Schlagwort-Archive: Thomas

Jahreslosung 2020

Jahreslosung 2020:

„Ich glaube;
hilf
meinem Unglauben!“
(Mk 9,24)

Aus der evangelischen Tradition stammt der Brauch, das Jahr (oder den Tag) unter ein besonderes biblisches Wort zu stellen.
Die Jahreslosung für das Jahr 2020 stammt aus dem Markusevangelium aus einer Heilungsgeschichte.

* * *

  • Kontext: Markusevangelium 9,14-29

Jesus kommt mit seinen drei Begleitern vom Berg der Verklärung zu den Menschen in der Ebene zurück.

Mk 9,14 Als sie zu den anderen Jüngern zurückkamen, sahen sie eine große Menschenmenge um sie versammelt und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten.
15 Sobald die Leute Jesus sahen, liefen sie in großer Erregung auf ihn zu und begrüßten ihn.

16 Er fragte sie: Warum streitet ihr mit ihnen?
17 Einer aus der Menge antwortete ihm:
Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht. Er ist von einem stummen Geist besessen;
18 immer wenn der Geist ihn überfällt, wirft er ihn zu Boden und meinem Sohn tritt Schaum vor den Mund, er knirscht mit den Zähnen und wird starr.
Ich habe schon deine Jünger gebeten, den Geist auszutreiben, aber sie hatten nicht die Kraft dazu.

19 Da sagte er zu ihnen: O du ungläubige Generation!
Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn zu mir!

20 Und man führte ihn herbei.
Sobald der Geist Jesus sah, zerrte er den Jungen hin und her, sodass er hinfiel und sich mit Schaum vor dem Mund auf dem Boden wälzte.

21 Jesus fragte den Vater: Wie lange hat er das schon?
Der Vater antwortete: Von Kind auf;
22 oft hat er ihn sogar ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen.
Doch wenn du kannst, hilf uns; hab Mitleid mit uns!

23 Jesus sagte zu ihm: Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt.
24 Da rief der Vater des Knaben: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

25 Als Jesus sah, dass die Leute zusammenliefen, drohte er dem unreinen Geist und sagte: Ich befehle dir, du stummer und tauber Geist: Verlass ihn und kehr nicht mehr in ihn zurück!
26 Da zerrte der Geist den Knaben hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
Er lag da wie tot, sodass alle Leute sagten: Er ist gestorben.

27 Jesus aber fasste ihn an der Hand und richtete ihn auf und er erhob sich.
28 Jesus trat in das Haus und seine Jünger fragten ihn, als sie allein waren:
Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben?

29 Er antwortete ihnen: Diese Art kann nur durch Gebet ausgetrieben werden.

Pfeil-oben zum Seitenanfang

  • „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“
    (Mk 9,24)
    un-glaube-3a

 

Pfeil-oben zum Seitenanfang

  • Gedanken zur Jahreslosung 2020

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ –
Mein Leben kennt beides: Glauben und Zweifel;
einen festen Stand haben – und schlotternde Knie;
Erstarrung in Glaubensdogmen – und suchendes Fragen…

Mich erinnert diese zweifache Haltung an den Apostel Thomas vor und bei seiner Ostererfahrung.
1. „Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ –
2. Als der Auferstandene ihn einlädt: „Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ da antwortet Thomas: „Mein Herr und mein Gott!“
(Joh 20,25.27-28)

Anregungen für meine Grafik bekam ich von dieser Bibelstelle und von einer Skulptur von Ernst Barlach: „Das Wiedersehen“.

Beides gehört für mich zusammen:
die Sicherheit, einen festen Boden unter den Füßen zu haben
und das Wagnis neue Schritte zu gehen…
Im Blick auf mein Vertrauen und auf die Anfechtungen meines Vertrauens ist für mich ein Wort aus der Jahreslosung 2020 zentral: „hilf!“
Mit diesem Hilferuf darf ich jederzeit meine Hände ausstrecken nach Jesus Christus hin, der mir seine rettende Hand reicht – wie er dem sinkenden Petrus seine rettende Hand reichte (vgl. Mt 14,22-32)

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,24)

Standfestigkeit – und Wankelmut;
Klarheit – und Eintrübung;
Ausrufezeichen! – und Fragezeichen?
Unglaublich – wem glaube ich was?

Glauben wie Petrus:
felsenfestes Bekenntnis –
und ängstlichem Verleugnen?!

Glauben wie Thomas:
vom Zweifel – zum Bekenntnis?!

Fundamentalismus –
oder Ungewissheit und Wagnis?

Credo! – Ich gebe DIR – o Jesus – mein Herz!
Amen! – Ich mache mich fest in DIR, mein Gott!

(G. M. Ehlert, zur Jahreslosung 2020)

* * *

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Stand: 30. Dez. 2019

Gottes Barmherzigkeit (2.O.B)


2. Sonntag der Osterzeit (= 8. April 2018)
Quasimodo geniti

= SONNTAG DER GÖTTLICHEN BARMHERZIGKEIT – (Weißer Sonntag)

So 8. April 2018: Osterfest der orthodoxen Christen
–> siehe dazu: „Christus ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaft auferstanden!“

Mo 9. April 2018: – Nachfeier des Hochfestes der Verkündigung des Herrn (25. März)

Di 10. April 2018: – Nachfeier des Heiligen Liudger (26. März = Hochfest im Bistum Münster)

O-2

Quasimodo geniti infantes, alleluja,
rationabile sine dolo lac concupiscite, alleluja.“

Wie neugeborene Kinder, Halleluja,
verlangt nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, Halleluja.“
(1 Petr 2,2a)

1. Lesung: Apostelgeschichte 5,12-16: „Immer mehr wurden im Glauben zum Herrn geführt“

2. Lesung: Offenbarung 1,9-11a.12-13.17-19: „Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit“

A B C: Joh 20,19-31: Acht Tage darauf kam Jesus und trat in ihre Mitte

siehe auch: „Göttliche Barmherzigkeit

 

Pfeil-oben zum Seitenanfang

 

zum 2. Ostersonntag = Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
(= Weißer Sonntag):

Evangelium: Johannes 20,24-31
Bild-Meditation zum 2. Ostersonntag

Tastender Glaube (c) G. M. Ehlert

Die tastende Kontaktaufnahme des suchenden Thomas
mit dem auferstandenen Gekreuzigten:

„Trage deinen Finger hierher
und sieh meine Hände.
Und trage deine Hand her
und verankere sie in meiner Seite.“

verwandelt sein zweifelndes Sehen-wollen
in glaubendes Bekennen-können:

„Mein Herr und mein Gott!“

Georg Michael Ehlert zum 2. Ostersonntag 1997

Ostern ist unglaublich

Christus ist auferstanden? –
unglaublich für Thomas.
Er stellt die Frage
nach glaubwürdigen Zeichen.

Unglaubliches geschieht –
Christus, der Auferstandene
kommt ihm entgegen
mit seinem Ausrufezeichen:

„Streck deine Hand aus
und leg sie in meine Seite
und sei nicht ungläubig,
sondern gläubig!“

Und Thomas begreift –
unglaublich klar:
„Mein Herr und mein Gott!“
Sein Ausruf – Zeichen des Glaubens.

Georg Michael Ehlert

Mein Herr und mein Gott!

Mein Herr und mein Gott!
nimm alles von mir, was mich hindert zu dir:

– nimm mir meine Angst, wenn ich mich aus Angst verschließe.
– nimm mir meine Zweifel, wenn ich der Verzweiflung nahe bin.
– nimm mir meine vermeintliche Glaubenssicherheit,
wenn sie mich hindern, nach dir zu fragen und dich zu finden.

Mein Herr und mein Gott!
gib alles mir, was mich führet zu dir:

– lass mich nach dir fragen in der Gemeinschaft der Glaubenden
– lass mich dich finden in deinem lebendigen Wort
– lass mich dich schmecken in den Gaben der Eucharistie,
damit mein Glauben Nahrung und Lebenskraft bekommt.

Mein Herr und mein Gott!
O nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir:

– Dann kann ich wie Thomas voll Freude und Glauben bekennen:
Mein Herr und mein Gott!

siehe auch: „Beichte – das Sakrament der göttlichen Barmherzigkeit“

zum Seitenanfang

___________________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Stand: 09.04.2018

Osterzeit 2017

Die 8 Sonntage der 50-tägigen Osterzeit

Die Sonntage der Osterzeit haben jeweils einen Namen –
nach dem Anfangswort des lateinischen Eröffnungsverses der Hl. Messe –
–> Merkwort: „Re-qu-ie-m   c-r-e-s (-ce)“ = „in Ruhe wachse“

  1. Ostersonntag: – Resurrexi (= 16. April 2017)
  2. Sonntag der Osterzeit: – Quasimodogeniti (= 23. April 2017)
  3. Sonntag der Osterzeit: – Iubilate (= 30. April 2017)
  4. Sonntag der Osterzeit: – Misericordia (Guter-Hirte-Sonntag) (= 7. Mai 2017)
  5. Sonntag der Osterzeit: – Cantate (= 14. Mai 2017)
  6. Sonntag der Osterzeit: – Rogate (Bittsonntag) / Vocem iucunditatis (= 21. Mai 2017)
    Christi Himmelfahrt (= Donnerstag, 25. Mai 2017)
  7. Sonntag der Osterzeit: – Exaudi (= 28. Mai 2017)
  8. Pfingstsonntag: – Spiritus Domini (= 4. Juni 2017)


Ostersonntag (= 16. April 2017)
Resurrexi

O-1

Resurrexi, et adhuc tecum sum, alleluia:
posuisti super me manum tuam, alleluia:
mirabilis facta est scientia tua, alleluia, alleluia.“

Ich bin auferstanden und bin immer bei dir. Halleluja.
Du hast deine Hand auf mich gelegt. Halleluja.
Wie wunderbar ist für mich dieses Wissen. Halleluja.“ (Ps 139,5f)

A: Mt 28,1-10 Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, wie er gesagt hat /          (16.04.2017)
B: Mk 16,1-7 Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten; er ist auferstanden /
C: Lk 24,1-12 Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? /

oder: A B C: Joh 20,1-18

siehe auch: „Osterglaube

Das Ostergeschehen im Zeugnis der vier Evangelien (eine Zusammenschau): Osterbilder

1. Ostersonntag – Evangelium vom Tag = Joh 20,1-18:

siehe: Joh 20,3-10: Wettlauf Petrus – Johannes zum Grab
und: Joh 20,11-18: Die Begegnung zwischen Maria von Magdala mit dem Auferstandenen

Pfeil-oben zum Seitenanfang


2. Sonntag der Osterzeit (= 23. April 2017)
Quasimodo geniti

= SONNTAG DER GÖTTLICHEN BARMHERZIGKEIT – (Weißer Sonntag)

O-2

Quasimodo geniti infantes, alleluja,
rationabile sine dolo lac concupiscite, alleluja.“

Wie neugeborene Kinder, Halleluja,
verlangt nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, Halleluja.“
(1 Petr 2,2a)

1. Lesung: Apostelgeschichte 5,12-16: „Immer mehr wurden im Glauben zum Herrn geführt“

2. Lesung: Offenbarung 1,9-11a.12-13.17-19: „Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit“

A B C: Joh 20,19-31: Acht Tage darauf kam Jesus und trat in ihre Mitte

siehe auch: „Göttliche Barmherzigkeit

siehe auch:

Pfeil-oben zum Seitenanfang


3. Sonntag der Osterzeit (= 30. April 2017)
Iubilate

O-3

Iubilate Deo, omnis terra, alleluia,
psalmum dicit e nomini eius, alleluia.
Date gloriam laudi eius, alleluia“

Jauchzt Gott zu, alle Lande, Halleluja,
spielt zum Ruhm seines Namens, Halleluja,
verherrlicht ihn mit Lobpreis. Halleluja.“
(Ps 66,1f)

Die Liturgischen Texte zum 3. Sonntag der Osterzeit

1. Lesung: Apg 2,14.22-33
Es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde

Antwortpsalm (Ps 16,1-2.5.7-8.9-10)

–> zu Psalm 16: Vom wahren Lebensglück – und wie ich es erlange

2. Lesung: 1 Petr 1,17-21
Ihr wurdet losgekauft mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel

Ruf vor dem Evangelium:
Halleluja, Halleluja!
Christus ist auferstanden.
Er, der Schöpfer des Alls, hat sich aller Menchen erbarmt.
Halleluja!

Evangelium: Lk 24,13-35
oder, wo Ostermontag als Feiertag begangen wird und das Emmausevangelium bereits an diesem Tag gelesen wurde:
Joh 21,1-14
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch

Ostererscheinungen Jesu:
Lesejahr A: Lk 24,13-35 oder: Joh 21,1-14 (= 2017)
Lesejahr B: Lk 24,35-48
Lesejahr C: Joh 21,1-19

–> zu den Liturgischen Texten vom 3. Sonntag der Osterzeit siehe: Schott

siehe auch:

Pfeil-oben zum Seitenanfang


4. Sonntag der Osterzeit (= 07. Mai 2017)
Misericordia

= „Gute-Hirte-Sonntag“ – Weltgebetstag für geistliche Berufe

O-4

Misericordia Domini plena est terra, alleluia,
verbo Dei coeli firmati sunt, alleluia.“

„Von der Huld des Herrn ist erfüllt die Erde, Halleluja.
Durch das Wort Gottes wurden die Himmel geschaffen, Halleluja!“
(Ps 33,5f)

1. Lesung: Apg 2, 14a.36-41
Gott hat den Gekreuzigten zum Herrn und Messias gemacht

Antwortpsalm: Ps 23,1-3.4.5.6
Der HERR ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen

2. Lesung: 1 Petr 2, 20b-25
Ihr seid heimgekehrt zum Hirten und Bischof eurer Seelen

Ruf vor dem Evangelium Vers: Joh 10, 14
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Ich bin der gute Hirt.
Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.
Halleluja.

Evangelium: Joh 10, 1-10
Ich bin die Tür zu den Schafen

–> zu den Liturgischen Texten vom 4. Sonntag der Osterzeit (A) siehe: „Schott

A: Joh 10,1-10 Der gute Hirt als Gegenbild zu Dieben u. Räubern (= 2017)
B: Joh 10,11-18 Der gute Hirt als Gegenbild zum Tagelöhner
C: Joh 10,27-30 aus dem Streitgespräch beim Tempelweihfest

siehe auch:

Pfeil-oben zum Seitenanfang


5. Sonntag der Osterzeit (= 14. Mai 2017)
Cantate

O-5

Cantate Domino canticum novum, alleluia,
quia mirabilia fecit Dominus, alleluia,
ante conspectum gentium revelavit iustitiam suam, alleluia.“

Singt dem Herrn ein neues Lied, Halleluja,
denn er hat wunderbare Taten vollbracht, Halleluja
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker. Halleluja.“ (Ps 98,1f)

A: Joh 14,1-12 Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben (siehe auch Joh 14,1-31) (= 2017)
B: Joh 15,1-8 Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht
„Ich bin der Weinstock – ihr seid die Reben“
C: Joh 13,31-35 Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! (= 24.04.2016)

siehe auch: „Christus, der Weinstock

Pfeil-oben zum Seitenanfang


6. Sonntag der Osterzeit Rogate (Bittsonntag) (= 21. Mai 2017)

Vocem iucunditatis

O-6

Vocem iucunditatis annuntiate, et audiatur, alleluia,
nuntiate usque ad extremum terrae,
liberavit Dominus populum suum, alleluia.“

„Verkündet es jauchzend, damit man es hört, Halleluja;
Ruft es hinaus bis ans Ende der Erde!
Der HERR hat sein Volk befreit. Halleluja.“
(vgl. Jes 48,20)

Lesejahr A: (= 2017)
Apg 8,5-8.14-17;
1 Petr 3,15-18
Joh 14,15-21 Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben

Lesejahr B:
Apg 10,25-26.34-35.44-48;
1 Joh 4,7-10
Joh 15,9-17 Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt siehe auch: „In Liebe verbunden

Lesejahr C (01.05.2016):
Apg 15,1-2.22.29; ((zu Apg 15,1-35 siehe: Konfliktlösung in der Kirche))
Offb 21,10-14.22-23
Joh 14,23-29 Der Heilige Geist wird euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe

Pfeil-oben zum Seitenanfang


7. Sonntag der Osterzeit (= 28. Mai 2017)
Exaudi

O-7a

Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te, alleluia.
Tibi dixit cor meum, quaesivi vultum tuum,
vultum tuum ‚Domine requiram,
ne avertas facies tuam a me, alleluia.“

