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3. Sonntag A

3. Sonntag im Jahreskreis A

„Sonntag des Wortes Gottes“

Sonntag, 26. Januar 2020

1. Lesung: (Jes 8,23b – 9,3) Verheißung: Das Volk… sieht ein helles Licht
2. Lesung: (1 Kor 1,10-13.17)  Sendung: das Evangelium zu verkünden ...
Evangelium: (Mt 4,12-23) Erfüllung: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe  …   

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Jesus der Heiland (5.B)

4. Sonntag i.J. B – Mk 1,21-28: Ent-dämonisiert

Mittwoch, 31. Januar – Gedenktag des Heiligen Johannes Bosco

Freitag, 2. Februar – Fest der Darstellung des Herrn

Samstag, 3. Februar – Gedenktag des Heiligen Blasius (Blasiussegen)

5. Sonntag im Jahreskreis B

 4. Februar 2018

Eröffnungsvers (Ps 95,6-7)
Kommt, lasst uns niederfallen,
uns verneigen vor dem HERRN, unserem Schöpfer!
Denn er ist unser Gott.

Tagesgebet
Gott, unser Vater,
wir sind dein Eigentum
und setzen unsere Hoffnung
allein auf deine Gnade.
Bleibe uns nahe in jeder not und Gefahr
und schütze uns.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

1. Lesung: Ijob 78,1-4.6-7 
Nächte voller Mühsal teilte man mir zu

Antwortpsalm: Ps 147,1-2.3-4.5-6
Lobet den Herrn, er heilt die gebrochenen Herzen

–> zu Psalm 147: Lobpreis auf Gottes besondere Fürsorge für Jerusalem

2. Lesung: 1. Korintherbrief 9,16-19.22-23 
Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Mt 8,17)
Halleluja. Halleluja.
Christus hat unsere Leiden auf sich genommen,
unsere Krankheiten hat er getragen.
Halleluja!

Evangelium: Mk 1,29-39 
Christus heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten

–> Liturgische Texte siehe auch Schott-Messbuch 5. Sonntag im Jahreskreis B

 

Evangelium: Markus 1,29-39

Und sogleich (= geradewegs) aus der Synagoge herausgehend
kamen sie in das Haus (des) Simon und Andreas
mit Jakobus und Johannes.

Aber die Schwiegermutter (des) Simon
lag darnieder fiebernd
und sogleich redeten sie mit ihm über sie.

Und herangekommen weckte/richtete er sie auf
kraftvoll anfassend die Hand
und es verließ sie das Fieber
und sie war dienstbar ihnen.

Spät aber war es geworden,
nachdem untergegangen war die Sonne
trugen sie zu ihm alle die Übel Habenden und die Dämonenbesessenen

und es war (die) ganze Stadt vor der Tür versammelt

und er therapierte viele Übel Habende an verschiedenartigen Krankheiten
und er warf heraus viele Dämonen,
und nicht ließ er zu, dass die Dämonen Laute gaben (= von ihm sprachen),
denn: sie hatten ihn erkannt [dass er der Christus ist].

Und früh – (als es noch) ganz Nacht (war) aufgestanden – ging er hinaus
und er ging weg an einen einsamen Ort
und dort betete er.

Und es eilten ihm nach Simon und die mit ihm (waren),
und sie fanden ihn und sagten ihm (folgendes):
„Alle suchen dich!“

Und er sagt zu ihnen:
„Lasst uns gehen anderswohin, in die in Reichweite seienden Ortschaften,
damit ich auch dort verkündige, dazu nämlich bin ich herausgekommen.“

Und er kam verkündigend hinein in ihre Synagogen
im ganzen (Gebiet) Galiläas,
und die Dämonen warf er heraus.

Jesus lehrt + befreit + heilt + betet + zieht weiter (Mk 1,21-39)

Ein Arbeitstag Jesu (Mk 1,21-39) – (c) G. M. Ehlert, 29.01.2012

Ein (Arbeits-)Tag in Kafarnaum (Mk 1,21-39)

Am Sabbat – Gottesdienst in der Synagoge:
Jesus lehrt in Vollmacht
–> und sie sind betroffen von seiner Lehre
Jesus befreit von einem unreinen Geist

Nach dem Sabbatgottesdienst – im Haus des Petrus
Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus
–> und sie dient ihnen
Am Abend (= nach dem Sabbat):
Jesus heilt viele von ihren Krankheiten u. treibt viele Dämonen aus

Am frühen Morgen – in der Einsamkeit
Jesus betet
–> Alle suchen dich! – sagen die Apostel
Doch Jesus zieht weiter, um das Evangelium zu verkünden.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Christus – Licht der Welt (3. A)


Die liturgischen Texte des 3. Sonntages im Jahreskreis A 

(22. Januar 2017)

Eröffnungsvers (Psalm 96,1.6)
„Singt dem HERRN ein neues Lied,
´singt dem HERRRN alle Lande!
Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht,
Macht und Glanz in seinem Heiligtum!“

1. Lesung: Jes 8,2.3b – 9,3
In Galiläa, dem Gebiet der Heiden, sieht das Volk ein helles Licht

Antwortpsalm (Ps 27,1.4.13-14)

2. Lesung: 1 Kor 1,10-13.17
Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen

Ruf vor dem Evangelium: (Mt 4,23b)
Halleluja. Halleluja.
Jesus verkündete das Evangelium vom Reich
und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
Halleluja

Evangelium: Mt 4,12-23 (oder: Mt 4,12-17)
Jesus verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, im Gebiet von Sebulon und Naftali, denn es sollte sich erfüllen, was durch Jesaja gesagt worden ist

Text in einer Arbeitsübersetzung von G. M. Ehlert:
Mt 4,12-25: Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu (3. A)

Liturgische Texte – siehe auch Schott: 3. Sonntag im Jahreskreis A

 

Gedanken zum Evangelium vom 3. Sonntag im Jahreskreis A

… um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen…

Vergleich JohannesJesus:

Das Ende des Wirkens Johannes
           – wird zum Beginn des Wirkens Jesu

„Als man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte…
zog Jesus sich nach Galiläa zurück…“

Das Kerngebiet der Juden
           – das (geringgeschätzte Gebiet) der Heiden.

Wahl des Wirkungsortes:
Johannes: am Jordan in Judäa
Jesus: in Kafarnaum am See Genesareth.

Benedictus:

… Und du Kind wirst Prophet des Höchsten heißen,
denn du wirst dem Herrn vorangehen
und ihm den Weg bereiten.
Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken
in der Vergebung der Sünden.

Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe
um allen zu leuchten die in Finsternis sitzen
und im Schatten des Todes
und unsere Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.
(Lk 1,76f)

Die gleiche Botschaft
           – doch mit unterschiedlichen Konsequenzen:

„Kehrt um! (Denket mit!)
Denn das Himmelreich ist nahe! (= das Königtum Gottes)

bei Johannes: Taufe der Umkehrbereitschaft
bei Jesus: Ruf in die Nachfolge:

Kommt her! Folgt mir nach!
Ich werde euch zu Menschenfischern machen!

„Ich werde euch zu Menschenfischern machen“ – Grafik von G. M. Ehlert, 17.01.2012

Menschenfischer?

– Heraus aus den Verstrickungen

Die Verheißung Jesu, dass er aus seinen Gefolgsleuten „Menschenfischer“ machen will, ist für mich auf den ersten Blick keine sympathische Verheißung. Vielleicht denken auch Sie an Leute, die andere ansprechen und mit Verlockungen umgarnen, sie verführen wollen. „Missionare“, die ihr Fangnetz um jemanden schlingen: ihn mitziehen, gegen seinen Willen…

Doch wenn wir ausgehen von Situationen, wo Menschen durch das soziale Netz fallen, wo sie hängengelassen werden oder in einen bodenlosen Abgrund zu versinken drohen, da ist es gut, wenn es ein Netz von guten Beziehungen gibt, das trägt, das Menschen das Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Für solche Menschen ist das Bild von einem Fangnetz, das sie trägt und hält, ein Bild von Rettung und Freiheit.

In diesem Sinne sollen die Herausgerufenen in der Nachfolge Jesu zu Menschenfischern werden.

Diese Lebensweise Jesu bewegt mich, auch Sie zu einer solchen Lebensweise der Liebe zu bewegen.

Von einem solchen Menschenfischer, der aus diesem Geist der Liebe lebt, erzählt folgendes Lied:

siehe auch:
Menschenfischer“ werden

und: „Vom Fische fangen zum Menschen auffangen

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Ein Arbeitstag Jesu

zum 5. Sonntag im Jahreskreis B (= 5. Februar 2012)
Evangelium: Markus 1,29-39

Und sogleich (= geradewegs) aus der Synagoge herausgehend
kamen sie in das Haus (des) Simon und Andreas
mit Jakobus und Johannes.

Aber die Schwiegermutter (des) Simon
lag darnieder fiebernd
und sogleich redeten sie mit ihm über sie.

Und herangekommen weckte/richtete er sie auf
kraftvoll anfassend die Hand
und es verließ sie das Fieber
und sie war dienstbar ihnen.

Spät aber war es geworden,
nachdem untergegangen war die Sonne
trugen sie zu ihm alle die Übel Habenden und die Dämonenbesessenen

und es war (die) ganze Stadt vor der Tür versammelt

und er therapierte viele Übel Habende an verschiedenartigen Krankheiten
und er warf heraus viele Dämonen,
und nicht ließ er zu, dass die Dämonen Laute gaben (= von ihm sprachen),
denn: sie hatten ihn erkannt [dass er der Christus ist].

Und früh – (als es noch) ganz Nacht (war) aufgestanden – ging er hinaus
und er ging weg an einen einsamen Ort
und dort betete er.

Und es eilten ihm nach Simon und die mit ihm (waren),
und sie fanden ihn und sagten ihm (folgendes):
„Alle suchen dich!“

Und er sagt zu ihnen:
„Lasst uns gehen anderswohin, in die in Reichweite seienden Ortschaften,
damit ich auch dort verkündige, dazu nämlich bin ich herausgekommen.“

Und er kam verkündigend hinein in ihre Synagogen
im ganzen (Gebiet) Galiläas,
und die Dämonen warf er heraus.

Ein Tag in Kafarnaum (Mk 1,21-39)

Am Sabbat – in der Synagoge
     Jesus lehrt in Vollmacht
    –>      und sie sind betroffen von seiner Lehre
     Jesus befreit von einem unreinen Geist

Am Abend – im Haus des Petrus
     Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus
     –>     und sie dient ihnen
     Jesus heilt viele von ihren Krankheiten u. treibt viele Dämonen aus

Am frühen Morgen – in der Einsamkeit
     Jesus betet
     –>     Alle suchen dich! – sagen die Apostel
     Doch Jesus zieht weiter, um das Evangelium zu verkünden.

Jesus lehrt + befreit + heilt + betet + zieht weiter (Mk 1,21-39)

Ein Arbeitstag Jesu (Mk 1,21-39) - (c) G. M. Ehlert, 29.01.2012

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert