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Pfingstnovene

Pfingstnovene

Am Pfingstfest sandte der auferstandene und in den Himmel Gottes aufgefahrene Herr Jesus Christus seinen Jüngerinnen und Jüngern den Heiligen Geist.

Dieser Geist formte die Gemeinde Jesu zu seiner Kirche,
begleitete die Kirche durch die Zeit
und ließ sie zu einer weltweiten großen Gemeinschaft wachsen.

Dieser Geist Gottes stärkt auch heute unseren Glauben,
belebt unsere Hoffnung,
vertieft unsere Liebe,
als einzelne, vor allem aber als Gemeinschaft, als Kirche.

Die Jüngerinnen und Jünger Jesu hatten sich auf das Kommen des Heiligen Geistes vorbereitet:
gemeinsam – im Gebet – im Abendmahlssaal in Jerusalem.

Von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten haben sie
neun Tage lang
um den Geist gebetet
– die erste Pfingstnovene –
das Neun-Tage-Gebet. (vgl. Apg 1,13-14)

Gleichbleibender Teil der Pfingstnovene:

Eröffnung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Ehre sei dem Vater
und dem Sohn
und dem Heiligen Geist

wie im Anfang
so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja!


Gebet:
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.

(dem Heiligen Augustinus zugeschrieben)


wechselnder Teil:

an Christi Himmelfahrt:
Komm herab, o Heiliger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt.

am Freitag (1.Tag):
Komm, der alle Armen liebt, komm der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.

am Samstag (2.Tag):
Höchster Tröster in der Zeit, Gast der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.

am Sonntag (3.Tag):
In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.

am Montag (4.Tag):
Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.

am Dienstag (5.Tag):
Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.

am Mittwoch (6.Tag):
Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du wo Krankheit quält.

am Donnerstag (7.Tag):
Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.

am Freitag (8.Tag):
Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.

am Samstag (9.Tag):
Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit.

am Pfingstfest:
Amen. Halleluja

Gebet:
Komm heiliger Geist, heilige uns.
Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach Wahrheit,
nach dem rechten Weg und nach dem vollen Leben.
Entzünde in uns dein Feuer,
dass wir selber davon zum Licht werden,
das leuchtet und wärmt und tröstet.
Lass unsere schwerfälligen Zungen Worte finden,
die von deiner Liebe und Schönheit sprechen.
Schaffe uns neu,

dass wir Menschen der Liebe werden,
deine Heiligen, sichtbare Worte Gottes.
Dann werden wir das Antlitz der Erde erneuern
und alles wird neu geschaffen.

Komm, heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen.

(aus der Ostkirche)


Vater unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Segenswort:
Es erfülle uns der Vater mit seiner Liebe.

Es erfülle uns der Sohn mit seinem Leben.
Es erfülle uns der Heilige Geist mit seiner Kraft.

Es segne uns und alle Menschen der gütige Gott:
der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen.

* * *

–> Weitere Gebete zum Heiligen Geist

Gedanken am Fest Christi Himmelfahrt:

Komm herab, o Heil’ger Geist
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

I

Symbol des Hl. Geistes:

  • Wolke und Licht

Sichtbare Zeichen für Erscheinungen des unsichtbaren Gottes

Am Anfang der Schöpfung schwebte Gottes Geist über den Wassern.
Er brütete die gute Schöpfung Gottes aus. Als erstes strahlte sein Licht und es zerriss die finstre Nacht. Am Anfang der Neuen Schöpfung empfing Maria Gottes Sohn durch das Wirken des Heiligen Geistes. Er überschattete sie mit der Kraft Gottes und sie brachte Jesus Christus, das menschgewordene Wort Gottes zur Welt. Der Heilige Geist vermag auch heute in das „Tohu-wa-bohu“ unseres Lebens Licht hinein zu strahlen, so dass durch uns etwas Neues zur Welt kommen kann. Komm, heiliger Geist!

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Pfingstnovene (1. Tag):

Gedanken am Freitag nach Christi Himmelfahrt:

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

II

Symbol des Hl. Geistes:

  • Finger an der Hand Gottes
    Zeichen für das kraftvolle Handeln Gottes

Durch den „Finger Gottes“ – d.h. in der Kraft des Geistes treibt Jesus die Dämonen aus (Lk 11,20).
Während des Gesetz Gottes vom „Finger Gottes“ auf steinerne Tafeln geschrieben wurde (Ex 31,18), sind wir – der „Brief Christi“ (2 Kor 3,3) – geschrieben mit dem Finger Gottes in Herzen von Fleisch. Christus eröffnet seine Verkündigung der Frohbotschaft damit, dass er folgendes Wort des Propheten Jesaja mit seinem Kommen erfüllt sieht:
„Der Geist des Herrn ruht auf mir;

denn der Herr hat mich gesalbt.
Er hat mich gesandt,
damit ich den Armen Frohbotschaft bringe;
damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde
und den Blinden das Augenlicht;
damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze
und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.“ (Lk 4,18-19)

Auch wir dürfen dieses Gotteswort auf uns übertragen.
Dort, wo wir leben, können wir „ein Fingerzeig“ Gottes für die Menschen sein.

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Pfingstnovene (2. Tag):

Gedanken am Samstag nach Christi Himmelfahrt:

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.

III

Symbol des Hl. Geistes:

  • Taube

Symbol des Friedens

Am Ende der Sintflut kehrte die Taube, die von Noah aus der Arche herausgelassen worden war, mit einem frischen Ölzweig im Schnabel zurück als Zeichen dafür, dass die Erde wieder fruchtbar und somit bewohnbar war. Sie kündigt den Frieden an, den Gott mit der Menschheit in einem feierlichen Bund schließt.Als Christus aus dem Wasser seiner Taufe steigt, lässt sich der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf ihn nieder und bleibt auf ihm.

Seit alters her gilt die (weiße) Taube auch als ein Friedenssymbol.

Dieser Geist des Friedens komme auch auf uns herab und bleibe allezeit bei uns.

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Pfingstnovene (3. Tag):

Gedanken am 7. Sonntag der Osterzeit

In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

IV

Symbol des Hl. Geistes:

  • Hand(auflegung)
  • Darreichung
  • göttl. Macht

Durch die Hand = Macht Gottes ergriffen zu sein, bedeutet Empfang des Geistes Gottes.
Jesus heilt Kranke und segnet Kinder, indem er ihnen die Hände auflegt.

Durch Handauflegung geschieht auch heute Verwandlung der Gaben von Brot und Wein durch Gottes Geist in Leib und Blut Christi – für uns gegeben.
Handauflegung vermittelt auch heute Segen, Beruhigung und Trost.

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Pfingstnovene (4. Tag):

Montag vor Pfingsten:

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

V

Symbol des Hl. Geistes:

  • Feuer

verwandelnde Kraft der Liebe Gottes

Das Feuer symbolisiert die verwandelnde Kraft des Heiligen Geistes.
Gott selbst verwandelt das Herz der Menschen, das steinhart geworden ist, in ein Herz, das sich erwärmt für andere. (vgl Ez 36,26-28: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch…).
Johannes der Täufer kündet an, dass Jesus „mit dem Heiligen Geist und mit Feuer“ tauft (Lk 3,16).

Jesus selbst sagt von sich: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“ (Lk 12,49)
In „Zungen wie von Feuer“ (Apg 2,3) kommt der Heilige Geist am Pfingstmorgen auf die Jünger herab und verwandelt sie zu furchtlosen Zeugen der Botschaft Christi.

Auch wir können „Feuer und Flamme“ sein für das Evangelium und andere mit der Botschaft vom Heil „anstecken“.

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Pfingstnovene (5. Tag):

Dienstag vor Pfingsten:

Ohne dein lebendig Weh’n
kann im Menschen nichts besteh’n
kann nichts heil sein noch gesund.

VI

Symbol des Hl. Geistes:

  • Atem

belebend

Der Mensch kommt zum Leben, indem Gott ihm seinen Lebensatem = seinen Geist einhaucht. (vgl. Gen 2,7)
Die Jünger Jesu erhalten Anteil am neuen, österlichen Leben, indem der Auferstandene ihnen seinen Lebensatem einhaucht: „Empfangt Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, ist sie verweigert.“ (Joh 20,22f).

Alle Geschöpfe warten auf dich, Gott:
„nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin…
Sendest du deinen Geist aus,
so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.“ (Psalm 104,29-30)

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Pfingstnovene (6. Tag):

Mittwoch vor Pfingsten:

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

VII

Symbol des Hl. Geistes:

  • Öl
  • Salbung

Sinnbild des Geistes Gottes ist auch die Salbung mit Öl.
Christus heißt „der Gesalbte“. Er ist der Messias, der Retter und Heiland der Menschen, denn er bringt uns das Heil Gottes, das alle Heilung von Krankheiten umfasst.
Durch die Salbung mit dem Heiligen Geist in Taufe und Firmung werden auch wir dazu gerufen, in unserem Leben zur Heilung der Menschen und zum Heil der Welt beizutragen.

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Pfingstnovene (7. Tag):

Donnerstag vor Pfingsten:

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

VIII

Symbol des Hl. Geistes:

  • Wind
    dynamische Kraft
    Bewegung
    Unberechenbarkeit

Das deutsche Wort „Geist“ gibt das hebräische Grundwort „ruach“ wieder, das ursprünglich Hauch, bewegte Luft, Wind bedeutet.

Jesus gebraucht das eindrucksvolle Bild vom Wind, um Nikodemus das ganz Neue dessen verspüren zu lassen, das mit Jesu Geist in die Welt gekommen ist.
„Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.“ (Joh 3,8)

Am Pfingsttag kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem die JüngerInnen Jesu waren. (vgl. Apg 2,2)

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Pfingstnovene (8. Tag):

Freitag vor Pfingsten:

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

IX

Symbol des Hl. Geistes:

  • Wasser
    neugeboren
    fruchtbares Leben

Bei der Taufe ist das Wasser ein Sinnbild des Wirkens des Heiligen Geistes. Ein Zeichen für die neue Geburt, durch die uns Anteil am göttlichen Leben geschenkt wird.

Der Geist ist das „lebendige Wasser“, von dem Jesus spricht (vgl. Joh 7,37ff)
und das aus dem durchbohrten Herzen Jesu am Kreuz hervorquillt (vgl. Joh 19,34)
und uns das ewige Leben schenkt. (vgl. Joh 4,10-14)

In den 7 Sakramenten entfaltet sich das göttliche Leben, das uns geschenkt ist in dieser Zeit der irdischen Pilgerschaft.

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Pfingstnovene (9. Tag):

Samstag vor Pfingsten:

Lass es in der Zeit besteh’n,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja.

X

Symbol des Hl. Geistes:

  • Siegel(ring)

unauslöschlicher Charakter

Gott hat Christus „mit seinem Siegel beglaubigt“. (Joh 6,27)
Gott selbst, schreibt der Apostel Paulus, „der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und der uns alle gesalbt hat, er ist es auch, der uns sein Siegel aufgedrückt und als ersten Anteil (am verheißenen Heil) den Geist in unser Herz gegeben hat.“ (2 Kor 1,21-22)

Wir haben von Christus „Brief und Siegel“ dafür, dass uns am Ende der Zeiten das Himmlische Jerusalem mit seinen Freuden erwartet.

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Gesamtbild der Pfingstnovene zum Pfingstfest:

1. Komm, o Geist der Heiligkeit,
aus des Himmels Herrlichkeit,
sende Deines Lichtes Strahl.

2. Vater aller Armen Du,
aller Herzen Licht und Ruh‘,
komm mit deiner Gaben Zahl.

3. Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
komm, o süßer Seelenfreund.

4. In Ermüdung schenke Ruh‘,
in der Glut hauch Kühlung zu,
tröste den, der trostlos weint.

5. O Du Licht der Seligkeit,
mach Dir unser Herz bereit,
dring in uns’re Seelen ein.
Pfingsten-01-c 10. Gib Verdienst in dieser Zeit
und dereinst die Seligkeit
nach vollbrachter Wanderschaft.

9. Heil’ger Geist, wir bitten Dich,
gib uns allen gnädiglich
Deiner sieben Gaben Kraft.

8. Beuge, was verhärtet ist,
wärme, was erkaltet ist,
lenke, was da irre geht.

7. Wasche, was beflecket ist,
heile, was verwundet ist,
tränke, was da dürre steht.

6.Ohne Deinen Gnadenschein
steht der arme Mensch allein,
kann nicht gut und sicher sein.

Wurzeln und Früchte von Pfingsten

PFINGSTEN-11a

„Wenn das Weizenkorn in die Erde fällt und stirbt… …bringt es reiche Frucht.“ (Joh 12,24)
Nach dem ersten Frühlingsvollmond feierten die alten Völker ein Frühlingsfest:

Neues Leben in der Natur beginnt.

50 Tage danach… – ein Tag der Freude – feierten die alten Völker ein erstes Erntefest:

Dank für das Geschenk der ersten Früchte die Gabe Gottes zum Leben.

Das jüdische Volk fügte eine neue Bedeutung hinzu:

sie feiern Pesach = das Überschreitungsfest:

in Erinnerung daran, dass Gott sein Volk hinausführte aus dem Land der Sklaverei:

Neues Leben in Freiheit beginnt.

das jüdische Volk fügte eine neue Bedeutung hinzu:

sie feiern Schawuoth = das Wochenfest:

in Erinnerung daran, dass Gott durch Mose mit seinem Volk einen Bund schloss und ihnen die Tafeln mit den Lebensregeln schenkte:

ein Fest des Dankes für die Thora – die Gabe Gottes für das Leben als sein auserwähltes Volk.

Für die Christen kommt Neues hinzu:

sie feiern Karfreitag, Karsamstag und Ostern:

zum Gedenken des Leidens – Sterbens – und Auferstehens Jesu, des Herrn: Der „Gesalbte Gottes“ – das Weizenkorn, stirbt am Kreuz und haucht seinen Geist aus. – Im Dunkel der Erde keimt die neue Frucht der Erlösung heran. – Christus, durchbricht die Grenze des Todes:

Neues österliches Leben – befreit von der Macht der Sünde und des Todes – beginnt.

für die Christen kommt Neues hinzu:

sie feiern Pfingsten = das Geburtsfest der Kirche

zum Gedenken daran, dass Gott mit Menschen aus allen Völkern einen Neuen Bund schloss und sie mit dem Geist seines Sohnes erfüllte:

ein Fest des Dankes für die Gabe(n) des Heiligen Geistes –

die Gabe Gottes für das Leben als missionarische Kirche des Herrn.

Gesamtbild zum Pfingstfest:

PFINGSTEN

1. Komm, o Geist der Heiligkeit,
aus des Himmels Herrlichkeit,
sende Deines Lichtes Strahl.

2. Vater aller Armen Du,
aller Herzen Licht und Ruh‘,
komm mit deiner Gaben Zahl.

3. Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
komm, o süßer Seelenfreund.

4. In Ermüdung schenke Ruh‘,
in der Glut hauch Kühlung zu,
tröste den, der trostlos weint.

5. O Du Licht der Seligkeit,
mach Dir unser Herz bereit,
dring in uns’re Seelen ein.

6.Ohne Deinen Gnadenschein
steht der arme Mensch allein,
kann nicht gut und sicher sein.

7. Wasche, was beflecket ist,
heile, was verwundet ist,
tränke, was da dürre steht.

8. Beuge, was verhärtet ist,
wärme, was erkaltet ist,
lenke, was da irre geht

9. Heil’ger Geist, wir bitten Dich,
gib uns allen gnädiglich
Deiner sieben Gaben Kraft.

10. Gib Verdienst in dieser Zeit
und dereinst die Seligkeit
nach vollbrachter Wanderschaft.

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* * *

Weitere Gebete zum Heiligen Geist:

„Um die dritte Stunde soll man sich zum Gebet erheben und die Bruderschaft versammeln…
Dabei sollen sie sich an die Herabkunft des Heiligen Geistes erinnern, der zur dritten Stunde den Aposteln geschenkt wurde.
Einmütig sollen sie ihn anbeten, damit auch sie gewürdigt werden, an der Heiligung Anteil zu erlangen, dass er sie leite und zu dem hinführe, was ihnen nützlich ist.“

(Basileios der Große, aus den Längeren Regeln, 37,3)


Bevor uns die Geschäfte des Tages ganz in Anspruch nehmen, wollen wir uns Gott öffnen. Woher nehmen wir die Kraft für unser Tagewerk, wenn nicht von Gott? Wer beschenkt uns mit Liebe zu anderen Menschen, zur Arbeit, wenn nicht Gott durch seinen guten Heiligen Geist? Er ist uns Beistand, Tröster, Fürsprecher, Geist der Wahrheit und der Versöhnung, der die Verbindung zu Jesus und den Schwestern und Brüdern schafft. Ohne ihn sind wir ohne rechte Orientierung, ohne Leitung und Hoffnung für uns selbst und für die Menschen, mit denen wir leben. Unsere leeren Hände will er mit seinen guten Gaben füllen, damit wir sie weiterschenken können.


Gebet um die Gaben des Heiligen Geistes

Komm, Heiliger Geist, Du Geist der Weisheit:
Dein Feuer prüft alle Weisheit dieser Welt.
Dein Sturm stürzt, was mächtig,
und erhebt, was niedrig ist.

Komm, Heiliger Geist, Du Geist der Einsicht:
Nur in Dir erfassen wir die göttlichen Geheimnisse.
Nur durch dich erkennen wir den Weg,
auf den wir gerufen sind.

Komm, Heiliger Geist, du Geist des Rates:
Du vertreibst Zweifel und Unsicherheit.
In dir wird uns der Wille des Herrn offenbar.

Komm, Heiliger Geist, du Geist der Stärke:
In deiner Kraft haben die Apostel, Märtyrer und Bekenner
den Mut zum Zeugnis für Christus aufgebracht.

Komm, Heiliger Geist, du Geist der Erkenntnis:
In der Schöpfung erkennen wir deine Macht,
in der Offenbarung deine Weisheit,
in der Erlösung deine Liebe.

Komm, Heiliger Geist, du Geist der Frömmigkeit:
In dir haben wir den Geist empfangen, der uns zu Söhnen Gottes macht,
und dürfen voll Freude rufen:
Abba, lieber Vater!

Komm, Heiliger Geist, du Geist der Gottesfurcht:
Du allein machst uns fähig,
die menschliche Sünde
und die göttliche Heiligkeit zu erkennen.


Heiliger Geist,

Du erfüllst die Engel,
heiligst die Gewalten
und belebst alles.
Du teilst dich in je verschiedener Weise
der ganzen Schöpfung mit.

Du schenkst uns die Gnade,
Du erleuchtest uns zur Erkenntnis Gottes.
Du vollendest die Gerechtren,
machst die Toten lebendig
und Fremdlinge zu Kindern Gottes.

Durch Dich werden die Schwachen stark,
die Armen reich,
die Unmündigen und Ungebildeten
weiser als die Gelehrten.

Du bist im Himmel und erfüllst die Erde.
Du bist überall zugegen und nirgends kennst Du Schranken.
Du wohnst in jedem Menschen
und bist ganz Gott.

Wir bitten Dich:
Nimm Wohnung in unseren Herzen
und verlass uns zu keiner Zeit.

Amen.

(Basileios der Große ca. 330 – 379)


Komm, Heiliger Geist,

und entzünde unsere Herzen in Liebe zu Dir.
Komm, Du Geist der Kraft,
und bewege unsere Seelen,
dass sie hungern und dürsten nach Dir.

Erfülle mit Deiner Gegenwart die Kirche,
dass Dein Friede nicht von ihr weiche.
Segne in ihr jede Verkündigung des Wortes,
jeden Dienst der Liebe,
jedes Amt der Leitung.
Schenke uns für die Erneuerung Deiner Kirche
Weisheit, Zucht und Frieden.

Du Tröster in aller Not,
erbarme Dich über uns;
wende Deinen Segen nicht von uns ab;
und tue mehr,
als wir zu bitten vermögen.

Amen.

(Gerhard Tersteegen, 1697 – 1769)


Komm, Heiliger Geist,

der Du im Glück die Seele bewahrst
und Beistand bist in der Not;

der Du von Missetat reinigst
und Wunden heilst.

Komm, Du Lehrer der Demütigen
und Richter der Hoffärtigen.

Komm, Du Hoffnung der Armen,
Du Kraft der Müden.

Komm, Heiliger Geist,
und erbarme Dich unser.

(Abt Johannes von Fécamp, 990 – 1078)


Du Heiliger Geist des lebendigen Gottes,

durch den Glauben darf ich jetzt dankbar erkennen,
dass Du in mir gegenwärtig bist.

In der Tiefe meines Wesens,
tiefer als alle meine Gedanken,
tiefer als meine Gefühle,
tiefer als mein Wille
hast Du Wohnung genommen.

Ich preise Dich,
ich bete Dich an,
ich liebe Dich,
ich danke Dir,
dass Du Dich so tief herabgelassen
und meinen Leib zu Deiner Herberge gemacht hast,
ja dass Du ihn Deinen Tempel nennst.

Vor allem danke ich Dir,
dass Du mir den Herrn Jesus Christus,
meinen Heiland geoffenbart hast
und mir alle Segnungen
seines Sühnetodes zugeeignet hast.

Ich möchte mich nun
für diesen neuen Tag
Deinem Vorhaben mit mir
und Deiner Führung ganz und gar ausliefern.

Leite mich
und bereite mich auf jegliche Gelegenheit vor,
Deine mächtige Kraft zu erfahren.

Lege mir heute mein Kreuz auf,
und gib mir eine besondere Möglichkeit,
meinem Ich abzusagen und abzusterben,
damit Jesus Christus in mir leben kann.

Lass mich ein Kanal
der Liebe und der Heilung,
der Kraft und des Segens
für jeden werden,
den Du mir heute in den Weg stellst
und begegnen lässt.

Das alles, o Heiliger Geist, geschehe,
damit unser liebender Vater im Himmel
verherrlicht werde
und heute an mir sein Wohlgefallen habe.

Amen.

(Larry Christenson)


Heiliger Geist,

Du Tröster,
Du liebevoller Fürsprecher und Beistand,
Dein Licht durchbricht den Nebel meines Misstrauens,
erhellt die Nacht meiner Angst.
Deine Kraft sprengt das Gefängnis meiner Selbstanklagen,
reißt die Mauern meiner Zweifel nieder,
öffnet den Teufelskreis meiner gefangenen Gedanken und Blicke.

Mit zärtlicher Hand schriebst Du
die heilenden Worte des Vaters in mein Herz:
„Mein Kind, du bist erwählt, geliebt, gerechtgesprochen.“
Du malst mir Jesus vor Augen:
sein Leben, sein Lieben, sein Leiden…
In seinem Gesicht erkenne ich den Vater:
aus dem gnadenlosen Richter
wird der Gott,
der bedingungslos für mich ist,
der mir seinen Sohn schenkt,
seinen einzigen Sohn,
sein Innerstes und Liebstes,
sein Herz.

Und endlich löst sich mein verkrampftes Herz.
Ich lasse mich fallen in Deine liebenden Arme, Vater!
Du hältst mich,
auch da noch, wo ich versage,
auch da noch, wo ich keine Worte mehr finden kann,
auch da noch, wo ich mit Deiner ganzen Schöpfung leide
an allem Unheil, Gequälten, Zerstörten, Verzerrten,
auch da noch, wo ich zu verzweifeln drohe am „Noch-Nicht“,
auch da noch, wo ich nichts mehr sehen kann
von Deinem Heil und Deiner Erlösung.

Deine Liebe hält mich.
Sie greift tiefer, als ich fallen kann,
sie ist mächtig über alle Mächte dieser Welt,
sie ist gegenwärtig in meiner Gegenwart,
in meiner Vergangenheit und Zukunft,
sie ist realer als alles Sichtbare und Vordergründige.
Sie rief mich ins Leben,
sie erwartet mich an der Schwelle des Todes.
Deine Liebe ist grenzenlos –
und doch verstehbar geworden in Jesus.
Nichts kann mich von Deiner Liebe trennen.
Nichts – nichts.

(Dorette Constam)


Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du Feuerflamme Gottes des Allerhöchsten,
der Du hernieder kommst
auf uns sündige Menschenkinder,
uns zu entzünden
zur Glut der Gottesliebe.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du Geist des Lebens,
der Du Totengebeine lebendig machst
und als Odem Gottes
unsere toten Herzen anhauchst,
dass wir zum Leben erwachen
und unseren Heiland und Erretter preisen.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du Geist der kraft und der Stärke,
der Du zerbrichst das Hohe und Erhabene
und erniedrigst die Stolzen,
dass der Eine, Gott,
allein hoch sei.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du Gottesgeist,
der Du aus Gott kommst
und die Tiefen der Gottheit erforschst
und sie denen kundtust,
die Gott lieben.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du Geist der Freude,
der Du die Traurigen tröstest,
bekümmerte Herzen voll Lebens machst
und sie erfüllst
mit dem Glanz Gottes.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du Geist der Wahrheit,
der Du dem Schwerte gleich
scheidest Mark und Bein
und richtest die Gedanken
und bringst das Verborgene
ans Licht.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du strahlst in der Finsternis
als das helle Gotteslicht
und erleuchtest uns,
dass wir den Weg Gottes finden
und nicht zu irren brauchen.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du schöpferischer Geist,
der Du Menschenkinder
von neuem geboren werden lässt
und Sünder
zu Kindern Gottes machst.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du Geist der Vollendung,
der Du das Bild Gottes,
in uns sündigen Menschen gestaltest
und vollendest zur göttlichen Klarheit.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du fährst wie Windesbrausen
durch Himmel und Erde
und erfüllst Deine Gemeinde
mit dem Geist der Anbetung
und des Dankes.

Anbetung Dir, o Heiliger Geist.

Du ewiger Geist,
der Du bist und warst.
Du bist dem Vater und dem Sohne gleich
und eins mit ihnen
als ewige Gottheit.

Amen.

(M. Basilea Schlink, * 1904)


O Heiliger Geist, am Anfang Du,

der sinnende, die große Ruh‘
hoch überm Ungestalten!
Du, als der Schöpfungsmorgen kam,
Dein Brausen seinen Anfang nahm
Du Sturm, nicht aufzuhalten.

Du Leben, Odem, Gotteshauch,
Du warst der Brand im Dornenstrauch,
das Feuer der Propheten!
Du bist die Sehnsucht im Advent,
Du bist die Glut, die dann noch brennt,
wenn alle Glut zertreten.

Komm, Himmelsschiff, dein Feuerbord
durchfahr‘ erleuchtend Gotteswort,
lehr seine Lieb‘ uns denken.
Und dass er nur noch göttlich heißt,
pflüg um den alten Menschengeist,
den Deinen einzusenken.

Dein Siebenkorn der Gaben streu‘.
Gieß Deinen Tau und sprieße neu,
o Wachstum, Du unbändig!
Du guter Keim in jedem Kern,
Du Güte und Du Zorn des Herrn,
Du Freude tief inwendig!

Du Jubel, der das All durchbraust,
o komm, wo Furcht und Schrecken graust,
wo einer friert und schauert.
O komm, Du Licht, Du Feuerschein,
Du unser tiefstes Fröhlichsein,
wo einer trübt und trauert.

O komm, wo Hass den goldnen Krug,
der Deine Fülle hält, zerschlug,
rett‘ die vom Tod Verneigten.
O Wort, voll Macht zur rechten Zeit,
Du Mut im Sterben, Kraft im Leid,
komm, Trost der Hergebeugten!

Komm, Liebe, sprich durch unsern mund,
nur Deine Sprache töne rund,
die Babylon vernichtet.
Davor erhebt der Höllengrund,
davon die kranke Welt gesund!
Dein Reich sei aufgerichtet.

(Franz Johannes Weinrich)


Komm, Geist, Geist des Vaters und des Sohnes.

Komm, Geist der Liebe, Geist der Kindschaft,
Geist des Friedens, der Zuversicht,
der Kraft und der heiligen Freude.
Komm, du geheimer Jubel in den Tränen der Welt.
Komm, du siegreiches Leben im Tod der Erde.
Komm, du Vater der Armen,
du Beistand der Bedrängten.
Komm, du Licht der ewigen Wahrheit.
Komm, du Liebe,
die in unsere Herzen ausgegossen ist

So komm, komm täglich neu und mehr.
Auf dich vertrauen wir.
Worauf könnten wir sonst vertrauen?
Dich lieben wir, weil du die Liebe selber bist.
In dir haben wir Gott zum Vater,
weil du in uns rufst: Abba, lieber Vater.
Wir danken dir, du Lebendigmacher,
du Heiliger Geist, der du in uns wohnst,
dass du selbst das Siegel des lebendigen Gottes
in uns hast sein wollen,
das Siegel, dass wir sein Eigentum sind.
Bleib bei uns.
Verlass uns nicht.
Nicht im bitteren Kampf des Lebens.
Und nicht am Ende, wo uns alles verlässt.
Veni, Sancte Spiritus.

(Karl Rahner, 1904-1984, Jesuit, katholischer Theologe)


Gebet um die Kraft des Heiligen Geistes

Atme in mir, du Heiliger Geist,
dass ich Heiliges denke.

Treibe mich, du Heiliger Geist,
dass ich Heiliges tue.

Locke mich, du Heiliger Geist,
dass ich Heiliges liebe.

Stärke mich, du Heiliger Geist,
dass ich Heiliges hüte.

Hüte mich, du Heiliger Geist,
dass ich das Heilige nimmer verliere.

(dem Hl. Augustinus zugeschrieben)


Pfingstlied

Komme, geheimnisvoller Atem,
leiser zärtlicher Wind,
hauche uns an, damit wir leben,
ohne dich sind wir tot!

Komme, in Feuer und in Flammen,
zünd uns an wie ein Licht,
mache und trunken von der Liebe,
wir sind starr, tau uns auf!

Komme, Erfinder neuer Sprachen,
gieß dich aus über uns,
rede in uns mit neuen Zungen,
komm, begeistere uns!

Komme, du Hoffnung aller Armen,
schaff den Wehrlosen Recht,
dass die Gebeugten sich erheben,
dass sich Völker befrein!

Komme, du Tröster aller Müden,
Stille mitten im Lärm,
in den Terminen schaff uns Pausen,
lass uns ausruhn in dir.

Komme, du Taube übers Wasser,
bring den Ölzweig herbei,
bring uns das Zeichen für den Frieden,
den die Erde ersehnt!

Komme vom Vater und vom Sohne,
komme du schaffende Kraft,
mache uns neu, und unsre Erde
hat ein neues Gesicht!

(Lothar Zenetti)


Komm Heiliger Geist,

Du Geist der Wahrheit,
die uns frei macht.

Du Geist des Sturmes,
der uns unruhig macht.

Du Geist des Mutes,
der uns stark macht.

Du Geist des Feuers,
das uns glaubhaft macht.

Komm Heiliger Geist,

Du Geist der Liebe,
die uns einig macht.

Du Geist der Freude,
die uns glücklich macht.

Du Geist des Friedens,
der uns versöhnlich macht.

Du Geist der Hoffnung,
die uns gütig macht.

Komm Heiliger Geist!

(Theo Schmidkonz SJ)


Komm, Du Geist des Vaters und des Sohnes!

Komm, Du Geist der Freude
in die Müdigkeit unserer Herzen!

Komm, Du Geist der Befreiung
und weite unseren Blick über die eigene Enge hinaus!

Komm, Du Geist der Versöhnung
und löse die Verhärtung unserer Gedanken!

Komm, Du Geist der Hoffnung,
wenn Zweifel und Ängste uns quälen!

Komm, Du Geist des Lebens
und wecke die tiefsten Wurzeln des Vertrauens!

Komm, du Geist der Liebe
und entzünde in uns das Feuer Deiner Begeisterung!

Komm, Du Geist der Schöpfungsfreude
und lass die Strahlen deines Lebenslichtes uns treffen,
damit wir – angesteckt von dieser Glückseligkeit –
mitbauen an der Vollendung der Welt in Liebe!

Komm, Heiliger Geist.
Amen. Halleluja!


Komm, du Heiliger Geist
und erneuere in uns
das göttliche Leben
dein Geschenk in der Taufe.

Komm, du Atem Gottes
und erfülle uns neu
mit deiner Frische
und Lebenskraft.

Komm, du frischer Wind
und bringe in Bewegung
jede und jeden von uns
und deine oft träge Kirche.

Komm, du Feuer der Liebe
und entflamme uns neu
den Armen Gerechtigkeit
und Freude zu bringen.

Komm, du Taube des Friedens
und beflüg’le unser Leben
als deine Friedensboten
in unserer Welt zu wirken.

(Georg Michael Ehlert)

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 03.06.2019

 

Jahreslosung 2018

Die Jahreslosung für das Jahr 2018 lautet:

Gott spricht:

Ich will dem Durstigen geben

von der Quelle des lebendigen Wassers

umsonst.

(Offb 21,6 – Lutherübersetzung)

Jahreslosung-2018ja

Grafik zur Jahreslosung 2018 – (c) G. M. Ehlert, 31.12.2017

…dem Durstigen
Hast du schon einmal richtig Durst gehabt?
– vielleicht nach einer schweißtreibenden Bergwanderung?
– oder wie ein ausgedörrtes Land…
– lechzt so auch deine Seele nach Gott?
Jesus preist die selig, die „hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit Gottes“

…von der Quelle
Wer durstig ist, der weiß den Wert eines Erfrischungsgetränkes zu schätzen…
Und wie viel „Durstlöscher“ werden uns angeboten?! –
Welcher ist wirklich gut für uns?
Welcher ist wirklich quellfrisch?
Wer zur Quelle gelangen will, der muss gegen den Strom schwimmen.

…lebendiges Wasser
Jesus setzte sich einmal in der Mittagshitze durstig an einen Brunnen – den Jakobsbrunnen – und bat eine samaritische Frau um Wasser…
Als Belohnung bot er ihr „lebendiges Wasser“ an,
Wasser, das ihre Sehnsucht nach einem Leben in Liebe wahrhaft zu stillen vermag. (siehe Joh 4,1-26)
Schon der Prophet Ezechiel sah in einer Vision eine Quelle, die aus dem Tempel herausfloss und überall, wohin sie floss, blühte Leben neu auf… (siehe Ez 47,1-12)

…will ICH geben
Und als Jesus einmal im Tempel war, sprach er: „Wer Durst hat, komme zu MIR und es trinke wer an MICH glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen“ Und der Evangelist Johannes fügt hinzu: „Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben“ (Joh 8,37f)

…umsonst!
gratis! – Aus Gnade! – nicht vergebens.
Denn, wer von diesem Wasser trinkt, in dem wird es „zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“ (Joh 4,14)
Die Einladung gilt auch dir:

„Der Geist und die Braut sagen: Komm!
Wer hört, der rufe: Komm!
Wer durstig ist, der komme.
Wer will, empfange umsonst das Wasser des Lebens.“
(Offb 22,17)

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

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(c) G. M. Ehlert

Lebendiges Wasser (3.F.A)

3. Fastensonntag A

19. März 2017

zu den Liturgischen Texten vom 3. Fastensonntag

am 11./12. März 2017 feiern die Juden in diesem Jahr das Purimfest:
siehe: Gedanken zum Purimfest

am 19. März ist das Hochfest des Heiligen Josef – siehe: „Heiliger Josef

zum Evangelium am 3. Fastensonntag im Lesejahr A:
Joh 4,5-42: Gespräch Jesu mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen 

 

Meditation:

Tabubruch am Jakobsbrunnen

Leben zwischen Vereinsamung und Beziehung

Stellen Sie sich Menschen vor, die von uns Katholiken, die sonntags zur Kirche gehen im Allgemeinen gemieden – ja, wegen ihrer Lebensweise verachtet werden…

– vielleicht Menschen, die einer merkwürdigen Sekte angehören…
– oder Menschen, die in bestimmten Stadtvierteln wohnen…
– oder Verwandte, die aufgrund von alten Streitereien gemieden werden…

Solch ein Mensch war damals für fromme Juden ein Samaritaner. Und wenn mittags um 12 Uhr in der größten Mittagshitze eine Samaritanerin aus dem Ort zu einem 1 km entfernten Brunnen kommt, dann muss sie wohl eine Frau sein, die aufgrund ihres Lebenswandels von allen gemieden wird.

Evangelium Johannes 4,5-42: Gespräch Jesu mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen

…wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde…

Durst:

– Durst nach Wasser
– Durst nach Leben und Liebe
– Durst Jesu nach dem Glauben der Menschen

Hindernisse auf dem Weg zur Quelle:

Manchmal braucht es Skandale, um Menschen die Augen zu öffnen. Was Jesus tut am Jakobsbrunnen, ist skandalös: „So eine“, eine Samariterin, bittet er um Wasser. Obwohl man doch mit „so einer“ nicht spricht!

– Jesus setzt sich über die Konvention hinweg und bricht verkrustete Strukturen auf. Barrieren zwischen jüd. Rabbi u. samaritischen Frau (sozial, religiös, ethisch)

– Die Frau zeigt weitere Hindernisse auf: Tiefe des Brunnens, kein Schöpfgefäß…

– Jesus versucht, das entscheidende Hindernis zu überwinden: verschlossenes Herz

Der Weg zum Quellgrund:

Der durstige Jesus kommt an einem heißen Wüstentag zum Brunnen und erbittet von ihr Wasser zum Trinken – und spricht dann auf einer anderen Ebene vom „lebendigen Wasser“, das den Charakter der „Gabe Gottes“ hat. –

(Ein Wechsel in der Sprach- und Denkebene, wie er bei Johannes in den Dialogen immer wieder vorkommt.)

Jesu Bitte: „Gib mir zu trinken.“ hat unabsehbare Folgen:

Im Gespräch mit der Frau steigt Jesus mit ihr immer tiefer in den Brunnen ihres Lebens hinab. Die Frau erkennt immer klarer, wer Jesus ist:

  1. Erstaunen: Wie kannst du, als Jude, mich, eine Samariterin, um Wasser bitten?
  2. Interessiertes Nachfragen: „Herr, du hast kein Schöpfgefäß,… woher hast du also das lebendige Wasser?“
  3. Betroffenheit: „Bist du etwa größer als unser Vater Jakob…
  4. Sehnsucht: „Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen.
  5. Bekenntnis: „Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.
  6. Ich weiß, dass der Messias kommt!“
  7. Jesu Offenbarung: „ICH BIN ES!“

 

Die neu aufsprudelnde Quelle des Lebens

– sie verkündet es den Bewohnern des Ortes
– sie erschließt somit für Jesus Zugang zu den Samaritanern
– mit dem Fazit: Bekenntnis der Samariter:
Er ist wirklich der Retter der Welt.“

Gib mir zu trinken!“ – Jesus überspringt mit dieser Bitte alle Konventionen seiner Zeit und tut, was dem Leben dient. Wo die Quelle des Lebens sprudelt, da hören die Trennungen auf. Da beginnt ein gemeinsames Leben, ein wechselseitiges Geben und Nehmen, das aus der Quelle des Lebens fließt.

„Gib mir zu trinken!“ – So unscheinbar kann eine Begegnung beginnen und ins sprudelnde Leben führen.

 


Die Liturgischen Texte zum 3. Fastensonntag A

Eröffnungsvers (Psalm 25,15-16)
„Meine Augen schauen stets auf den HERRN;
denn er befreit meine Füße aus dem Netz.
Wende dich zu mir und sei mir gnädig;
denn ich bin einsam und gebeugt.“

1. Lesung: Ex 17,3-7
Gib uns Wasser zu trinken

Antwortpsalm (Ps 95,1-2.6-7c.7d-9)

2. Lesung: Röm 5,1-2.5-8
Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist

–>Röm 5,1-5: Übersetzung G. M. Ehlert;  Gottes-Liebe-ausgegossen

Ruf vor dem Evangelium: (vgl. Joh 4,42.15)
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre! –
Herr, du bist der Retter der Welt.
Gib mir lebendiges Wasser, damit mich nie mehr dürstet.
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre!

Evangelium: Joh 4,5-42
Das Wasser, das ich gebe, wird zur sprudelnden Quelle, deren Wasser ewiges Leben schenkt

–> Joh 4,5-42 Gespräch Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen
+ „Begegnung am Jakobsbrunnen“ (Power-Point-Präsentation)

 

Liturgische Texte – siehe auch Schott: 3. Fastensonntag A

 

Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / österliche Bußzeit/ Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit – (5. März 2017)
2. Fastensonntag: Reminiscere – (12. März 2017)
3. Fastensonntag: Oculi – (19. März 2017)
4. Fastensonntag: Laetare – (26. März 2017)
5. Fastensonntag: Iudica – (2. April 2017)
Palmsonntag: Palmarum – (9. April 2017)

Ein Merkvers: „In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“

siehe auch: 1. Fastensonntag A (Mt 4,1-11): Versuchungen Jesu in der Wüste
2. Fastensonntag A (Mt 17,1-9): Verklärung Jesu auf dem Berg
3. Fastensonntag A (Joh 4,5-42): Lebensquelle
4. Fastensonntag A (Joh 9,1-41): Licht des Lebens
5. Fastensonntag A (Joh 11,1-45): Auferweckung des Lazarus
Palmsonntag A: Passion Jesu Die Heilige Woche
und Karwoche – (Palmsonntag – Ostern)

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Christus nachfolgen


zum 12. Sonntag im Jahreskreis C (= 19. Juni 2016)

Eröffnungsvers:
„Der HERR ist die Stärke seines Volkes,
er ist Schutz und Heil für seinen Gesalbten.
HERR, hilf deinem Volk und segne dein Erbe,
führe und trage es in Ewigkeit.“
(Ps 28,8.9)

1. Lesung: Sach 12,10-11; 13,1: „Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ (Joh 19,37)

Übersetzung Ehlert:

1 Traglast des Wortes JHWH’s (= des HERRN) über Israel: …

10 Und ich werde ausgegossen haben auf (das) Haus Davids
und auf (die) Bewohner Jerusalems
(einen) Hauch/ Atem/ Geist (der) Gnade und (des) Bittens

und sie werden aufgeblickt haben/ aufmerksam wahrnehmen
zu mir (!)
auf den, welchen sie durchbohrt haben

und sie werden klagen/ haben geklagt um ihn
wie Wehklage (in Bezug) auf den Einzigen
und Bitter(klage) (in Bezug) auf ihn
wie Bitter(klage) (in Bezug) auf den Erstgeborenen.

11 An demjenigen Tag – es wird groß sein die Wehklage in Jerusalem
wie die Wehklage (um) Hadad-Rimmon (= zerstörte Stadt) in (der) Ebene Meggido.

13,1 An demjenigen Tag – es wird sein
eine Quelle geöffnet werdend/ sich öffnend
für/ vom Haus David
und für/ von Bewohnern Jerusalems
für/ von Sünd(opfer) (= Mittel zur Entfernung der Sünde)
und für (Reinigung)/ von Unreinheit/ Befleckung.

Impuls zum Weiterdenken:

1. Gott gießt seinen Geist „der Gnade“ und „des Bittens“ über sein Volk aus –
d.h. im Licht seiner Barmherzigkeit, die an ihm sichtbar wird, kann der Mensch sein Versagen, seine Schuld erkennen, im „Geist des Bittens“ bekommt er die Kraft, Gott um Vergebung und Verwandlung zu bitten

2. „Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ – so zitiert der Evangelist Johannes im Blick auf das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu Sacharja 12,10.
In diesem durchbohrten Herzen Jesu erkennen wir durch Gottes Geist seine unendliche Liebe zu uns – und angesichts dieser Liebe das eigene Versagen:

Petrus hat ihn dreimal verleugnet, er weint Reuetränen und erfährt nach Ostern in der Begegnung mit dem Auferstandenen Vergebung und neue Kraft, „die Brüder und Schwestern“ im Glauben zu stärken.

Paulus hat die Christen bis aufs Blut verfolgt – er erfährt in der Vision Christus als den Herrn, der nun im Himmel zur Rechten Gottes sitzt. Aus dem eifernden Christenverfolger wird so ein eifernder Christusverkünder.

Viele, die einmal in ihrem Leben erfahren haben, dass ihnen von Christus viel vergeben wurde, sind nun voll des Geistes, diese Vergebung andere erfahrbar werden zu lassen.

3. Der läuternde Blick auf den Durchbohrten wird die Quelle sein, aus der Versöhnung und Verwandlung und neue Liebesfähigkeit entströmt.
(–> siehe auch: „Wasser schöpfen aus der Quelle der Erlösung“ u. Herz-Jesu-Fest)

2. Lesung: Gal 3,26-29: „Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt.“
–> siehe: Ihr alle seid eins in Christus
–> siehe auch: „Christus anziehen

Evangelium: Lk 9,18-24: „Du bist der Messias Gottes. – Der Menschensohn muss vieles erleiden“
–> siehe: Messiasbekenntnis des Petrus

 

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Herz-Jesu

Gedanken zum “Hochfest vom Heiligsten Herzen Jesu”
(= 8 Tage nach Fronleichnam)

Das Herz Jesu – die Quelle des Heils, (c) G. M. Ehlert

siehe https://gmehlert.wordpress.com/feste/heiligstes-herz-jesu/

auch: Quellen des Heils

Quelle des Lebens

Evangelium am 3. Fastensonntag im Lesejahr A:
Joh 4,5-42: Gespräch Jesu mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen

Quellen des Heils


„Ihr sollt fröhlich Wasser schöpfen aus den Quellen der Erlösung“ (Jesaja 12,3)

Direkt nach dem Pfingstfest (= dem Geburtsfest der Kirche) haben sich in der katholischen Tradition drei Feste entwickelt, die das Geheimnis der Liebe Gottes und seiner erlösenden Kraft beleuchten:

–         der Dreifaltigkeitssonntag (= Sonntag nach Pfingsten) zeigt, dass Gottes Geheimnis verströmende Liebe ist…

–         das Fronleichnamsfest (am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest) offenbart, dass wir im Sakrament der Eucharistie von dieser Liebe des menschgewordenen Gottes uns immer wieder nähren können

–         das Herz-Jesu-Fest (= 8 Tage nach Fronleichnam) lässt uns blicken auf das im Kreuzestod geöffnete Herz Jesu – aus dem Blut und Wasser strömen = die Quellen des Heils, aus denen wir voll Freude schöpfen dürfen.

Das Fest des Wasserschöpfens…

Die Feier, die das Wasseropfer begleitete, wurde simchat beit ha scho’ewa genannt, „Feier des Ortes, an dem Wasser geschöpft wird“. Das Wasser für das Opfer auf dem Altar wurde den Quellen von Schiloach entnommen. Dieses Wasser nannte man „Wasser der Erlösung“ nach dem Vers Und ihr sollt fröhlich Wasser schöpfen aus den Quellen der Erlösung (Jeschajahu 12:3). Die Könige des Hauses David wurden an diesen Quellen gesalbt, und von ihnen kommt Israels Erlösung.

Aber es gehörte mehr zur Zeremonie als das Wasserschöpfen. Wer Zeuge der Freude war, die mit dem Ausgießen des Wassers einherging, war glücklich und entspannt. Der Talmud Jeruschalmi (Sukka 5:1) schreibt dazu: „Warum wird die Feier beit ha-scho’ewa (Ort des Schöpfens) genannt? Weil wir von dort den Geist der Heiligkeit schöpfen“…

… am 8. Tag des Laubhüttenfestes

„Am letzten Tag des Festes, dem großen Tag, stellte sich Jesus hin und rief:

„Wer Durst hat, komme zu mir, und trinke;
wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt:
Ströme von lebendigem Wasser
werden aus dessen Inneren fließen.
Damit meinte er den Geist,
den alle empfangen sollten,
die an ihn glauben;
denn der Geist war noch nicht gegeben,
weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“

(Joh 7,37-39)

Die „Ströme von lebendigem Wasser“ (= die Sakramente) fließen aus dem am Kreuz durchbohrten Herzen Jesu. (vgl. Joh 19,33-37). Hier erfüllt sich nach christlicher Auffassung auch die Vision des Propheten Ezechiel von der Tempelquelle, die alles fruchtbar macht. (vgl. Ez 47,1-12)

Das Fest des Wasserschöpfens am letzten Tag des Laubhüttenfestes wird nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels (im Jahre 70 n. Chr.) im Laufe der Geschichte ersetzt:

a)      in der jüdischen Tradition von Simchat Tora = dem Fest der Torafreude; die Tora = das aufgeschriebene Herzensanliegen Gottes            als Geschenk seiner Barmherzigkeit.

Aus dieser Quelle des Heils sollen wir mit Freuden schöpfen…

b)      in der kath. Tradition von den Hochfesten Fronleichnam und Herz-Jesu = die Offenbarung der barmherzigen Liebe unseres Gottes in der Lebenshingabe seines menschgewordenen Sohnes im Sakrament der Eucharistie und im Tod am Kreuz.

Auch aus dieser Quelle des Heils sollen wir mit Freuden schöpfen…

Heilsquellen„Wasser schöpfen mit Freude aus den Quellen des Heils“
(Jes 12,3)

blau = Fest der Torafreude…
rot = Fronleichnam, wo in einer Prozession
die Eucharistie in einer Monstranz (u. unter einem Baldachin)
durch die Straßen getragen wird…
gelb = das Heilsgeschehen am Kreuz,
wo aus dem durchbohrten Herzen Jesu
die Quellen des Heils hervorquellen…

Bild: „aus den Quellen des Heils“,
von Georg Michael Ehlert, Herz-Jesu-Fest, 30. Mai 2008

 

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