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4. Advent: aufnahmebereit sein

4. Advent: aufnahmebereit sein

zum 4. Advent (Lesejahr B) (= 21. Dezember 2014)

Evangelium: Lukas 1,26-38:  „Gottes Mitarbeiterin

Maria ist bereit „Tempel Gottes“ zu werden:
„Siehe, ich bin die Magd des Herrn,
mir geschehe nach deinem Wort.

(Lk 1,38)

Überblick über den bisherigen Adventsweg:

Am ersten Adventssonntag stand die Einladung Jesu, wie ein Türhüter wachsam Ausschau zu halten nach dem Kommenden und ihm die Tür zu öffnen… (vgl. Mk 13,24-37)

Am zweiten Adventssonntag stand die Aufforderung des Propheten Jesajas, die auch Johannes der Täufer aufgriff, wie ein Bauarbeiter – die Zugangswege auszubessern für den HERRN. (vgl. Jes 40,1-5.9-11 u. Mk 1,1-8)

Am dritten Adventssonntag stand der Aufruf, wie ein Zeuge / eine Zeugin glaubwürdig Zeugnis zu geben von dem, was wir gehört und erfahren haben, damit die Wahrheit über die verborgene Gegenwart Gottes unter uns aufleuchten kann.

Am vierten Adventssonntag steht nun der Gedanke, dem HERRN eine würdige Wohnstatt zu bereiten. David, der in einem Palast wohnt, will dem HERRN einen Tempel bauen (vgl. 1. Lesung: 2 Sam 7,1ff) und Maria ist bereit, wie ein Tempel den HERRN aufzunehmen, damit er durch sie zur Welt kommen kann. Sind auch wir aufnahmebereit?

Wie die Jungfrau Maria
dem Wort Gottes Wohnraum geben im eigenen Leben.

aufnahmebereit sein - zum 4. Advent (c) G. M. Ehlert, Dez. 2014

aufnahmebereit sein – zum 4. Advent (c) G. M. Ehlert, Dez. 2014

Hinweise, um sein Herz für Christus aufnahmebereit zu machen:

fünf Schritte zur Adventsbeichte

In Gottes GeHEIMnis wohnen:

Ge-HEIM-nis (c) G. M. Ehlert

menschliche Sehnsucht:
nach Hause kommen,
– ein Heim haben,
– daheim sein für immer

göttliche Verheißung:
„ER kam in sein Eigentum…“  (Joh 1,11a)
„allen, die IHN aufnahmen, gab ER Macht, Kinder Gottes zu werden“  (Joh 1,12)
„ICH gehe, um  einen Platz für euch vorzubereiten…“ (Joh 14,2b)

Wohnungssuche –

oder: Wo wohnt Gott?

Gott
wohnt
– nicht nur im Himmel droben
– nicht nur in der Ferne draußen
– nicht nur in der Kirche drüben…

Gott wohnt
wo man = Mann und Frau,
+ Kind und Erwachsene,
+ Nächster und Fernstehende…
IHN einlässt;

wo man sich
auf IHN einlässt;

wo man IHN
wirken lässt;

wo man sich
seiner Führung überlässt;

wo man sein Leben
auf IHN hin loslässt…

Denn
wer sich auf IHN verlässt,
ist niemals verlassen;
darauf kannst du dich getrost verlassen.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Entscheide dich und handle

Jesu Berglehre: Erkenne, wer du bist! + Beurteile, wie du leben sollst! + Handle dementsprechend!

Erkenne, wer du bist – vor dem Angesicht Gottes!
– du wirst selig gepriesen
– du bist Salz der Erde
– du bist Licht der Welt 

Beurteile, wie du leben sollst – vor dem Angesicht Gottes!
– du hast gehört… – ich aber sage dir…
– du sollst in rechter Weise fasten + beten + Almosen geben
– „alles, was du von anderen erwartest, das tue ihnen!“ 

Handle danach – vor dem Angesicht Gottes!
– gehe den mühsamen Weg des Lebens
– höre auf den, der gute Frucht bringt
– sei ein Mensch, der sein Lebenshaus auf Gott, den Felsen, gebaut hat 

"Entscheide dich!" - zu Mt 7,13-27, (c) G. M. Ehlert, 02.03.2011

Abschluss der Bergpredigt – Matthäusevangelium 7,13-27:

Kommt herein durch das enge Tor!

Denn das Tor ist breit
und der Weg geräumig,
der ins Verderben führt,
und viele sind es, die da hereinkommen.

Doch das Tor ist eng
und bedrängend ist der Weg,
der hinführt in das Leben
und nur wenige finden ihn.

Hütet euch
vor den falschen Propheten,
die zu euch kommen in Gewändern der Schafe,
innen aber sind sie räuberische Wölfe.
Von ihren Früchten her werdet ihr sie erkennen.

Nicht etwa von den Dornigen erntet man Beeren
oder von den Disteln Feigen?
Also jeder gute Baum bringt hervor ideale Früchte
aber der faulige Baum bringt hervor  böse Früchte.
Weder vermag ein guter Baum böse Früchte hervorzubringen
noch ein fauliger Baum ideale Früchte.
Jeder Baum, der nicht ideale Frucht hervorbringt,
wird herausgehauen und ins Feuer geworfen.

Demnach also:
von ihren Früchten aus,
werdet ihr sie erkennen.

Nicht jeder, der zu mir sagt: „Herr! Herr!“
wird hineinkommen in die Königsherrschaft der Himmel,
sondern der Wirkende den Willen meines Vaters in den Himmeln.

Viele werden zu mir reden an jenem Tag:
„Herr, Herr“, prophezeiten wir nicht in deinem Namen
und trieben in deinem Namen Dämonen aus
und wirkten in deinem Namen viele Wunder?

Und dann werde ich ihnen antworten:
Niemals kannte ich euch;
entweichet von mir,
ihr, die Gesetzlosigkeit Wirkenden.

Daher,
jeder, der diese meine Worte hört
und entsprechend handelt,
wird gleichgesetzt werden
einem klugen/besonnenen Menschen,
der sein Haus aufbaute auf den Felsen.
Und als der Regen herabtriefte
und die Wasserfluten kamen
und die Winde wehten
und fielen hin auf das Haus
und es fiel (dennoch) nicht,
denn es war gegründet worden auf den Felsen.

Und jeder, der diese meine Worte hört
und nicht entsprechend handelt,
wird gleichgesetzt werden
einem törichten Menschen,
der sein Haus aufbaute
auf den Sand.
Und als der Regen herabtriefte
und die Wasserfluten kamen
und die Winde wehten
und rüttelten an dem Haus,
und es fiel,
und sein Fall war groß.

„Entscheide dich!“ – Gedanken zu Mt 5 – 7 u. Skizze zu Mt 7,13-27
© G. M. Ehlert, 02.03.2011