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Christkönigsfest


–> Mittwoch, 22. November = Hl. Cäcilia

Christus Sieger – Christus König –
Christus, HERR in Ewigkeit 

Christkönigsfest – letzter Sonntag im kirchlichen Jahreskreis A

Sonntag, 26. November 2017
(Totensonntag, Ewigkeitssonntag)

Eröffnungsvers (Offb 5,12; 1,6)
Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist,
Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre.
Ihm sei die Herrlichkeit und die Herrschermacht in Ewigkeit.

Erste Lesung: Ezechiel (Ez 34,11-12.15-17)
Ihr – meine Herde – ich sorge für Recht zwischen Schafen und Schafen, zwischen Widdern und Böcken

Antwortpsalm Ps 23
Der HERR ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.

–>zu Psalm 23: JHWH – mein Wegbegleiter + Mahlbereiter + Heimatgeber ;
u. JHWH – mein Hirt  

Zweite Lesung: 1. Korintherbrief (1 Kor 15,20-26.28)
Christus wird seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergeben, damit Gott herrscht über alles und in allem

Ruf vor dem Evangelium (Mk 11,9.10)
Halleluja. Halleluja.
Gesegnet sei, der kommt im Namen des Herrn!
Gesegnet das Reich unseres Vaters David,
das nun kommt.
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 25,31-46
Der Menschensohn wird sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen, und er wird die Menschen voneinander scheiden

–> Rede Jesu vom Weltgericht:  Mt 25,31-46  (Studienübersetzung)

Messtexte zum Christkönigssonntag im Jahreskreis A (Schott)

zum Christkönigssonntag

zum Sonntagsevangelium vom Christkönigsfest
Matthäusevangelium 25,31-46: Rede Jesu vom Weltgericht

Wer sind die, zu denen der König sagt: “Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!” (Mt 25,41b)?

Es sind die, die sich beharrlich weigern, den Bereich dessen, was unter dem Fluch Gottes steht, zu verlassen; es sind die, welche nicht bereit waren, anderen Gutes zu tun.

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„Was ihr einem der Geringsten getan habt, das habt ihr MIR getan.“ – Grafik zu Mt 25,31-46 – (c) G. M. Ehlert, Nov. 2017

Worauf es ankommt, wenn Christus in seiner Herrlichkeit kommt…

Hungrige speisen – wie der Junge, der seine 5 Gerstenbrote und seine 2 Fische zur Verfügung stellt, sodass Jesus die 5000 Menschen speisen konnte (siehe Joh 6,1-14);
Durstige tränken – wie die samaritanische Frau am Jakobsbrunnen, als Jesus sie in der Mittagshitze um einen Schluck Wasser bittet (siehe Joh 4,5-42)
Fremde/ Pilger beherbergen – wie diejenigen, welche Kinder (vgl. Mt 18,5) oder die Jünger (vgl. Mt 10,40-42) gastlich aufnehmen;
Nackte bekleiden – wie der Soldat Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte bevor er im Traum erfuhr, dass Christus selbst der Empfänger war;
Kranke pflegen – wie der barmherzige Samaritaner, der den Zerschlagenen sah und ihm half (siehe Lk 10,25-37)
Gefangene besuchen – wie z.B. der Sklave Onesimus den Apostel Paulus im Gefängnis besuchte (vgl. Philemonbrief 1,8-20)
Tote begraben – wie die Ratsherren Joseph von Arimatäa u. Nikodemus zusammen mit den Frauen für ein würdiges Begräbnis Jesu sorgten (siehe Joh 19,38-42)

 

(Lesejahr A) zu Mt 26,31-46: Jesu Rede vom Weltgericht

(Lesejahr B) – Evangelium: Joh 18,33-37
siehe auch zum Christkönigssonntag 2009

(Lesejahr C) zu Kol 1,12-20 u. Lk 23,35-43

Passwort und PIN zum Himmelreich:

