische Wort: Exit. Gemeint ist: Hier ist der Ausgang.
exit: Ausgang, beenden, Abgang, aussteigen, Ausfahrt
exitus = Herausgehen, Ausgang; Ende, Ziel, Schluss; Tod, Untergang; Ergebnis, Erfolg.

5. Unser Leben hat ein Ende – doch darüber hinaus auch ein Ziel

Was ist hinter dieser Tür auf der Exit steht?
Untergang oder: Aufgang
Katastrophen – oder: endgültige Rettung
Zusammenbruch – oder: Anbruch des Reiches Gottes
wir sagen: k.o. alles ist dahin – oder: Gott sagt: o.k. ich mache neu
Endeoder: Vollendung, Ziel
Unsinn – sinnlos – oder: sinnvoll – Sinn
Blätter fallen herab – oder: darunter zeigen sich Knospen

„…Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht,
dass das Ende vor der Tür steht.

Das Ende? – Andere Übersetzung: ER = Christus steht vor der Tür!
Das ist die Verheißung des Glaubens:
Wenn wir am Ende sind: dann steht ER als Retter vor der Tür.

 

* * *
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Links:

–> zum Antwortpsalm Psalm 16Mein Erbteil ist der HERR
u.  Vom wahren Lebensglück – und wie ich es erlange   

–> zum Evangelium – siehe Mk 13,24-32: Wenn Himmel und Erde vergehen  (33. B)

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 33.S.i.J.B

–> zum Christkönigssonntag: Christus – König

–> verschiedene Bezeichnungen für den letzten Sonntag im Kirchenjahr:
Tod-Christus-Ewigkeit

–> Gedenktage:

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 11. Nov. 2018

Christus nachfolgen


zum 12. Sonntag im Jahreskreis C (= 19. Juni 2016)

Eröffnungsvers:
„Der HERR ist die Stärke seines Volkes,
er ist Schutz und Heil für seinen Gesalbten.
HERR, hilf deinem Volk und segne dein Erbe,
führe und trage es in Ewigkeit.“
(Ps 28,8.9)

1. Lesung: Sach 12,10-11; 13,1: „Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ (Joh 19,37)

Übersetzung Ehlert:

1 Traglast des Wortes JHWH’s (= des HERRN) über Israel: …

10 Und ich werde ausgegossen haben auf (das) Haus Davids
und auf (die) Bewohner Jerusalems
(einen) Hauch/ Atem/ Geist (der) Gnade und (des) Bittens

und sie werden aufgeblickt haben/ aufmerksam wahrnehmen
zu mir (!)
auf den, welchen sie durchbohrt haben

und sie werden klagen/ haben geklagt um ihn
wie Wehklage (in Bezug) auf den Einzigen
und Bitter(klage) (in Bezug) auf ihn
wie Bitter(klage) (in Bezug) auf den Erstgeborenen.

11 An demjenigen Tag – es wird groß sein die Wehklage in Jerusalem
wie die Wehklage (um) Hadad-Rimmon (= zerstörte Stadt) in (der) Ebene Meggido.

13,1 An demjenigen Tag – es wird sein
eine Quelle geöffnet werdend/ sich öffnend
für/ vom Haus David
und für/ von Bewohnern Jerusalems
für/ von Sünd(opfer) (= Mittel zur Entfernung der Sünde)
und für (Reinigung)/ von Unreinheit/ Befleckung.

Impuls zum Weiterdenken:

1. Gott gießt seinen Geist „der Gnade“ und „des Bittens“ über sein Volk aus –
d.h. im Licht seiner Barmherzigkeit, die an ihm sichtbar wird, kann der Mensch sein Versagen, seine Schuld erkennen, im „Geist des Bittens“ bekommt er die Kraft, Gott um Vergebung und Verwandlung zu bitten

2. „Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ – so zitiert der Evangelist Johannes im Blick auf das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu Sacharja 12,10.
In diesem durchbohrten Herzen Jesu erkennen wir durch Gottes Geist seine unendliche Liebe zu uns – und angesichts dieser Liebe das eigene Versagen:

Petrus hat ihn dreimal verleugnet, er weint Reuetränen und erfährt nach Ostern in der Begegnung mit dem Auferstandenen Vergebung und neue Kraft, „die Brüder und Schwestern“ im Glauben zu stärken.

Paulus hat die Christen bis aufs Blut verfolgt – er erfährt in der Vision Christus als den Herrn, der nun im Himmel zur Rechten Gottes sitzt. Aus dem eifernden Christenverfolger wird so ein eifernder Christusverkünder.

Viele, die einmal in ihrem Leben erfahren haben, dass ihnen von Christus viel vergeben wurde, sind nun voll des Geistes, diese Vergebung andere erfahrbar werden zu lassen.

3. Der läuternde Blick auf den Durchbohrten wird die Quelle sein, aus der Versöhnung und Verwandlung und neue Liebesfähigkeit entströmt.
(–> siehe auch: „Wasser schöpfen aus der Quelle der Erlösung“ u. Herz-Jesu-Fest)

2. Lesung: Gal 3,26-29: „Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt.“
–> siehe: Ihr alle seid eins in Christus
–> siehe auch: „Christus anziehen

Evangelium: Lk 9,18-24: „Du bist der Messias Gottes. – Der Menschensohn muss vieles erleiden“
–> siehe: Messiasbekenntnis des Petrus

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Steh auf


zum 10. Sonntag im Jahreskreis (C) – 5. Juni 2016:

Eröffnungsvers:
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens;
vor wem sollte mir bangen?
Meine Bedränger und Feinde,
sie müssen straucheln und fallen.“
(Ps 27,1-2)

1. Lesung: 1 Kön 17,17-24 Elija erweckt den Sohn einer Witwe wieder zum Leben

2. Lesung: Gal 1,11-19 Gott offenbarte dem Paulus seinen Sohn, damit er ihn unter den Heiden verkündige

Evangelium: Lk 7, 11-17: Die Auferweckung des Sohnes einer Witwe in Nain 

Bild-Meditation zu Lukas 7,11-17

An den Kreuzungspunkten des Lebens

Grafik von G. M. Ehlert

Auferweckung des jungen Mannes von Nain durch Jesus

Jesus kommt im „Zug der Hoffnung“
aus Kafarnaum, wo er den todkranken Diener
des heidnischen Hauptmannes geheilt hat.

Eine Witwe kommt im „Zug der Hoffnungslosigkeit“
aus dem Tor von Nain heraus,
um ihren einzigen Sohn zu Grabe zu tragen.

In Schunem – 2 km von Nain entfernt –
hatte vor langer Zeit der Prophet Elischa
ein Kind vom Tode auferweckt.

Jesus verliert Jerusalem
das Ziel seines Lebensweges nicht aus dem Blick,
wo ihn Tod und Auferstehung erwarten.

Doch schon hier –
am Kreuzungspunkt der Wege – zeigt Jesus,
dass Gott auf sein Volk schaut
und neues Leben schenkt,
indem er den jungen Mann auferweckt
und ihn seiner Mutter zurückgibt.

„Auferweckung“ – Grafik u. Gedanken zu Lk 7,11-17
von G. M. Ehlert, © 03.06.2010

„zu neuer Hoffnung auferweckt“

Der Zug der Hoffnung – mit Jesus, dem Anführer des neuen Lebens

Jesus kommt nach Nain = ‚die Liebliche’ genannt
mit ihm seine Jünger und eine große Menschenmenge.
Sie haben Wunderbares mit ihm erlebt.
Ein Zug der Hoffnung
mit Jesus dem „Anführer des neuen Lebens“
ein Zug ins Leben

–> welche Hoffnung verbindet mich mit Jesus?

Der Zug der Hoffnungslosigkeit – mit der Witwe u. dem Trauerzug

Aus Nain heraus kommt – in bitterer Trauer
eine Witwe auf dem Weg, ihren einzigen Sohn –
ihre letzte Hoffnung auf Leben zu begraben
ein Zug der Hoffnungslosigkeit
mit den Leichenträgern
ein Zug zum Grab.

–> welche Hoffnung muss ich – wie die Witwe – zu Grabe tragen?

Das Zusammentreffen: Das machtvolle Mitgefühl Jesu

Die Menschen im Zug der Hoffnung
treffen auf die Trauernden
im Zug der Hoffnungslosigkeit.
In Jesus wird das göttliche Mitgefühl geweckt
darin zeigt er sich als der Kyrios (= Herr)
als er diese trauernde Witwe – in ihrer Hoffnungslosigkeit – sieht
und dass er den Trauerzug zum Stillstand bringt.

–> wo wird heute die „Option Jesu für die Armen“ deutlich?

Das „Machtwort“ Jesu: zur Witwe: „Weine nicht!“ und „Junger Mann, dir sage ich, werde auferweckt.“

1. Das Heilshandeln Jesu an dem toten Sohn
2. um ihn der Witwe wieder lebend zurückzugeben u. ihr so neu Zukunft und Hoffnung zu schenken.

–> wo erfahre ich, dass gestorbene Hoffnung wieder auferweckt wird?

