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Weihnachtsfest

Weihnachten – 25. Dezember

–> zu den Liturgischen Texten zum Weihnachtsfest

Gottes Nähe auf der Erde…

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„Ankunft Gottes auf der Erde“ – (c) G. M. Ehlert, Dez. 2018

Gottes Nähe auf der Erde!

Gott hat in seiner überquellenden Liebe eine Idee…
Er will vom Menschen – „seinem Ebenbild“ (vgl. Gen 1,26) – geliebt werden.

Deshalb erschafft er seit ca. 14 Milliarden Jahren das Weltall mit all seinen Galaxien.

Er wählt unser Sonnensystem aus und erschafft seit ca. 4,6 Milliarden Jahren unseren Planeten Erde, der vom Weltall gesehen der „blaue Planet“ genannt wird. Er schafft alles so, dass Leben auf der Erde sich entwickeln kann: die Welt der Mineralien und Pflanzen, die Welt der Meerestiere und der Vögel, die Welt der Landtiere und schließlich den MENSCHEN – ihm bläst er seinen Lebensatem ein.

Er schließt mit Noach einen Bund, gibt sich Abraham zu erkennen, erwählt sich ein Volk, führt es unter Mose in die Freiheit, lässt unter David ein Königreich erstehen. Er geht mit seinem Volk ins Exil und weckt in ihm die Hoffnung auf einen Messias.

So vorbereitet, ist schließlich in der Friedenszeit unter der römischen Herrschaft des Augustus „die Zeit erfüllt“ (vgl. Gal 4,4), so dass er in seinem auserwählten Volk MENSCH werden kann.

Die Jungfrau Maria sagt JA zu Gottes Plan,– und sie empfängt das ewige Wort Gottes vom Heiligen Geist; auch ihr Bräutigam Josef, sagt Ja dazu und nimmt sie zu sich; und 9 Monate später kommt Jesus in Betlehem – der Stadt Davids – zur Welt und wird – in Windeln gewickelt – in eine Krippe gelegt. Die ersten Zeugen dieser wunderbaren Geburt sind Ochse und Esel, entsprechend der alten Verheißung: „Der Ochs kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn“ (Jes 1,3).

Und nun entspricht es Gottes Plan, dass alle Menschen in Christus „die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater sehen, voll Gnade und Wahrheit.“ (vgl. Joh 1,14)

Mit seiner Botschaft an die Hirten auf den Feldern von Betlehem fängt er an…

„Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude,
die dem ganzen Volk zuteilwerden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
er ist der Christus, der Herr.

Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden,
das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“
(Lk 2,10-12)


Am Heiligen Abend: (24. Dezember)

Eröffnungsvers: (vgl. Ex 16,6-7)
„Heute sollt ihr es erfahren:
Der HERR kommt, um uns zu erlösen,
und morgen werdet ihr seine Herrlichkeit schauen.“

1. Lesung: Jes 62,1-5
Der Herr hat an dir seine Freude

2. Lesung: Apg 13,16-17.22-25
Aus Davids Geschlecht hat Gott dem Volk Israel Jesus als Retter geschickt

Evangelium: Mt 1,1-25
Stammbaum Jesu und seine Geburt aus der Jungfrau

In der Heiligen Nacht
(Christmette oder Engelamt):

Eröffnungsvers: (Ps 2,7)
„Der HERR sprach zu mir:
Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt.“

1. Lesung: Jes 9,1-6
Ein Sohn ist uns geschenkt; man nennt ihn: Fürst des Friedens

2. Lesung: Tit 2,11-14
Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten

Evangelium: Lk 2,1-14
Geburt Jesu in Betlehem u. Botschaft der Engel an die Hirten

Am Morgen (Hirtenamt)

Eröffnungsvers (vgl. Jes 9,1.5)
„Ein Licht strahlt heute über uns auf,
denn geboren ist uns der HERR.
Und man nennt ihn: Starker Gott, Friedensfürst,
Vater der kommenden Welt.
Seine Herrschaft wird kein Ende haben.“

1. Lesung: Jes 62,11-12
Sieh her, jetzt kommt deine Rettung

2. Lesung: Tit 3,4-7
Gott hat uns gerettet aufgrund seines Erbarmens

Evangelium: Lk 2,15-20
Die Hirten an der Krippe


Am Tag (Hochamt)

Eröffnungsvers (vgl. Jes 9,5)
„Ein Kind ist uns geboren,
ein Sohn ist uns geschenkt.
Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft.“

1. Lesung: Jes 52,7-10
Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes

2. Lesung: Hebr 1,1-6
Gott hat zu uns gesprochen durch den Sohn

Evangelium: Joh 1,1-18 (Wortgetreue Übersetzung)

Meditation zum Johannesprolog


Fest des Heiligen Märtyrers Stephanus
(26. Dezember):

siehe: „den Himmel offen sehen


Weitere Gedanken zum Weihnachtsfest:

„Gloria et Pax“ – ein Weihnachtsbild

Power-Point-Präsentation (5,28 MB)

Woher erlangen Menschen ihr Heil?

Zwischen Ochs und Esel

Gottes schönstes Wort

Die geweihte Nacht der Christgeburt

Ein neuer Anfang

Ein Lied vom göttlichen Liebeswort (Der Johannesprolog)

Krippe + Kreuz + Krone

Christus kommt – kann er bei uns ankommen?

Zwölf Heilige Nächte – Die Zeit zwischen Weihnachten u. Epiphanie

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Christi Geburt


Evangelientexte zum Weihnachtsfest:

Am Heiligen Abend:
Mt 1,1-25 (Stammbaum Jesu und seine Geburt aus der Jungfrau)
In der Heiligen Nacht (Christmette oder Engelamt):
Lk 2,1-14 (Geburt Jesu in Betlehem u. Botschaft der Engel an die Hirten)
Am Morgen (Hirtenamt):
Lk 2,15-20 (Die Hirten an der Krippe)
Am Tag (Hochamt):
Joh 1,1-18 (Johannesprolog)

Krippe + Kreuz + Krone

“Wo ist der neugeborene König der Juden?” (Mt 2,2) –
so fragten die Sterndeuter aus dem Osten als sie nach Jerusalem kamen.
Dies ist die erste Frage im Neuen Testament.

Die erste Frage im Alten Testament
ist eine Frage Gottes nach dem Menschen – nachdem er gesündigt hatte:
“Adam, wo bist du?” (Gen 3,9)

Gott sucht den Menschen (um ihn zu retten)
und der Mensch sucht Gott – und kann ihn finden im menschgewordenen Gottessohn, dem “König der Juden”!

Dieser Titel “König der Juden” taucht im Neuen Testament auf
– bei seiner Geburt
– im Zusammenhang mit seiner Kreuzigung
– und im Blick auf seine Wiederkunft.

So gehören im Blick auf Jesus, den Christus
Krippe + Kreuz + Krone zusammen.

Weihnachtsbild 2014

Krippe + Kreuz + Krone
(c) G. M. Ehlert, Dez. 2014

 

Krippe + Kreuz + Krone

An Weihnachten, als Christus geboren wurde,
da mischte sich Trauer in den Lobgesang der Engel.
E
ngel haben Weitblick.
Sie sahen schon den Weg nach Golgota voraus.
Sie sahen schon den Leidensweg.
Sie sahen schon das Kreuz.
Sie sahen schon Christus das Kreuz tragen
und Christus am Kreuz qualvoll sterben.

Am Karfreitag aber, als Christus starb,
da mischte sich Jubel in die Trauer der Engel.
Engel haben Weitblick.
Sie sahen schon den Ostersonntag, den Tag der Auferstehung.
Sie sahen schon Christus, über den der Tod keine Macht hat.
Sie sahen schon Christus als Sieger über den Tod.
Sie sahen schon Christus aus dem Grab steigen
und zur Herrlichkeit des Vaters vorausgehen.

Seit Pfingsten jedoch freuen und hoffen,
trauern und ängstigen sich die Engel.
Engel haben Weitblick.
Sie sehen schon den Weg des Volkes Gottes,
sie sehen schon all die Irrwege und Umwege,
sie sehen schon die Abgründe dieser Welt.
Sie sehen aber auch schon die Herrlichkeit ewigen Lebens,
wenn Christus wiederkommt, uns heimzuholen in sein Reich.

„Krippe + Kreuz + Krone“, © G. M. Ehlert, 17.12.2011

zum Weihnachtsfest siehe auch:

Gottes schönstes Wort

Die geweihte Nacht der Christgeburt

Ein neuer Anfang

Ein Lied vom göttlichen Liebeswort“ (Der Johannesprolog)

Krippe + Kreuz + Krone

Christus kommt – kann er bei uns ankommen?“

Zum Fest des Heiligen Märtyrers Stephanus (26. Dezember):
siehe: „den Himmel offen sehen

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