Schlagwort-Archive: Wahrheit

Advent A – 2019


Advent – Lesejahr A

Vom vierfachen Advent Christi
Advent – ABC
Adventskalender
Liturgische Texte zu den 4 Adventssonntagen
. – 1. Advent
. – 2. Advent
. – 3. Advent
. – 4. Advent
Frieden – in Wahrheit + Gerechtigkeit + Liebe + Freiheit

zu den Lesungen aus dem Buch Jesaja an den 4 Adventssonntagen:
siehe: Jesajas Hoffnungsbilder

1. Advent: Jes 2,1-5:
Schwerter zu Pflugscharen umschmieden – Hoffnungsvision
2. Advent: Jes 11,1-10:
Der Spross aus der Wurzel Isais – Hoffnungsvision
3. Advent: Jes 35,1-10:
Was Menschen zum Aufblühen bringen kann – Hoffnungsvision
4. Advent: Jes 7,10-14:
Die Jungfrauengeburt des Immanuel – als Zeichen

und Power-Point-Präsentation:
Jesaja – Hoffnungsbilder im Advent

zu 4 besonderen Heiligen im Advent: Barbara, Nikolaus, Lucia, Maria
siehe: „Lichtgestalten im Advent“

______________

Vom vierfachen Advent Christi

4xAdvent-a

„Advent = Ankunft“ eine Zeit hingebender und freudiger Erwartung.

Davon spricht der mittelalterliche Dichter Jacobus de Voragine in folgender Weise:

„Es sind vier Wochen des Advents,
die bezeichnen die vier Ankünfte unseres Herrn:
die erste,
dass er zu uns gekommen ist in der Menschheit Christi,
die zweite,
dass er mit Gnaden gekommen ist in der Menschen Herzen,
die dritte, dass er zu uns kommt im Tod,
die vierte, dass er wiederkommen wird zum Jüngsten Gericht.

Die letzte Woche des Advents wird selten geendet,
zu einem Zeichen, dass die Herrlichkeit kein Ende hat,
zu der die Heiligen am jüngsten Tag kommen werden.“

–> siehe auch: „Vierfacher Advent“

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

Advents-ABC

Advent kommt von „advenire“ = Ankunft
= die Ankunft – das Erscheinen – eines Königs

Advent
heißt Ankommen:

Kann Gott bei mir und dir ankommen?
Werde ich am Ende meines Lebens bei Gott ankommen?

Advent
bedeutet auch: „adventure

= Abenteuer, dem Ankommenden den Weg zu bereiten.

Advent
und Adveniat gehören zusammen:

Gottes Ankunft und unsere Weihnachtsgabe

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

Dezember

1 Advent – Ankunft
2 Bereit werden, dem Herrn den Weg zu bereiten
3 Choräle singen
4 Die Nacht ist vorgedrungen…
5 Erwartungsvoll
6 Freude für Kinder: der Nikolaus kommt
7 Geschenke besorgen, Glühwein trinken
8 Herbergssuche
9 Immanuel = Gott ist mit uns
10 Johannes – der Wegbereiter Jesu
11 Kündet allen in der Not…
12 Licht, das die Nacht erhellt…
13 Macht hoch die Tür…
14 Nachtwache halten
15 O Heiland reiß die Himmel auf…
16 Plätzchen backen
17 Quellen brechen in der Wüste auf
18 Rorate-Messe
19 Stern über Betlehem, zeig uns den Weg…
20 Tauet Himmel den Gerechten…
21 unterwegs sein
22 Vorfreude
23 Wurzel Jesse
24 „X-mas-party“(?) – nein, lieber: Christmette feiern
25 Ziel: „Heute ist euch in der Stadt Davids
der Retter geboren; Christus, der Herr“

***

Advent 2013 (c) G. M. Ehlert

Advent:

Wachen,
warten,
Aufbruch wagen,
dem Wunder Gottes Raum geben –
und so vorbereitet:

Weihnachten feiern!

