Schlagwort-Archive: Welttag des Friedens

Neujahr 2016

Verschiedene Namen hat der 1. Januar:

Neujahr“ – denn an diesem Tag beginnt ein neues Kalenderjahr.
Neujahrswünsche: „ein glückselig neues Jahr!“

Prosit Neujahr!“ – prosit = es möge nützen, das neue Jahr!
Einen „guten Rutsch!“ – rosch haschana = einen guten Start!
Anno Domini 2016 = auch das Jahr 2016 – ein „Jahr des Herrn“!

Oktavtag von Weihnachten“ – denn das Fest der Geburt Christi wird in der Liturgie der katholischen Kirche eine ganze Woche lang gefeiert.

Tag der Beschneidung und Namensgebung Jesu“ – im Lukasevangelium heißt es nach der Geburt Jesu:
Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.“ (Lk 2,21)
(seit 2002 wird am 3. Januar wieder der Gedenktag des „Heiligsten Namens Jesu“ gefeiert)

Hochfest der Gottesmutter Maria“ – seit 1969 wird dieses – seit dem 7. Jahrhundert in Rom gefeierte Fest der Mutterschaft Mariens wieder am 1. Januar gefeiert.

Welttag des Friedens“ – seit 1968 begeht weltweit die katholische Kirche am 1. Januar auch den „Weltfriedenstag“, verbunden mit einer jährlichen Friedensbotschaft des Papstes.
Für das Jahr 2016 hat die Botschaft von Papst Franziskus folgenden Inhalt:
„Überwinde die Gleichgültigkeit –  erringe den Frieden“

Die liturgischen Bibeltexte sind in allen drei Lesejahren (A/B/C) die gleichen:

1. Lesung: Num 6,22-27 Der Aaronitische Segen

2. Lesung: Gal 4,4-7 Gott Sohn erwirkt uns die Sohnschaft

Evangelium: Lk 2,16-21

 

Für die Zeit zwischen Weihnachten und Epiphanie (6. Januar)

siehe auch die Bild-Meditation „Zwölf heilige Nächte

1. Januar 2013

1. Januar – Hochfest der Gottesmutter Maria

2. Lesung: aus dem Galaterbrief 4,4-7:

4. Als aber gekommen war die (Er-)füllung der Zeit (Chronos),
sandte aus Gott seinen Sohn,
geboren aus einer (Jung-)Frau,
geboren unter das Gesetz,
5. damit er die unter dem Gesetz (Stehenden)
aufkaufen solle,
damit wir die Sohnschaft (wieder-)erlangten.  

6. Weil ihr aber Söhne seid,
sandte aus Gott den Geist seines Sohnes
in unser Herz
rufend/schreiend: „Abba – Vater“
7. Daher bist du nicht mehr Knecht,
sondern Sohn,
wenn aber Sohn, auch Erbe durch Gott.

Ur-ikone Christus – das Urbild (c) G. M. Ehlert 31.12.2012

Gedanken zu Neujahr

 „Prosit Neujahr!“ – prosit = es möge nützen, das neue Jahr!

Einen „guten Rutsch!“ – rosch haschana = einen guten Start!

Anno Domini 2013 = auch 2013 – ein „Jahr des Herrn“!

1. Januar 2013 = 46. Welttag des Friedens
            Motto: „Selig die Friedensstifter,
denn sie werden Söhne (und Töchter) Gottes genannt werden“

Schalom-pax-salem

(c) Schalom + pax + salam – G. M. Ehlert 18.12.2012

Jahreslosung 2013:
„Wir haben hier keine bleibende Stadt,
sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebr. 13,14)

Neujahr

Neujahr – Anno Domini 2012
„Einen guten Rutsch!“ (= einen guten Beginn)
– „Ein gesegnetes Neues Jahr!“ –
„Prosit Neujahr!“

Es ist ein guter Brauch, sich und anderen zum Beginn eines neuen Jahres etwas Gutes zu wünschen. Dem möchte ich mich gerne anschließen.

Eine Bitte für das Neue Jahr habe ich auf einem Kalenderblatt entdeckt:

Eine Bitte möchte ich Gott sagen:

Lass mich, Herr, in all den neuen Tagen
Zeit haben für dich;
Zeit haben für mich,
Zeit haben für all die anderen,
die mit mir des Weges wandern.“

Ein  anderer – über 110 Jahre alter, doch hochaktueller -Neujahrswunsch:

Wünsche zum neuen Jahr des Pfarrers von St. Lamberti in Münster 1883

Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lass die Grenzen überflüssig werden.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen
aber auch das Geld keine falschen Leute.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.

Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen
 aber nicht sofort!

Für jeden Tag neu wünsche ich: שלומ

„Friede auf Erden den Menschen, die Gott liebt.“

Gott und Du –
ein Programm für das neue Jahr

Gott allein kann schaffen,
Du aber kannst das Erschaffene zur Geltung bringen.

Gott allein kann Leben schenken,
Du aber kannst es weitergeben und achten.

Gott allein kann Gesundheit schenken,
Du aber kannst zur Gesundheit beitragen und heilen.

Gott allein kann Hoffnung einpflanzen,
Du aber kannst den Menschen Vertrauen schenken.

Gott allein kann die Liebe schenken,
Du aber kannst andere lieben.

Gott allein kann den Frieden schenken,
Du aber kannst Einheit stiften.

Gott allein kann die Freude schenken,
Du aber kannst ein Lächeln geben.

Gott allein kann Kraft geben,
Du aber kannst einen Entmutigten aufrichten.

Gott allein ist der Weg,
Du aber kannst ihn den anderen zeigen.

Gott allein ist das Licht,
Du aber kannst es in den Augen der anderen zum Leuchten bringen.

Gott allein kann das scheinbar Unmögliche,
Du aber kannst das Mögliche tun.

Gott allein genügt sich selbst,
aber er hat es vorgezogen, auf Dich zu zählen!

Unsere Hände sind alle verschieden –
aber Gott kann jede Hand brauchen!

(Verfasser ?)

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert