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33. Sonntag C

33. Sonntag im Jahreskreis C

Sonntag, 17. November 2019
= Volkstrauertag

1. Lesung: (Mal 3,19-20b ) Der Tag des HERRN wird kommen…
2. Lesung: (2 Thess 3,7-12 ) … bis dahin irdische Pflichten erfüllen…  Evangelium: (Lk 21,5-19) … dann werden die Standhaften das Leben gewinnen   

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Wiederkunft Christi (33.B)

„Von der Wiederkunft Christi“

Sonntag, 18. November 2018 – Volkstrauertag

Liturgische Texte zum 33. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (vgl. Jer 29,11.12.14)
So spricht der HERR:
Ich sinne Gedanken des Friedens und nicht des Unheils.
Wenn ihr mich anruft, so werde ich euch erhören
und euch aus der Gefangenschaft von allen Orten zusammenführen.

Tagesgebet
Gott, du Urheber alles Guten,
du bist unser Herr.
Lass uns begreifen, dass wir frei werden,
wenn wir uns deinem Willen unterwerfen,
und dass wir die vollkommene Freude finden,
wenn wir in deinem Dienst treu bleiben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Daniel (Dan 12,1-3)
Gottes Volk wird in der Zeit der Not gerettet

Antwortpsalm: Psalm 16,5 u. 8.9-10.2 u. 11 
Behüte mich Gott, denn ich vertraue auf dich. 

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 10,11-14.18)
Durch ein einziges Opfer hat Christus die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt  

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Lk 21,36)
Halleluja. Halleluja.
Wacht und betet allezeit,
damit ihr hintreten könnt vor den Menschensohn.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 13,24-32)
Von Erschütterungen – als Vorboten der Wiederkunft Christi

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 13,24-32 (= Evangelium vom 33. Sonntag im Jahreskreis B)

24. … in jenen Tagen
nach jener Bedrängnis (von Krieg, Naturkatastrophen und Verfolgungen…)
wird sich die Sonne verfinstern
und der Mond wird nicht (mehr) sein Licht geben.

25. Und die Sterne werden aus dem Himmel herabfallen
und die Mächte – die in den Himmeln – werden erschüttert werden.

26. Und (dann) wird sichtbar werden der Sohn des Menschen
wiederkommend in Wolken und mit großer Kraft und Herrlichkeit.

27. Und ER wird aussenden die Boten/ Engel
und ER wird zusammenführen die Auserwählten
aus den vier Wind(richtung)en
vom äußersten der Erde bis zum äußersten der Himmel.

28. Aber von dem Feigenbaum lernt das Sinnbild:
Wenn schon/ endlich sein Zweig zart geworden ist
und herauswachsen lässt das Blatt,

ihr erkennt (folgendes):
Nahe ist der Sommer.

29. Genauso auch
ihr sollt dann sehen,
wenn ihr all dieses geschehen seht – (folgendes):
Er?/ Sie?/ Es? ist nahe vor der Tür.*

30. Amen, ich sage euch:
Gewiss nicht wird diese Generation vergehen,
bis dies alles geworden.

31. Der Himmel und die Erde werden vergehen,
aber meine Worte werden gewiss nicht vergehen.

32. Aber betreffs jenes Tages – und der Stunde – keiner kennt sie.
auch nicht die Boten/ Engel im Himmel,
auch nicht der Sohn,
sondern nur der Vater.

* * *

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Bild zur Meditation:

„Wenn ihr all dies geschehen seht…

mk-13a

Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. – Grafik zu Mk 13,1-37 (c) G. M. Ehlert

„… dann seht: ER/ SIE/ ES steht vor der Tür.“

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Impuls zum Evangelium

* Er/ Sie/ Es ist nahe vor der Tür.

ES = das Ende, der Tod
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in vielen Kalendern: TOTENSONNTAG

SIE = die Vollendung, die Ewigkeit
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in der evangelischen Tradition:
EWIGKEITSSONNTAG.

ER = Christus, der König der Herrlichkeit
so feiern die Katholiken am letzten Sonntag im Kirchenjahr das Hochfest:
CHRISTKÖNIG.

Wenn ER – Christus – nahe vor der Tür steht,
dann ist dies das Ende dieser vergänglichen Welt,
dann wird offenbar die Vollendung der Ewigkeit.

 

Wenn wir am Ende sind – steht ER vor der Tür

1. Der „Super-GAU“ – und was ist dann?
– Meldungen von Unglücken, plötzlicher Verkehrstod, Terroranschlägen oder Naturkatastrophen… schrecken uns auf. Tod – Katastrophen, Anzeichen des Endes? Klimakatastrophen, Ozonloch: Anzeichen gar eines Weltendes?

GAU = größter anzunehmender Unfall
– wenn für einen persönlich seine bisherige Welt zusammenbricht;
– wenn für ein ganzes Volk durch Krieg, Flucht und Vertreibung die bisherige Lebenswelt zusammenbricht;
– wenn durch kosmische Katastrophen sämtliche Lebensmöglichkeiten auf der Erde zusammenbrechen
was ist dann?

2. Der Evangelist Markus beschreibt solch einen GAU
in der Rede Jesu von der Endzeit:
1. Ankündigung der Zerstörung des Jerusalemer Tempels (= die Ordnungen der Religion werden zerstört)
2. Ankündigung von Irrlehrern, Götzendienst, Kriegen, Hungersnöten, Verfolgungen, Verrat bis in die Familien hinein, Lynchjustiz, Chaos
3. kosmische Katastrophen: Verfinsterung der Sonne, Erschütterung der Kräfte des Himmels.
Was wird dann sein? – Das endgültige Chaos – Sinnlosigkeit?
Die Botschaft des Glaubens lautet ganz klar: Nein!

Der Evangelist zeigt, dass es ein Leben nach der größtmöglichen Katastrophe gibt. Selbst nach dem GAU, dem Untergang der Welt, sieht er eine Zukunft für alle, die an Christus glauben. Selbst wenn die Welt untergeht, dürfen sie darauf hoffen, dass der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit kommt, um die Seinen aus allen Himmelsrichtungen zusammenzuholen.

3. Das Bild vom Feigenbaum

Das Evangelium überliefert uns ein Gleichniswort Jesu: Das Bild vom Feigenbaum.
Im Unterschied zu den übrigen Bäumen Palästinas zur Zeit Jesu verliert der Feigenbaum im Herbst seine Blätter und sieht aus wie verdorrt. Insofern lässt sich gerade an den Zweigen und Trieben des Feigenbaums der Eintritt der warmen, trockenen Jahreszeit, der Zeit des Reifens und der Ernte ablesen. Der sprossende Feigenbaum wird so zum Zeichen für „den Einbruch des Lebens in den Bereich des Todes.“

Die Knospen, die jungen Blätter und die Triebe des Feigenbaums weisen auf den nahen Sommer hin.

„Es knospt
unter den Blättern
das nennen sie Herbst.“
Hilde Domin

Doch die bange Frage bleibt: Werden diese Knospen einmal aufblühen?
Wird es erneut einen Sommer geben?

((Wir Christen glauben nicht an eine Reinkarnation = Wiedergeburt zu einem neuen irdischen Leben, sondern wir glauben an die Auferstehung = einem endgültigen Leben in der liebenden Gegenwart Gottes!))

4. Nicht das endgültige Aus, sondern ER steht vor der Tür
Auf manchen Türen steht das englische Wort: Exit. Gemeint ist: Hier ist der Ausgang.
exit: Ausgang, beenden, Abgang, aussteigen, Ausfahrt
exitus = Herausgehen, Ausgang; Ende, Ziel, Schluss; Tod, Untergang; Ergebnis, Erfolg.

5. Unser Leben hat ein Ende – doch darüber hinaus auch ein Ziel

Was ist hinter dieser Tür auf der Exit steht?
Untergang oder: Aufgang
Katastrophen – oder: endgültige Rettung
Zusammenbruch – oder: Anbruch des Reiches Gottes
wir sagen: k.o. alles ist dahin – oder: Gott sagt: o.k. ich mache neu
Endeoder: Vollendung, Ziel
Unsinn – sinnlos – oder: sinnvoll – Sinn
Blätter fallen herab – oder: darunter zeigen sich Knospen

„…Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht,
dass das Ende vor der Tür steht.

Das Ende? – Andere Übersetzung: ER = Christus steht vor der Tür!
Das ist die Verheißung des Glaubens:
Wenn wir am Ende sind: dann steht ER als Retter vor der Tür.

 

* * *
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Links:

–> zum Antwortpsalm Psalm 16Mein Erbteil ist der HERR
u.  Vom wahren Lebensglück – und wie ich es erlange   

–> zum Evangelium – siehe Mk 13,24-32: Wenn Himmel und Erde vergehen  (33. B)

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 33.S.i.J.B

–> zum Christkönigssonntag: Christus – König

–> verschiedene Bezeichnungen für den letzten Sonntag im Kirchenjahr:
Tod-Christus-Ewigkeit

–> Gedenktage:

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 11. Nov. 2018

standhaft bleiben – (33. C)

33. Sonntag im Jahreskreis C

(= 13. November 2016
Volkstrauertag)

Eröffnungsvers (vgl. Jer 29, 11.12.14)
„So spricht der HERR:
Ich sinne Gedanken des Friedens und nicht des Unheils.
Wenn ihr mich anruft, so werde ich euch erhören
und euch aus der Gefangenschaft von allen Orten zusammenführen.“

1. Lesung: Mal 3, 19-20b  
„Für euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen“

Antwortpsalm: Psalm 98, 5-6.7-8.9

2. Lesung: 2. Thessalonicherbrief 3, 7-12 
„Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“

Ruf vor dem Evangelium (Lk 21,28)
Halleluja. Halleluja.
Richtet euch auf, und erhebt euer Haupt;
denn eure Erlösung ist nahe.
Halleluja.

Evangelium: Lukas 21, 5-19:
Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen

Liturgische Texte – siehe auch Schott 33. Sonntag i.J. C

lk-21-5-19a

„Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen“ –
Grafik zu Lk 21,5-19; von G. M. Ehlert, 09.11.2016

aus dem Lukasevangelium 21,5-19 (eine wortgetreue Übersetzung):

Jesu Rede über die Endzeit:                                                            Lukas 21,5-36
            Die Ankündigung der Zerstörung des Tempels:     V 5-6
            Vom Anfang der Not:                                                        V 7-19
            Vom Gericht über Jerusalem:                                       V 20-24
            Vom Kommen des Menschensohnes:                        V 25-28
            Mahnungen im Hinblick auf das Ende:                     V 29-36

5 Und einige sagend über das Heiligtum (folgendes):
„(es ist) mit schönen Steinen und Weihegeschenken geschmückt
er (= Jesus) sprach:

6 „Was ihr da schaut – es werden kommen Tage
an denen nicht zurückbleiben wird Stein auf Stein –
welcher nicht niedergerissen sein wird
.“

7 Sie fragten aber ihm sagend:
Lehrer, wann nun wird dieses sein?
und was ist das (Vor-)Zeichen, wann zukünftig das geschehen wird?

8 Der aber sprach:
Blickt um euch!,
lasst euch nicht in die Irre führen;
viele nämlich werden auftreten in dem Namen von mir
sagend:

– „ICH, ich bin es!“ und
– „die (rechte) Zeit (= Kairos) hat sich genaht!

Nicht folget hinter ihnen her.

9 Wann aber ihr höret von Kriegen und Krawallen,
nicht lasst euch einschüchtern,
es muss nämlich dieses geschehen zuerst/ als erstes,
aber noch nicht sogleich (ist) das Ende/ die Vollendung/ das Ziel/ der Vollender (= Telos).“


10 Dann sagte er zu ihnen:

„aufgeweckt werden/ sich erheben wird Volk gegen Volk
und Königsherrschaft gegen Königsherrschaft.

11 Erdbeben auch – große/ gewaltige –
und herab durch ganze Bereiche Hungersnöte
und Seuchen/ Pestarten werden kommen,
Fürchterliches auch
und vom Himmel her große/ gewaltige Zeichen werden kommen.

12 Vor aber diesem allem
darauf werfen auf euch werden sich die Hände von ihnen
und sie werden verfolgen (euch),

übergebend/ ausliefernd an die Versammlungen (Synagogen) und die Wachen/ Gefängnisse
überführend (euch) zu Königen und Statthaltern
um meines Namens willen.

13 Es wird weggehen/ fortschreiten /gereichen euch zum Zeugnis (= Martyrium).

14 Stellt nun in euren Herzen (euch darauf ein),
nicht vorher zu bedenken, euch zu verteidigen.

15 ICH, ich selbst nämlich werde geben/ schenken euch Mund und Weisheit
der nicht imstande sein werden alle die Widersacher von euch
sich entgegenzustellen oder zu widersprechen. 

16 Übergeben/ ausgeliefert werdet ihr aber auch
von Eltern und Geschwistern und Verwandten und Freunden
und töten werden sie von euch (manche).

17 Und ihr werdet gehasst werdende sein von allen
um meines Namens willen. 

18 Und (= doch) nicht ein Haar aus eurem Haupt
gewiss nicht wird zugrunde gehen
/ total vernichtet werden/ ins ewige Verderben stürzen!

19 In dem Darunterbleiben/ standhalten/ Ausdauer von euch
erwerbet euer Leben/ eure Seele (=Psyche)! /

werdet ihr erwerben euer Leben.“

Weitere Gedanken zum Evangelium siehe auch: standhaft bleiben

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 .

wenn all das geschieht


Zum 33. Sonntag im Jahreskreis B (= 15. November 2015) – Volkstrauertag

1. Lesung: Dan 12,1-3: Gottes Volk wird in der Zeit der Not gerettet
2. Lesung: Hebr 10,11-14.18: Durch ein einziges Opfer hat Christus die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt
E
vangelium: Mk 13,24-32: Erschütterungen – Vorboten der Wiederkunft Christi

Mk 13,24-32

24. … in jenen Tagen
nach jener Bedrängnis (von Krieg, Naturkatastrophen und Verfolgungen…)
wird sich die Sonne verfinstern
und der Mond wird nicht (mehr) sein Licht geben. 

25. Und die Sterne werden aus dem Himmel herabfallen
und die Mächte – die in den Himmeln – werden erschüttert werden. 

26. Und (dann) wird sichtbar werden der Sohn des Menschen
wiederkommend in Wolken und mit großer Kraft und Herrlichkeit. 

27. Und ER wird aussenden die Boten/Engel
und ER wird zusammenführen die Auserwählten
aus den vier Wind(richtung)en
vom äußersten der Erde bis zum Äußersten der Himmel.

28. Aber von dem Feigenbaum lernt das Sinnbild:
Wenn schon/endlich sein Zweig zart geworden ist und herauswachsen lässt das Blatt,
ihr erkennt (folgendes):
Nahe ist der Sommer.

29. Genauso auch
ihr sollt dann sehen,
wenn ihr all dieses geschehen seht – (folgendes):
Er?/Sie?/Es? ist nahe vor der Tür.*

30. Amen, ich sage euch:
Gewiss nicht wird diese Generation vergehen,
bis dies alles geworden. 

31. Der Himmel und die Erde werden vergehen,
aber meine Worte werden gewiss nicht vergehen.

32. Aber betreffs jenes Tages – und der Stunde – keiner kennt sie.
auch nicht die Boten/Engel im Himmel,
auch nicht der Sohn,
sondern nur der Vater.

 * Er/Sie/Es ist nahe vor der Tür.

ES = das Ende, der Tod
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in vielen Kalendern: TOTENSONNTAG

SIE = die Vollendung, die Ewigkeit
so heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr in der evangelischen Tradition:
EWIGKEITSSONNTAG.

ER = Christus, der König der Herrlichkeit
so feiern die Katholiken am letzten Sonntag im Kirchenjahr das Hochfest:
CHRISTKÖNIG.
–> zum Christkönigssonntag: Christus – König

–> verschiedene Bezeichnungen für den letzten Sonntag im Kirchenjahr:
Tod-Christus-Ewigkeit

Wenn ER –  Christus –  nahe vor der Tür steht,
dann ist dies das Ende dieser vergänglichen Welt,
dann wird offenbar die Vollendung der Ewigkeit.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Talente

 

zum 33. Sonntag im Jahreskreis A
Evangelium: Mt 25,14-30 

(= 16. November 2014)

Gleichnis Jesu vom unterschiedlichen Gebrauch anvertrauter Talente

„Von Gottes Gaben – und unseren Aufgaben“

Jeder der über 100 Milliarden Menschen, die bis jetzt auf der Erde gelebt haben oder jetzt leben ist einmalig und mit unterschiedlichen Talenten begabt. – Alles wunderbare Gaben der Liebe Gottes.

Diese Begabungen, diese Talente sind uns gegeben und verbunden mit der Aufgabe, dass wir sie ausprobieren, dass wir sie entfalten und füreinander einsetzen. –

Manch einer hat ein gutes Talent, doch er erkennt es nicht, oder er traut sich nicht zu es auszuprobieren aus Angst vor Verlust, oder davor Fehler zu machen.  – Dann ist es gut, wenn ein anderer dieses Talent entdeckt und hilft, es zu entfalten.

Gott vertraut uns – er traut uns zu, dass wir die unterschiedlichen Talente, die er einem jeden anvertraut hat, gut füreinander einsetzen.

Davon erzählt Jesus in einem Gleichnis, das wir in den Gottesdiensten an diesem Sonntag hören (Mt 25,14-30). Hier ist zwar mit „Talent“ ein großer Geldbetrag gemeint, der den Dienern von ihrem vermögenden Herrn anvertraut wurde, damit sie das Vermögen vermehren, so gut sie es jeweils vermögen.

Doch wir dürfen die anvertrauten Talente auch auf das beziehen, was wir mit unserem Glauben und Leben zu tun „vermögen“.

Vielleicht hat einer ja das Talent, Talente anderer zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen – oder eine andere hat das Talent, mitzuhelfen, dass der Glaube an den barmherzigen Gott reifen kann:

Eines ist gewiss:
Wer sein Leben wagt, der gewinnt!
Bei Gott! Bestimmt!

siehe auch: Anvertrautes – bewahren oder vermehren?