G. M. Ehlert, 28.11.2009

____________________

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

Adventskalender 2019

30.11. Hl. Andreas (F)
1.12. Advent – Ankunft 1. Adventssonntag
Charles de Foucauld
Welt-Aids-Tag
2. Bereit sein, dem Herrn den Weg zu bereiten Hl. Luzius (g) Tag für die Abschaffung der Sklaverei
3. Choräle singen Hl. Franz Xaver (G) Internat. Tag der M. mit Behinderungen
4. Die Nacht ist vorgedrungen…  Hl. Barbara (g)
Adolf Kolping (g)
5. Erwartungsvoll Hl. Anno (g) Internat. Tag des Ehrenamtes
6. Freude für Kinder: der Nikolaus kommt Hl. Nikolaus (g)
7. Geschenke besorgen, Glühwein trinken Hl. Ambrosius (G) Tag der Internat. Zivilluftfahrt
8. Herbergssuche 2. Adventssonntag
Mariä Empfängnis
(H)
9. Immanuel = Gott ist mit uns Juan Diego (g) Welt-Anti-Korruptionstag
10. Johannes – der Wegbereiter Jesu Übertragung des Hauses in Nazaret Loreto Internat. Tag der Menschenrechte
11. Kündet allen in der Not…   Damasus I. Weltweiter Gedenktag für verstorbene Kinder
12. Licht, das die Nacht erhellt… U.L.F. von Guadelupe
13. Macht hoch die Tür… Hl. Lucia (g)
14. Nachtwache halten Johannes vom Kreuz (G)
15. O Heiland reiß die Himmel auf… 3. Adventssonntag (Gaudete)
16. Plätzchen backen Hl. Adelheid
17. Quellen brechen in der Wüste auf O Weisheit
18. Rorate-Messe O Adonai Internat. Tag der Migranten
19. Stern über Betlehem, zeig uns den Weg… O Wurzel Jesse
20. Tauet Himmel den Gerechten… O Schlüssel Davids
21. unterwegs sein O Aufgang
22. Vorfreude 4. Adventssonntag
O König
23. Wurzel Jesse O Gott mit uns, Immanuel
24. X-mas-party“(?) – nein, lieber: Christmette feiern (O Virgo Virginis) Adam u. Eva
25. Ziel: „Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren Christus, der HERR.“ WEIHNACHTEN (H)

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

Advent – Lesejahr A

„… und richte unsere Schritte

auf den Weg des Friedens“

1. Adventssonntag A

(= 1. Dezember 2019)

1. Schritt:

im Licht der Wahrheit gehen
advent-2016-f1a

Eröffnungsvers (Jes 30,19.30)
„Zu dir, HERR, erhebe ich meine Seele.
Mein Gott, dir vertraue ich.
Lass mich nicht scheitern,
lass meine Feinde nicht triumphieren!
Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden.“

Tagesgebet:
Herr, unser Gott,
alles steht in deiner Macht;
du schenkst das Wollen und das Vollbringen.
Hilf uns, dass wir auf dem Weg der Gerechtigkeit
Christus entgegengehen
und uns durch Taten der Liebe
auf seine Ankunft vorbereiten,
damit wir den Platz zu seiner Rechten erhalten,
wenn er wiederkommt in Herrlichkeit.
Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung: Jes 2,1-5: Schwerter zu Pflugscharen umschmieden – Hoffnungsvision
„Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn…
… denn vom Zion kommt die Weisung des Herrn…
Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern…
–> Bilder der Hoffnung im Advent

Antwortpsalm: Psalm 122,1-3.4-5.6-7.8-9
Zum Haus des HERRN wollen wir pilgern

2. Lesung: Röm 13,11-14a
„… lasst uns anlegen die Waffen des Lichts“

Ruf vor dem Evangelium (Ps 85,8)
Halleluja. Halleluja.
Erweise uns, HERR, deine Huld,
und gewähre uns dein Heil!
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 24,29-44
Sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. –
Seid wachsam, und haltet euch bereit!

1-advent-5a

„Vom Zion kommt die Weisung des Herrn“ u. „Sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen“ – Grafik zu Jes 2,1-5 u. Mt 24,29-44 von G. M. Ehlert, 23.11.2016

Liturgische Texte – siehe auch Schott: Erster Adventssonntag A

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

2. Adventssonntag A

(= 8. Dezember 2019)

2. Schritt:

sich in Gerechtigkeit für die Armen entscheiden
advent-2016-f2a

Eröffnungsvers (vgl. Jes 30,19.30)
„Der HERR wird kommen, um die Welt zu erlösen.
Volk Gottes, mach dich bereit.
Höre auf ihn, und dein Herz wird sich freuen.“

Tagesgebet:
Allmächtiger und barmherziger Gott,
deine Weisheit allein zeigt uns den rechten Weg.
Lass nicht zu,
dass irdische Aufgaben und Sorgen uns hindern,
deinem Sohn entgegenzugehen.
Führe uns durch dein Wort und deine Gnade
zur Gemeinschaft mit ihm,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung: Jes 11,1-10: Der Spross aus der Wurzel Isais – Hoffnungsvision
„Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor…
Der Geist des HERRN lässt sich nieder auf ihm…
Dann wohnt der Wolf beim Lamm…“
–> Bilder der Hoffnung im Advent

Antwortpsalm: Psalm 72,1-2.7-8.12-13.17
Gerechtigkeit blüht auf in seinen Tagen
und Friede ohne Ende.

2. Lesung: Röm 15,4-9
Christus rettet alle Menschen

Ruf vor dem Evangelium (Ps 85,8)
Halleluja. Halleluja.
Bereitet dem HERRN den Weg!
Ebnet ihm die Straßen!
Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt.
Halleluja.

Evangelium: Mt 3,1-12
„Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. –
Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt.“

2-advent-3a

zum 2. Advent „… er richtet die Hilflosen gerecht…“ u. „Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt“ – Grafik zu Jes 11,1-11 u. Mt 3,1-12 von G. M. Ehlert, 27.11.2016

Liturgische Texte – siehe auch Schott: Zweiter Adventssonntag A

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

3. Adventssonntag A (Gaudete)

(= 15. Dezember 2019)

3. Schritt:

in geduldiger Liebe andere ermutigen
advent-2016-f3a

Eröffnungsvers (vgl. Jes 30,19.30)
„Freut euch im HERRN zu jeder Zeit!
Noch einmal sage ich: Freut euch!
Denn der HERR ist nahe.“

1. Lesung: Jes 35,1-6a.10: Was Menschen zum Aufblühen bringen kann
„Die Steppe soll jubeln und blühen…
Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht!
Dann werden die Augen der Blinden geöffnet…“

–> Bilder der Hoffnung im Advent

Antwortpsalm: Psalm 146,6-7.8-9b.9c-10

2. Lesung: Jak 5,7-10
Macht euer Herz stark, denn die Ankunft des HERRN steht nahe bevor

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Jes 61,1)
Halleluja. Halleluja.
Der Geist des HERRN ruht auf mir.
Der HERR hat mich gesandt,
den Armen die Frohe Botschaft zu bringen.
Halleluja.

Evangelium: Mt 11,2-11
„Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?“

3-advent-2a

zum 3. Advent: Jes 35,1-6a.10: die Steppe soll jubeln und blühen… – Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! – Dann werden die Augen der Blinden geöffnet… – u. Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht – Grafik zu Jes 35,1-6 u. Mt 11,2-11; (c) G. M. Ehlert, 27.11.2016

Liturgische Texte – siehe auch Schott: Dritter Adventssonntag A

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

4. Adventssonntag A

(= 22. Dezember 2019)

4. Schritt:
in Freiheit offen sein Gottes Gnade zu empfangen
advent-2016-f4a

Eröffnungsvers (vgl. Jes 45,8)
„Tauet, ihr Himmel, von oben!
Ihr Wolken, regnet herab den Gerechten!
Tu dich auf, o Erde, und sprosse den Heiland hervor!“

1. Lesung: Jes 7,10-14: Die Jungfrauengeburt des Immanuel – als Zeichen
„Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen;
sie wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben“

–> Bilder der Hoffnung im Advent

Antwortpsalm: Psalm 24,1-2.3-4.5-6

2. Lesung: Röm 1,1-7
„Das Evangelium von Jesus Christus, dem Nachkommen Davids, dem Sohn Gottes“

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Mt 1,23)
Halleluja. Halleluja.
Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen,
einen Sohn wird sie gebären,
sein Name wird sein: Immanuel – Gott mit uns.
Halleluja.

Evangelium: Mt 1,18-24 (siehe Mt 1,1-25)
„Jesus wird geboren werden von Maria, die verlobt ist mit Josef, dem Sohn Davids“

4-advent-2a

zum 4. Advent: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben. – u. Josef, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen – Grafik zu Jes 7,10-14 u. Mt 1,18-24; (c) G. M. Ehlert, 27.11.2016

Liturgische Texte – siehe auch Schott: Vierter Adventssonntag A

Pfeil-oben zum Seitenanfang
___________________________________

Weihnachten

(= 25. Dezember 2019)

„verherrlicht ist Gott in der Höhe
und Frieden den Menschen seiner Gnade“

advent-2016-f5a

(Hier folgen bald Texte zum Weihnachtsfest)

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

Frieden –
getragen von Wahrheit + Gerechtigkeit + Liebe + Freiheit

Frieden – getragen von Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit; Grafik (c) G. M. Ehlert zum Advent 2016

Papst Johannes XXIII. schreibt 1963 in seinem Weltrundschreiben „Pacem in terris“
an alle Menschen guten Willens:
„über den Frieden unter allen Völkern
in Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit“:

Zusammenleben in Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit

  1. Das bürgerliche Zusammenleben ist deshalb dann als gut geordnet, fruchtbar und der menschlichen Würde entsprechend anzusehen, wenn es auf der Wahrheit gründet, wie der Apostel Paulus mahnt: „Darum leget ab die Lüge, ein jeder rede die Wahrheit mit seinem Nächsten; denn wir sind Glieder untereinander“ (Eph 4, 25). Das wird dann sicher der Fall sein, wenn jeder seine Rechte und besonders seine Pflichten gegenüber den anderen anerkennt. Überdies wird das Zusammenleben so sein, wie Wir es soeben gezeichnet haben, wenn die Menschen, von der Gerechtigkeit geleitet, sich bemühen, sowohl die Rechte anderer zu achten, als auch die eigenen Pflichten zu erfüllen; wenn sie in solchem Bemühen von der Liebe beseelt sind, daß sie die Nöte der anderen wie ihre eigenen empfinden und die anderen an ihren Gütern teilnehmen lassen, und somit danach streben, daß auf der Welt die höchsten geistigen Werte unter alten verbreitet werden. Aber auch das genügt noch nicht; denn die menschliche Gemeinschaft wächst durch die Freiheit zusammen, und zwar in Formen, die der Würde der Menschen angemessen sind. Da diese von Natur aus vernunftbegabt sind, tragen sie deshalb auch die Verantwortung für ihr Tun.

Papst Johannes Paul II. griff diese Gedanken auf
in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2003:

Die Wahrheit – sagte er – wird die Grundlage des Friedens sein, wenn jeder einzelne außer seinen Rechten auch seine Pflichten gegenüber den anderen ehrlich anerkennt.

Die Gerechtigkeit wird den Frieden aufbauen, wenn jeder die Rechte der anderen konkret respektiert und sich bemüht, seine Pflichten gegenüber den anderen voll zu erfüllen.

Die Liebe wird der Sauerteig des Friedens sein, wenn die Menschen die Nöte und Bedürfnisse der anderen als ihre eigenen empfinden und ihren Besitz, angefangen bei den geistigen Werten, mit den anderen teilen.

Die Freiheit schließlich wird den Frieden nähren und Früchte tragen lassen, wenn die einzelnen bei der Wahl der Mittel zu seiner Erreichung der Vernunft folgen und mutig die Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.

Letztendlich sagt Johannes Paul II., indem er seinen Vorgänger zitiert, müsse der Frieden „durch die Verteidigung und die Förderung der grundlegenden Menschenrechte geschehen“.

Pfeil-oben zum Seitenanfang
___________________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

.

Stand: 04.12. 2019

Osterzeit 2017

Die 8 Sonntage der 50-tägigen Osterzeit

Die Sonntage der Osterzeit haben jeweils einen Namen –
nach dem Anfangswort des lateinischen Eröffnungsverses der Hl. Messe –
–> Merkwort: „Re-qu-ie-m   c-r-e-s (-ce)“ = „in Ruhe wachse“

  1. Ostersonntag: – Resurrexi (= 16. April 2017)
  2. Sonntag der Osterzeit: – Quasimodogeniti (= 23. April 2017)
  3. Sonntag der Osterzeit: – Iubilate (= 30. April 2017)
  4. Sonntag der Osterzeit: – Misericordia (Guter-Hirte-Sonntag) (= 7. Mai 2017)
  5. Sonntag der Osterzeit: – Cantate (= 14. Mai 2017)
  6. Sonntag der Osterzeit: – Rogate (Bittsonntag) / Vocem iucunditatis (= 21. Mai 2017)
    Christi Himmelfahrt (= Donnerstag, 25. Mai 2017)
  7. Sonntag der Osterzeit: – Exaudi (= 28. Mai 2017)
  8. Pfingstsonntag: – Spiritus Domini (= 4. Juni 2017)


Ostersonntag (= 16. April 2017)
Resurrexi

O-1

Resurrexi, et adhuc tecum sum, alleluia:
posuisti super me manum tuam, alleluia:
mirabilis facta est scientia tua, alleluia, alleluia.“

Ich bin auferstanden und bin immer bei dir. Halleluja.
Du hast deine Hand auf mich gelegt. Halleluja.
Wie wunderbar ist für mich dieses Wissen. Halleluja.“ (Ps 139,5f)

A: Mt 28,1-10 Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, wie er gesagt hat /          (16.04.2017)
B: Mk 16,1-7 Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten; er ist auferstanden /
C: Lk 24,1-12 Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? /

oder: A B C: Joh 20,1-18

siehe auch: „Osterglaube

Das Ostergeschehen im Zeugnis der vier Evangelien (eine Zusammenschau): Osterbilder

1. Ostersonntag – Evangelium vom Tag = Joh 20,1-18:

siehe: Joh 20,3-10: Wettlauf Petrus – Johannes zum Grab
und: Joh 20,11-18: Die Begegnung zwischen Maria von Magdala mit dem Auferstandenen

Pfeil-oben zum Seitenanfang


2. Sonntag der Osterzeit (= 23. April 2017)
Quasimodo geniti

= SONNTAG DER GÖTTLICHEN BARMHERZIGKEIT – (Weißer Sonntag)

O-2

Quasimodo geniti infantes, alleluja,
rationabile sine dolo lac concupiscite, alleluja.“

Wie neugeborene Kinder, Halleluja,
verlangt nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, Halleluja.“
(1 Petr 2,2a)

1. Lesung: Apostelgeschichte 5,12-16: „Immer mehr wurden im Glauben zum Herrn geführt“

2. Lesung: Offenbarung 1,9-11a.12-13.17-19: „Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit“

A B C: Joh 20,19-31: Acht Tage darauf kam Jesus und trat in ihre Mitte

siehe auch: „Göttliche Barmherzigkeit

siehe auch:

Pfeil-oben zum Seitenanfang


3. Sonntag der Osterzeit (= 30. April 2017)
Iubilate

O-3

Iubilate Deo, omnis terra, alleluia,
psalmum dicit e nomini eius, alleluia.
Date gloriam laudi eius, alleluia“

Jauchzt Gott zu, alle Lande, Halleluja,
spielt zum Ruhm seines Namens, Halleluja,
verherrlicht ihn mit Lobpreis. Halleluja.“
(Ps 66,1f)

Die Liturgischen Texte zum 3. Sonntag der Osterzeit

1. Lesung: Apg 2,14.22-33
Es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde

Antwortpsalm (Ps 16,1-2.5.7-8.9-10)

–> zu Psalm 16: Vom wahren Lebensglück – und wie ich es erlange

2. Lesung: 1 Petr 1,17-21
Ihr wurdet losgekauft mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel

Ruf vor dem Evangelium:
Halleluja, Halleluja!
Christus ist auferstanden.
Er, der Schöpfer des Alls, hat sich aller Menchen erbarmt.
Halleluja!

Evangelium: Lk 24,13-35
oder, wo Ostermontag als Feiertag begangen wird und das Emmausevangelium bereits an diesem Tag gelesen wurde:
Joh 21,1-14
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch

Ostererscheinungen Jesu:
Lesejahr A: Lk 24,13-35 oder: Joh 21,1-14 (= 2017)
Lesejahr B: Lk 24,35-48
Lesejahr C: Joh 21,1-19

–> zu den Liturgischen Texten vom 3. Sonntag der Osterzeit siehe: Schott

siehe auch:

Pfeil-oben zum Seitenanfang


4. Sonntag der Osterzeit (= 07. Mai 2017)
Misericordia

= „Gute-Hirte-Sonntag“ – Weltgebetstag für geistliche Berufe

O-4

Misericordia Domini plena est terra, alleluia,
verbo Dei coeli firmati sunt, alleluia.“

„Von der Huld des Herrn ist erfüllt die Erde, Halleluja.
Durch das Wort Gottes wurden die Himmel geschaffen, Halleluja!“
(Ps 33,5f)

1. Lesung: Apg 2, 14a.36-41
Gott hat den Gekreuzigten zum Herrn und Messias gemacht

Antwortpsalm: Ps 23,1-3.4.5.6
Der HERR ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen

2. Lesung: 1 Petr 2, 20b-25
Ihr seid heimgekehrt zum Hirten und Bischof eurer Seelen

Ruf vor dem Evangelium Vers: Joh 10, 14
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Ich bin der gute Hirt.
Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.
Halleluja.

Evangelium: Joh 10, 1-10
Ich bin die Tür zu den Schafen

–> zu den Liturgischen Texten vom 4. Sonntag der Osterzeit (A) siehe: „Schott

A: Joh 10,1-10 Der gute Hirt als Gegenbild zu Dieben u. Räubern (= 2017)
B: Joh 10,11-18 Der gute Hirt als Gegenbild zum Tagelöhner
C: Joh 10,27-30 aus dem Streitgespräch beim Tempelweihfest

siehe auch:

Pfeil-oben zum Seitenanfang


5. Sonntag der Osterzeit (= 14. Mai 2017)
Cantate

O-5

Cantate Domino canticum novum, alleluia,
quia mirabilia fecit Dominus, alleluia,
ante conspectum gentium revelavit iustitiam suam, alleluia.“

Singt dem Herrn ein neues Lied, Halleluja,
denn er hat wunderbare Taten vollbracht, Halleluja
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker. Halleluja.“ (Ps 98,1f)