Für viele Bereiche brauchen wir ein Passwort und eine PIN (= Persönliche Identifikations-Nummer) –

Das Passwort, das uns den Zugang zum Himmelreich eröffnet, lautet: BARMHERZIG-SEIN

und die dazugehörige PIN (= Personen in Not) werden im  Gleichnis Jesu vom Weltgericht (Mt 25,31-46) aufgeführt:

Hungernden zu essen und Durstigen zu trinken geben;
Fremde und Heimatlose aufnehmen;
Arme mit Kleidern versorgen;
Kranke besuchen und mit Gefangenen Kontakt pflegen
(und darüber hinaus Tote würdig begraben). –

Einfacher geht’s nicht.

 

Links:

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Christkönigsfest (C)


Christkönigssonntag

= letzter Sonntag im Kirchenjahr
(= Totensonntag, = Ewigkeitssonntag)
20. November 2016

Im Markusevangelium heißt es nach der Schilderung der künftigen Not:
Wenn ihr all dieses geschehen seht, dann sollt ihr sehen:
Er?/Sie?/Es? ist nahe vor der Tür.“ (Mk 13,29)*

*Er/ Sie/ Es ist nahe vor der Tür.

ES = das Ende, der Tod
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in vielen Kalendern: TOTENSONNTAG

SIE = die Vollendung, die Ewigkeit
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in der evangelischen Tradition:
EWIGKEITSSONNTAG.

ER = Christus, der König der Herrlichkeit
so feiern die Katholiken (seit der Liturgiereform 1969) am letzten Sonntag im Kirchenjahr das Hochfest:
CHRISTKÖNIG.
–> zum Christkönigssonntag: Christus – König

–> verschiedene Bezeichnungen für den letzten Sonntag im Kirchenjahr:
Tod-Christus-Ewigkeit

Christkönigssonntag im Lesejahr C (= 20. November 2016)

Eröffnungsvers (Offb 5,12; 1,6)
Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, Macht zu empfangen,
Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre.
Ihm sei die Herrlichkeit und die Herrschermacht in Ewigkeit.

(Lesejahr A)
1. Lesung: Ez 34, 11-12.15-17
Ihr, meine Herde, ich sorge für Recht zwischen Schafen und Schafen, zwischen Widdern und Böcken

2. Lesung: 1 Kor 15, 2026.28
Christus wird seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergeben, damit Gott herrscht über alles und in allem

Evangelium: Mt 25, 3146
Der Menschensohn wird sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen, und er wird die Menschen voneinander scheiden

zu Mt 26,31-46: Jesu Rede vom Weltgericht

Liturgische Texte siehe auch Schott: Christkönigssonntag A

(Lesejahr B) – 25. November 2012
1. Lesung: Dan 7, 2a.13b-14
Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft

2. Lesung: Offb 1, 5b-8
Der Herrscher über die Könige der Erde hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott

Evangelium: Joh 18, 33b-37
Du sagst es, ich bin ein König

siehe auch zum Christkönigssonntag 2009

Liturgische Texte siehe auch Schott: Christkönigssonntag B

(Lesejahr C) – 20. November 2016
1. Lesung: 2 Samuel 5,1-3
Sie salbten David zum König von Israel

2. Lesung: Kol 1,12-20
Er hat uns aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes

siehe auch Übersetzung (Kol 1,12-20) u. Bild-Meditation:
christushymnus-kol-1-12-20

Evangelium: Lk 23,35-43
Jesus, denk an mich, wenn du in deiner Macht als König kommst

siehe auch: Lk 23,35-43
und: Lk 23,32-49 Jesu Tod am Kreuz

Liturgische Texte siehe auch Schott: Christkönigssonntag C

 Evangelium vom Christkönigssonntag C (in eigener, wortgetreuer Übersetzung):

Lk 23,32 Es wurden geführt aber zwei andere der Übeltäter
mit ihm (= Jesus) hingerichtet zu werden.

3 5 Und hinzugestellt das Volk schauend
es verspotteten (ihn) aber auch die Anführer, sagend:

„Andere rettete er,
er rette sich selbst,
wenn dieser ist der Christus des Gottes,
der Auserwählte.“

36 Es verhöhnten aber ihn auch die Soldaten, herangekommen (seiend)
Essig bringend zu ihm
37 und sagend:

„Wenn du bist der König der Juden,
rette dich selbst.“

38 Es war aber auch eine Aufschrift über ihm:

‚Der König der Juden (ist) dieser.‘

39 Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn, sagend:

„Bist du nicht der Christus?
Rette dich selbst und uns.“

40 Antwortend aber der andere ihm vorwerfend, sprach er:

„Nicht einmal du fürchtest den Gott,
da du in demselben Urteil bist?
41 Und wir zwar gerechterweise,
Gleichwertiges nämlich (zu dem) was wir getan haben
empfangen wir;
dieser aber nichts Ungehöriges hat er getan.“

42 Und er sagte:

„Jesus, werde an mich erinnert,
wenn du kommst in deiner Königsherrschaft.“

43 Und ER sprach zu ihm:

„Amen, dir sage ich,
Heute wirst du mit mir sein in dem Paradies.“

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Wir feiern Christus, der kommt, uns den Zugang zum Himmelreich aufzuschließen.

Das Evangelium (= Lk 23,35-43), das am letzten Sonntag im Kirchenjahr (C) vorgelesen wird, ist eine echte Herausforderung:

Da hängt Jesus wie ein Verbrecher am Kreuz, neben ihm zwei Verbrecher.
Über ihm ein Schild mit dem Grund für dieses Todesurteil der Römer:
„Das ist der König der Juden“ (alle Juden, die dies lasen, mussten dies als eine Verhöhnung verstehen).
Der eine  Verbrecher am Kreuz höhnt wie einige von den jüdischen Hohepriestern und den römischen Soldaten: „Wenn Du wirklich der Messias bist, dann hilf Dir doch selbst und auch uns!“
Doch der andere Verbrecher, der ebenso gerne gerettet würde, argumentiert auf einer anderen Ebene: Er glaubt, dass dieser Jesus, der da neben ihm am Kreuz hängt der Messias ist.
So wagt er es in seiner Sterbestunde zu bitten:
„Jesus, denk an mich, wenn du in deiner Macht als König kommst.“
Dadurch verändert sich für ihn alles.

Er erhält das Versprechen von Christus, dem König:
Heute noch wirst Du mit mir im Paradies sein!“

Dieses „HEUTE“
hat im Lukasevangelium eine besondere heilsgeschichtliche Bedeutung
.

1. „Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren,
er ist der Messias, der Herr.“
Botschaft der Engel von der Geburt Jesu an die Hirten (Lk 2,11)

2. „Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.“
Jesus bei seiner 1. Predigt in Nazaret (Lk 4,21)

3. „Heute haben wir etwas Unglaubliches gesehen“
nach der Heilung eines Gelähmten
als Zeichen Jesu zur Vollmacht zur Sündenvergebung (Lk, 5,26)

4. „Heute muss ich in deinem Haus zu Gast sein“
u. 5. „Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden…“
Jesu Wort zum Zöllner Zachäus (Lk 19,5 u. 9)

6. „Ich sage dir, Petrus, ehe heute der Hahn kräht,
wirst du dreimal leugnen, mich zu kennen.“
Jesu Wort an Petrus (Lk 22,34) – und dessen Reuetränen (Lk 22,61f)

7. „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“
Wort Jesu an den reumütigen Schächer in der Sterbestunde am Kreuz (Lk 23,43)

Die Macht und Herrlichkeit Christi, des Sohnes Gottes, bekundet sich vor allem in der Autorität, mit der er dem Menschen die Schuld vergibt und in der Verheißung der Teilnahme an seiner Herrschaft.

siehe auch: „Christkönigsfest“

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

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(c) G. M. Ehlert

Christus König


zum Christkönigssonntag = letzter Sonntag im Kirchenjahr

zum Sonntagsevangelium vom Christkönigsfest (= 23. November 2014) –
Matthäusevangelium 25,31-46: Rede Jesu vom Weltgericht

Der Bibeltext: Mt 25,31-46

Wer sind die, zu denen der König sagt: “Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!” (Mt 25,41b)?

Es sind die, die sich beharrlich weigern, den Bereich dessen, was unter dem Fluch Gottes steht, zu verlassen; es sind die, welche nichts Gutes getan haben.

(Lesejahr A) zu Mt 26,31-46: Jesu Rede vom Weltgericht

(Lesejahr B) – Evangelium: Joh 18,33-37
siehe auch zum Christkönigssonntag 2009

(Lesejahr C) zu Kol 1,12-20 u. Lk 23,35-43

Christkönigssonntag


zum Christkönigssonntag (= letzter Sonntag im Lesejahr B) – 25. November 2012

Evangelium: Joh 18,33-37

(Nachdem die Vertreter des Hohen Rates der Juden – draußen vor dem Amtssitz – vor Pilatus ihre Anklage in Bezug auf Jesus vorgebracht hatten):

(Joh 18,33):
Ging also Pilatus* abermals ins Prätorium** hinein,
ließ Jesus rufen und sprach zu ihm:
Bist du (oder: Du bist) der König der Juden?***

*Pontius Pilatus war von 26-36 n. Chr. römischer Statthalter
in Judäa und Samaria.
**Das Prätorium ist der Amtssitz des römischen Statthalters in Jerusalem,
Es stimmt mit der römischen Gerichtsverfahrensweise überein,
dass der Richter die Parteien einzeln befragt,
also auch dem Angeklagten Raum zur Rede einräumt.
***Pilatus hat an den religiösen Streitfragen der Juden
(ob Jesus „der Sohn Gottes“ sei) kein Interesse.
Seine Frage an Jesus kann nur eine politische sein,
er fragte ihn, ob er der König der Juden sei.

34 Antwortete Jesus:
Sagst du das aus dir
oder haben andere es über mich gesprochen?

35 Antwortete Pilatus:
Bin ich denn ein Jude?
Deine Volksgemeinschaft und die Hohenpriester
haben dich mir ausgeliefert.
Was hast du getan?

36 Antwortete Jesus:
Mein Königtum ist nicht von dieser Welt.
Wenn von dieser Welt mein Königtum wäre,
so hätten meine Amtsdiener gekämpft,
dass ich den Juden nicht ausgeliefert worden wäre.
Nun aber ist mein Königtum nicht von hier.

37 Sprach nun Pilatus zu ihm:
Also bist du doch ein König?

Antwortete Jesus:
Du – du sagst (es), dass ein König ich bin.
Ich – ich bin dazu geboren
und dazu in die Welt gekommen,
dass ich für die Wahrheit zeuge.
Jeder, der aus der Wahrheit ist,
hört meine Stimme.

 38 Sagt Pilatus zu ihm:
Was [wer] ist Wahrheit?

Jesus sagt, er sei in die Welt gekommen,
um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen.
Pilatus versteht diesen Begriff im selben Sichtwinkel wie wir,
wenn wir heute über Wahrheit diskutieren.
Pilatus muss sich fragen, was denn Wahrheit überhaupt sei.
Doch die Wahrheit, die Jesus meint,
hat nichts mit wissenschaftlicher Erkenntnis
und Überprüfbarkeit zu tun.
Mit „Wahrheit“ spricht Jesus das heilende und erlösende Wirken Gottes an,
in dessen Dienst er steht.
(Er – als gottmenschliche Person – ist die Wahrheit!)

Passionsweg Christi – Station 6: Verurteilung – (c) G. M. Ehlert

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