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Dreifaltigkeitssonntag C

Dreifaltigkeitssonntag C

Sonntag, 16. Juni 2019

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Dreifaltigkeit

 

Wo die Güte und die Liebe – da ist Gott

zum Dreifaltigkeitssonntag am 11. Juni 2017

„Eine Wandbatik, ein Kleid, zwei lebende Hühner und ein Kilo Süßkartoffeln halte ich in den Händen nach meinem Besuch in einer der ärmsten Gegenden der Welt.“ – So schreibt Hildegard Willer für die Kirchliche Nachrichtenagentur im Frühjahr 2017 über den afrikanischen Staat Burkina Faso und fährt fort:
„Ich verstehe, dass Armut etwas ganz anderes bedeutet als uns die Ökonomen weismachen wollten. Wirklich arm bist du erst, wenn du nichts mehr geben kannst oder willst.
Arm bist du, wenn du das gibst, was du sowieso übrig hast.
Und wirklich arm dran bist du, wenn niemand da ist, der das annimmt und wertschätzt, was du zu geben hast. – Burkina Faso mag ein armes Land sein. Aber es ist ein Land voller reicher Menschen.“

Das Geschenk dieser mitgeteilten Erfahrung aus Burkina Faso lässt mich etwas vom Geheimnis der Liebe Gottes erspüren.

„Gott ist die Liebe“ (1 Joh 4,8)

In diesem Bekenntnis ist die Erfahrung des christlichen Glaubens auf den Punkt gebracht. –
Im Laufe der Geschichte wird diese Erfahrung in Glaubensaussagen über die „Dreifaltigkeit“ des einen Gottes weiter entfaltet.

Gott ist der Ursprung („Vater“) des Schenkens.
Er ist stets bereit, das, was er hat – seine Liebe – seinen guten „Geist“ – zu verschenken.
Sein ewiges Gegenüber, sein „Sohn“, wird zum Empfänger dieser Liebe. Er nimmt wertschätzend dieses Geschenk an und gibt es dankbar weiter zur Freude Gottes und zum Heil der ganzen Welt.
So kommt es zu Schöpfung, Erlösung und Heiligung der Welt und des Menschen in ihr.
Und wir Menschen werden – vor aller Leistung und trotz aller Schuld – zum Nutznießer dieser Dynamik liebenden Schenkens.

Wenn wir uns – wie Jesus Christus – vom gleichen Geist der Liebe anstecken lassen und selber dankbar Weiterschenkende werden, haben wir schon jetzt Anteil an dieser ewigen dreifaltigen Liebesdynamik Gottes, in der Schenkender, Beschenkter und die Dynamik des Schenkens in der gleichen Liebe eine Einheit sind.

Was wir Gott direkt schenken können ist ein „reuevolles Herz“, d.h. die Bereitschaft, sich dieser Liebe zuzuwenden, denn die freiwillige wertschätzende Annahme seiner Liebe ist das, worüber Gott sich von Herzen freut. Das feiern wir Christen in jeder Eucharistiefeier.
Ebenso freut Gott sich über unsere Liebe, die wir – einfach so – an andere weiterschenken.

Die „reichen Menschen“ in Burkina Faso können hier ein Impulsgeber sein.

Liturgische Texte zum Dreifaltigkeitssonntag (A)

Eröffnungsvers:

Gepriesen sei der dreieinige Gott:
der Vater und sein eingeborener Sohn
und der Heilige Geist,
denn er hat uns sein Erbarmen geschenkt.

1. Lesung: Ex 34,4b.5-6.8-9
Der HERR ist ein barmherziger und gnädiger Gott

Antwortgesang: Dan 3,52.53.54.55.56

2. Lesung: 2. Korintherbrief 13,11-13
Die Gnade Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen

Evangelium: Joh 3,16-18
Gott hat seinen Sohn gesandt, damit die Welt durch ihn gerettet wird

 

zu den liturgischen Texten dieses Hochfestes siehe auch:
Dreifaltigkeitssonntag A

»Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen!« (2.Kor.13,13)

Wie der dreieinige Gott uns lebensverändernd an seine Hand nimmt:

(1.) Christen. die Paulus gnadenlos behandelt haben,
spricht er die Gnade von Jesus Christus zu.
(2.) Christen. die lieblos mit Paulus umgegangen sind,
spricht er die Liebe Gottes zu.
(3.) Christen, die ihn aus der Gemeinde hinausdrängen wollen,
spricht er die Gemeinschaft des Heiligen Geistes zu.

Gnade, Liebe, Gemeinschaft empfangen und weitergeben…

Die Gnade Christi ergreifen
die Liebe Gottes (des Vaters) erfahren
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes erleben.

