Schlagwort-Archive: ewiges Leben

Osterfest 2021

Ostern –
Hochfest der Auferstehung des Herrn

Christus ist vom Tod erstanden!
Er ist wahrhaft auferstanden!
Halleluja!

Das Ostergeschehen – im Zeugnis der vier Evangelien

Osterglaube: – Maria von Magdala am leeren Grab (Joh 20,11-18)

Ostertag– im Zeugnis des Lukasevangeliums (Lk 24,1-43)

Ostern entlarvt den Tod

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Ostersonntag – am Tag

Sonntag, 3. April 2021

Eröffnungsvers: (vgl. Ps 139,18 u. 5-6)
Ich bin erstanden und bin immer bei dir. Halleluja.
Du hast deine Hand auf mich gelegt. Halleluja.
Wie wunderbar ist für mich dieses Wissen. Halleluja.

Tagesgebet:
Allmächtiger,ewiger Gott,
am heutigen Tag
hast du durch deinen Sohn den Tod besiegt
und uns den Zugang zum ewigen Leben erschlossen.
Darum begehen wir in Freude
das Fest seiner Auferstehung.
Schaffe uns neu durch deinen Geist,
damit auch wir auferstehen
und im Licht des Lebens wandeln.
Darum bitten wir durch Jesus Christus

  1. Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 10,34a.37-43)
    Wir haben mit ihm nach seiner Auferstehung gegessen und getrunken

Antwortpsalm (Ps 118,1-2.16-17.22-23)
Das ist der Tag, den der HERR gemacht;
lasst uns jubeln und seiner uns freuen.

  1. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser (Kol 3,1-4)
    Strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt

Oster-Sequenz

Singt das Lob dem Osterlamme,
bringt es ihm dar, ihr Christen.

Das Lamm erlöst‘ die Schafe:
Christus, der ohne Schuld war,
versöhnte die Sünder mit dem Vater.

Tod und Leben, die kämpften
unbegreiflichen Zweikampf;
des lebens Fürst, der starb, herrscht nun lebend.

Maria Magdalena,
sag uns, was du gesehen.

Sah Engel in dem Grab,
die Binden und das Linnen.

Das Grab des Herrn sah ich offen
und Christus von Gottes Glanz umflossen.

Er lebt, der Herr, meine Hoffnung,
er geht euch voran nach Galiläa.

Lasst uns glauben, was Maria den Jüngern verkündet.
Sie sahen den Herrn, den Auferstanden.

Ja, der Herr ist auferstanden, ist wahrhaft erstanden.
Du Sieger, König, Herr, hab Erbarmen.

Ruf vor dem Evangelium (vgl 1 Kor 5,7b-8a)
Halleluja. Halleluja.
Unser Pas-chalamm ist geopfert: Christus.
So lasst uns das Festmahl feiern im Herrn.
Halluluja.

Evangelium nach Johannes (Joh 20,1-9)
Er sah und glaubte

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Endlich leben

Ostern-2021-5a

Vom Tod zum Leben – Grafik von G. M. Ehlert – zum Osterfest 2021

VOM   TOD   ZUM   LEBEN

Ein Achteck – wie ein Stoppschild;
ein achteckiger Raum – oft der Ort der Taufe;
der 8. Tag – der Tag nach der Sabbatruhe –
Tag der Auferstehung, Tag der Neuschöpfung.

„Vom Tod zum Leben“,
heißt der Lebenskreislauf nun,
nicht mehr der Kreislauf der alten Schöpfung:
„vom Leben zum Tod“.

Der König mit der Dornenkrone,
der – am Karfreitag –
für uns am Kreuz sein Leben gab,
er stieg – am Karsamstag – hinab ins Reich des Todes,
ER – von Gott mit aller Herrlichkeit gekrönt –
wurde  für uns – seit Ostern –
zum Anführer des neuen Lebens.

(G. M. Ehlert, Zum Osterfest 2021)  

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Das Ostergeschehen – im Zeugnis der vier Evangelien

Osterglaube: – Maria von Magdala am leeren Grab (Joh 20,11-18)

Ostertag– im Zeugnis des Lukasevangeliums (Lk 24,1-43)

Ostern entlarvt den Tod

Sonntag, 2. Mai 2021 ist das Osterfest der orthodoxen Christen
–> siehe dazu: „Christus ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaft auferstanden!“

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 3. April 2021

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Tür zum Leben (4.O.A)

4. Sonntag der Osterzeit A – Misericordia

(= 07. Mai 2017)

= „Gute-Hirte-Sonntag“Weltgebetstag für geistliche Berufe

O-4

Eröffnungsvers:

Misericordia Domini plena est terra, alleluia,
verbo Dei coeli firmati sunt, alleluia.“

„Von der Huld des Herrn ist erfüllt die Erde, Halleluja.
Durch das Wort Gottes wurden die Himmel geschaffen, Halleluja!“
(Ps 33,5f)

1. Lesung: Apg 2, 14a.36-41
Gott hat den Gekreuzigten zum Herrn und Messias gemacht

Antwortpsalm: Ps 23,1-3.4.5.6
Der HERR ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen

2. Lesung: 1 Petr 2, 20b-25
Ihr seid heimgekehrt zum Hirten und Bischof eurer Seelen

Ruf vor dem Evangelium Vers: Joh 10, 14
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Ich bin der gute Hirt.
Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.
Halleluja.

Evangelium: Joh 10, 1-10
Ich bin die Tür zu den Schafen

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–> zu den Liturgischen Texten vom 4. Sonntag der Osterzeit (A) siehe: „Schott

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„ICH BIN DIE TÜR –
wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden“
(Joh 10,9)

Ich-die-Tür-a

„Wähle weise“ – Grafik zu Joh 10,1-10 (c) G. M. Ehlert, 05.05.2017

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Der gute Hirt als Gegenbild zu Dieben und Räubern: Joh 10,1-10

            Worauf hören…

1 Amen, amen, das sage ich euch:
Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht,
sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.
2 Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe.
3 Ihm öffnet der Türhüter,
und die Schafe hören auf SEINE Stimme;

Wohin gehen…

ER ruft die Schafe, die IHM gehören, einzeln beim Namen
und führt sie hinaus.
4 Wenn ER alle SEINE Schafe hinausgetrieben hat, geht ER ihnen voraus,
und die Schafe folgen IHM; denn sie kennen SEINE Stimme.
5 Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen.

6 Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus;
aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.

Wofür leben…

7 Weiter sagte Jesus zu ihnen:
Amen, amen, ich sage euch: ICH BIN die Tür zu den Schafen.
8 Alle, die vor MIR kamen, sind Diebe und Räuber;
aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.
9 ICH BIN die Tür; wer durch MICH hineingeht, wird gerettet werden;
er wird ein- und ausgehen und Weide finden.
10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten;
ICH bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Worauf hören – wohin gehen – wofür leben

Drei Fragen stellen sich mir beim Hören des Evangeliums:
Eine erste Frage: Worauf soll ich denn hören – da doch so viel angepriesen wird:
– bei Geburtstagsfesten höre ich das gut-gemeinte: „Hauptsache Gesundheit!“
– der Vermögensberater verspricht, wie man auf beste Weise vorsorgen kann…
– andere raten, das Leben zu genießen, einfach glücklich sein…

Eine zweite Frage: Wem oder was laufe ich denn hinterher?
– der Macht…
– dem Ansehen bei anderen Menschen…
– der Gesundheit oder dem Lebensglück?

Und eine dritte Frage drängt sich mir auf:
Wenn ich auf dies oder jenes höre –
und dem einen oder dem anderen hinterherlaufe,

wo führt das eigentlich hin?

 

Eine Antwort auf diese drei Fragen hat Lothar Zenetti in seinem Lied gegeben:

„Worauf sollen wir hören, sag uns worauf?
So viele Geräusche, welches ist wichtig?
So viele Beweise, welcher ist richtig?
So viele Reden! –  Ein Wort ist wahr.

Wohin sollen wir gehen, sag uns wohin?
So viele Termine, welcher ist wichtig?
So viele Parolen, welche ist richtig?
So viele Straßen! –
Ein Weg ist wahr.

Wofür sollen wir leben, sag uns wofür?
So viele Gedanken, welcher ist wichtig?
So viele Programme, welches ist richtig?
So viele Fragen! –
Die Liebe zählt.“

(Text: Lothar Zenetti 1971, Melodie: Peter Kempin 1971; GL alt 623,1-3)

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A: Joh 10,1-10 Der gute Hirt als Gegenbild zu Dieben u. Räubern (= 2017)
B: Joh 10,11-18 Der gute Hirt als Gegenbild zum Tagelöhner
C: Joh 10,27-30 aus dem Streitgespräch beim Tempelweihfest

siehe auch:

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