Schlagwort-Archive: Mose

32. Sonntag C

32. Sonntag im Jahreskreis C

Sonntag, 10. November 2019

1. Lesung: (2 Makk 7,1-2.7a.9-14) Martyrium im Glauben an die Auferstehung
2. Lesung: (2 Thess 2,16 – 3,5) Gott wird Kraft geben zum guten Werk
Evangelium: (Lk 20,27-38) Auferestehung der Toten – gibts das überhaupt?

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3. Fastensonntag C

3. Fastensonntag (= „Oculi“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 24. März 2019

Liturgische Texte zum 3. Fastensonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers:

Oculi mei semper ad Dominum,
quia ipse evellet de laqueo pedes meos.
Respice in me et miserere mei, quoniam unicus et pauper sum ego.

Meine Augen schauen stets auf den Herrn;
denn er befreit meine Füße aus dem Netz.
Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und gebeugt.
(Ps 25,15f)
3-Oculi-a

Tagesgebet
Gott, unser Vater,
du bist der Quell des Erbarmens und der Güte,
wir stehen als Sünder vor dir,
und unser Gewissen klagt uns an.
Sieh auf unsere Not und lass uns Vergebung finden
durch Fasten, Gebet und Werke der Liebe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch Exodus (Ex 3,2-8a.13-15):
Berufung des Mose am brennenden Dornbusch –
die Offenbarung des Namens Gottes „ICH-BIN-DA“

Antwortpsalm: Ps 103,1-2.3-4.6-7.8 u. 11
„Gnädig und barmherzig ist der HERR,
voll Langmut und reich an Güte“

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 10,1-6.10-12):
Das Leben des Volkes mit Mose in der Wüste wurde uns zur Warnung aufgeschrieben

Ruf vor dem Evangelium (Mt 4,17)
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!
(So spricht der Herr:)
Kehrt um!
Denn das Himmelreich ist nahe.
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Evangelium nach Lukas (Lk 13,1-9):
Ihr werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt

* * *

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EvangelientextLk 13,1-9 (Studienübersetzung)

13,1 Es waren aber herbeigekommen einige
zu derselben rechten Zeit
(Kairos),
verkündend ihm über die Galiläer, deren Blut Pilatus vermischte
mit dem ihrer Opfer
(tiere).*

Ein aktuelles Ereignis ist Ausgangspunkt:
Der römische Statthalter Pontius Pilatus
hat Leute aus Galiläa beim Opfern im

Tempel umbringen lassen.
Während sie Opfertiere schlachteten, wurden sie getötet. 
(Wird Jesus einstimmen in die Klage
über die Gewalt der römischen Besatzungsmacht…
oder war diese Entheiligung des heiligen Tempelbezirks
gar eine Strafe Gottes für die Sünden dieser Galiläer?)

2 Und antwortend sprach er zu ihnen:
Meint ihr, dass die Galiläer – neben all den
(anderen) Galiläern –
Sünder geworden waren, da sie dies erlitten haben?

3 Nein, ich sage euch vielmehr:
wenn ihr nicht mitdenkt
(= umkehrt),
werdet ihr alle gleicherweise zu Grunde gehen.

4 Oder jene, die achtzehn,
auf die der Turm bei dem Schiloch
(teich) fiel
und sie umbrachte,

meint ihr, dass sie Schuldige geworden waren
neben all den
(anderen) Menschen, die in Jerusalem wohnen?

5 Nein, ich sage euch vielmehr:
wenn ihr nicht mitdenkt
(= umkehrt),
werdet ihr alle gleicherweise zu Grunde gehen.

6 Er sagte aber die (folgende) Parabel/ Gleichnis/ Sinnbild:

Einen Feigenbaum hatte irgendeiner
der gepflanzt worden war in dem Weinberg
/ -garten von ihm –
und er ist gekommen
suchend Frucht an ihm
und nicht
(s) fand er.

7 Er sprach aber zu dem Weinbergwirker (= Winzer)
Siehe! drei Jahre seit dem ich komme
suchend Frucht an dem Feigenbaum – diesem (da)
und nicht
(s) finde ich;

hau heraus also diesen!
wozu auch soll er die Erde aussaugen?

8 Der aber antwortend sagt zu ihm:
Herr,
lasse
/ erlasse/ gestatte/ verlasse ihn (auch) dieses (folgende) Jahr,
solange während/ bis  ich umgraben möge um ihn herum
und werfe Mist
(als Dünger),

9 und wohl/ vielleicht aber tut/ macht er Frucht
in dem zukünftigen
wenn aber nicht, dann wirst
/ magst du heraushauen ihn. 

* * *

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Bild zur Meditation:

„In den Dornen der Not – das Feuer der Liebe Gottes“

Dornbusch-ex3a

Mose vor brennendem Dornbusch – 17.03.2019, (c) G. M. Ehlert

Wer es mit dem lebendigen Gott zu tun bekommt,
der steht in einer Feuerzone…

wie Mose,
der in der Wüste am Gottesberg
einen brennenden Dornbusch sieht
und aus der Feuerflamme
den Anruf Gottes hört.

Aus den Dornen der Not…
– spricht der Gott des Lebens:

יהוה

=  J H W H  = ICH BIN DA – bei euch.

I.CH bin da = Jesus Christus, die menschgewordene Liebe Gottes…

* * *

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Impulse

„Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde,
heute wird getan oder auch vertan,
worauf es ankommt, wenn ER kommt!“

Lukasevangelium: 12,54 – 13,9 erzählt
von der Gnadenfrist, die uns geschenkt wird,
um das zu tun, worauf es ankommt.

Gnaden-Frist

Irgendein Weinbergbesitzer
schaut auf die Effizienz – auf den bestmöglichen Ertrag seines Weinberges.
Für ihn ist ein fruchtloser Feigenbaum darin nutzlos – ja schädlich.
Hau ihn heraus! – sein Auftrag an den Weinbergarbeiter.

Dieser Weinbergarbeiter jedoch
schaut auf den Feigenbaum, den er trotzdem mag.
Für ihn ist dieser Feigenbaum inmitten des Weinbergs nützlich,
weil er in seinem Schatten gut ausruhen kann…

Er setzt sich für den fruchtlosen Feigenbaum ein
und erwirkt vom Weinbergbesitzer eine Gnaden-frist.
Diese Zeit will er nutzen, für den Feigenbaum bestmögliche Bedingungen zu schaffen,
endlich Frucht hervorzubringen.

Doch uns zur Warnung wird gesagt:
Es gibt dennoch – bei aller Gnaden-frist – ein „zu spät“.
Darum ergreife die Chance, die deine Lebenszeit dir bietet,
kehre um! und bringe in deinem Leben Frucht hervor.

G. M. Ehlert zu Lk 12,6-9

* * *

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Links:

–> zur 1. Lesung: –> zum Gottesnamen JHWH

–> zum Antwortpsalm: Psalm 103: „Hohelied der Barmherzigkeit Gottes“ 

–> 2. Lesung: –

–> zum Evangelium: Lk 12,54 – 13,9: Gnadenfrist

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 3. Fastensonntag i.J. C

Gedenktage:

– 25. März: Verkündigung des Herrn = Hochfest
– 26. März: Liudger = 1. Bischof von Münster

* * *

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In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Stand: 18. März 2019

2. Fastensonntag C

2. Fastensonntag (= „Reminiscere“) –
Jahreskreis C

Sonntag, 17. März 2019

Liturgische Texte zum 2. Fastensonntag im Jahreskreis (C)

Eröffnungsvers:

Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiae tuae, quae a saeculo sunt: ne umquam dominentur nobis inimici nostri: libera nos Deus Israel ex omnibus angustiis nostris.

Denk an dein Erbarmen, Herr, und an die Taten deiner Huld; denn sie bestehen seit Ewigkeit. Lass unsere Feinde nicht triumphieren! Befreie uns, Gott Israels, aus all unseren Nöten.
(Ps 25,6.2.22)

2-Reminiscere

Tagesgebet
Gott, du hast uns geboten,
auf deinen geliebten Sohn zu hören.
Nähre uns mit deinem Wort
und reinige die Augen unseres Geistes,
damit wir fähig werden,
deine Herrlichkeit zu erkennen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: aus dem Buch Genesis (Gen 15,5-12.17-18)
Abraham glaubte dem HERRN – der HERR schloss mit ihm einen Bund

Antwortpsalm: Ps 27, 1.7-8.9.13-14
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil“

2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi (Phil 3,17 – 4,1)
Christus wird uns verwandeln in die Gestalt seines verherrlichten Leibes 

Ruf vor dem Evangelium (Mt 4,4b) 
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!
Aus der leuchtenden Wolke rief die Stimme des Vaters:
Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören.
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Evangelium nach Lukas (Lk 9,28b-36)
Während Jesus betete, veränderte sich das Aussehen seines Gewandes

* * *

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EvangelientextLk 9,28b-36 (Studienübersetzung)

28 Es geschah aber nach diesen Worten ungefähr acht Tage
und beiseite nehmend (den) Petrus und (den) Johannes und (den) Jakobus
er stieg hinauf auf den Berg, um zu beten.

29 Und es geschah in dem beten/ während er betet
das Aussehen des Gesichtes von ihm – verändert
und das Gewand von ihm leuchtend/ weiß strahlend.

30 Und siehe –
zwei Männer sprachen miteinander mit ihm
der eine, der war Mose und (der andere) Elia,

31 die waren sehend gemacht worden in Herrlichkeit/ Glanz
sie sagten den Hinausweg/ Exodus/ Ausgang/ Auszug von ihm
der im Begriff sei/ der sich sollte erfüllen/ vollständig werden in Jerusalem.

32 Der aber Petrus und die mit ihm
sie waren beschwert/ bedrückt/ belästigt worden vom Schlaf;
vollends wach werdend aber sahen sie die Herrlichkeit/ den Glanz von ihm
und die zwei Männer, die zusammenstehen (mit/ bei) ihm.

33 Und es geschah
in dem sich trennen ihrer von ihm
sprach der Petrus zu dem Jesus:
Vorsteher/ Meister/ Lehrer – ideal/ gut/ schön ist es uns, hier zu sein
und wir mögen/ können machen Geräte des Schattens/ Zelte/ Hütten – drei –
eine für dich und eine für Mose und eine für Elia
nicht (ein-)sehend was er sagte.

34 Dieses aber er sagend/ während er dieses zu ihm sagte
geschah/ wurde (eine lichte) Wolke
und überschattete diese
sie erschraken/ fürchteten sich/ bekamen Ehrfurcht in dem hineingeraten von ihnen in die (lichte) Wolke.

35 Und eine Stimme geschah aus der (lichten) Wolke sprechend:
„Dieser – er ist – der Sohn (von) mir – der auserwählte (für mich) –
(auf) diesen höret!“

36 Und in dem Geschehen der Stimme
es wird befunden Jesus allein
und diese schwiegen/ verschwiegen
und nicht einem abkündigten/ verkündigten sie in jenen der Tage
nicht eines, was sie gesehen hatten.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Verklärung Christi“

Verklärung Christi – (c) G. M. Ehlert, 2008

Blau

Blau des weiten Himmels
Blau des tiefen Meeres 

Aus der Nähe betrachtet
sieht man nicht
das Blau der Luft des Himmels
das Blau des Wassers des Meeres 

Nur ein Blick in die Weite und Tiefe
entdeckt das Blau der Sehnsucht
das Blau des unfassbaren Geheimnisses 

Blau

Blau der Treue des himmlischen Vaters
Blau des tiefen Glaubens 

Mitten darin
Klarheit
Licht der Herrlichkeit
Gottes
Licht der Klärung:

„In Deinem Licht schauen wir das Licht…“
„Jesus Christus – Gottes geliebter Sohn – auf IHN gilt es zu hören!“ 

Alles klar?!
dann geht es hinab
kraft des Glaubens
die Treue Gottes den Menschen zu zeigen.

(G. M. Ehlert)

vgl. auch die Bildmeditation zu Mt 17,1-9

* * *

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Impulse

Aufstieg:

Heraus aus der Ebene des Alltags
Hinauf auf einen hohen Berg
– Überblick gewinnen
– Durchblick bekommen
– Ausblick erhalten.

Gipfelerfahrung:

Jesus sprach von Kreuz und Kreuzesnachfolge
Er nimmt drei Vertraute mit hinauf auf einen hohen Berg:
– Ort der Gottesbegegnung – wie bei Mose und Elija
– Ort der Gottesoffenbarung – in Jesus leuchtet Gottes Herrlichkeit auf
– Ort der Gottesmitteilung: „Dieser ist mein geliebter Sohn; auf IHN sollt ihr hören“

Abstieg: 

Wieder herein in die Ebene des Alltags –
hinab mit der Erfahrung von „Lichtsekunden“ für dunkle Stunden
– im Rückblick auf die Nähe Gottes – erneuter Hinblick auf die Menschen
– mit dem Einblick in verheißene Herrlichkeit – erneuter Anblick der Realität
– aus dem gestärkten Glauben mit erneuter Liebeskraft der verheißenen Hoffnung entgegen.

* * *

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Links:

–> zur 1. Lesung: zu Abraham

–> zum Antwortpsalm: Psalm 27: Geborgenheit in Gott

–> 2. Lesung: –

–> Evangelium: Lk 9,28-36
siehe auch: Verklärung (Markus 9,2-10) und „Ver-klärung“ (Mt 17,1-9)

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott: 2. Fastensonntag i.J. C

Gedenktage:

– 17. März: Patrick = g
– 19. März: Josef = H

* * *

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Stand: 11. März 2019

In rechter Ordnung lerne Jesu Passion“ –
Die Namen der Sonntage der Fastenzeit / Passionszeit:
1. Fastensonntag: Invocabit
2. Fastensonntag: Reminiscere
3. Fastensonntag: Oculi
4. Fastensonntag: Laetare
5. Fastensonntag: Iudica
Palmsonntag: Palmarum
Ostern: Resurrexi

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

Jahreslosung 2019

Die Jahreslosung für das Jahr 2019 lautet:

„Suche FRIEDEN
und jage ihm nach!“

(Psalm 34,15)

Friede-auf-Erden-1

„Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 35,14) = Jahreslosung 2019, (c) G. M. Ehlert

Die Leitworte werden von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) ausgewählt.

„Suche FRIEDEN und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15)

„Heißzeit“ – so heißt das Wort des Jahres 2018; es erinnert uns an die Dürre und Hitze im vergangenen Sommer und ruft uns – angesichts des Klimawandels – zum Frieden mit der Schöpfung Gottes und all seinen Geschöpfen auf.

Suche FRIEDEN – mit der Schöpfung Gottes
– ER hält sie in Seinen Händen;
– erhalt‘ sie aus Seinen Händen;
– gestalte sie mit Deinen Händen!

Suche FRIEDEN – mit deinem Nächsten,
denn er ist – wie Du – ein von Gott Geretteter:

– Gott rettete einst Noach in dem „Kasten“ (= Arche)
            vor den vernichtenden Wasserfluten
            und stellte den Regenbogen als Zeichen des Bundes auf…

– ER rettete den Mose in dem „Kasten“ (= Binsenkörbchen),
            als Pharaos Tochter ihn aus dem Nilwasser herauszog,
            ihn, der mit Deinem Volk durch das Wasser des Meeres
            in die Freiheit zog…
so reicht Euch einander die Hand zur Rettung und Versöhnung!

Suche FRIEDEN – mit Dir selbst und mit Deinem Gott
Gott will alle retten – mit der neuen Arche – dem „Schifflein Petri“ – der Kirche.

Wie eine Nussschale schaukelt sie hin und her;
doch ER hat versprochen: sie wird im Meer der Zeit nicht untergeh’n.
Frohe Botschaft  – wir dürfen auf Rettung für alle hoffen,

denn:

„Es kommt ein Schiff, geladen
bist an sein höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewig’s Wort.“

Bild und Gedanken zur Jahreslosung 2019: © G. M. Ehlert

siehe auch:
„Psalm 34“  
Friedensgebet

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

aufgerichtet

zum Vierten Sonntag der Fastenzeit im Lesejahr B (Laetare):
18. März 2012
Evangelium: Joh 3,14-21 Gespräch Jesu mit Nikodemus

Wenn jemand nicht von neuem geboren wird,
                                        
kann er das Reich Gottes nicht sehen. 

Wenn jemand nicht durch die Geburt den Mutterschoß verlässt,
                                   und seine Augen öffnet
                                   und das Licht der Welt erblickt
                                               kann er nicht das Gesicht seiner Mutter sehen. 

Wenn jemand nicht von neuem geboren wird – durch den Geist Gottes,
                                   und mit den Augen des Glaubens
                                   das Licht der Liebe Gottes erblickt,
                                               kann er das Reich Gottes nicht sehen.

zu Joh 3,1-21: (c) G. M. Ehlert

„Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat“,
          damit jeder, der zu ihr aufschaut, am Leben bleibt,
„so muss der Menschensohn (am Kreuz) erhöht werden,
damit jeder, der an ihn glaubt,
in ihm das ewige Leben hat.“ (Joh 3,14)

In diesem Evangelienabschnitt findet sich eine Zusammenfassung des gesamten Evangeliums Jesu Christi:

„Gott hat die Welt so sehr geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.“
(Joh 3,16)

Joh 3,1-21 (Übersetzung: G. M. Ehlert)
https://gmehlert.files.wordpress.com/2010/09/joh-3-1-21.pdf

Bild u. Text zu Johannes 3,1-21:
https://gmehlert.files.wordpress.com/2010/09/nikodemus-bei-jesus.pdf

„Wenn ich am Kreuz erhöht bin…“ (Gedanken)
https://gmehlert.wordpress.com/feste/kreuzerhohung/

Ver-klärung

2. Sonntag der Fastenzeit im Lesejahr B (4. März 2012)
Evangelium: Markus 9,2-10:
2 Und nach sechs Tagen
nahm mit sich der Jesus
den Petrus
und den Jakobus
und den Johannes
und führte sie hinauf –
sie allein
auf einen hohen Berg
für sich allein
Und er wurde umgestaltet (=Metamorphose) vor ihnen

3 Und das Gewand von ihm
wurde (geboren) glänzend weiß –
sehr beschaffen wie der Walker auf der Erde nicht vermag
derart weiß zu machen

4 Und es wurden sichtbar vor ihnen
Elia mit Moses
und sie waren sich unterredend mit Jesus

5 Und antwortend gemacht der Petrus
sagt er dem Jesus
„Rabbi, gut/schön ist es für uns hier zu sein
und wir sollten machen drei (Bundes-)Zelte/(Stifts-)hütten
Dir eine und Moses eine und Elia eine.

6 Nicht nämlich wusste er, was er antwortete,
sehr erschreckt nämlich waren sie geworden.

7 Und es wurde eine Wolke
überschattend dieses
und es wurde eine Stimme aus der Wolke:
„Dieser ist der Sohn – mein, der Geliebte, höret auf ihn!

8 Und plötzlich – sich umblickend
nicht mehr erblickten sie jemanden mehr bei sich
außer den Jesus allein.

9 Und herabsteigend diese von dem Berg
schärfte er ihnen ein,
nicht irgend einem zu erzählen, was sie gesehen hatten,
bis der ‚Sohn des Menschen‘ von den Toten auferstehe.

10 Und dieses Wort bemächtigte sich ihrer
sich besprechend, was das ist
‚Von den Toten auferstehen‘.

Verklärung Christi – (c) G. M. Ehlert, 2008

Blau

Blau des weiten Himmels
Blau des tiefen Meeres 

Aus der Nähe betrachtet
sieht man nicht
das Blau der Luft des Himmels
das Blau des Wassers des Meeres 

Nur ein Blick in die Weite und Tiefe
entdeckt das Blau der Sehnsucht
das Blau des unfassbaren Geheimnisses 

Blau

Blau der Treue des himmlischen Vaters
Blau des tiefen Glaubens 

Mitten darin
Klarheit
Licht der Herrlichkeit
Gottes
Licht der Klärung:

„In Deinem Licht schauen wir das Licht…“
„Jesus Christus – Gottes geliebter Sohn – auf IHN gilt es zu hören!“ 

Alles klar?!
dann geht es hinab
kraft des Glaubens
die Treue Gottes den Menschen zu zeigen.

(G. M. Ehlert)

vgl. auch die Bildmeditation zu Mt 17,1-9

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

2. Fastensonntag

2. Fastensonntag im Lesejahr A

Evangelium: Die Verklärung Jesu: Mt 17,1-9

1 Sechs Tage danach

((= nach dem Messiasbekenntnis des Petrus
u. der 1. Leidensankündigung Jesu))

nahm Jesus
Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite

((diese drei Apostel werden auch bei der Ölbergangst Jesu dabei sein))

und führte sie auf einen hohen Berg.

2 Und er wurde vor ihren Augen verwandelt;
sein Gesicht leuchtete wie die Sonne
und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht.

3 Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija
und redeten mit Jesus.

4 Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind.
Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen,
eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.

5 Noch während er redete,
warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie
und aus der Wolke rief eine Stimme:
          Das ist mein geliebter Sohn,
          an dem ich Gefallen gefunden habe;
          auf ihn sollt ihr hören.

6 Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst
und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden.

7 Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte:
Steht auf, habt keine Angst!

8 Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus.

9 Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus:
Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt,
bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.

Zeugen der Verklärung u. der Ölbergangst Jesu – G. M. Ehlert

Meditation:

Aufstieg:

Heraus aus der Ebene des Alltags
Hinauf auf einen hohen Berg
– Überblick gewinnen
– Durchblick bekommen
– Ausblick erhalten.

Gipfelerfahrung:

Jesus sprach von Kreuz und Kreuzesnachfolge
Er nimmt drei Vertraute mit hinauf auf einen hohen Berg:
– Ort der Gottesbegegnung – wie bei Mose und Elija
– Ort der Gottesoffenbarung – in Jesus leuchtet Gottes Herrlichkeit auf
– Ort der Gottesmitteilung: „Dieser ist mein geliebter Sohn; auf IHN sollt ihr hören“

Abstieg: 

Wieder herein in die Ebene des Alltags –
hinab mit der Erfahrung von „Lichtsekunden“ für dunkle Stunden
– im Rückblick auf die Nähe Gottes – erneuter Hinblick auf die Menschen
– mit dem Einblick in verheißene Herrlichkeit – erneuter Anblick der Realität
– aus dem gestärkten Glauben mit erneuter Liebeskraft der verheißenen Hoffnung entgegen.