Links:
zur 1. Lesung: Ex 34,4b.5-6.8-9
– „Dreizehn Eigenschaften Gottes

zum Antwortgesang aus Dan 3:
Dan 2,1 – 3,90: Bild zu Dan 2 – 3 u. „Lobgesang der drei Männer im Feuerofen“

zum Evangelium Joh 3,16-18:
– Gesamtzusammenhang des nächtlichen Gespräches Jesu mit Nikodemus: Joh 3,1-21
– Lied: „So sehr hat Gott die Welt geliebt…“

siehe auch: Offenbarung der Liebe Gottes

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Gott liebt diese Welt – Schöpfung + Erlösung + Heiligung; (c) G. M. Ehlert

Dreifaltiger Gott
wir neigen uns vor deinem
väterlich-mütterlichen Geheimnis
vor dem Horizont
der sich uns immer wieder entzieht
vor dem Himmel
der oft schweigt. 

Dreifaltiger Gott
Wir neigen uns vor deinem
menschlich-barmherzigen Wort
vor Jesus
der mit uns geht
vor IHM
der uns immer nahe bleibt. 

Dreifaltiger Gott.
Wir neigen uns vor deinem
dynamisch-belebenden Geist
vor dem Geheimnis
das in uns lebt
vor IHM
der uns zur Liebe drängt.

(c) G. M. Ehlert

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Dreifaltigkeitssonntag


Dreifaltigkeitssonntag – Hochfest am Sonntag nach Pfingsten (= 22. Mai 2016)

Eröffnungsvers:
Gepriesen sei der dreieinige Gott:
der Vater und sein eingeborener Sohn und der Heilige Geist;
denn er hat uns sein Erbarmen geschenkt.

1. Lesung: Spr 8,22-31

2. Lesung: Röm 5,1-5

Röm 5,1-5 (Übersetzung: G. M. Ehlert)
Gerechtfertigt nun aus Glauben
Frieden haben wir in Bezug auf den Gott
durch den Herrn von uns Jesus Christus,
durch den (wir) auch die Herzuführung gehabt haben zu dem Glauben
in die diese Gnade (hinein), in der wir Stand haben
und wir rühmen uns auf die Erwartung/ Hoffnung der Herrlichkeit des Gottes.
     Nicht allein aber (dies),
.    sondern auch rühmen wir uns in den Bedrängnissen,
.    wissend, dass die Bedrängnis Untenbleiben (= Geduld) bewirkt,
     das aber Untenbleiben (= Geduld) –  Bewährung,
.    aber die Bewährung  – Erwartung/ Hoffnung
.    die aber Erwartung/ Hoffnung herabbeschändet nicht, (= lässt nicht zugrunde gehen)
denn: die Liebe des Gottes ist ausgegossen worden
in die Herzen von uns
durch Heiligen Geist (der) uns gegeben (ist).

Evangelium: Joh 16,12-15

12 Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht ertragen.
13 Wenn aber jeder kommt, der Geist der Wahrheit,
wird er euch Wegführer sein in der ganzen Wahrheit;

.         I       denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden,          Geist
sondern er wird sagen, was er hören wird,
und das, was kommen wird, wird er euch verkündigen.

14     II       Er wird mich verherrlichen,                                                  Jesus
denn er wird von dem Meinen nehmen
und euch verkündigen.

15    III      Alles, was der Vater hat, ist mein:                                       Vater
Darum habe ich gesagt, er nimmt von dem Meinen
und wird es euch verkündigen.

 

Zu Weihnachten preisen wir den schöpferischen Gott, der sich uns als Vater und Mutter – um unser Heil besorgt – zuwendet.

Zu Ostern preisen wir den erlösenden Gott, der in seinem menschgewordenen Sohn vom Tode aufersteht und damit für uns alle Vergänglichkeit und Tod auf immer besiegt.

Zu Pfingsten preisen wir den liebenden Gott, der als Heiliger Geist überall auf der Welt wirksam ist.

Am Dreifaltigkeitstag sind wir eingeladen, in Ehrfurcht vor jenem Gott zu verharren, der auf so wunderbare und vielfältige Weise Teil unserer Welt wird – zu unserem Heil.

drei-eins-4a
Wer versucht, die Dreieinheit zu verleugnen,
wird seine Seele verlieren,

wer aber versucht, die Dreieinheit zu verstehen,
wird seinen Verstand verlieren.

Nur, wer glaubend mit ihr lebt,
nähert sich dem Geheimnis.

 

Impuls zum Dreifaltigkeitssonntag

„Was ist das ein ‚Aquarium‘?“ – so fragte ein Fisch einen anderen, die beide in diesem Aquarium herum schwammen. „Das Aquarium ist unser Lebensraum“ – „Ich habe aber noch nie ein Aquarium gesehen“ – „Aber du kannst doch die drei Dimensionen unseres Lebensraumes ermessen: die Länge, die Breite und die Tiefe. Alle drei Dimensionen zusammen bilden unseren Lebensraum – das Aquarium.“…

Dieses Bild von den Fischen im Aquarium kam mir in den Sinn bei der Frage, wie uns heute etwas vom Geheimnis der Dreifaltigkeit des einen Gottes aufleuchten kann.

Wir leben in einer Wirklichkeit, die wir als Ganzes noch nie gesehen haben. Doch auch wir können im Blick auf glaubende Menschen erahnen, was unserem Leben Länge, Breite und Tiefe geben kann, wenn wir uns darauf einlassen.

Das Längenmaß gibt uns Jesus Christus vor. Die Art, wie er sein Leben und Sterben mit Liebe erfüllte, kann Maßstab unseres Lebens sein.

Unser Leben wird breiter, wenn wir uns in seinem Geist der Liebe und Versöhnung miteinander verbinden zu einer lebendigen Gemeinschaft, die Freude und Leid miteinander teilt.

Die Tiefendimension lässt uns den Ursprung und das Ziel allen Lebens erahnen, von dem Jesus als unserem Vater im Himmel gesprochen hat.

Der Glaube daran kann unserem Leben Tiefe und Halt geben.

Im Geheimnis dieser einen „dreidimensionalen“ Wirklichkeit – die wir GOTT nennen, dürfen wir leben:

im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

Bildmeditation zum Dreifaltigkeitssonntag:
Daheim im Herzen des dreieinigen Gottes
siehe auch: “Barmherzige Dreifaltigkeit
und: “Der Mensch – Bild der Dreifaltigkeit
zu Röm 5,1-5: Gottes-Liebe-ausgegossen

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Dreifaltigkeitssonntag

Bildmeditation zum Dreifaltigkeitssonntag (26. Mai 2013):

„Daheim im Herzen des dreieinen Gottes“
(c) Georg Michael Ehlert, 09.06.2006

Daheim im Herzen des dreieinen Gottes  
dunkel – geheimnisvoller Kraft und Bewegung
Energie blau und gelb einander zugeneigt
feuriges Rot bindet sie zusammendie drei Grundfarben vereint
zu einem bewegten Rund
darinnen ein pulsierendes Herz

herzliche Liebe – das Geheimnis Gottes
Liebender und Geliebter und Liebesgeschenk
sind in ihm eins.

Gottes Liebe sprudelt über
schafft in sich Zeit und Raum
so entsteht und entfaltet sich die Schöpfung.

Gott schaut und handelt und spricht
Sein Wort in die Geschichte der Welt hinein
bis in den Kreuzestod Jesu offenbart es Seine Liebe.

Vollendung in liebender Gemeinschaft mit Gott
dazu ruft und befähigt Gottes Geist auch uns
von nun an bis in Ewigkeit.

Amen.

© Georg Michael Ehlert, 2. Mai 2002
 

Impuls zum Dreifaltigkeitssonntag (3. Juni 2012)

„Was ist das ein ‚Aquarium‘?“ – so fragte ein Fisch einen anderen, die beide in diesem Aquarium herum schwammen. „Das Aquarium ist unser Lebensraum“ – „Ich habe aber noch nie ein Aquarium gesehen“ – „Aber du kannst doch die drei Dimensionen unseres Lebensraumes ermessen: die Länge, die Breite und die Tiefe. Alle drei Dimensionen zusammen bilden unseren Lebensraum – das Aquarium.“…

Dieses Bild von den Fischen im Aquarium kam mir in den Sinn bei der Frage, wie uns heute etwas vom Geheimnis der Dreifaltigkeit des einen Gottes aufleuchten kann.

Wir leben in einer Wirklichkeit, die wir als Ganzes noch nie gesehen haben. Doch auch wir können im Blick auf glaubende Menschen erahnen, was unserem Leben Länge, Breite und Tiefe geben kann, wenn wir uns darauf einlassen.

Das Längenmaß gibt uns Jesus Christus vor. Die Art, wie er sein Leben und Sterben mit Liebe erfüllte, kann Maßstab unseres Lebens sein.

Unser Leben wird breiter, wenn wir uns in seinem Geist der Liebe und Versöhnung miteinander verbinden zu einer lebendigen Gemeinschaft, die Freude und Leid miteinander teilt.

Die Tiefendimension lässt uns den Ursprung und das Ziel allen Lebens erahnen, von dem Jesus als unserem Vater im Himmel gesprochen hat.

Der Glaube daran kann unserem Leben Tiefe und Halt geben.

Im Geheimnis dieser einen „dreidimensionalen“ Wirklichkeit – die wir GOTT nennen, dürfen wir leben:

im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

siehe auch: “Barmherzige Dreifaltigkeit
und: “Der Mensch – Bild der Dreifaltigkeit

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert