Allerheiligen – 1. November

1. November – Allerheiligen – Hochfest

 

Eröffnungsvers
„Freut euch alle im HERRN am Fest aller Heiligen;
mit uns freuen sich die Engel und loben Gottes Sohn.“

1. Lesung: Offenbarung des Johannes 7,2-4.9-14 
„Ich sah eine große Schar aus allen Nationen und Sprachen;
niemand konnte sie zählen“

Antwortpsalm: Psalm 24,1-6

2. Lesung: 1. Johannesbrief 3,1-3 
„Wir werden Gott sehen, wie er ist“

Ruf vor dem Evangelium (Mt 11,28)
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der HERR:)
„Kommt alle zu mir,
die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt.
Ich werde euch Ruhe verschaffen.“
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 5,1-12a:
„Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein“

zum Evangelium des Allerheiligenfestes siehe auch:
Mt 5,1-12: Seligpreisungen der Bergpredigt
und 8+1 Seligpreisungen

Liturgische Texte – siehe auch Schott Allerheiligen 01.11.

zum Hochfest Allerheiligen

Allerheiligen – das Fest des offenen Himmels

Allerheiligen richtet unseren Blick auf das Ziel, für das Gott uns geschaffen und bestimmt hat: es ist daher „das Fest des offenen Himmels“:

Die Präfation vom Allerheiligenfest:

“In Wahrheit ist es würdig und recht, dir allmächtiger Vater zu danken
und dich mit der ganzen Schöpfung zu rühmen.

Denn heute schauen wir deine heilige Stadt, unsere Heimat,
das himmlische Jerusalem.  

Dort loben dich auf ewig die verherrlichten Glieder der Kirche,
unsere Brüder und Schwestern, die schon zur Vollendung gelangt sind.  

Dorthin pilgern auch wir im Glauben, ermutigt durch ihre Fürsprache
und ihr Beispiel und gehen freudig dem Ziel der Verheißung entgegen.  

Darum preisen wir dich in der Gemeinschaft deiner Heiligen
und singen mit den Chören der Engel das Lob deiner Herrlichkeit:

Heilig, heilig, heilig…“

1. Lesung vom Allerheiligenfest: Offb 7,2-4.9-14:

Dann sah ich vom Osten her einen anderen Engel emporsteigen;
Er hatte das Siegel  des lebendigen Gottes
und rief den vier Engeln, denen die Macht gegeben war,
dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen,
mit lauter Stimme zu:
Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu,
bis wir den Knechten unseres Gottes
das Siegel auf die Stirn gedrückt haben.

Und ich erfuhr die Zahl derer, die mit dem Siegel gekennzeichnet waren.
Es waren 144.000 aus allen Stämmen der Söhne Israels,
die das Siegel trugen.

Aus dem Stamm Juda, Ruben, Gad, Ascher, Naftali, Manasse, Simeon, Levi, Issachar, Sebulon, Josef, Benjamin trugen je 12.000 das Siegel.

Danach sah ich:
Eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen;
niemand konnte sie zählen.

Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm
und trugen Palmzweige in den Händen.

Sie riefen mit lauter Stimme:
Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.

Da fragte mich einer der Ältesten:
Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen?

Ich erwiderte ihm:
Mein Herr, das musst du wissen.

Und er sagte zu mir:
Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen,
sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.

Gemeinschaft der Heiligen

Gedanken zu den Tagen:
Reformationstag (31. Oktober)
Allerheiligen (1. November)
Allerseelen (2. November)

„Wir glauben an die Gemeinschaft aller Christgläubigen:
         derer, die hier auf Erden pilgern;
(sie bedürfen der ständigen “Re-formation” – d.h. sie müssen immer wieder sich zurückbesinnen auf die “ursprüngliche Form = Christus)
–         derer, die nach Abschluss des Erdenlebens geläutert werden;
(an sie denkt die Kirche am “Allerseelentag”, an alle, die im Purgatorium (= “Fegefeuer” besser “Reinigungsort”) sich befinden)
–         und derer, die die himmlische Seligkeit genießen;
(= die Gemeinschaft aller Heiligen)
sie alle bilden zusammen die eine Kirche.
Wir glauben desgleichen, dass in dieser Gemeinschaft die barmherzige Liebe Gottes und seiner Heiligen stets unseren Gebeten Gehör schenkt.“
(SPF 30 – Credo des Volkes Gottes: Feierliches Glaubensbekenntnis vom 30. Juni 1968 von Papst Paul VI.).

Gedanken zu: Reformationstag – Allerheiligen – Allerseelen

 

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

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