Schlagwort-Archive: Nächstenliebe

7. Sonntag A – Karneval

7. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 23. Februar 2020

1. Lesung: (Lev 19,1-2.17-18) heilig sein: den Nächsten lieben
2. Lesung: (1 Kor 3,16-23)  Tempel Gottes sein: zu Christus gehören…
Evangelium: (Mt 5,17-37) vollkommen sein: seine Feinde lieben… 

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Das große Ziel (31.B)

„Das große Innenziel“

Sonntag, 4. November 2018

Liturgische Texte zum 31. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (Psalm 38,22-23)
HERR, verlass mich nicht, bleib mir nicht fern, mein Gott!
Eile mir zu Hilfe, HERR, du mein Heil.

Tagesgebet
Allmächtiger, barmherziger Gott,
es ist deine Gabe und dein Werk,
wenn das gläubige Volk
dir würdig und aufrichtig dient.
Nimm alles von uns,
was uns auf dem Weg zu dir aufhält,
damit wir ungehindert der Freude entgegeneilen,
die du uns verheißen hast.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Deuteronomium (Dtn 6,2-6)
Höre Israel! Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen

Antwortpsalm: Psalm 18,2-3.4 u. 47.51 u. 50
Ich will dich lieben, HERR, meine Stärke.

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 7,23-28)
Weil Jesus auf ewig bleibt, hat er ein unvergängliches Priestertum

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Joh 14,23)
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der HERR)
Wer mich liebt, hält fest an meinem Wort.
Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden bei ihm wohnen.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 12,28b-34)
Du wirst den HERRN, deinen Gott, lieben;
du wirst deinen Nächsten lieben wie dich selbst

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 12,28-34 (= Evangelium vom 31. Sonntag im Jahreskreis B)

Die Frage nach dem großen Innenziel der Tora

28 Und hinzugekommen (war) einer der Schriftgelehrten –
anhörend ihre gemeinsamen Unterredungen –
sehend, dass er gut
/ ideal geantwortet hatte ihnen
fragt ihn:
wie beschaffen ist (das) Innenziel/ Gebot – (das) vorrangige/ erste von allen?“

29 Es antwortet der Jesus folgendes:
Das Vorrangige/ erste ist:
höre Israel,
der HERR – der Gott
(von) uns –
der HERR – einer ist er

30 und du wirst lieben den HERRN, den Gott von dir
aus
(dem) ganzen des Herzens von dir
und aus
(dem) ganzen der Psyche/ Seele von dir
und aus
(dem) ganzen des Durchdenkens von dir
und aus (dem) ganzen der Stärke von dir‘

31 zweitens/ ein Zweites (ist) dasselbe:
du wirst lieben den Nächsten von dir wie dich selbst;‘

größer/ hervorragender (als) diese –
andere Innenziele
/ Gebote nicht sind.“

32 Und es sprach (zu) ihm der Schriftgelehrte:
„gut
/ ideal/ recht so! Meister/ Lehrer! –
gemäß (der) Wahrheit sprachst du, dass
(nur) einer [Gott] ist
und nicht ist ein anderer außer ihm

33 und zu lieben ihn
aus
(dem) ganzen des Herzens
und aus
(dem) ganzen der Einsicht
und aus
(dem) ganzen der Stärke
und zu lieben den Nächsten wie sich selbst

größer/ wertvoller ist es (als) alle der Brandopfer und Opfergaben.“

34 Und der Jesus – sehend ihn – dass er verständig antwortete, sprach (zu) ihm:
„nicht weit bist du von der Königsherrschaft des Gottes“
und nicht einer – nicht mehr wagte man es – ihn zu befragen.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Wie beschaffen ist das vorrangige Ziel?…

3-fach-Liebe-a

Dreifache Liebe – Zeichnung (c) G. M. Ehlert, 02.11.2018

… Du wirst lieben – deinen Gott – deinen Nächsten wie dich selbst.“

Gott lieben…
wie eine Pflanze – dem Licht der Liebe Gottes entgegenwachsen
zur Verherrlichung Gottes…

Den Nächsten lieben…
wie der barmherzige Samariter
dem Menschen, der unter die Räuber gefallen ist, aufhelfen…

Sich selbst lieben…
sich nähren mit dem dreifachen Brot des Lebens:
– dem täglichen Brot – Nahrung für den Leib…
– dem Brot des Wortes Gottes – Nahrung für den Geist…
– dem eucharistischen Brot – Nahrung für die Gemeinschaft der Liebe
mit Gott und dem Nächsten…

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Impuls zum Evangelium

Das große Innenziel jüdischer und christlicher Ethik ist:
Gott zu lieben – auch indem wir ihn im Nächsten lieben!

„Die Beziehung zu Gott dem Vater
bezeugen wir nicht nur dadurch, dass wir ihn so nennen,
sondern dadurch, dass wir uns den Anderen gegenüber wie zu unseren Brüdern und Schwestern verhalten.

Die Beziehung zu Gott dem Schöpfer
bezeugen wir nicht nur mit unseren Ansichten über die Entstehung der Welt,
sondern wesentlicher durch unsere Beziehung zur Natur.

Die Beziehung zum Geheimnis der Menschwerdung
bezeugen wir nicht nur mit jenem Vers im Credo, den wir mit einer Verneigung beim Gottesdienst rezitieren,
sondern vor allem dadurch, wie wir mit unserem eigenen Menschsein und dem Menschsein der anderen Menschen umgehen.“

(aus: Tomáš Halík, Berühre die Wunden, S. 222f)

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Links:

–> zum Antwortpsalm Psalm 126: Heimkehrer – mit Tränen säen – mit Jubel ernten

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 31.S.i.J.B

 

–> Gedenktage:

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

.

Stand: 02. Nov. 2018

 

 

Gottes- u. Nächstenliebe

Das Doppelgebot der Liebe

Über das zentrale Ziel christlichen Lebens berichtet das Matthäusevangelium

Mt 22,34-40 = Evangelium am 30. Sonntag im Jahreskreis A
(= 26. Oktober 2014):

.

Die Frage nach dem wichtigsten Gebot

Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte,
kamen sie (bei ihm) zusammen.
Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn:

Frage:

Meister, welches große Innenziel (ist) in dem (göttlichen) Gesetz* ?

(*= die Tora, die Sammlung der Lebensweisungen Gottes)?“

.

Die klare Antwort Jesu:

Du wirst lieben

den Herrn*, deinen Gott

*(= JHWH = Name des Gottes, der befreiend und heilend da ist)

mit deinem ganzen Herzen

und mit deiner ganzen Seele

und mit deinem ganzen Durchdenken. (= Zitat von Dtn 6,5)

Dies ist das große und vorrangige Innenziel.

„(Ein) Zweites aber (ist) gleich diesem selbst:

Du wirst lieben

deinen Nächsten

wie dich selbst.“ (= Zitat von Lev 19,18)

Darin – an diesen beiden Innenzielen

hängt das (göttliche) Gesetz

und die Propheten.“
(Mt 22,34-40)

 

 

  • mit eigenen Worten: und du wirst/sollst Liebe erweisen dem, der dir im Leben zur Seite gestellt wird (dem Verwandten, dem Nachbarn, dem Fremden – ja auch dem Feind), denn er ist wie du – ein Geschöpf und Ebenbild Gottes.
    „Ich bin’s“ sagt unser Gott, der bei uns ist, um Gutes zu bewirken.

Aus dem Geometrieunterricht kennen manche noch den „Satz des Pythagoras:

a2 + b2 = c2

Mit Hilfe dieser Formel lässt mit Hilfe der beiden

bekannten Seitenlängen von a und b die unbekannte

Größe von c berechnen.

.

Angewandt auf den Bereich des christlichen Lebens:

Die wirkliche Größe der Liebe zu Gott (c2) Zwei Herzkammern der Gottes- u. Nächstenliebe

ist gleich zu setzten (=)

der Liebe zum Nächsten (a2) in Verbindung (+) mit der Liebe zu mir selbst (b²).

Oder mit anderen Worten:

Ob du Gott wirklich liebst,

erkennst du daran,

wie du mit deinem Nächsten umgehst.

.

.

Der Apostel Johannes sagt das so:

„Wer seinen Bruder (/Schwester) nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht.“

(1 Joh 4,20)

.

Und der Apostel Paulus sagt dies so:

„Darauf kommt es im christlichen Leben an:

einen solchen Glauben zu haben, der in der Liebe wirksam ist.“

(vgl. Brief an die Galater 5,6)

.

„Erweise Liebe deinem Nächsten – dir gleich – ICH bin’s JHWH!“

(Lev 19,18)

 

„Die Beziehung zu Gott dem Vater
bezeugen wir nicht nur dadurch, dass wir ihn so nennen,
sondern dadurch, dass wir uns den Anderen gegenüber wie zu unseren Brüdern und Schwestern verhalten.

Die Beziehung zu Gott dem Schöpfer
bezeugen wir nicht nur mit unseren Ansichten über die Entstehung der Welt,
sondern wesentlicher durch unsere Beziehung zur Natur.

Die Beziehung zum Geheimnis der Menschwerdung
bezeugen wir nicht nur mit jenem Vers im Credo, den wir mit einer Verneigung beim Gottesdienst rezitieren,
sondern vor allem dadurch, wie wir mit unserem eigenen Menschsein und dem Menschsein der anderen Menschen umgehen.“

(aus: Tomáš Halík, Berühre die Wunden, S. 222f)

 

Die Begegnung mit dem nächst besten Menschen, der meinen Lebensweg heute oder Morgen kreuzt, kann zum Schlüssel werden
Gott, den Nächsten und sich selbst Liebe zu erweisen.

Von diesem Glauben zeugt auch ein Spruch im „Warschauer Ghetto“ aus der NS-Zeit: Er lautet:

„Ich suchte Gott, und er entzog sich mir;
ich suchte meine Seele und fand sie nicht;
ich suchte meinen Bruder und fand sie alle drei.“

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Worauf es ankommt


Angesichts der himmlischen Herrlichkeit
stellt sich für den Menschen in der Jüngerschaft Jesu die Frage:

Was ist wirklich wichtig im Leben?

Lk 10,25-37

= Evangelium vom 15. Sonntag im Jahreskreis C (= 14. Juli 2013)

– Die Antwort der Heiligen Schrift:
Gott und dem Nächsten wie sich selbst Liebe zu erweisen. (vgl. Lk 10,25-28)

Die Frage: „Wer ist mein Nächster?“ (Lk 10,29)
dreht Jesus im Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10,30-35) um
in die wichtigere Frage: Wer ist dem Notleidenden am Wegesrand zum Nächsten geworden? (Lk 10,36f)
Nächstenliebe heißt: aus Barmherzigkeit (auch) einem Fremden das Not-wendende tun.

Lk 10,25-37

                                                    Barmherziger Samariter

Lk 10,38-42

Lk 10,38-42 = Evangelium vom 16. Sonntag im Jahreskreis C (= 21. Juli 2013)

Zur Ergänzung der Geschichte von der aktiv geübten Barmherzigkeit

schließt der Evangelist Lukas die Geschichte von der Begegnung Jesu
im Hause der Marta und Maria (Lk 10,38-42) an.
Diese Geschichte zeigt auf, dass in der Jüngerschaft Jesu
das Hören auf Gottes Wort (wie Maria)
Vorrang hat vor der tätigen Gastfreundschaft (Marta).

Lk 10.38-42

Lk 11,1-13 = Evangelium vom 17. Sonntag im Jahreskreis C (= 28. Juli 2013)
Der Evangelist Lukas schließt an diese zwei Geschichten direkt an
die Begebenheit, in der Jesus den Jünger das rechte Beten lehrt (Lk 11,1-13).
Im Vaterunsergebet kommen verschiedene Anliegen in der rechten Vorrangstellung zur Sprache.

Lk 11.1-13

Bild und Gedanken zum Sonntagsevangelium
vom 15. Sonntag im Jahreskreis C = Lk 10,25-37 (14. Juli 2013)
und
vom 16. Sonntag im Jahreskreis C = Lk 10,38-42 (21. Juli 2013) und

vom 17. Sonntag im Jahreskreis C = Lk 11,1-13 (28. Juli 2013):

Größte-Gebot-02 = Einem anderen zum Nächsten werden…

Größte Gebot-01 = Worauf es ankommt

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Worauf es ankommt

Angesichts der himmlischen Herrlichkeit
stellt sich für den Menschen in der Jüngerschaft Jesu die Frage:

 Was ist wirklich wichtig im Leben?

– Die Antwort der Heiligen Schrift:
Gott und dem Nächsten wie sich selbst Liebe zu erweisen.
(vgl. Lk 10,25-28)

Die Frage: „Wer ist mein Nächster?“ (Lk 10,29)
dreht Jesus im Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10,30-35) um
in die wichtigere Frage: Wer ist dem Notleidenden am Wegesrand zum Nächsten geworden? (Lk 10,36f)
                Nächstenliebe heißt: aus Barmherzigkeit (auch) einem Fremden das Not-wendende tun.

                                Lk 10,25-37 = Evangelium vom 15. Sonntag im Jahreskreis C (= 11. Juli 2010)

Zur Ergänzung der Geschichte von der aktiv geübten Barmherzigkeit
schließt der Evangelist Lukas die Geschichte von der Begegnung Jesu
im Hause der Marta und Maria (Lk 10,38-42) an.
                Diese Geschichte zeigt auf, dass in der Jüngerschaft Jesu
                das Hören auf Gottes Wort (wie Maria)
                Vorrang hat vor der tätigen Gastfreundschaft (Marta).

                                Lk 10,38-42 = Evangelium vom 16. Sonntag im Jahreskreis C (= 18. Juli 2010)

 Der Evangelist Lukas schließt an diese zwei Geschichten direkt an
die Begebenheit, in der Jesus den Jünger das rechte Beten lehrt (Lk 11,1-13).
                Im Vaterunsergebet kommen verschiedene Anliegen in der rechten Vorrangstellung zur Sprache.  

                               Lk 11,1-13 = Evangelium vom 17. Sonntag im Jahreskreis C (= 25. Juli 2010)

Bild und Gedanken zum Sonntagsevangelium
vom 15. Sonntag im Jahreskreis C = Lk 10,25-37
(11. Juli 2010)
und
vom 16. Sonntag im Jahreskreis C = Lk 10,38-42
(18. Juli 2010) und
vom 17. Sonntag im Jahreskreis C = Lk 11,1-13
(25. Juli 2010):

Größte Gebot-02= Einem anderen zum Nächsten werden…

Größte Gebot-01 = Worauf es ankommt

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

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(c) G. M. Ehlert