A: Joh 14,1-12 Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben (siehe auch Joh 14,1-31) (= 2017)
B: Joh 15,1-8 Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht
„Ich bin der Weinstock – ihr seid die Reben“
C: Joh 13,31-35 Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! (= 24.04.2016)

siehe auch: „Christus, der Weinstock

Pfeil-oben zum Seitenanfang


6. Sonntag der Osterzeit Rogate (Bittsonntag) (= 21. Mai 2017)

Vocem iucunditatis

O-6

Vocem iucunditatis annuntiate, et audiatur, alleluia,
nuntiate usque ad extremum terrae,
liberavit Dominus populum suum, alleluia.“

„Verkündet es jauchzend, damit man es hört, Halleluja;
Ruft es hinaus bis ans Ende der Erde!
Der HERR hat sein Volk befreit. Halleluja.“
(vgl. Jes 48,20)

Lesejahr A: (= 2017)
Apg 8,5-8.14-17;
1 Petr 3,15-18
Joh 14,15-21 Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben

Lesejahr B:
Apg 10,25-26.34-35.44-48;
1 Joh 4,7-10
Joh 15,9-17 Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt siehe auch: „In Liebe verbunden

Lesejahr C (01.05.2016):
Apg 15,1-2.22.29; ((zu Apg 15,1-35 siehe: Konfliktlösung in der Kirche))
Offb 21,10-14.22-23
Joh 14,23-29 Der Heilige Geist wird euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe

Pfeil-oben zum Seitenanfang


7. Sonntag der Osterzeit (= 28. Mai 2017)
Exaudi

O-7a

Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te, alleluia.
Tibi dixit cor meum, quaesivi vultum tuum,
vultum tuum ‚Domine requiram,
ne avertas facies tuam a me, alleluia.“

Höre, o Herr, mein lautes Rufen; Halleluja!
Mein Herz denkt an dein Wort: „Sucht mein Angesicht“ –
Dein Angesicht, o Herr, will ich suchen.
Verbirg nicht dein Gesicht vor mir. Halleluja!“(Ps 27,7-9)

Am 7. Sonntag der Osterzeit – d.h. zwischen Christi Himmelfahrt und dem Pfingstfest wird als Evangelium immer ein Abschnitt aus dem sogenannten “Hohepriesterlichen Gebet” Jesu – dem Abschiedsgebet des Herrn verkündet:
– im Lesejahr A = Joh 17,1-11 (= 2017)
– im Lesejahr B = Joh 17,6a.11b-19 (= 17. Mai 2015)
– im Lesejahr C = Joh 17,20-26. (= 08. Mai 2016)

siehe dazu den Bibeltext: Joh 17,1-26 (in eigener Übersetzung).

siehe auch: “Ich will, dass alle eins sind wie wir

siehe auch: Christi Himmelfahrt u. 7. Sonntag der Osterzeit

Pfeil-oben zum Seitenanfang


Pfingstsonntag (= 04. Juni 2017)
Spiritus Domini

O-8

Spiritus Domini replevit orbem terrarum, Alleluia,
et hoc quod continet omnia, scientiam habet vocis, Alleluia.“

„Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis. Halleluja!
In ihm hat alles Bestand.
Nichts bleibt verborgen vor ihm. Halleluja.“
(Weish. 1,7)

1. Lesung: Apostelgeschichte 2,1-11

2. Lesung: Galaterbrief 5,16-25

Evangelium: Joh 20,19-23 (siehe Ostersonntag) oder Joh 15,26-27; 16,12-15

A B C: Joh 20,19-23 Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch: Empfangt den Heiligen Geist!

siehe auch:

die Tage zwischen Christi Himmelfahrt und dem Pfingstfest
eine Pfingstnovene
die Nacht vor dem Pfingstfest – Texte für eine Pfingstvigil 

u. Pfingstfest

siehe auch: re-qu-ie-m c-r-e-s(cit)

Pfeil-oben zum Seitenanfang

___________________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Christkönigssonntag


zum Christkönigssonntag (= letzter Sonntag im Lesejahr B) – 25. November 2012

Evangelium: Joh 18,33-37

(Nachdem die Vertreter des Hohen Rates der Juden – draußen vor dem Amtssitz – vor Pilatus ihre Anklage in Bezug auf Jesus vorgebracht hatten):

(Joh 18,33):
Ging also Pilatus* abermals ins Prätorium** hinein,
ließ Jesus rufen und sprach zu ihm:
Bist du (oder: Du bist) der König der Juden?***

*Pontius Pilatus war von 26-36 n. Chr. römischer Statthalter
in Judäa und Samaria.
**Das Prätorium ist der Amtssitz des römischen Statthalters in Jerusalem,
Es stimmt mit der römischen Gerichtsverfahrensweise überein,
dass der Richter die Parteien einzeln befragt,
also auch dem Angeklagten Raum zur Rede einräumt.
***Pilatus hat an den religiösen Streitfragen der Juden
(ob Jesus „der Sohn Gottes“ sei) kein Interesse.
Seine Frage an Jesus kann nur eine politische sein,
er fragte ihn, ob er der König der Juden sei.

