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6. Sonntag A

6. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 16. Februar 2020

1. Lesung: (Sir 15,15-20) Gottes Lebensweisungen
2. Lesung: (1 Kor 2,6-10)  Das Große, das Gott den Liebenden bereitet hat...
Evangelium: (Mt 5,17-37) Superthesen Jesu 

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Voll-Macht (4.B)

Vom 18. Januar (= früher das Fest der „Kathedra Petri“) bis zum 25. Januar (= Fest der Bekehrung des Apostels Paulus) findet jährlich die „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ statt.
Diese Gebetswoche steht im Jahr 2018 unter dem Motto: „“Deine rechte Hand, Herr, ist herrlich an Stärke“ (vgl. Ex 15,6)

4. Sonntag im Jahreskreis B

28. Januar 2018

Eröffnungsvers (Ps 106,47)
Hilf uns, HERR, unser Gott, führe uns aus den Völkern zusammen!
Wir wollen deinen heiligen Namen preisen,
uns rühmen, weil wir dich loben dürfen.

Tagesgebet
Herr, unser Gott,
du hast uns erschaffen, damit wir dich preisen.
Gib, dass wir dich mit ungeteiltem Herzen anbeten
und die Menschen lieben, wie du sie liebst.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: Deuteronomium 18,15-20 
Einen Propheten wie Mose will Gott dem Volk Israel erstehen lassen und seine Worte in seinen Mund legen – (die Christen sehen diese Verheißung in Jesus Christus erfüllt)

Antwortpsalm: Ps 95,1-2.6-7c.7d-9
Hört auf die Stimme des HERRN; verhärtet nicht euer Herz!

–> zu Psalm 95: Aufruf zu Anbetung und Gehorsam gegenüber Gott

2. Lesung: 1. Korintherbrief 7,32-35 
Die Jungfrau sorgt sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein

Ruf vor dem Evangelium (Mt 4,16)
Halleluja. Halleluja.
Das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen;
denen, die im Schattenreich des Todes wohnten,
ist ein Licht erschienen.
Halleluja!

Evangelium: Mk 1,21-28 
Christus lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat

zu den liturgischen Texten siehe auch Schott-Messbuch 4. Sonntag im Jahreskreis B

Gedanken zum Markusevangelium 1,21-28:

Mk 1,21-28: (Arbeitsübersetzung von G. M. Ehlert)

Jesu vollmächtiges Wort bewirkt, dass unreine Geister weichen müssen

Und sie (= Jesus und seine Jünger) gingen hinein nach Kapharnaum (= Ort des Trostes)
Und sogleich an dem Sabbat hineinkommend in die Synagoge (= Versammlung(sort))lehrte er sie.

Und sie waren aufgewühlt über seine Lehre;
er nämlich lehrend sie wie Vollmacht habend
und nicht wie die Schriftgelehrten.

Und sogleich war in der Synagoge daselbst
ein Mann in unreinem Geist
und er krächzte auf:

Sagend: „was (ist zwischen) uns und dir
Jesus aus Nazaret?
Bist du gekommen, wegzulösen(= zu vernichten) uns?

Ich erkenne dich, wer du bist:
der Heilige des Gottes.“

Und es fuhr ihn an (= er befahl aufs Strengste)
der Jesus sagend:
„Maul zu und raus aus ihm!“
(=verstumme und geh heraus aus ihm).

Und umherzerrend ihn der unreine Geist
und laut schreiend mit großer Stimme
ging er heraus aus ihm.

Und sie waren total in Schrecken versetzt
so dass sie untereinander erfragten – einer zum anderen:
„was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht,
und (= sogar) den unreinen Geistern gebietet er
und sie sind untertan ihm.“

Und es ging heraus das von ihnen Gehörte sogleich
überallhin in die ganze Nachbarschaft (= Umgegend) Galiläas.

* * *

Ich erkenne dich, wer du bist: der Heilige des Gottes

mk1.21-28ba

„Eine neue Lehre mit Vollmacht“ – Grafik zu Mk 1,21-28; (c) G. M. Ehlert, 21.01.2018

Jesus Christus ist der Sohn Gottes (Mk 1,1),
dessen Wirken vorgebahnt wurde von Johannes dem Täufer (Mk 1,2f),
nach dessen Taufe im Jordan offenbar wird, dass Gottes Geist auf ihm ruht und Gott bezeugt, dass er sein geliebter Sohn ist, an dem er Wohlgefallen hat (Mk 1,10-11).
Dieser reine u. heilige Geist Gottes treibt Jesus in die Wüste, wo er vom Satan und all seinen unreinen Geistern versucht wird, jedoch rein und gestärkt daraus hervorgeht. (Mk 1,12-13).

Nach der Gefangennahme Johannes des Täufers (Mk 1,14)
kehrt er nach Galiläa zurück und verkündet:
„Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe!
Kehrt um und glaubt an das Evangelium.“ (Mk 1,15)

Sein Wort bewirkt, was es besagt:
Er ruft Simon und Andreas, sowie Jakobus und Johannes vom Fischfang weg in seine Nachfolge (Mk 1,16-20).

Mit ihnen geht er nach Kapharnaum und lehrt in der Synagoge.
Die Vollmacht seiner Lehre erweist sich dadurch, dass sogar unreine Geister ihm gehorchen (Mk 1,21-28) –

dieser Exorzismus ist die erste wunderbare Tat Jesu, von welcher der Evangelist Markus berichtet.

Das Dämonische in dieser Welt verliert dort seine Macht,
wo das Evangelium Jesu Christi aufgenommen wird.

siehe auch: „Ein Arbeitstag im Leben Jesu – Mk 1,22-39

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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