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6. Sonntag der Osterzeit B

6. Sonntag der Osterzeit B

Sonntag, 9. Mai 2021
Muttertag

1. Lesung: (Apg 9,20-31) Gott heißt jeden willkommen, der ihn fürchtet und tut, was recht ist
2. Lesung: (1 Joh 4,7-10) Gott ist die Liebe.
Evangelium: (Joh 15,1-8) Liebt einander so – wie ich euch geliebt habe

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Ich will, dass alle eins sind wie wir

zum 7. Sonntag der Osterzeit:

Das Evangelium vom 7. Sonntag der Osterzeit wird jeweils entnommen aus dem Gebet Jesu zum Abschluss seiner Abschiedsrede im Abendmahlssaal aus dem Johannesevangelium (Joh 17,1-26).

zu Johannes 17,1-26:  Hohepriesterliche Gebet Jesu

(Joh 17,1-11 = Lesejahr A;
17,6a.11b-19 = Lesejahr B;
17,20-26 = Lesejahr C)

Bei der Meditation dieses Gebetes – das seit D. Chytraeus (+ 1600) –

das „Hohepriesterliche Gebet“ Jesu

genannt wird, sind mir folgende Gedanken gekommen, die ich gern mit anderen teilen möchte:

  • Jesus ist der wahre „Hohepriester“. – Der Hohepriester im Alten Testament hatte die Aufgabe (mit erhobenen Armen) fürbittend für die Menschen bei Gott einzutreten (am großen Versöhnungstag „Jom Kippur“). – Jesus tritt nun im Abendmahlssaal zum Abschluss der Abschiedsreden – und bleibend nach seiner Himmelfahrt – als unser Fürsprecher ständig bei Gott im Himmel für uns ein.
  • Der alttestamentliche Hohepriester trug auf seiner Brust ein Efod mit 12 Edelsteinen; auf jedem der Edelsteine war der Name eines der 12 Stämme Israels eingraviert. – Jesus trägt uns alle mit Namen in seinem Herzen.
  • Jesus ist das Weizenkorn, das in die Erde gefallen – in seiner Kirche reiche Frucht bringt…

All diese Gedanken sind eingeflossen in folgende Grafik:

Verherrlichung (c) G.M. Ehlert

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert