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Taufe Jesu

Taufe des Herrn (1 B) – Fest

zum Festevangelium Mk 1,7-11 siehe Arbeitsübersetzung von G. M. Ehlert zu Mk 1,9-15.

Mit dem Fest der „Taufe des Herrn“ am Sonntag nach der Erscheinung des Herrn (Epiphanias / Hl. Drei Könige) schließt der Weihnachtsfestkreis und beginnen die Sonntage im Jahreskreis. (Im Jahr 2018 ist dies der Jahreskreis B).

Mit der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer beginnt nach ca. 30 Jahren des verborgenen Lebens in Nazaret nun sein ca. 3-jähriges öffentliches Wirken in Galiläa und Judäa.

Taufe-Jesu1

Eine Bildmeditation zur Taufe Jesu im Jorden

Jesus setzt eine symbolträchtige Handlung an den Beginn seines öffentlichen Wirkens.
Er lässt sich von Johannes dem Täufer taufen d.h. er stellt sich in eine Reihe mit all denen, die bereit sind, zu Gott zurückzukehren.

Diese Taufe findet statt am tiefsten Punkt der Erdoberfläche. (ca. 395 m unter dem Meeresspiegel).

Hier zog einst das Volk Israel „über den Jordan“ hinein ins gelobte Land – angeführt durch Joschua. Nun zieht das „neue Volk Israel“ unter dem neuen Joschua = Jesus hinein ins Reich Gottes, das in der Gemeinschaft mit Jesus seinen Anfang nimmt.

Gedanken zum Festtag – die Antiphonen zu Magnificat u. Benedictus aus dem Stundengebet der Kirche:

„Der uns im Wasser der Taufe von der alten Verderbnis reinigt,
uns neu schafft und mit Unvergänglichkeit bekleidet,
er, unser Heiland, kommt heute zum Jordan und erbittet von Johannes die Taufe.“
(Magnificat-Antiphon, 1. Vesper)

„Christus wird getauft, und die Welt wird geheiligt.
Er schenkt uns Nachlass der Sünden;
wir werden gereinigt durch Wasser und Geist.“
(Benedictus-Antiphon, Laudes)

„Christus hat uns geliebt und durch sein Blut von unseren Sünden erlöst.
Er machte uns zu Königen und zu Priestern für Gott, seinen Vater.
Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.“
(Magnificat-Antiphon, 2. Vesper)

zum Fest „Taufe des Herrn“ siehe auch weitere Blogbeiträge:


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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

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Taufe des Herrn – (1. A)

 Fest der Taufe des Herrn

Am Sonntag nach dem Hochfest „Erscheinung des Herrn“ („Heilige Drei Könige“) feiert die Kirche das Fest der Taufe Jesu durch Johannes im Jordan.  – Mit der Taufe im Jordan tritt Jesus nach ca. 30 Jahren des verborgenen Lebens in Nazaret in die Öffentlichkeit.

Mit diesem Fest endet die Weihnachtszeit. Dieser Sonntag ist zugleich der 1. Sonntag im kirchlichen Jahreskreis. (Im Jahr 2017 ist dies der Jahreskreis A – in dem vor allem Abschnitte aus dem Matthäusevangelium in den Sonntagsgottesdiensten verkündet werden).

Die liturgischen Texte des Festes TAUFE DES HERRN (8. Januar 2017)

Eröffnungsvers (vgl. Mt 3,16-17)
„Als Jesus getauft war, öffnete sich der Himmel,
und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.
Und die Stimme des Vaters aus den Himmel sprach:
Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen habe.“

1. Lesung: Jes 42,5a.1-4.6-7
Seht, dies ist mein Knecht, an ihm finde ich Gefallen
–> Jes 42,1-9 = 1. Gottesknechtslied

Antwortpsalm (Ps 29,1-2.3ac-4.3bn u. 9b-10)

2. Lesung: Apg 10,34-38
Gott hat Jesus gesalbt mit dem Heiligen Geist

Ruf vor dem Evangelium: (vgl. Mk 9,7)
Halleluja. Halleluja.
Der Himmel tat sich auf, und eine Stimme sprach:
Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!
Halleluja

Evangelium: Mt  3,13-17
Als Jesus getauft war, sah er den Geist wie eine Taube auf sich herabkommen
–> Mt 3,13-17: Taufe Jesu und Gottes Zusage

Johannes tauft Jesus im Jordan
(= Fest Taufe des Herrn = 8. Januar 2017)
+
Er sagt: Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
(= 2. Sonntag im Jahreskreis A = 15. Januar 2017)
Gedanken zum Evangelium Johannes 1,29-34: siehe „Zeugnistag

Zwei Begegnungen zwischen Jesus mit Johannes in einem Bild:

Johannes tauft Jesus im Jordan  +  Seht, das Lamm Gottes,  das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Bild von G.M. Ehlert 2002

zum Fest Taufe des Herrn (c) G. M. Ehlert, Januar 2002

1.
Johannes, der Täufer wirkt in der Wüste Juda am Unterlauf des Jordan
und verkündet Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.
So kommt auch Jesus zu Beginn seines öffentlichen Wirkens zu ihm
und lässt sich von ihm im Jordan taufen.

Davon berichten Matthäus, Markus und Lukas in ihren Evangelien.

z.B. Mt 3,13-17: (Evangelium am Fest der Taufe des Herrn – Lesejahr A)

Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa
an den Jordan zu Johannes,
um sich von ihm taufen zu lassen.

Johannes aber wollte es nicht zu lassen
und sagte zu ihm:

„Ich müsste von dir getauft werden,
und du kommst zu mir?“

Jesus antwortete ihm:

„Lass es nur zu!
Denn so können wir die Gerechtigkeit,
(die Gott fordert), ganz erfüllen.“

Da gab Johannes nach.

Als Jesus getauft war,
stieg er sogleich aus dem Wasser herauf.
Und siehe,
da öffnete sich der Himmel
und er sah den Geist Gottes wie eine Taube
auf sich herabkommen.

Und siehe,
eine Stimme aus dem Himmel sprach:

„Dieser ist mein geliebter Sohn,
an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

2.
Ein weiteres Mal begegnet Jesus Johannes wieder
als Johannes sich in Betanien, jenseits des Jordans
(in der Nähe vom See von Galiläa) aufhält.
Von dieser weiteren Begegnung berichtet der Evangelist Johannes in seinem Evangelium. Joh 1,29-34 (= Evangelium am 2. Sonntag im Jahreskreis A)

Am folgenden Tag sieht er Jesus auf sich zukommen und sagt:

„Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
Dieser ist es, von dem ich gesagt habe:
Nach mir kommt einer, der mir voraus ist,
weil er vor mir war.
Auch ich kannte ihn nicht.
Aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser,
um Israel mit ihm bekanntzumachen.“

Und Johannes bezeugte:

Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam
wie eine Taube
und auf ihm blieb.

Auch ich kannte ihn nicht;
aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen,
er hat mir gesagt:
Auf wen du den Geist herabkommen siehst
und auf wem er bleibt,
der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.

Das habe ich gesehen,
und ich bezeuge:

Er ist der Sohn/der Erwählte Gottes.

3.
Am folgenden Tag stand Johannes wieder
da
und zwei von seinen Jüngern.

Indem er auf Jesus blickte,
der vorüberging,
sagte er:
„Seht, das Lamm Gottes.“

Und die beiden Jünger hörten ihn so reden
und folgten Jesus.

(Joh 1,35-37)

siehe auch:
Taufe des Herrn (2013)- „Mit Jesus über den Jordan gehen“
siehe zu Johannes, dem Täufer auch:

Taufe im Jordan


Zum Fest der Taufe des Herrn
(Abschluss der Weihnachtszeit)
(10. Januar 2016)

Evangelium im Lesejahr C: Lukas 3,15-16. 21-22

15 Erwartend aber (war) das Volk
und alle (waren) Durchdenkende in ihrem Herzen
betreffend den Johannes,
ob nicht etwa er selbst der Christus (= Christus/ Gesalbter) sei,

16 Es gab zur Antwort ihnen
sagend der Johannes:

„Ich – nur (ins) Wasser tauche ich euch ein,
es kommt aber der Stärkere als ich,
welchem ich nicht groß genug bin
zu lösen die Riemen der Sandalen von ihm,
er selbst wird euch eintauchen in heiligem Geist und Feuer.

((Verse 17 – 20))

21 Es geschah aber
in dem sich eintauchen lassend all das Volk,
auch Jesus (wird) eingetaucht
und betend
wird geöffnet der Himmel

22 und herab steigt der Geist der Heilige
in Gestalt sichtbar wie eine Taube
auf ihn

Und eine Stimme aus dem Himmel geschah:
„Du bist mein Sohn, der Geliebte,
an dir (habe ich) Wohlgefallen.“

Taufe-Jesu1

Taufe-Jesu – Grafik: (c) G. M. Ehlert, 12.01.2013

Mit Jesus „über den Jordan gehen“

Wenn etwas „über den Jordan geht„, dann denken viele bei dieser Redensart, dass etwas untergeht oder zerstört wird.
Und wenn jemand „über den Jordan geht„, dann soll damit oft zum Ausdruck gebracht werden, dass die Grenze zum Jenseits überschritten ist, dass jemand gestorben ist.

Die Bezeichnung „über den Jordan gehen“ taucht in der Bibel zum ersten Mal auf, als das Volk Israel nach 40-jähriger Wüstenzeit nun endlich „über den Jordan geht“, um in das verheißene Land zu gelangen. (Jos 1,1-18).
– „Über den Jordan gehen“ bedeutet hier gerade nicht sterben, sondern hinein gehen in das Land, das dem Volk Leben verheißt.

Beim ersten öffentlichen Auftreten (nach ca. 30 Jahren verborgenen Lebens in Nazaret) steigt Jesus an die Stelle hinab, wo das Volk Israel damals „über den Jordan ging“ hinein ins gelobte Land.
– Übrigens ist das die tiefste Stelle der Erdoberfläche. –

Bis in diese Tiefen der Erde steigt Jesus hinab, um die Menschen erneut in das „Land der Verheißung“ – das Reich Gottes zu führen.

Auch wir sind eingeladen mit Jesus, dem geliebten Sohn Gottes, „über den Jordan zu gehen„, hinein ins Land des Lebens, um mit ihm das Reich Gottes aufzubauen.

siehe auch: Taufe des Herrn

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Taufe Jesu

Mit dem Fest der „Taufe des Herrn“ am Sonntag nach Epiphanias (Hl. Drei Könige) schließt der Weihnachtsfestkreis

Mit der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer beginnt nach ca. 30 Jahren des verborgenen Lebens nun sein ca. 3-jähriges öffentliches Wirken.

Jesus setzt eine symbolträchtige Handlung an den Beginn seines öffentlichen Wirkens. Er lässt sich von Johannes dem Täufer taufen d.h. er stellt sich in eine Reihe mit all denen, die bereit sind, zu Gott zurückzukehren.

Diese Taufe findet statt am tiefsten Punkt der Erdoberfläche. (ca. 395 m unter dem Meeresspiegel.

Hier zog einst das Volk Israel „über den Jordan“ hinein ins gelobte Land – angeführt durch Joschua. Nun zieht das „neue Volk Israel“ unter dem neuen Joschua = Jesus hinein ins Reich Gottes, das in der Gemeinschaft mit Jesus seinen Anfang nimmt.

Das Evangelium vom Fest „Taufe des Herrn“ (im Lesejahr B = 11.01.2015):

Mk 1,1 Anfang*
des Evangeliums*
Jesu*
Christi*
(des) Sohnes Gottes

2 Genauso wie geschrieben worden ist
in dem (Buch des) Jesaja,
dem Propheten

3 „Siehe,
ich werde absenden meinen Boten
vor deinem Angesicht
welcher bereiten wird
deinen Weg (= Highway = Prachtstraße).

4 Stimme (eines laut) Rufenden
in der Ödnis:
stellt her den Weg des Herrn (= Herrscher, Gebieter),
gerade machet seine Tretpfade.“

5 (Genauso) geschah es* /es wurde (geboren)* Johannes,
der Eintauchende,
in der Ödnis
und (laut) verkündend
(das) Eintauchen (des) Umdenkens*
hinein in (die) Erlassung (der) Sünden/Verfehlungen.

6 Und es ging hinaus zu ihm
jedweder des judäischen Landes
und die Jerusalemer jedweder
und wurden eingetaucht von ihm
in dem Jordan-Fluss
herausbekennend der eigenen Sünden/Verfehlungen.

7 Und es war der Johannes
bekleidet mit (einem Gewand aus) Haaren (der) Kamele
und (mit einem) ledernen Gürtel
um seine Hüften
und verzehrend
Heuschrecken und Honig (der) Wildnis.

8 Und (laut) verkündete er sagend:
„es kehrt wieder der Stärkere als ich
nach/hinter mir
welcher ich bin nicht hinlänglich,
niederbeugend zu lösen
die Riemen der Sandalen von ihm.

9 Ich tauche euch ein (im) Wasser,
er aber, er wird eintauchen euch
in Heiligem Geist.“

10 Und es geschah in jenen Tagen
Jesus aus Nazaret (in) Galiläa kam
und er ließ sich untertauchen in den Jordan
von Johannes.

11 Und sogleich heraufsteigend aus dem Wasser
sah er die Himmel zerrissen
und den Geist wie (eine) Taube herabsteigend
und auf ihn bleibend.

12 Und (eine) Stimme wurde aus den Himmeln:
„Du, du bist mein der Sohn der geliebte,
an dir wohlmeine ich.“

Johannes tauft Jesus im Jordan
(= Fest Taufe des Herrn = 11. Januar 2015)
+
Er sagt: Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
(= 2. Sonntag im Jahreskreis A = 19. Januar 2014)
Gedanken zum Evangelium Johannes 1,29-34: siehe „Zeugnistag

Zwei Begegnungen zwischen Jesus mit Johannes in einem Bild:

Johannes tauft Jesus im Jordan  +  Seht, das Lamm Gottes,  das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Bild von G.M. Ehlert 2002

1. Johannes, der Täufer wirkt in der Wüste Juda am Unterlauf des Jordan und verkündet Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.
So kommt auch Jesus zu Beginn seines öffentlichen Wirkens zu ihm und lässt sich von ihm im Jordan taufen.

Davon berichten Matthäus, Markus und Lukas in ihren Evangelien.

z.B. Mt 3,13-17: (Evangelium am Fest der Taufe des Herrn – Lesejahr A)

Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa
an den Jordan zu Johannes,
um sich von ihm taufen zu lassen.

Johannes aber wollte es nicht zu lassen
und sagte zu ihm:

„Ich müsste von dir getauft werden,
und du kommst zu mir?“

Jesus antwortete ihm:

„Lass es nur zu,
denn nur so können wir die Gerechtigkeit,
die Gott fordert, ganz erfüllen.“

Da ließ Johannes es zu.

Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen,
da öffnete sich der Himmel,
und er sah den Geist Gottes wie eine Taube
auf sich herabkommen.

Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:

„Das ist mein Sohn, der Geliebte,
an dem ich Gefallen gefunden habe.“

2. Ein weiteres Mal begegnet Jesus Johannes wieder
als Johannes sich in Betanien, jenseits des Jordans (in der Nähe vom See von Galiläa) aufhält.
Von dieser weiteren Begegnung berichtet der Evangelist Johannes in seinem Evangelium. Joh 1,29-34 (= Evangelium am 2. Sonntag im Jahreskreis A)

Am folgenden Tag sieht er Jesus auf sich zukommen und sagt:

„Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
Dieser ist es, von dem ich gesagt habe:
Nach mir kommt einer, der mir voraus ist,
weil er vor mir war.
Auch ich kannte ihn nicht.
Aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser,
um Israel mit ihm bekanntzumachen.“

Und Johannes bezeugte:

Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam
wie eine Taube
und auf ihm blieb.

Auch ich kannte ihn nicht;
aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen,
er hat mir gesagt:
Auf wen du den Geist herabkommen siehst
und auf wem er bleibt,
der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.

Das habe ich gesehen,
und ich bezeuge:

Er ist der Sohn/der Erwählte Gottes.

3.
Am folgenden Tag stand Johannes wieder
da
und zwei von seinen Jüngern.

Indem er auf Jesus blickte,
der vorüberging,
sagte er:
„Seht, das Lamm Gottes.“

Und die beiden Jünger hörten ihn so reden
und folgten Jesus.

(Joh 1,35-37)

Bild von Georg Michael Ehlert
zum Fest der Taufe des Herrn.
Januar 2002
siehe auch:
Taufe des Herrn (2013)- „Mit Jesus über den Jordan gehen“
siehe zu Johannes d.T. auch:

Taufe Jesu im Jordan

Johannes tauft Jesus im Jordan
(= Fest Taufe des Herrn = 12. Januar 2014)
+
Er sagt: Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
(= 2. Sonntag im Jahreskreis A = 19. Januar 2014)
Gedanken zum Evangelium Johannes 1,29-34: siehe „Zeugnistag

Zwei Begegnungen zwischen Jesus mit Johannes in einem Bild:

Johannes tauft Jesus im Jordan  +  Seht, das Lamm Gottes,  das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Bild von G.M. Ehlert 2002

1. Johannes, der Täufer wirkt in der Wüste Juda am Unterlauf des Jordan und verkündet Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.
So kommt auch Jesus zu Beginn seines öffentlichen Wirkens zu ihm und lässt sich von ihm im Jordan taufen.

Davon berichten Matthäus, Markus und Lukas in ihren Evangelien.

z.B. Mt 3,13-17: (Evangelium am Fest der Taufe des Herrn – Lesejahr A)

Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa
an den Jordan zu Johannes,
um sich von ihm taufen zu lassen.

Johannes aber wollte es nicht zu lassen
und sagte zu ihm:

„Ich müsste von dir getauft werden,
und du kommst zu mir?“

Jesus antwortete ihm:

„Lass es nur zu,
denn nur so können wir die Gerechtigkeit,
die Gott fordert, ganz erfüllen.“

Da ließ Johannes es zu.

Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen,
da öffnete sich der Himmel,
und er sah den Geist Gottes wie eine Taube
auf sich herabkommen.

Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:

„Das ist mein Sohn, der Geliebte,
an dem ich Gefallen gefunden habe.“

2. Ein weiteres Mal begegnet Jesus Johannes wieder
als Johannes sich in Betanien, jenseits des Jordans (in der Nähe vom See von Galiläa) aufhält.
Von dieser weiteren Begegnung berichtet der Evangelist Johannes in seinem Evangelium. Joh 1,29-34 (= Evangelium am 2. Sonntag im Jahreskreis A)

Am folgenden Tag sieht er Jesus auf sich zukommen und sagt:

„Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
Dieser ist es, von dem ich gesagt habe:
Nach mir kommt einer, der mir voraus ist,
weil er vor mir war.
Auch ich kannte ihn nicht.
Aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser,
um Israel mit ihm bekanntzumachen.“

Und Johannes bezeugte:

Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam
wie eine Taube
und auf ihm blieb.

Auch ich kannte ihn nicht;
aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen,
er hat mir gesagt:
Auf wen du den Geist herabkommen siehst
und auf wem er bleibt,
der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.

Das habe ich gesehen,
und ich bezeuge:

Er ist der Sohn/der Erwählte Gottes.

3.
Am folgenden Tag stand Johannes wieder
da
und zwei von seinen Jüngern.

Indem er auf Jesus blickte,
der vorüberging,
sagte er:
„Seht, das Lamm Gottes.“

Und die beiden Jünger hörten ihn so reden
und folgten Jesus.

(Joh 1,35-37)

Bild von Georg Michael Ehlert
zum Fest der Taufe des Herrn.
Januar 2002
siehe auch:
Taufe des Herrn (2013)- „Mit Jesus über den Jordan gehen“
siehe zu Johannes d.T. auch:

Taufe Jesu im Jordan

Mit dem Fest der „Taufe des Herrn“ am Sonntag nach Epiphanias (Hl. Drei Könige) schließt der Weihnachtsfestkreis

Mit der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer beginnt nach ca. 30 Jahren des verborgenen Lebens  nun sein ca. 3-jähriges öffentliches Wirken.

Eine Bildmeditation zur Taufe Jesu im Jorden

Jesus setzt einen symbolträchtige Handlung an den Beginn seines öffentlichen Wirkens. Er lässt sich von Johannes dem Täufer taufen d.h. er stellt sich in eine Reihe mit all denen, die bereit sind, zu Gott zurückzukehren.

Diese Taufe findet statt am tiefsten Punkt der Erdoberfläche. (ca. 395 m unter dem Meeresspiegel.

Hier zog einst das Volk Israel „über den Jordan“ hinein ins gelobte Land – angeführt durch Joschua. Nun zieht das „neue Volk Israel“ unter dem neuen Joschua = Jesus hinein ins Reich Gottes, das in der Gemeinschaft mit Jesus seinen Anfang nimmt.

Taufe des Herrn

Mit dem Fest der „Taufe des Herrn“ am Sonntag nach Epiphanias (Hl. Drei Könige) schließt der Weihnachtsfestkreis

Mit der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer beginnt nach ca. 30 Jahren des verborgenen Lebens Jesu nun sein ca. 3-jähriges öffentliches Wirken.

Eine Bildmeditation zur Taufe Jesu im Jorden