Reaktion: Furcht und Verherrlichung

„Alle wurden von Furcht ergriffen;
sie verherrlichten Gott und sagten:
Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: (wie Elija!)
ja noch mehr:
Gott hat sich seines Volkes angenommen, wörtl.: ‚besucht’“

vgl. Benedictus: …“durch die barmherzige Liebe unseres Gottes hat uns besucht das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes und unsere Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.“ (Lk 1,79)

–> welche Reaktion zeige ich –
furchtsames Verstummen oder lobpreisendes Bekennen?

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Christus – Messias


24. Sonntag im Jahreskreis B

Sonntag, 13. September 2015

1. Lesung: Jes 50,5-9a Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen (aus dem 3. Lied vom Gottesknecht)

2. Lesung: Jak 2,14-18 Der Glaube für sich allein ist tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat

Evangelium: Markus 8,27 – 35


1. Übersetzung
2. Bild von G. M. Ehlert
3. Links

1. Markus 8,27 – 35

Ihr aber – was sagt ihr, dass ich sei?

Und es kamen heraus der Jesus
und die Lernenden von ihm
in die Dörfer (bei der Stadt) Cäsarea Philippi;
und in/ auf dem Weg
fragte er die Lernenden von ihm
sagend zu ihnen:
Was (über) mich sagen die Menschen,
wer ich sei?

Die aber sprachen zu ihm sagend (folgendes):
(für) Johannes den Täufer,
und andere (für) Elias,
andere aber (folgendes): (für) einen der Propheten.

Und ER fragte sie (selbst):
ihr aber was (über) mich saget ihr, wer ich sei?
antwortend der Petrus sagt er (zu) ihm:
du bist der Christus (= Messias, Gesalbte)
(der Sohn des lebendigen Gottes).*

Und er verwarnte sie
auf dass sie nicht einem (so) sagen sollten
über ihn.

Erste Leidensankündigung Jesu

Und er fing an sie zu lehren (folgendes)
es ist nötig (für) den Sohn des Menschen
vieles zu (er-)leiden
und hinweggeprüft (= verworfen) zu werden
von den Ältesten
und den Hohen-priestern
und den Schriftgelehrten
und umgebracht zu werden
und nach drei Tagen aufzuerstehen.

Und in aller Offenheit das Wort sagte er.

Zurechtweisung des Petrus

Und zu-sich-her-nehmend der Petrus ihn
fing er an zu verwarnen ihn.

Der aber, gewendetworden
und gewahrthabend die Lernenden (von) ihm
verwarnte den Petrus
und sagte: Hinweg, hinter mich, Widersacher,
weil du nicht bedacht bist (auf) das des Gottes
sondern (auf) das der Menschen.

Jesu Wort von der Kreuzesnachfolge

Und herzurufend die Menge
samt den Lernenden (von) ihm,
sprach er zu ihnen:
wenn jemand willens ist, mir nachzufolgen,
verleugne er sich selbst
und nehme auf das Kreuz – sein eigenes
und folge mir nach.

Welcher nämlich sooft er will
seine Seele (Psyche) retten
vernichten* wird er sie;
welcher aber gleichsam
vernichten wird seine Seele
um meinet- und des Evangeliums willen,
retten wird er sie.

Wen nämlich fördert es,
wenn ein Mensch den ganzen Kosmos gewinnt
und seine Seele verliert?

Wen nämlich könnte geben ein Mensch
als Eintausch für seine Seele?

Welcher nämlich
sooft er beschämt werden sollte
(in Bezug auf) mich
und die von mir kommenden Worte
in der Generation
welche ehebrecherisch und sündhaft (ist)
auch der Sohn des Menschen
wird beschämt werden
(in Bezug auf) ihn
wann er kommt
in der Herrlichkeit seines Vaters
mit den Boten der Himmel.

Und er sagte zu ihnen:
Amen ich sage euch (folgendes):
es sind einige der hier Hingestellthabenden
welche gewiss nicht schmecken den Tod,
bis sie gewahren
die Königsherrschaft des Gottes,
gekommen seiend in Dynamik.

2. Jesus = der messianische König + leidender Gottesknecht

Grafik:

Grafik: „Christus = König auf dem Kreuzesthron“, G. M. Ehlert, 12. Sept. 2009

Christen = wahrhaft Königskinder + Bereitschaft zur Kreuzesnachfolge

3. Links

zur –> Bildmeditation zu Mk 8,29-34: Du-Christus

zur –> Predigt zu Mk 8,27-35: „Du bist der Christus – ein Bekenntnis mit Konsequenzen“

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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