Höre, o Herr, mein lautes Rufen; Halleluja!
Mein Herz denkt an dein Wort: „Sucht mein Angesicht“ –
Dein Angesicht, o Herr, will ich suchen.
Verbirg nicht dein Gesicht vor mir. Halleluja!“(Ps 27,7-9)

Am 7. Sonntag der Osterzeit – d.h. zwischen Christi Himmelfahrt und dem Pfingstfest wird als Evangelium immer ein Abschnitt aus dem sogenannten “Hohepriesterlichen Gebet” Jesu – dem Abschiedsgebet des Herrn verkündet:
– im Lesejahr A = Joh 17,1-11 (= 2017)
– im Lesejahr B = Joh 17,6a.11b-19 (= 17. Mai 2015)
– im Lesejahr C = Joh 17,20-26. (= 08. Mai 2016)

siehe dazu den Bibeltext: Joh 17,1-26 (in eigener Übersetzung).

siehe auch: “Ich will, dass alle eins sind wie wir

siehe auch: Christi Himmelfahrt u. 7. Sonntag der Osterzeit

Pfeil-oben zum Seitenanfang


Pfingstsonntag (= 04. Juni 2017)
Spiritus Domini

O-8

Spiritus Domini replevit orbem terrarum, Alleluia,
et hoc quod continet omnia, scientiam habet vocis, Alleluia.“

„Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis. Halleluja!
In ihm hat alles Bestand.
Nichts bleibt verborgen vor ihm. Halleluja.“
(Weish. 1,7)

1. Lesung: Apostelgeschichte 2,1-11

2. Lesung: Galaterbrief 5,16-25

Evangelium: Joh 20,19-23 (siehe Ostersonntag) oder Joh 15,26-27; 16,12-15

A B C: Joh 20,19-23 Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch: Empfangt den Heiligen Geist!

siehe auch:

die Tage zwischen Christi Himmelfahrt und dem Pfingstfest
eine Pfingstnovene
die Nacht vor dem Pfingstfest – Texte für eine Pfingstvigil 

u. Pfingstfest

siehe auch: re-qu-ie-m c-r-e-s(cit)

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

göttliche Barmherzigkeit

zum 2. Ostersonntag = Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
(= Weißer Sonntag):

Evangelium: Johannes 20,24-31
Bild-Meditation zum 2. Ostersonntag

Tastender Glaube (c) G. M. Ehlert

Die tastende Kontaktaufnahme des suchenden Thomas
mit dem auferstandenen Gekreuzigten:

„Trage deinen Finger hierher
und sieh meine Hände.
Und trage deine Hand her
und verankere sie in meiner Seite.“

verwandelt sein zweifelndes Sehen-wollen
in glaubendes Bekennen-können:

„Mein Herr und mein Gott!“

Georg Michael Ehlert zum 2. Ostersonntag 1997

Ostern ist unglaublich

Christus ist auferstanden? –
unglaublich für Thomas.
Er stellt die Frage
nach glaubwürdigen Zeichen.

Unglaubliches geschieht –
Christus, der Auferstandene
kommt ihm entgegen
mit seinem Ausrufezeichen:

„Streck deine Hand aus
und leg sie in meine Seite
und sei nicht ungläubig,
sondern gläubig!“

Und Thomas begreift –
unglaublich klar:
„Mein Herr und mein Gott!“
Sein Ausruf – Zeichen des Glaubens.

Georg Michael Ehlert

Mein Herr und mein Gott!

Mein Herr und mein Gott!
nimm alles von mir, was mich hindert zu dir:

– nimm mir meine Angst, wenn ich mich aus Angst verschließe.
– nimm mir meine Zweifel, wenn ich der Verzweiflung nahe bin.
– nimm mir meine vermeintliche Glaubenssicherheit,
wenn sie mich hindern, nach dir zu fragen und dich zu finden.

Mein Herr und mein Gott!
gib alles mir, was mich führet zu dir:

– lass mich nach dir fragen in der Gemeinschaft der Glaubenden
– lass mich dich finden in deinem lebendigen Wort
– lass mich dich schmecken in den Gaben der Eucharistie,
damit mein Glauben Nahrung und Lebenskraft bekommt.

Mein Herr und mein Gott!
O nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir:

– Dann kann ich wie Thomas voll Freude und Glauben bekennen:
Mein Herr und mein Gott!

siehe auch: „Beichte – das Sakrament der göttlichen Barmherzigkeit“

zum Seitenanfang

___________________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Osterzeit

zu Johannes 21,1-35: Offenbarung des Auferstandenen am See von Tiberias

2. Sonntag der Osterzeit – Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit – Weißer Sonntag:

Thomas bekannte: "Mein Herr und mein Gott!" - Grafik zu Joh 20,19-31; 15.04.2012 (c) G. M. Ehlert

siehe auch:

Ostersonntag – Evangelium vom Tag = Joh 20,1-18:

siehe: Joh 20,3-10: Wettlauf Petrus – Johannes zum Grab
und: Joh 20,11-18: Die Begegnung zwischen Maria von Magdala mit dem Auferstandenen

Thomas Glaubensbekenntnis

zum 2. Ostersonntag = Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
(= Weißer Sonntag):

Evangelium: Johannes 20,24-31
Bild-Meditation zum 2. Ostersonntag

Tastender Glaube (c) G. M. Ehlert

Die tastende Kontaktaufnahme des suchenden Thomas 
mit dem  auferstandenen Gekreuzigten:   

„Trage deinen Finger hierher 
und sieh meine Hände.
Und trage deine Hand her
und verankere sie in meiner Seite.“  

verwandelt sein zweifelndes Sehen-wollen
in glaubendes Bekennen-können:   

„Mein Herr und mein Gott!“   

Georg Michael Ehlert zum 2. Ostersonntag 1997 

Ostern ist unglaublich

Christus ist auferstanden? – 
unglaublich für Thomas.
Er stellt die Frage
nach glaubwürdigen Zeichen.

Unglaubliches geschieht – 
Christus, der Auferstandene
kommt ihm entgegen
mit seinem Ausrufezeichen:

„Streck deine Hand aus
und leg sie in meine Seite
und sei nicht ungläubig,
sondern gläubig!“

Und Thomas begreift – 
unglaublich klar:
„Mein Herr und mein Gott!“
Sein Ausruf – Zeichen des Glaubens.

Georg Michael Ehlert

Mein Herr und mein Gott!
nimm alles von mir, was mich hindert zu dir:

 –          nimm mir meine Angst, wenn ich mich aus Angst verschließe.
–          nimm mir meine Zweifel, wenn ich der Verzweiflung nahe bin.
–          nimm mir meine vermeintliche Glaubenssicherheit,
            wenn sie mich hindern, nach dir zu fragen und dich zu finden.

Mein Herr und mein Gott!
gib alles mir, was mich führet zu dir:

 –          lass mich nach dir fragen in der Gemeinschaft der Glaubenden
–          lass mich dich finden in deinem lebendigen Wort
–          lass mich dich schmecken in den Gaben der Eucharistie,
            damit mein Glauben Nahrung und Lebenskraft bekommt.

Mein Herr und mein Gott!
O nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir: 

–          Dann kann ich wie Thomas voll Freude und Glauben bekennen:
Mein Herr und mein Gott!

siehe auch: „Beichte – das Sakrament der göttlichen Barmherzigkeit“

Mein Herr und mein Gott

zum 2. Ostersonntag = Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
(= Weißer Sonntag):

Evangelium: Johannes 20,24-31 


Bild-Meditation zum 2. Ostersonntag

 


Ostern ist unglaublich 


Christus ist auferstanden? – 

 unglaublich für Thomas. 

Er stellt die Frage

 nach glaubwürdigen Zeichen. 


Unglaubliches geschieht – 

 Christus, der Auferstandene 

kommt ihm entgegen 

mit seinem Ausrufezeichen: 


„Streck deine Hand aus 

 und leg sie in meine Seite 

und sei nicht ungläubig, 

sondern gläubig!“ 


Und Thomas begreift – 

 unglaublich klar: 

„Mein Herr und mein Gott!“ 

Sein Ausruf – Zeichen des Glaubens. 


Georg Michael Ehlert