Archiv der Kategorie: Bibel

Ostern 2019

Ostern –
Hochfest der Auferstehung des Herrn

Christus ist vom Tod erstanden!
Er ist wahrhaft auferstanden!
Halleluja!

Ostersonntag – am Tag

Sonntag, 21. April 2019

Eröffnungsvers: (vgl. Ps 139,18 u. 5-6)
Ich bin erstanden und bin immer bei dir. Halleluja.
Du hast deine Hand auf mich gelegt. Halleluja.
Wie wunderbar ist für mich dieses Wissen. Halleluja.

Tagesgebet:
Allmächtiger,ewiger Gott,
am heutigen Tag
hast du durch deinen Sohn den Tod besiegt
und uns den Zugang zum ewigen Leben erschlossen.
Darum begehen wir in Freude
das Fest seiner Auferstehung.
Schaffe uns neu durch deinen Geist,
damit auch wir auferstehen
und im Licht des Lebens wandeln.
Darum bitten wir durch Jesus Christus

1. Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 10,34a.37-43)
Wir haben mit ihm nach seiner Auferstehung gegessen und getrunken

Antwortpsalm (Ps 118,1-2.16-17.22-23)
Das ist der Tag, den der HERR gemacht;
lasst uns jubeln und seiner uns freuen.

2. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser (Kol 3,1-4)
Strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt

Sequenz

Singt das Lob dem Osterlamme,
bringt es ihm dar, ihr Christen.

Das Lamm erlöst‘ die Schafe:
Christus, der ohne Schuld war,
versöhnte die Sünder mit dem Vater.

Tod und Leben, die kämpften
unbegreiflichen Zweikampf;
des lebens Fürst, der starb, herrscht nun lebend.

Maria Magdalena,
sag uns, was du gesehen.

Sah Engel in dem Grab,
die Binden und das Linnen.

Das Grab des Herrn sah ich offen
und Christus von Gottes Glanz umflossen.

Er lebt, der Herr, meine Hoffnung,
er geht euch voran nach Galiläa.

Lasst uns glauben, was Maria den Jüngern verkündet.
Sie sahen den Herrn, den Auferstanden.

Ja, der Herr ist auferstanden, ist wahrhaft erstanden.
Du Sieger, König, Herr, hab Erbarmen.

Ruf vor dem Evangelium (vgl 1 Kor 5,7b-8a)
Halleluja. Halleluja.
Unser Pas-chalamm ist geopfert: Christus.
So lasst uns das Festmahl feiern im Herrn.
Halluluja.

Evangelium nach Johannes (Joh 20,1-9)
Er sah und glaubte

 

Der Baum des Lebens

Ostern2019ca

Die neue Welt Gottes
… mit dem Baum des Lebens

Im himmlischen Jerusalem:
„… steht ein Baum des Lebens.
Zwölfmal trägt er Früchte, jeden Monat gibt er
seine Frucht; und die Blätter des Baumes
dienen zur Heilung der Völker.“ (Offb 22,2)

Der Farbenkreis
Jahreszeiten, Lebensalter, Tageslauf.
Sonnenscheibe, Weltenuhr, Erdenrund.
Kosmos, Kreuz, Monstranz.

Komplementärfarben:
Grün + rot; gelb + violett; orange + blau
Vier Teile bilden einen Kreis –
Auseinander gerissen vom Kreuz
Und doch zusammen gehalten von einer großen
Energie.

Frühling und Kindheit und Morgen
Grün
Sommer und Jugend und Mittag
Gelb
Herbst und Reife und Abend
Rot
Winter und Alter und Nacht
Blau

Natur und Leben, Wärme und Ähren,
Blut und Liebe, Himmel und Meer.
Säen und wachsen, blühen und reifen,
ernten und welken. Tiefe und Weite.

Seelenfarben wie vor Jahr und Tag
Alles geht ineinander über,
nichts hört für immer auf.
Ewig werden will das Leben.

Im Innern pulsierende Energie,
die nach außen drängt.
Licht!/ Wahrheit
Im Dazwischen ein helles Kreuz,
das den Durchblick bringt!
Leben/ Leiden!/
Außen überfließende Dynamik,
die nicht enden will.
Liebe/ Geist!/ Weg

Komplementärfarben –
Bilder in konzentrisch-durchkreuzten Kreisen.
Schöpfung und Erlösung.
LEBEN!

Gott,
„du hast das Heil der Welt
auf das Holz des Kreuzes
gegründet.
Vom Baum des Paradieses
kam der Tod,
vom Baum des Kreuzes
erstand das Leben.
Der Feind,
der am Holz gesiegt hat,
wurde auch am Holze besiegt
durch unseren Herrn Jesus Christus.“
(Präfation Kreuzerhöhung)

Der Baum des Lebens…
Ein Kreis… – eine Monstranz
Mit drei Ringen u. einem vollen Kreissegment
Durch ein Kreuz – vier Kreissegmente
Durch den Auferstanden – drei Kreissegmente
blau  +  grün/goldgelb  +  rot
Ineinander von
irdischer Wirklichkeit („vier“)
und himmlischer Wirklichkeit („drei“)

Unten:
Esel – Einzug Jesu in Jerusalem (Palmsonntag)
Lamm – Paschamahl/ Abendmahl (Gründonnerstag)
Hahn – Verleugnung des Petrus (Karfreitag)
Grab und Grabstein (Karsamstag)
Feuer mit 5 Broten u. 2 Fischen (Ostern)

Bild u. Gedanken: G. M. Ehlert

* * *

Die Osternacht – zur Liturgie der Osternachtsfeier
Das Lob des österlichen Lichtes – das Exsultet (Das Osterlob): Der Osterjubel

Das Ostergeschehen – im Zeugnis der vier Evangelien

Osterglaube: – Maria von Magdala am leeren Grab (Joh 20,11-18)

Ostertag– im Zeugnis des Lukasevangeliums (Lk 24,1-43)

Ostern entlarvt den Tod

Sonntag 28. April 2019 ist das Osterfest der orthodoxen Christen
–> siehe dazu: „Christus ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaft auferstanden!“

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 20.04.2019

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5. Fastensonntag C

5. Fastensonntag (= „Iudica“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 7. April 2019

Liturgische Texte zum 5. Fastensonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers:

Iudica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta; ab homine iniquo et doloso eripe me, quia tu es Deus meus et fortitudo mea.

Verschaff mir Recht, o Gott, und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk! Rette mich vor bösen und tückischen Menschen, denn du bist mein starker Gott.
(Ps 43,1f)

5-Iudica

Tagesgebet
Herr, unser Gott,
dein Sohn hat sich aus Liebe zur Welt
dem Tod überliefert.
Lass uns in seiner Liebe bleiben
und mit deiner Gnade aus ihr leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch des Propheten Jesaja (Jes 43,16-21):
„Seht her, ich schaffe Neues; ich tränke mein Volk“

Antwortpsalm: Psalm 126,1-2b.2c-3.4-5.6
„Großes hat der HERR an uns getan. – Da waren wir fröhlich.“

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi (Phil 3,8-14):
„Um Christi willen habe ich alles aufgegeben – sein Tod soll mich prägen.“ 

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Joel 2, 12-13)
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!
Kehr um zum Herrn von ganzem Herzen;
denn er ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Güte.
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Evangelium nach Johannes (Joh 8,1-11):
Jesus und die Ehebrecherin

* * *

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Evangelientext – Joh 8,1-11 (Arbeitsübersetzung G. M. Ehlert)

1Dtn 22,22-24:
22 Wenn ein Mann dabei ertappt wird, wie er bei einer verheirateten Frau liegt, dann sollen beide sterben, der Mann, der bei der Frau gelegen hat, und die Frau. Du sollst das Böse aus Israel wegschaffen. 23 Wenn ein unberührtes Mädchen mit einem Mann verlobt ist und ein anderer Mann ihr in der Stadt begegnet und sich mit ihr hinlegt, 24 dann sollt ihr beide zum Tor dieser Stadt führen. Ihr sollt sie steinigen, und sie sollen sterben, das Mädchen, weil es in der Stadt nicht um Hilfe geschrien hat, und der Mann, weil er sich die Frau eines andern gefügig gemacht hat. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.
.
2vgl. Jer17,13:
„Du Hoffnung Israels, Herr! Alle, die dich verlassen, werden zuschanden, die sich von dir abwenden, werden in den Staub geschrieben; denn sie haben den Herrn verlassen, den Quell lebendigen Wassers.

3vgl. Dtn 17,6-7:
Wenn es um Leben oder Tod eines Angeklagten geht, darf er nur auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin zum Tod verurteilt werden. Auf die Aussage eines einzigen Zeugen hin darf er nicht zum Tod verurteilt werden.
Wenn er hingerichtet wird, sollen die Zeugen als erste ihre Hand gegen ihn erheben, dann erst das ganze Volk. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.

1 Jesus aber ging hin auf den Ölberg.

2 In der Morgenfrühe aber tritt er wiederum im Heiligtum auf und alles Volk kam zu ihm,
und er setzte sich –
sie lehrend.

3 Es führten herbei aber die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau beim Ehebruch ertappt und stellten sie in die Mitte.

4 Und sie sagen zu ihm:
„Lehrer, diese Frau ist ertappt worden beim Ehebruch bei der Tat selbst:
5 In dem Gesetz aber hat uns Mose befohlen, derartige zu steinigen.1
Du aber, was sagst du (dazu)?“

6 Dies aber sagten sie, ihn versuchend,
damit sie ihn anklagen können.

Jesus aber beugte sich nieder
und schrieb mit dem Finger auf die Erde.2

7 Als sie aber dranblieben ihn zu fragen,
beugte er sich hoch und sprach zu ihnen:

„Der ohne Sünde ist von euch
werfe als erster einen Stein auf sie.“3

8 Und abermals beugte er sich nieder
(und) schrieb auf die Erde.

9 Als sie das jedoch gehört hatten,
gingen sie hinaus, einer nach dem anderen –
angefangen von den Ältesten

und er blieb – er allein und die Frau,
die in der Mitte stand.

10 Es beugte sich aber Jesus hoch und sprach zu ihr:
„Frau, wo sind sie?
Hat keiner dich verurteilt?“

11 Sie aber sprach:
„Keiner, Herr.“

Es sprach aber Jesus:
„Auch ich verurteile dich nicht:
Geh! (und) von nun an sündige nimmermehr.“

 

* * *

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Bild zur Meditation:

„Der von euch
werfe als Erster einen Stein auf sie…

Jesus und die Ehebrecherin (c) G. M. Ehlert

…der ohne Sünde ist.“
(Joh 8,7)

* * *

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Impulse zum Weiterdenken und sich einfühlen:

statt Hartherzigkeit – Barmherzigkeit

Steinhart
sind nicht nur die Mauern des Tempelbezirks;
sind auch die Herzen der Pharisäer und Schriftgelehrten

Stein des Anstoßes –
eine Ehebrecherin, auf frischer Tat ertappt
das Gesetz ist steinhart: sie muss gesteinigt werden.

Als Stolperstein
Jesus in den Weg gelegt:
„Nun, was sagst du dazu?“

Vom Stolperstein zum Baustein eines neuen Weges –
oder:
von der Hartherzigkeit zur Barmherzigkeit

Was den Stein ins Rollen bringt:
„Der von euch werfe als Erster einen Stein auf sie –
der ohne Sünde ist“ – ist Seine Antwort

Da bleibt kein Stein auf dem anderen:
die Mauer der Verhärtung bricht auf;
Stein für Stein wird abgelegt

Wenn einem ein Stein vom Herzen fällt…
Du wirst nicht verurteilt – sondern freigesprochen:
Dein Leben wird dir neu geschenkt.

(Bild und Text: © G. M. Ehlert, 25.03.07)

* * *

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Links:

–> zur 1. Lesung:

–> zum Antwortpsalm:  Psalm 126: Heimkehrer – mit Tränen säen – mit Jubel ernten

–> 2. Lesung: –

–> zum Evangelium: Joh 8,1-11 Jesus und die Ehebrecherin

 

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 5. Fastensonntag i.J. C

Gedenktage:


* * *

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In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Stand: 31. März 2019

 

 

3. Fastensonntag C

3. Fastensonntag (= „Oculi“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 24. März 2019

Liturgische Texte zum 3. Fastensonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers:

Oculi mei semper ad Dominum,
quia ipse evellet de laqueo pedes meos.
Respice in me et miserere mei, quoniam unicus et pauper sum ego.

Meine Augen schauen stets auf den Herrn;
denn er befreit meine Füße aus dem Netz.
Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und gebeugt.
(Ps 25,15f)
3-Oculi-a

Tagesgebet
Gott, unser Vater,
du bist der Quell des Erbarmens und der Güte,
wir stehen als Sünder vor dir,
und unser Gewissen klagt uns an.
Sieh auf unsere Not und lass uns Vergebung finden
durch Fasten, Gebet und Werke der Liebe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch Exodus (Ex 3,2-8a.13-15):
Berufung des Mose am brennenden Dornbusch –
die Offenbarung des Namens Gottes „ICH-BIN-DA“

Antwortpsalm: Ps 103,1-2.3-4.6-7.8 u. 11
„Gnädig und barmherzig ist der HERR,
voll Langmut und reich an Güte“

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 10,1-6.10-12):
Das Leben des Volkes mit Mose in der Wüste wurde uns zur Warnung aufgeschrieben

Ruf vor dem Evangelium (Mt 4,17)
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!
(So spricht der Herr:)
Kehrt um!
Denn das Himmelreich ist nahe.
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Evangelium nach Lukas (Lk 13,1-9):
Ihr werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt

* * *

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EvangelientextLk 13,1-9 (Studienübersetzung)

13,1 Es waren aber herbeigekommen einige
zu derselben rechten Zeit
(Kairos),
verkündend ihm über die Galiläer, deren Blut Pilatus vermischte
mit dem ihrer Opfer
(tiere).*

Ein aktuelles Ereignis ist Ausgangspunkt:
Der römische Statthalter Pontius Pilatus
hat Leute aus Galiläa beim Opfern im

Tempel umbringen lassen.
Während sie Opfertiere schlachteten, wurden sie getötet. 
(Wird Jesus einstimmen in die Klage
über die Gewalt der römischen Besatzungsmacht…
oder war diese Entheiligung des heiligen Tempelbezirks
gar eine Strafe Gottes für die Sünden dieser Galiläer?)

2 Und antwortend sprach er zu ihnen:
Meint ihr, dass die Galiläer – neben all den
(anderen) Galiläern –
Sünder geworden waren, da sie dies erlitten haben?

3 Nein, ich sage euch vielmehr:
wenn ihr nicht mitdenkt
(= umkehrt),
werdet ihr alle gleicherweise zu Grunde gehen.

4 Oder jene, die achtzehn,
auf die der Turm bei dem Schiloch
(teich) fiel
und sie umbrachte,

meint ihr, dass sie Schuldige geworden waren
neben all den
(anderen) Menschen, die in Jerusalem wohnen?

5 Nein, ich sage euch vielmehr:
wenn ihr nicht mitdenkt
(= umkehrt),
werdet ihr alle gleicherweise zu Grunde gehen.

6 Er sagte aber die (folgende) Parabel/ Gleichnis/ Sinnbild:

Einen Feigenbaum hatte irgendeiner
der gepflanzt worden war in dem Weinberg
/ -garten von ihm –
und er ist gekommen
suchend Frucht an ihm
und nicht
(s) fand er.

7 Er sprach aber zu dem Weinbergwirker (= Winzer)
Siehe! drei Jahre seit dem ich komme
suchend Frucht an dem Feigenbaum – diesem (da)
und nicht
(s) finde ich;

hau heraus also diesen!
wozu auch soll er die Erde aussaugen?

8 Der aber antwortend sagt zu ihm:
Herr,
lasse
/ erlasse/ gestatte/ verlasse ihn (auch) dieses (folgende) Jahr,
solange während/ bis  ich umgraben möge um ihn herum
und werfe Mist
(als Dünger),

9 und wohl/ vielleicht aber tut/ macht er Frucht
in dem zukünftigen
wenn aber nicht, dann wirst
/ magst du heraushauen ihn. 

* * *

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Bild zur Meditation:

„In den Dornen der Not – das Feuer der Liebe Gottes“

Dornbusch-ex3a

Mose vor brennendem Dornbusch – 17.03.2019, (c) G. M. Ehlert

Wer es mit dem lebendigen Gott zu tun bekommt,
der steht in einer Feuerzone…

wie Mose,
der in der Wüste am Gottesberg
einen brennenden Dornbusch sieht
und aus der Feuerflamme
den Anruf Gottes hört.

Aus den Dornen der Not…
– spricht der Gott des Lebens:

יהוה

=  J H W H  = ICH BIN DA – bei euch.

I.CH bin da = Jesus Christus, die menschgewordene Liebe Gottes…

* * *

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Impulse

„Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde,
heute wird getan oder auch vertan,
worauf es ankommt, wenn ER kommt!“

Lukasevangelium: 12,54 – 13,9 erzählt
von der Gnadenfrist, die uns geschenkt wird,
um das zu tun, worauf es ankommt.

Gnaden-Frist

Irgendein Weinbergbesitzer
schaut auf die Effizienz – auf den bestmöglichen Ertrag seines Weinberges.
Für ihn ist ein fruchtloser Feigenbaum darin nutzlos – ja schädlich.
Hau ihn heraus! – sein Auftrag an den Weinbergarbeiter.

Dieser Weinbergarbeiter jedoch
schaut auf den Feigenbaum, den er trotzdem mag.
Für ihn ist dieser Feigenbaum inmitten des Weinbergs nützlich,
weil er in seinem Schatten gut ausruhen kann…

Er setzt sich für den fruchtlosen Feigenbaum ein
und erwirkt vom Weinbergbesitzer eine Gnaden-frist.
Diese Zeit will er nutzen, für den Feigenbaum bestmögliche Bedingungen zu schaffen,
endlich Frucht hervorzubringen.

Doch uns zur Warnung wird gesagt:
Es gibt dennoch – bei aller Gnaden-frist – ein „zu spät“.
Darum ergreife die Chance, die deine Lebenszeit dir bietet,
kehre um! und bringe in deinem Leben Frucht hervor.

G. M. Ehlert zu Lk 12,6-9

* * *

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Links:

–> zur 1. Lesung: –> zum Gottesnamen JHWH

–> zum Antwortpsalm: Psalm 103: „Hohelied der Barmherzigkeit Gottes“ 

–> 2. Lesung: –

–> zum Evangelium: Lk 12,54 – 13,9: Gnadenfrist

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 3. Fastensonntag i.J. C

Gedenktage:

– 25. März: Verkündigung des Herrn = Hochfest
– 26. März: Liudger = 1. Bischof von Münster

* * *

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In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Stand: 18. März 2019

2. Fastensonntag C

2. Fastensonntag (= „Reminiscere“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 17. März 2019

Liturgische Texte zum 2. Fastensonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers:

Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiae tuae, quae a saeculo sunt: ne umquam dominentur nobis inimici nostri: libera nos Deus Israel ex omnibus angustiis nostris.

Denk an dein Erbarmen, Herr, und an die Taten deiner Huld; denn sie bestehen seit Ewigkeit. Lass unsere Feinde nicht triumphieren! Befreie uns, Gott Israels, aus all unseren Nöten.
(Ps 25,6.2.22)

2-Reminiscere

Tagesgebet
Gott, du hast uns geboten,
auf deinen geliebten Sohn zu hören.
Nähre uns mit deinem Wort
und reinige die Augen unseres Geistes,
damit wir fähig werden,
deine Herrlichkeit zu erkennen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch Genesis (Gen 15,5-12.17-18)
Abraham glaubte dem HERRN – der HERR schloss mit ihm einen Bund

Antwortpsalm: Ps 27, 1.7-8.9.13-14
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil“

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi (Phil 3,17 – 4,1)
Christus wird uns verwandeln in die Gestalt seines verherrlichten Leibes 

Ruf vor dem Evangelium (Mt 4,4b) 
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!
Aus der leuchtenden Wolke rief die Stimme des Vaters:
Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören.
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Evangelium nach Lukas (Lk 9,28b-36)
Während Jesus betete, veränderte sich das Aussehen seines Gewandes

* * *

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EvangelientextLk 9,28b-36 (Studienübersetzung)

28 Es geschah aber nach diesen Worten ungefähr acht Tage
und beiseite nehmend (den) Petrus und (den) Johannes und (den) Jakobus
er stieg hinauf auf den Berg, um zu beten.

29 Und es geschah in dem beten/ während er betet
das Aussehen des Gesichtes von ihm – verändert
und das Gewand von ihm leuchtend/ weiß strahlend.

30 Und siehe –
zwei Männer sprachen miteinander mit ihm
der eine, der war Mose und (der andere) Elia,

31 die waren sehend gemacht worden in Herrlichkeit/ Glanz
sie sagten den Hinausweg/ Exodus/ Ausgang/ Auszug von ihm
der im Begriff sei/ der sich sollte erfüllen/ vollständig werden in Jerusalem.

32 Der aber Petrus und die mit ihm
sie waren beschwert/ bedrückt/ belästigt worden vom Schlaf;
vollends wach werdend aber sahen sie die Herrlichkeit/ den Glanz von ihm
und die zwei Männer, die zusammenstehen (mit/ bei) ihm.

33 Und es geschah
in dem sich trennen ihrer von ihm
sprach der Petrus zu dem Jesus:
Vorsteher/ Meister/ Lehrer – ideal/ gut/ schön ist es uns, hier zu sein
und wir mögen/ können machen Geräte des Schattens/ Zelte/ Hütten – drei –
eine für dich und eine für Mose und eine für Elia
nicht (ein-)sehend was er sagte.

34 Dieses aber er sagend/ während er dieses zu ihm sagte
geschah/ wurde (eine lichte) Wolke
und überschattete diese
sie erschraken/ fürchteten sich/ bekamen Ehrfurcht in dem hineingeraten von ihnen in die (lichte) Wolke.

35 Und eine Stimme geschah aus der (lichten) Wolke sprechend:
„Dieser – er ist – der Sohn (von) mir – der auserwählte (für mich) –
(auf) diesen höret!“

36 Und in dem Geschehen der Stimme
es wird befunden Jesus allein
und diese schwiegen/ verschwiegen
und nicht einem abkündigten/ verkündigten sie in jenen der Tage
nicht eines, was sie gesehen hatten.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Verklärung Christi“

Verklärung Christi – (c) G. M. Ehlert, 2008

Blau

Blau des weiten Himmels
Blau des tiefen Meeres 

Aus der Nähe betrachtet
sieht man nicht
das Blau der Luft des Himmels
das Blau des Wassers des Meeres 

Nur ein Blick in die Weite und Tiefe
entdeckt das Blau der Sehnsucht
das Blau des unfassbaren Geheimnisses 

Blau

Blau der Treue des himmlischen Vaters
Blau des tiefen Glaubens 

Mitten darin
Klarheit
Licht der Herrlichkeit
Gottes
Licht der Klärung:

„In Deinem Licht schauen wir das Licht…“
„Jesus Christus – Gottes geliebter Sohn – auf IHN gilt es zu hören!“ 

Alles klar?!
dann geht es hinab
kraft des Glaubens
die Treue Gottes den Menschen zu zeigen.

(G. M. Ehlert)

vgl. auch die Bildmeditation zu Mt 17,1-9

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Impulse

Aufstieg:

Heraus aus der Ebene des Alltags
Hinauf auf einen hohen Berg
– Überblick gewinnen
– Durchblick bekommen
– Ausblick erhalten.

Gipfelerfahrung:

Jesus sprach von Kreuz und Kreuzesnachfolge
Er nimmt drei Vertraute mit hinauf auf einen hohen Berg:
– Ort der Gottesbegegnung – wie bei Mose und Elija
– Ort der Gottesoffenbarung – in Jesus leuchtet Gottes Herrlichkeit auf
– Ort der Gottesmitteilung: „Dieser ist mein geliebter Sohn; auf IHN sollt ihr hören“

Abstieg: 

Wieder herein in die Ebene des Alltags –
hinab mit der Erfahrung von „Lichtsekunden“ für dunkle Stunden
– im Rückblick auf die Nähe Gottes – erneuter Hinblick auf die Menschen
– mit dem Einblick in verheißene Herrlichkeit – erneuter Anblick der Realität
– aus dem gestärkten Glauben mit erneuter Liebeskraft der verheißenen Hoffnung entgegen.

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Links:

–> zur 1. Lesung: zu Abraham

–> zum Antwortpsalm: Psalm 27: Geborgenheit in Gott

–> 2. Lesung: –

–> Evangelium: Lk 9,28-36
siehe auch: Verklärung (Markus 9,2-10) und „Ver-klärung“ (Mt 17,1-9)

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 2. Fastensonntag i.J. C

Gedenktage:

– 17. März: Patrick = g
– 19. März: Josef = H

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Stand: 11. März 2019

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

1. Fastensonntag C

1. Fastensonntag (= „Invocabit“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 10. März 2019

Liturgische Texte zum 1. Fastensonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers:

Invocabit me, et ego exaudiam eum: eripiam eum, et glorificabo eum, longitudine dierum adimplebo eum.

Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben.
(Ps 91, 15f)

1-Invocavit-a

Tagesgebet
Allmächtiger Gott,
du schenkst uns die heiligen vierzig Tage
als eine Zeit der Umkehr und der Buße.
Gib uns durch ihre Feier die Gnade,
dass wir in der Erkenntnis Jesu Christi voranschreiten
und die Kraft seiner Erlösungstag
durch ein Leben aus dem Glauben sichtbar machen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch Deuteronomium (Dtn 26,4-10)
Glaubensbekenntnis des auserwählten Volkes

Antwortpsalm: Ps  91,1-2.10-11.,12-13.14-15
„HERR, sei bei mir in der Not“

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde Rom (Röm 10,8-13)
Bekenntnis der an Christus Glaubenden 

Ruf vor dem Evangelium (Mt 4,4b) 
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!
Nicht nur vom Brot lebt der Mensch,
sondern von jedem Wort aus Gottes Mund.
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Evangelium nach Lukas (Lk 4,1-13)
Der Geist führte Jesus in der Wüste umher, und ER wurde vom Teufel in Versuchung geführt.

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EvangelientextLk 4,1-13 – 

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Bild zur Meditation:

„Von Gottes Geist erprobt…“

Versuchung-2

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Impulse

Evangelium: Lk 4,1-13 – 

 

f-7

Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt;
  dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden
… und es kamen Engel und dienten ihm.“

(Mt 4,1 u. 11)

 

  • Wovon leben wir?f-1

teuflisch geschickt ist die Aufforderung:
mach dir selbst, was immer du auch haben willst:
– aus Steinen mach Brot;
– aus Geld mach Freunde;
– aus medizinischem Wissen mach Gesundheit.

Doch du, Herr Jesus, sagst:
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ (Mt 4,4)f-4

Du allein kannst unseren Lebenshunger stillen,
wenn wir auf unser Haben Wollen verzichten.
Herr, erbarme dich.

  • Wem können wir wirklich vertrauen?

f-2teuflisch geschickt ist der Überzeugungsversuch – mit Berufung auf die Heilige Schrift:
überprüfe doch auf eigene Faust die Zusagen Gottes,
– dass er dich stets behüte,
– dass dir nichts Böses geschehen kann,
– dass du immer sicher getragen wirst.f-6

Doch du, Herr, sagst:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.“(Mt 4,7)

Herr, du wirst unsere Glaubenskraft stärken,
wenn wir auf solches Überprüfen Wollen verzichten.
Christus, erbarme dich.

  • Vor wem gehen wir in die Knie?

f-3teuflisch geschickt ist das Versprechen:
unterwirf dich
– der Macht des Geldes;
– der Macht der allgemeinen Meinung;
– der herrschenden Mode,
dann gehört dir die ganze Welt.

Doch du, Herr, sagst:f-5
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“(Mt 4,10)

Du, Herr, kannst mit uns dein Reich der Gerechtigkeit und der Liebe aufbauen,
wenn wir auf unser Teil-Haben Wollen an der Macht der Mächtigen verzichten.
Herr, erbarme dich.

Haben – gelten – herrschen wollen…
oder
… verzichten – beten – teilen können

Gott, wir möchten viel besitzen,
was unser Leben angenehm macht.
Führe uns, damit wir nicht der Versuchung erliegen
immer mehr haben zu wollen,
– an materiellen Gütern
– an all dem, was unseren Lebenshunger doch nie stillen kann.
Zeige uns im Fasten, worauf wir verzichten können,
um frei zu werden für das, was du uns geben willst.

Gott, wir wollen gut angesehen sein bei den Menschen
oder sogar im Rampenlicht stehen.
Führe uns, damit wir nicht der Versuchung erliegen,
bei den Menschen als etwas Besonderes gelten zu wollen,
– indem wir mit unseren Vorzügen prahlen
– oder indem wir unsere Fähigkeiten zur Schau tragen.
Zeige uns beim Beten, worauf wir verzichten können,
um frei zu werden für das, was du durch uns wirken willst.

Gott, wir möchten oft Einfluss haben
und unseren Willen durchsetzen.
Führe uns, damit wir nicht der Versuchung erliegen,
über andere bestimmen zu wollen,
– und andere mit unserer Macht zu beherrschen,
– oder die Güter der Erde nur für uns zu gebrauchen.
Zeige uns im solidarischen Teilen, worauf wir verzichten können,
um frei zu werden, damit deine Gerechtigkeit beginnen kann.

Gott, führe du uns,
damit wir nicht der Versuchung erliegen,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

* * *

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Links:

–> zur 1. Lesung: –

–> zum Antwortpsalm: Psalm 91: … ICH lasse ihn schauen mein(en) Heil(and)

–> 2. Lesung: –

–> Evangelium: (Arbeitsübersetzung G. M. Ehlert)
siehe auch: 
Lk 4,1-13: Versuchungen Jesu

 

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 1. Fastensonntag i.J. C

Gedenktage:

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

.

Stand: 09. März 2019

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

Wohl und wehe (6.C)

6. Sonntag im Jahreskreis C

Sonntag, 17. Februar 2019

Liturgische Texte zum 6. Sonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers (Ps 31,3-4)
Sei mir ein schützender Fels, eine feste Burg, die mich rettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

Tagesgebet
Gott,
du liebst deine Geschöpfe,
und es ist deine Freude,
bei den Menschen zu wohnen.
Gib uns ein neues und reines Herz,
das bereit ist, dich aufzunehmen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch Jeremía (Jer 17,5-8)
„Verflucht, wer auf Menschen vertraut;
gesegnet, wer auf den HERRN sich verlässt“

Antwortpsalm: Ps 1,1-2.3.4 u. 6 
„Gesegnet, wer auf den HERRN sich verlässt.“

2. Lesung: aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 15,12.16-20)
„Wenn Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos“ 

Ruf vor dem Evangelium (Lk 6,23ab)
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr):
Freut euch und jubelt!
Euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Halleluja!

Evangelium aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 6,17.20-26)
Selig, ihr Armen! – Weh euch, ihr Reichen!

* * *

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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Und ER (=Jesus) erhob seine Augen zu seinen Jüngern und sagte:

 Glückselige, die Armen:
(denn) euer ist das Königtum Gottes.
Jedoch:
Weh euch, den Reichen,
(denn) weg habt ihr euren Herbeigerufenen/ Beistand.
Glückselige, die Hungernden jetzt:
(denn) gesättigt werdet ihr.
Weh euch, die vollgestopft wordenen jetzt:
(denn) hungern werdet ihr.
Glückselige, die Weinenden jetzt:
(denn) lachen/ heiter sein werdet ihr.
Weh euch, die Lachenden jetzt:
(denn) trauern werdet ihr und klagen.
Glückselige seid ihr, wenn euch hassen die Menschen, und wenn sie euch ächten und fluchen und euren Namen als bösen verwerfen – um des Menschensohnes willen. Weh, wenn zu euch angenehm sprechen alle Menschen
Freut euch an jenem Tag und hüpft.
Siehe! nämlich euer Lohn (ist/ wird sein) groß im Himmel.
Denn so machten es ihre Väter mit den Propheten. denn gerade so machten es ihre Väter mit den Pseudopropheten.

(Lk 6,20-26)

* * *

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Bild zur Meditation:

selig-wehe-text-a

Vom Wohl und Wehe – (c) G. M. Ehlert, 30.01.2019

* * *

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Impulse

O welch ein Glück! – O welch ein Unglück!

Herzlichen Glückwunsch!
Sie haben gewonnen! Holen Sie sich ihren Gewinn ab!
Herzlichen Glückwunsch – sagen wir:
– bei Geburtstagen, Jubiläen,
– beim Erreichen von Zielen u. Bestehen von Prüfungen.

O welch ein Unglück!
Sie sind aber zu bedauern – sagen wir:
– nach traurigen Schicksalsschlägen,
– bei einer schweren Erkrankung…

Doch wer ist wirklich zu beglückwünschen / wer zu bedauern? –
Wer etwas hat bzw. etwas verloren hat?
oder: wer etwas schönes/ schlimmes zu erwarten hat?

gute oder erschwerende Voraussetzungen zur Nachfolge Jesu
Das Evangelium (Lk 6,20-26) zeigt auf, was aus der Sicht Jesu gute oder erschwerende Voraussetzungen für den Weg der Jüngerschaft = der Nachfolge Jesu sind:

Das erste: Jesus sieht (liebevoll) seine Jünger an: – er schenkt ihnen Ansehen.
Auch ich darf mich immer wieder von Jesus anschauen lassen.
Ich bin angesehen bei Gott.

Armut – Hunger – Trauer – Verfolgung
glücklich zu preisen, wer die folgenden 4 Voraussetzungen mitbringt:
– „ihr Armen“ – materiell, geistig,
gemeint ist die Haltung der Armut = leere Hände
– „die ihr jetzt – auf dem Weg der Nachfolge – hungert“ – nach Brot, oder nach Gerechtigkeit…
gemeinst ist die Haltung der Sehnsucht
– „die ihr jetzt – auf dem Weg der Nachfolge – weint“ über den Zustand dieser Welt…
gemeint ist die Haltung des Mitgefühls
– „die – weil sie zu Christus gehören – Benachteiligungen zu ertragen haben“…
gemeint ist die Haltung der Tapferkeit
= ihr Lohn im Himmel wird groß sein.

Herzlichen Glückwunsch, wer in diesem Sinn arm, hungrig, traurig ist und von Menschen deshalb ausgegrenzt wird.

Reichtum – Sattheit – Vergnügungen – Schmeicheleien
Oder wird uns Jesus mit seinem „O weh!“ bedauern, weil wir eine der folgenden 4 Voraussetzungen mitbringen?
Weh euch:
– „die ihr jetzt reich seid“… (Hände, die festhalten sind nicht frei zu empfangen…)
– „die ihr jetzt satt seid“… (= vollgestopft u. abgestumpft)
– „die ihr jetzt lacht“ – (= über andere lacht, )…
– „die von jedermann geschmeichelt werden“
sie sind zu bedauern, denn sie haben es schwer, sich zu öffnen für die Botschaft und Wirklichkeit des Reiches Gottes.

Und wo stehen wir?
Sind wir nach den Kriterien Jesu eher zu beglückwünschen oder zu bedauern?
Haben wir gute Voraussetzungen, das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit annehmen zu können…
oder müssen wir erst anderes loslassen, was uns bisher in seinen Bann zieht: Besitz, Übersättigung oder die Ausschau nach Vergnügen?

Was in den Augen der Menschen als gute Lebensbedingungen erscheint: Reichtum, Sättigung, Vergnügungen und Anerkennung, das kann den Weg zu Gott erschweren. Und dazu sagt Jesus sein O weh! O weh!.

Doch zu beglückwünschen ist ein Mensch, der auf dem Weg zur vollkommenen Freude geht in der Nachfolge Jesu.

Ein Beispiel dafür ist Franziskus, der freiwillig auf Reichtum, Sättigung, Vergnügungen und Anerkennung bei den Menschen verzichtete und in frei gewählter Armut Christus nachfolgte.

Wer auch in den Widrigkeiten seines Lebens sich nicht aus dem inneren Gleichgewicht bringen lässt aus der Verbundenheit mit Christus heraus, dem gilt: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen! Holen Sie sich ihren Gewinn ab!

Glück oder Unglück

War ein Bäuerlein,
hatte nur ein Pferd.
Lief das Pferd davon –
und ist nicht heimgekehrt.
Kamen alle Nachbarn an,
klagten laut: „Du armer Mann!
So ein Unglück! So ein Unglück!
So ein Unglück, nein!“
Doch das Bäuerlein sprach leis‘:
„Ob’s ein Unglück ist, wer weiß?!“
Morgen bin ich schlauer…“

Als das Pferd tags drauf
durch das Hoftor schritt,
brachte es dem Bäuerlein
noch ein Wildpferd mit.
Kamen alle Nachbarn an,
freuten sich: „Du guter Mann!
So ein Glück, hej! So ein Glück, hej!
So ein Glück, hej, hej!“
Doch das Bäuerlein sprach leis‘:
„Ob’s ein Glück ist, nun, wer weiß?!
Morgen bin ich schlauer…“

Und des Bauern Sohn
ritt das Wildpferd ein.
Stürzte von dem Pferd
und brach sich ein Bein.
Kamen alle Nachbarn an,
klagten laut: „Du armer Mann!
So ein Unglück! So ein Unglück!
So ein Unglück, nein!“
Doch das Bäuerlein, sprach leis‘:
„Ob’s ein Unglück ist, wer weiß?!
Morgen bin ich schlauer…“

Als ein Krieg im Land ausbrach,
zog man die Burschen ein.
Nur des Bauern Jungen nicht
mit dem gebroch’nen Bein.
Kamen alle Nachbarn an,
freuten sich: „Du guter Mann!
So ein Glück, hej! So ein Glück, hej!
So ein Glück, hej, hej!“
Doch das Bäuerlein sprach leis‘:
„Ob’s ein Glück ist, nun wer weiß?!
Morgen bin ich schlauer…“

Dein Verhängnis ist
doch vielleicht dein Glück?!
Und dein Hauptgewinn
bricht dir das Genick?!
Sei heut‘ zufrieden, dass Du lebst
und noch einen Finger hebst.
Morgen oder übermorgen
oder überübermorgen kommt…
der Tod.

(Gerhard Schöne, nach einer orientalischen Parabel)

* * *

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Links:

–> zur 1. Lesung: Jeremia 17,5-11 Fluch und Segen

–> zum Antwortpsalm: zu Psalm 1 + 2: = „Das Doppelportal“ zum gesamten Psalter
.      Psalm 1 und 2 (Bild und textgetreue Übersetzung)

–> 2. Lesung: –

–> Evangelium: Lk 6,20-26 Vom Wohl und Wehe
siehe auch: „Die Feldrede Jesu im Lukasevangelium

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 6. Sonntag C  

Gedenktage:

  • 14. Februar: Cyrill u. Methodius = F
    u. Valentin von Rom = g

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 17. Februar 2019

 

aufgefangen (5.C)

5. Sonntag im Jahreskreis C

Sonntag, 10. Februar 2019

Liturgische Texte zum 5. Sonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers (Ps 95,6-7)
Kommt, lasst uns niederfallen,
uns verneigen vor dem HERRN, unserem Schöpfer!
Denn er ist unser Gott.

Tagesgebet
Gott, unser Vater,
wir sind dein Eigentum
und setzen unsere Hoffnung
allein auf deine Gnade.
Bleibe uns nahe in jeder Not und Gefahr
und schütze uns.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch Jesaja (Jes 6,1-2a.3-8)
„Hier bin ich, sende mich!“

Antwortpsalm: Ps 138,1-2b.2c-3.4-5.7c-8 
„Vor den Engeln will ich dir singen und spielen, o HERR.“

2. Lesung: aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 15,1-11) oder: (1 Kor 15,3-8.11)
„Das ist unsere Botschaft, und das ist der Glaube, den ihr angenommen habt“ 

Ruf vor dem Evangelium (Mt 4,19)
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr):
Folgt mir nach!
Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Halleluja!

Evangelium aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 5,1-11)
Sie ließen alles zurück und folgten ihm nach

* * *

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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

5,1. Es geschah aber,
indem die Menge (dabei war) Ihn (= Jesus) zu bedrängen
und zu hören das Wort des Gottes
und Er selbst war stehend bei dem See Genezareth

2. Und er sah zwei Boote (ab-)gestellt beim Ufer
die Fischer aber – aus ihnen ausgestiegen – wuschen die Netze.

3. Hineinsteigend aber in eines der Boote
– das war Simons –
bat er ihn von dem Erdland hinauszufahren ein wenig
sich niedersetzend aber
aus dem Boot lehrte er die (Volks-)Menge.

4. Wie er aber aufgehört hatte ein Redender (zu sein)
sprach er zu dem Simon:
fahr hinaus – hinein in die Tiefe
und lasst herunter die – eure – Netze zum Fang.

5. Und es antwortet Simon – er sprach:
Meister! Durch (die) ganze Nacht Abarbeitende/ Erschöpfte (sind wir)
nicht
eines haben wir genommen
aber auf deine Rede hin
ich werde herunterlassen das Netz.

6. Und dieses machten sie
zusammenschließend eine Vielheit der Fische
– (so) zahlreich
zerrissen wurde aber (fast) das Netz von ihnen.

7. Und sie winkten zu den Teilhabern in dem anderen Boot
(als) gekommen Seiende mitzumachen mit ihnen
und sie kamen und füllten an beide der Boote
derart, dass sie zu versinken (drohten)

8. (Dies) sehend aber Simon (Petrus) –
fiel er nieder (zu) den Knien Jesu sagend:
komme heraus – (weg) von mir,
denn: ein Mensch – ein sündiger – bin ich, HERR!

9. Verwunderung/Schrecken nämlich hatte ihn umschlossen
und alle, die mit ihm (waren),
über den Fang der Fische,
den sie zusammengefasst hatten.

10. Gleichermaßen aber auch Jakobus und Johannes – Söhne (des) Zebedäus,
die Teilhaber waren dem Simon,

und es sprach zu dem Simon der Jesus:
nicht gerate in Furcht!
Von dem Jetzt (an):
du wirst sein einMenschen-leben-fangender“*.

* griechisch: anthroopous … zoo-groon;
anthroopos = Mensch; zoo = Leben/ lebendig; agreoo = fangen
= ein „Menschenfischer“
= einer, der Menschen auffängt

11. Und herabführend die Boote auf das Erdland
fortgelassen habend alles,
gingen sie zusammen (den) Weg mit ihm.

* * *

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Bild zur MeditationVom Fische fangen zum Menschen auf-fangen

„Menschen auf-fangen“ (c) G. M. Ehlert, 04.02.2013

* * *

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Impulse

Menschenfischer sein:
nicht listig einfangen, sondern rettend auffangen“

1. umsonst – vergeblich

Petrus = erfahrener Fischer – zur besten Fangzeit – nichts (!) gefangen… er ist frustriert…

Jesus = begnadeter Redner – fordert auf mitten am Tag zum Fischfang auszufahren = er hat vom Fischen keine Ahnung – tags lässt sich doch nichts fangen – sagt die Erfahrung des Fischers – Und wie reagiert Petrus auf Jesu Aufforderung?

2. Jesus lehrt u. fordert auf, gegen alle Vernunft erneut anzufangen:

Petrus hört Jesu Aufforderung:
Fahr hinaus und werft eure Netze aus! –

Er überwindet seine Zweifel und vertraut:
Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen; u. er überwindet die Angst vor Blamage u. gehorcht.

Was könnte das heute bedeuten? –
Ausgangssituation: alles war umsonst = vergeblich

– nach der 50. Absage erneut sich bewerben
– nach einem misslungenen Projekt ein weiteres beginnen
– nach vielen entmutigenden Äußerungen („das schaffst du doch nicht…“) es trotzdem wagen…

Petrus riskiert sich vor den Augen aller lächerlich zu machen:
Am Tag erneut fischen zu wollen.
Doch er riskiert es: – und macht den Fang seines Lebens.

Auch heute gilt:
Wer sich auf Jesu Wort hin erneut aufmacht – macht den Fang seines Lebens.

Petrus erkennt nun: wer Jesus in Wahrheit ist:
nicht nur ein begnadeter Redner, sondern Jesus hat schöpferische Macht über die Fische in der Tiefe; er ist in Wahrheit der göttliche „Herr“.
und er erkennt: „Wer bin ich? – Dass Jesus gerade mir dieses Geschenk eines überreichen Fanges macht?

3. Angesichts der übermäßigen Gnade Gottes
bin ich ein armseliger Mensch

Petrus wird reich beschenkt, als Jesus mit in seinem Boot ist.
Doch anstatt zu sagen: Bleibe nun für immer bei mir,
sagt er: „Herr, geh weg von mir; ich bin ein sündiger Mensch.“

eine merkwürdige Reaktion – oder?
– wo das Licht stärker ist, da ist auch der Schatten kräftiger
– wenn einer ein überraschendes Geschenk bekommt: „Womit hab ich denn das verdient?“
– der Hauptmann von Kafarnaum: „Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach…“

4. Doch gerade so – im Erkennen u. Anerkennen seiner Schwäche – wird der Mensch fähig für den Ruf Jesu:

„Ich bin gekommen Sünder zu berufen – nicht Gerechte.“

Auch Paulus bezeichnet sich nach der Erscheinung des Auferstandenen als „Missgeburt“, der es nicht wert ist, Apostel genannt zu werden. „Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben.“
Und er ermutigt jeden von uns, darauf zu vertrauen, was er als Zusage Gottes erfahren hat: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn sie ist gerade in den Schwachen mächtig.“

Jesu Verheißung nicht nur an Petrus:
„Fürchte dich nicht!
Von nun an wirst du Menschen fangen!“

Menschen fangen?

– nicht wie Geheimdienste und Polizisten Terroristen einfangen und gefangen nehmen;
– sondern eher wie Freunde einen ins Straucheln geratenen Menschen auffangen.
– Oder einen, der im Begriff ist, etwas Schlimmes zu tun, abzufangen, damit er es nicht tut.
– Mit einem Menschen wieder etwas Neues anfangen

5. Mit Jesus etwas anfangen – was bedeutet das heute für uns?

– wenn wir meinen alles ist umsonst = vergeblich,
gerade dann vertrauen: „Auf dein Wort hin…“
– wenn wir überraschend einen guten Fang gemacht haben,
gerade dann erkennen: es ist umsonst = ein Geschenk der Liebe Gottes
– wenn wir angesichts eines guten Fanges daran denken, uns gut einzurichten,
gerade dann sich von Jesus losschicken lassen,
um andere aufzufangen und mit ihnen auf Jesu Wort hin
etwas Neues anzufangen.

* * *

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Links:

–> zur 1. Lesung Jesaja 6,1-2a. 3-8 „Hier bin ich, sende mich!“ –>  Jes 6.1-8

–> zum Antwortpsalm: Psalm 138: Alle Könige der Erde werden Gott lobpreisen

–> 2. Lesung: –

–> Evangelium: siehe auch: „Menschenfischer

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 5. Sonntag C

Gedenktage:

  • 14. Februar: Cyrill u. Methodius = F
    u. Valentin von Rom = g

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 28. Januar 2019