34 Antwortete Jesus:
Sagst du das aus dir
oder haben andere es über mich gesprochen?

35 Antwortete Pilatus:
Bin ich denn ein Jude?
Deine Volksgemeinschaft und die Hohenpriester
haben dich mir ausgeliefert.
Was hast du getan?

36 Antwortete Jesus:
Mein Königtum ist nicht von dieser Welt.
Wenn von dieser Welt mein Königtum wäre,
so hätten meine Amtsdiener gekämpft,
dass ich den Juden nicht ausgeliefert worden wäre.
Nun aber ist mein Königtum nicht von hier.

37 Sprach nun Pilatus zu ihm:
Also bist du doch ein König?

Antwortete Jesus:
Du – du sagst (es), dass ein König ich bin.
Ich – ich bin dazu geboren
und dazu in die Welt gekommen,
dass ich für die Wahrheit zeuge.
Jeder, der aus der Wahrheit ist,
hört meine Stimme.

 38 Sagt Pilatus zu ihm:
Was [wer] ist Wahrheit?

Jesus sagt, er sei in die Welt gekommen,
um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen.
Pilatus versteht diesen Begriff im selben Sichtwinkel wie wir,
wenn wir heute über Wahrheit diskutieren.
Pilatus muss sich fragen, was denn Wahrheit überhaupt sei.
Doch die Wahrheit, die Jesus meint,
hat nichts mit wissenschaftlicher Erkenntnis
und Überprüfbarkeit zu tun.
Mit „Wahrheit“ spricht Jesus das heilende und erlösende Wirken Gottes an,
in dessen Dienst er steht.
(Er – als gottmenschliche Person – ist die Wahrheit!)

Passionsweg Christi – Station 6: Verurteilung – (c) G. M. Ehlert

zum Seitenanfang

___________________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

aufgerichtet

zum Vierten Sonntag der Fastenzeit im Lesejahr B (Laetare):
18. März 2012
Evangelium: Joh 3,14-21 Gespräch Jesu mit Nikodemus

Wenn jemand nicht von neuem geboren wird,
                                        
kann er das Reich Gottes nicht sehen. 

Wenn jemand nicht durch die Geburt den Mutterschoß verlässt,
                                   und seine Augen öffnet
                                   und das Licht der Welt erblickt
                                               kann er nicht das Gesicht seiner Mutter sehen. 

Wenn jemand nicht von neuem geboren wird – durch den Geist Gottes,
                                   und mit den Augen des Glaubens
                                   das Licht der Liebe Gottes erblickt,
                                               kann er das Reich Gottes nicht sehen.

zu Joh 3,1-21: (c) G. M. Ehlert

„Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat“,
          damit jeder, der zu ihr aufschaut, am Leben bleibt,
„so muss der Menschensohn (am Kreuz) erhöht werden,
damit jeder, der an ihn glaubt,
in ihm das ewige Leben hat.“ (Joh 3,14)

In diesem Evangelienabschnitt findet sich eine Zusammenfassung des gesamten Evangeliums Jesu Christi:

„Gott hat die Welt so sehr geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.“
(Joh 3,16)

Joh 3,1-21 (Übersetzung: G. M. Ehlert)
https://gmehlert.files.wordpress.com/2010/09/joh-3-1-21.pdf

Bild u. Text zu Johannes 3,1-21:
https://gmehlert.files.wordpress.com/2010/09/nikodemus-bei-jesus.pdf

„Wenn ich am Kreuz erhöht bin…“ (Gedanken)
https://gmehlert.wordpress.com/feste/kreuzerhohung/

Abschiedswort

zum 6. Sonntag der Osterzeit (Lesejahr A):
Gedanken zum Sonntagsevangelium = Johannes 14,15-21

sich verabschieden – und verbunden bleiben

Wenn ihr hochschätzt/liebt mich,
die Weisungen – die meinen – ihr werdet sie bewahren. 

Und ich – ich werde bitten/fragen den Vater,
und einen anderen (zur Unterstützung)
Herbeigerufenen/Beistand/Anwalt
wird er euch schenken/geben,
auf dass er sein wird mit/in/bei euch in die Ewigkeit hinein: 
den Wind/Atem/Geist der Wahrhaftigkeit/Zuverlässigkeit/Wahrheit,
den die Welt nicht vermag aufzunehmen,
weil sie ihn nicht wahrnehmen/schauen/finden vermag von sich aus.

Ihr (er)kennt ihn, denn bleibend ist er bei/in/mit euch
und wird in/bei/mit euch sein.  

Nicht will ich euch als Waisen (zurück)lassen:
ich komme zu euch. 

Noch eine kleine (Weile),
und die Welt schaut mich nicht mehr;
ihr aber schaut mich,
weil ich lebe und ihr leben werdet.  

An jenem Tag werdet ihr erkennen,
dass ich in/mit/bei meinem Vater bin,
und ihr in/mit/bei mir,
und ich in/mit/bei euch.

Wer meine Weisungen hat und sie wahrt:
der ist es, der mich hochschätzt/liebt.

Wer aber mich hochschätzt/liebt,
wird hochgeschätzt/geliebt werden von meinem Vater.
Auch ich werde ihn hochschätzen/lieben und mich ihm zeigen.

(Joh 14,15-21 – Übersetzung: G. M. Ehlert)

Der verheißene Beistand - Zeichnung (c) G. M. Ehlert 26.05.2011

„Der Herbeigerufene – der Geist der Wahrheit“

1.      Abschied nehmen – und verbunden bleiben

A-dieu!                                                             –> Abschied
Denk an das, was ich dir gesagt habe. –> Vermächtnis
Mach’s gut!                                                     –> Auftrag
Ich meld’ mich.                                             –> Zusage
Bis bald.                                                            –> Verheißung

2.      aus den Abschiedsreden Jesu

Abschied Jesu: A-dieu:
Ich gehe zum Vater – einen Platz für euch vorzubereiten 

Vermächtnis Denkt an das, was ich getan habe.
„Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“

Auftrag: „Macht es gut!“
„Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.“

Zusage: „Ich meld‘ mich!“
„Ich werde euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben wird: den Geist der Wahrheit“

Verheißung: „Bis bald“ –
„Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch“ –> Es ist der Geist der Wahrheit (Wahrhaftigkeit, Verlässlichkeit…)

Wenn die Jünger Jesus in Liebe und im Halten seiner Gebote verbunden bleiben, dann gelten ihnen die Verheißungen Jesu.

Entsprechend dem größeren Textzusammenhang von Joh 14 verheißt Jesus seinen Jüngern nach seinem Fortgang ein erneutes Kommen.

  • Eine erste Weise seiner kommenden Gegenwart besteht in der Gabe des Geistes,der für immer bei ihnen bleiben soll (V. 16f.).
  • Doch auch Jesus selbst wird seine Jünger nicht als Waisen zurücklassen,sondern (erneut) zu ihnen kommen (V. 18-20).
  • Am Schluss wird Jesus dann verheißen, dass er zusammen mit dem Vater zu den Seinen kommen und bei ihnen Wohnung nehmen wird (V. 23).

Wie wir hier sehen können, ergibt sich so bei den Verheißungen Jesu eine trinitarische Struktur, die vom Geist über Jesus zum Vater führt.
zum Seitenanfang __________________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Ich-bin-Worte Jesu

Sieben ICH – BIN – Worte Jesu im Johannesevangelium

 

image0021

ICH BIN das Brot des Lebens;

wer zu mir kommt, wird nicht hungern

und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.

(Joh. 6,35)

 

 

ICH BIN das Licht der Welt;

wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis wandeln,

sondern wird das Licht des Lebens haben.

(Joh. 8,12)

 

image004

 

image006

ICH BIN die Tür;

wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden

und wird ein- und ausgehen und die Weide finden.

(Joh. 10,9)

 

 

ICH BIN der gute Hirte;

der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe.

(Joh. 10,11)

 

image008

 

image010

ICH BIN die Auferstehung und das Leben;

wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.

(Joh. 11,25)

 

 

 

ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben,

niemand kommt zum Vater außer durch mich.

(Joh. 14,6)

 

 

image012

 

image014

ICH BIN der wahre Weinstock

und mein Vater ist der Winzer. (Joh. 15,1)

ICH BIN der Weinstock, ihr die Reben.

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,

der bringt reiche Frucht…

(Joh 15,5)

 

ICH BIN

 

image016 

                                                                         der Gute Hirt

 

                                                        die Tür                  die Auferstehung

                                                                                              u. das Leben

 

                                   das Licht der Welt                                      der Weg + die Wahrheit

                                                                                                            + das Leben

 

               das Brot des Lebens                                                                   der wahre Weinstock

 

 

zum Seitenanfang ______________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert