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27. Sonntag C

27. Sonntag im Jahreskreis C

Sonntag, 6. Oktober 2019

1. Lesung: (Hab 1,2-3; 2,2-4) Schweigen Gottes – Prüfung der Glaubenskraft
2. Lesung: (2 Tim 1,6-8.13-14) Von dem Geist der Glaubenskraft
Evangelium: (Lk 17,5-6 u. 7-10) Unser Glaube – kraftvoll wie ein Senfkorn?  

Weiterlesen

Von Gott verbunden (27.B)

„Von Gott miteinander verbunden“

Sonntag, 7. Oktober 2018

Liturgische Texte zum 27. Sonntag im Jahreskreis B

Eröffnungsvers: (vgl. Est 13,9.10-11)
Deiner Macht ist das All unterworfen, HERR,
und niemand kann sich dir widersetzen;
denn du hast Himmel und Erde gemacht
und alles, was wir unter dem Himmel bestaunen.
Du bist der Herr über alles.

Tagesgebet
Allmächtiger Gott,
du gibst uns in deiner Güte mehr,
als wir verdienen,
und Größeres, als wir erbitten.
Nimm weg, was unser Gewissen belastet,
und schenke uns jenen Frieden,
den nur deine Barmherzigkeit geben kann.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

ERSTE Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 2,18-24)
Und sie werden ein Fleisch

Antwortpsalm: Psalm 128,1-2.3.4-6
Der HERR segne uns alle Tage unseres Lebens

ZWEITE Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 2,9-11)
Er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von Einem ab

Ruf vor dem Evangelium (1 Joh 4,12b)
Halleluja. Halleluja.
Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns,
und seine Liebe ist in uns vollendet.
Halleluja.

Evangelium aus dem Markusevangelium (Mk 10,2-16)
Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen

* * *
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EvangelientextÜbersetzung G. M. Ehlert

Markus 10,2-16 (= Evangelium vom 27. Sonntag im Jahreskreis B)

2 Und herzugekommen(e) Pharisäer fragten ihn (= Jesus)
ob es erlaubt ist einem Mann eine Frau zu entlösen, –
versuchend ihn.

Die Entlassung der Frau aus der Ehe
war durch das Gesetz des Mose erlaubt (vgl. Dtn 24,1);
umstritten war lediglich, welche Gründe dies rechtfertigten:
nach der strengeren Auffassung des Schriftgelehrten Schammai
Ehebruch, ansteckende Krankheit, Geisteskrankheit, Kinderlosigkeit;
nach der Auffassung des Schriftgelehrten Hillel, die zur Zeit Jesu vorherrschend war,
alles, was dem Mann an seiner Frau missfiel.

3 Der aber antwortend sprach er zu ihnen:
Was (gab) euch (als) Ziel(gebot) Moses?

4 Die aber sprachen: Es gestattete Moses
(ein) Buchröllchen (der) Entlassung zu schreiben
und sie zu entlassen. 

5 Der aber [antwortend der] Jesus spricht zu ihnen:
(Im Hinblick) auf (die) Hartherzigkeit von euch
schrieb er euch dieses Gebot.
(= um Schlimmeres zu verhüten)
6 Aber vom Anfang (des) Erschaffenen (an)
männlich und weiblich schuf (Gott) sie:
                                                 (= Genesis 1,27; d.h. ergänzungsbedürftig u. -fähig)

7 um dessentwillen wird zurücklassen (ein) Mensch
den Vater von ihm und die Mutter [von ihm]
[und anhaften wird er an der Frau von ihm],
8 und es werden die zwei hinein (im) Fleisch eins;
                                                                                             (= Genesis, 2,24)

so denn sind sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch.

9 Was nun der Gott zusammengespannt hat,
(ein) Mensch nicht trenne es.

10 Und hinein in das Haus
wiederum die Schüler über dieses betreffend fragten sie ihn.

11 Und er sagt zu ihnen:
Wer gleichsam entlöst die Frau von ihm
und heiratet (eine) andere
ehebricht mit ihr.

12 Und genauso sie (!)
entlösend den Mann von ihr
(einen) anderen heiratet
ehebricht sie.*

* Hier betont Jesus die Gleichberechtigung von Mann u. Frau –
auch im rechtlichen Sinn, was es im jüdischen Recht nicht gab!

13 Und sie trugen hinzu zu ihm (Klein-)Kinder,
damit er selbst berühren möge diese,
aber die Jünger/ Schüler tadelten dieselben.

14 Sehend aber der Jesus ertrug er (es) schwer/ erregte er sich
und sprach zu ihnen:
sendet/ erlasst/ gestattet den (Klein-)Kindern
zu kommen hin zu mir
nicht hindert sie!
Diesen nämlich – derartigen –
ist die Königsherrschaft des Gottes.

15 Amen/ wahrlich ich sage euch:
„Wer gleichsam nicht annimmt/ aufnimmt
die Königsherrschaft des Gottes
wie ein (Klein-)Kind,
nicht – ja gar nicht – ginge er hinein in diese.

16 Und in-die-Arme-schließend diese
lobte er sehr/ segnete er (sie)
legend die Hände auf diese.

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Bild zur Meditation:

Die Ehe – ein ideales Gespann!“

Was aber Gott (in der Ehe) verbunden hat... (c) G. M. Ehlert

Was aber Gott (in der Ehe) verbunden hat… (c) G. M. Ehlert

Was aber Gott zusammengespannt hat,
Mensch, trenne es nicht.
(Mk 10,9)

Die Ehe – ein ideales Gespann!

„Meine beiden besten Zugpferde
habe ich eingespannt
sie bilden ein ideales Gespann
die Hochzeitskutsche zu ziehen.“
– spricht Gott, der Lebendige.

Die besten Zugpferde sind Mann und Frau,
die Gott im Ehebund zusammengespannt hat,
zu einem beständigen Paar:
gemeinsam die Kutsche des Lebens zu ziehen.
– mit den (Pferde-)Stärken des Heiligen Geistes.

Die Ehe von Mann und Frau – Sakrament Gottes:
ein Zeichen und Werkzeug des Liebesbundes
zwischen Christus und seiner Braut, der Kirche.
Und in der Kutsche des Lebens ist Platz für alle
– auf dem Weg zum himmlischen Hochzeitsmahl.

Die Ehe ist ein Abbild der Treue Gottes.
Deshalb ist Jesus gegen die Ehescheidung
Denn: Das zerstört unser Gottesbild,
wenn Menschen in der ehelichen Treue
kein Abbild dessen haben
was Gott gegenüber seinem Volk versprochen hat
Wenn es überhaupt einen Punkt gibt,
von dem die Menschen
eine Ahnung bekommen können von Gott,
dann ist es das treue Miteinander von Eheleuten.

(Text u. Bild: © G. M. Ehlert, 02.10.2009)

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Impuls zum Evangelium 

Drei Aussagen Jesu über die Kinder…

1. Als die Jünger Jesu darüber stritten, wer der Größere sei…kind-in-mitte
sagt Jesus: „Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.“
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen:
„Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.“
(Mk 9,35b-37)
–> siehe 25.S.i.J.B

2. Aussage Jesu darüber, wie wertvoll für ihn das Wohl eines jeden Kindes ist: mk9.38-48a
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt,
für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.“ (Mk 9,42)
–> siehe 26.S.i.J.B

3. Als die Jünger die Leute abweisen, welche (Klein-)Kinder zu Jesus bringen möchten, sagt er zu ihnen: jesus-kinder-6a
„Lasst die Kinder zu mir kommen;
hindert sie nicht daran!
Denn Menschen wie ihnen
gehört das Reich Gottes.
Amen, das sage ich euch:
Wer das Reich Gottes nicht so annimmt,
wie ein Kind,
der wird nicht hineinkommen.“ –
Und er nahm die Kinder in seine Arme;
dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie. (Mk 10,13-16)
–> siehe 27.S.i.J.B

* * *
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Links:

–> zur 1. Lesung (Gen 2,18-24): Gen 2,4-25: Gen 2,1-25 Der Garten Eden; Bild u. Gedanken

–> zum Antwortpsalm Psalm 128: Wohlergehen im Haus eines Gottesfürchtigen

–> zum Evangelium: a) zu Mk 10,2-12 „Die Ehe – ein ideales Gespann

–> zu den Liturgischen Texten siehe auch Schott 27.S.i.J.B

–> zum Erntedanksonntag (= 7. Oktober 2018): Ernte-Dank-Fest

–> Überblick über die Evangelien vom 27.-29. Sonntag i.J. B: „Das Reich Gottes im Blick

–> 7. Oktober = Gedenktag „Unsere liebe Frau vom Rosenkranz“ (Rosenkranzkönigin) siehe: Rosenkranzgebet

 

–> Kindsein als Lebensprogramm – Thérèse von Lisieux –
Der kleine Weg des Vertrauens und der Liebe

* * *

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 6. Okt. 2018

Weinberg des Herrn (27. A)

Drei Weinberggleichnisse Jesu:
25. Sonntag im Jahreskreis A = 24. September 2017 (Mt 20,1-16)
26. Sonntag im Jahreskreis A = 1. Oktober 2017 (Mt 21,28-32)
27. Sonntag im Jahreskreis A = 8. Oktober 2017 (Mt 21,33-44)

Im Weinberg des Herrn

  • Was ist der rechte Lohn für die Arbeit im Weinberg des Herrn?
    Für die Arbeit am Reich Gottes gilt: Jeder bekommt einen Denar d.h. soviel, dass er und seine Familie jeden Tag genug hat für das tägliche Brot.
    Mt 20,1-16
    = 25. Sonntag im Jahreskreis A:
    –> arbeiter-im-weinberg-des-herrn-mt-201-16/ und tageslohn/

Wer von den beiden hat den Willen des himmlischen Vaters erfüllt?Wer von den beiden hat den Willen des himmlischen Vaters erfüllt?

weinberg-arbeiter

Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?“ (Mt 20,13) – (c) G. M. Ehlert

  • Wer erfüllt den Auftrag der Arbeit im Weinberg?
    Für die Arbeit am Reich Gottes gilt: Nicht fromme Absichtserklärung, sondern tatkräftiger Einsatz erfüllt den Willen des himmlischen Vaters.
    Mt 21,28-32
    = 26. Sonntag im Jahreskreis A:
    –> gottes-willen-tun/
    Wer von den beiden hat den Willen des himmlischen Vaters erfüllt?
mt 21,28-32

„Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters getan?“ (Mt 21,31) – Grafik: „Ja-Sager u. Ja-Wirker“ (c) G.M. Ehlert, 24. Sept. 2008

  • Wer ist tauglich für die Arbeit „im Weinberg des Herrn“?
    Nur wer bereit ist, Gott den erwarteten Anteil der Früchte zu bringen, dem kann die Sorge um die Menschen im Reich Gottes anvertraut werden.
    Mt 21,33-44
    = 27. Sonntag im Jahreskreis A:
    –> Mt 21,33-46
böse-Winzer2

„Böse Winzer“ – Bild zu Mt 21,33-44; (c) G. M. Ehlert

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27. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 8. Oktober 2017

Eröffnungsvers (Est 13,9.10-11 Vulgata)
Deiner Macht ist das All unterworfen, HERR,
und niemand kann sich dir widersetzen;
denn du hast Himmel und Erde gemacht
und alles, was wir unter dem Himmel bestaunen.
Du bist der HERR über alles.

Erste Lesung: Jes 5,1-7
Der Weinberg des HERRN der Heere ist das Haus Israel

Antwortpsalm Ps 80,9-20

–> siehe zu Psalm 80: Bitte für Israel – den Weinstock Gottes

Zweite Lesung: Phil 4,6-9
Was ihr angenommen habt, das tut;
und der Gott des Friedens wird mit euch sein

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Joh 15,16)
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der HERR:)
Ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr Frucht bringt.
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 21,33-44
…Er wird den Weinberg an andere Winzer verpachten

–> siehe zu Mt 21,33-46: Mord im Weinberg

 

Link: Messtexte zum 27. Sonntag im Jahreskreis A


Bild und Gedanken zum Evangelium (Mt 21,33-44)

böse-Winzer2

„Böse Winzer“ – Bild zu Mt 21,33-44; (c) G. M. Ehlert

 Im Weinberg des Herrn

Euch Priestern sind die Sakramente,
euch Lehrern und Katecheten die Hl. Schrift,
euch Christen alle guten Gaben
im „Weinberg des Herrn“ anvertraut…

Zur rechten Zeit schicke ich
Arme, Notleidende und Fremde zu euch…
um durch sie meinen Anteil der Ernte zu holen.

Doch ihr weist sie ab, bedroht sie,
und bringt sie gar um…

Wollt ihr erneut meinem Sohn
sein kostbares Erbe entreißen?

Oder gehört ihr zu dem Volk,
das voller Dank
die erwarteten Früchte bringt?

Dann habt teil an meinem Fest!

(G. M. Ehlert)

 

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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gerechter Lohn (25. A)

Drei Weinberggleichnisse Jesu:
25. Sonntag im Jahreskreis A = 24. September 2017 (Mt 20,1-16)
Gerechter Lohn für die Arbeit im Weinberg des Herrn

26. Sonntag im Jahreskreis A = 1. Oktober 2017 (Mt 21,28-32)
27. Sonntag im Jahreskreis A = 8. Oktober 2017 (Mt 21,33-44)

  • Was ist der rechte Lohn für die Arbeit im Weinberg des Herrn?
    Für die Arbeit am Reich Gottes gilt: Jeder bekommt einen Denar d.h. soviel, dass er und seine Familie jeden Tag genug hat für das tägliche Brot.
    Mt 20,1-16
    = 25. Sonntag im Jahreskreis A:
    –> arbeiter-im-weinberg-des-herrn-mt-201-16/ und tageslohn/

Wer von den beiden hat den Willen des himmlischen Vaters erfüllt?Wer von den beiden hat den Willen des himmlischen Vaters erfüllt?

weinberg-arbeiter

Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?“ (Mt 20,13) – (c) G. M. Ehlert

  • Wer erfüllt den Auftrag der Arbeit im Weinberg?
    Für die Arbeit am Reich Gottes gilt: Nicht fromme Absichtserklärung, sondern tatkräftiger Einsatz erfüllt den Willen des himmlischen Vaters.
    Mt 21,28-32
    = 26. Sonntag im Jahreskreis A:
    –> gottes-willen-tun/
    Wer von den beiden hat den Willen des himmlischen Vaters erfüllt?
mt 21,28-32

„Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters getan?“ (Mt 21,31) – Grafik: „Ja-Sager u. Ja-Wirker“ (c) G.M. Ehlert, 24. Sept. 2008

  • Wer ist tauglich für die Arbeit „im Weinberg des Herrn“?
    Nur wer bereit ist, Gott den erwarteten Anteil der Früchte zu bringen, dem kann die Sorge um die Menschen im Reich Gottes anvertraut werden.
    Mt 21,33-44
    = 27. Sonntag im Jahreskreis A:
    –> Mt 21,33-46
böse-Winzer2

„Böse Winzer“ – Bild zu Mt 21,33-44; (c) G. M. Ehlert

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25. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 24. September 2017

Eröffnungsvers ()
Das Heil des Volkes bin ich – so spricht der HERR:
In jeder Not aus der sie zu mir rufen, will ich sie erhören.
Ich will ihr Herr sein für alle Zeit.

Erste Lesung: Jes 55,6-9
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken… Spruch des HERRN

Antwortpsalm Ps 145,2-3.8-9.17-18

–> siehe auch: Ps 145: „ABC des Lobpreises der Größe und Güte Gottes

Zweite Lesung: Phil 1,20ad-24.27a
Für mich ist Christus das Leben

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Apg 16,14b)
Halleluja. Halleluja.
HERR, öffne uns das Herz,
dass wir auf die Worte deines Sohnes hören.
Halleluja.

Evangelium: Matthäus 20,1-16
…oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?

Link: Messtexte zum 25. Sonntag im Jahreskreis A 


25. Sonntag im Jahreskreis A
Evangelium: Mt 20,1-16: (Studienübersetzung G. M. Ehlert)

Gerechter Lohn für die Arbeit im Weinberg des Herrn

 Petrus sagt:

„Jesus, Du weißt, wir haben alles verlassen

und sind dir nachgefolgt.

Was werden wir dafür bekommen?“

… und Jesus erzählte dieses Gleichnis:

„Hast du nicht einen Denar = den Tageslohn für eine ganze Familie – mit mir vereinbart?“ – Grafik (c) G.M. Ehlert, 16.09.2008

1 „Denn gleich ist das Königtum der Himmel…
(einem) welcher herauskam gleich in der Frühe,
zu mieten Arbeiter in seinen Weinberg.

2 Übereinkommend aber mit den Arbeitern auf einen Denar den Tag,
schickte er sie in seinen Weinberg.

3 Und herauskommend um die dritte Stunde, sah er andere untätig stehend auf dem Markt,

4 und zu jenen sprach er: ‚Geht auch ihr in den Weinberg, und was immer gerecht ist, werde ich euch geben!‘

5 Die aber gingen hin.

Wieder [aber] herauskommend um die sechste und neunte Stunde, tat er ebenso.

6 Um die elfte aber herauskommend, fand er andere stehend, und er sagt ihnen:

‚Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig?‘

7 Sie sagen ihm: ‚Weil keiner uns mietete.‘

Er sagt ihnen: ‚Geht auch ihr in den Weinberg.‘

8 Als es aber Abend geworden war, sagt der Herr des Weinbergs seinem Verwalter:

‚Ruf die Arbeiter und erstatte ihnen den Lohn,
beginnend bei den Letzten bis zu den Ersten!‘

9 Und kommend die um die elfte Stunde, empfingen sie je einen Denar.

1 Denar = der Lohn eines Tagelöhners
mit dem „das tägliche Brot“ für seine Familie
für einen Tag bezahlt werden kann.

10 Und kommend meinten die Ersten, dass mehr sie empfingen;

und es empfingen [den] je einen Denar auch sie.

11 Empfangend aber murrten sie gegen den Hausherrn,

12 sagend: ‚Diese Letzten – eine Stunde machten sie, und gleich machtest du sie uns, die wir trugen die Last des Tages und die Hitze.‘

13 Der aber, antwortend, sprach zu einem von ihnen:
Freund, nicht tue ich Unrecht dir; kamst du nicht auf einen Denar überein mit mir?

14 Nimm den deinen und geh! Ich will aber diesem Letzten geben wie auch dir.

15 [Oder] ist mir nicht erlaubt, was ich will, zu tun mit dem Meinen?

Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin?‘

16 So werden sein die Letzten Erste und die Ersten Letzte.“

(Mt 20,1-16)

„…oder ist dein Auge böse,
weil ich gut bin?“

1. Das ist doch ungerecht…

welcher Lohn wäre denn gerecht?

gleicher Lohn für gleiche Arbeit

  • also: wer 1 Stunde arbeitet, bekommt nur 1/12 dessen, der 12 Stunden arbeitet?
  • oder: wer in 1 Stunde so viel arbeitet, wie andere in 12 Stunden – sollen beide das Gleiche bekommen?- soll der mehr Lohn bekommen, der sich mehr bemüht hat?- soll mitberücksichtigt werden, ob einer Frau und Kinder von dem Lohn seiner Arbeit mitversorgen muss?
  • oder: welcher Lohn ist sozial gerecht?
  • oder: welcher Lohn wird dem Menschen gerecht?

2. Das bessere Los – Arbeiter der 1. oder der 12. Stunde?

Was würden Sie mit Blick auf das heutige Evangelium wählen: lieber Arbeiter der 1. Stunde oder Arbeiter der 12. Stunde zu sein.

Vorrang für schnell verdientes Geld? – oder:
Vorrang für Arbeit?

Arbeiter der 1. Stunde – zwar mühevolles Arbeiten – aber die Gewissheit, am Abend seine Familie ernähren zu können: „Mein Leben für diesen Tag ist gesichert“

Arbeiter der 12. Stunde – zwar wenig mühevolle Arbeit – aber 11 Stunden lang die bedrängende Sorge, ob es für die Familie an diesem Tag „das tägliche Brot“ geben wird.

Der Blick des Neides verzerrt die Wirklichkeit und hat keinen Blick mehr für die Barmherzigkeit des Gutsherrn, die über die Gerechtigkeit hinausgeht angesichts der Nöte der betroffenen Menschen:

3. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt

Ein Blick auf den Arbeitsmarkt damals:

Es gab: Selbständige; fest Angestellte oder Tagelöhner
Die meisten waren Tagelöhner.

Das bedeutet aber: Ein Taglöhner wurde jeden Tag, wenn er sich morgens angestellt hatte auf dem Marktplatz (dem damaligen „Arbeitsamt“), für einen Tag zur Arbeit angeworben.

Das bedeutet eine total ungesicherte Existenz. So ein Mann, so ein Familienvater weiß ja nicht, ob er morgen jemanden findet, der ihn anwirbt, der ihm Brot gibt. Eine total ungesicherte Existenz, diese Situation des Arbeitslosen und des Tagelöhners.
In diese Situation passt die Vater-unser-Bitte: „Unser tägliches Brot gib uns heute“ genau hinein.

4. Ein ungewöhnlicher Arbeitgeber

Wenn hier in dem Gleichnis Jesu der Gutsbesitzer allen einen Denar gibt, dann bedeutet das: Jeder, der in seinem Weinberg gearbeitet hat, hat so viel bekommen, dass er für einen Tag seine Familie ernähren kann, nicht mehr und nicht weniger.

Letztlich steht hinter dieser Haltung des Gutsbesitzers die Erfüllung der Vater-unser-bitte: Gib uns heute das, was wir für diesen Tag nötig haben.
Genau das tut der Gutsbesitzer hier.

So handelt Gott

Dieser Gutsbesitzer ist zu jedem Einzelnen so gut, dass er dafür sorgt, dass die Familie am nächsten Tag etwas zu essen hat.

So handelt Gott:

  • gerecht: Er steht zu seinem Bund
  • und barmherzig: Er gibt auch denen, das zum Leben Notwendige, die keine entsprechende Leistung erbringen können

5. Wir = die Verwalter des göttlichen Vermögens

Am Ende dieses Gleichnisses ist es eigenartig. Der Gutsbesitzer ist zwar selber hingegangen zum Marktplatz und hat die Leute angeworben, aber er zahlt ihnen nicht selber den Lohn aus, das überlässt er seinem Verwalter.
Mit diesem Gutsbesitzer ist ja Gott gemeint.

Könnte es sein, dass wir die Verwalter sind, denen Gott anvertraut, den Lohn auszuzahlen an die Menschen heute?
Dann ist die Frage, zahlen wir den Lohn, indem wir berechnend sind,
oder zahlen wir den Lohn aus entsprechend dem gütigen Herzen Gottes? – aus dem Geist der Caritas?

Es ist zwar zu verstehen, dass sich Ärger über so viel großzügige Güte verbreitet, aber die Frage „Bist du etwa neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?” entwaffnet die Verärgerten.

Sich mitfreuen können oder sich von großzügiger Güte anstecken lassen, sind Alternativen zum Murren und zum Ärger.

Alternative Wege gehen Frauen und Männer, die in Einsätzen, Gebeten und Spenden Herz zeigen und Hände öffnen.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Glaube – senfkorngroß (27. C)

27. Sonntag im Jahreskreis C

(= 2. Oktober 2016)

Eröffnungsvers (Est 13,9.10-11)

Deiner Macht ist das All unterworfen, HERR,
und niemand kann sich dir widersetzen;
denn du hast Himmel und Erde gemacht
und alles, was wir unter dem Himmel bestaunen.
Du bist der Herr über alles.

1. Lesung: Hab 1,2-3; 2,2-4
„Der Gerechte bleibt wegen seiner Treue am Leben“

Antwortpsalm: Ps 95,1-2.6-7c,7d-9

2. Lesung: 2 Tim 1,6-8.13-14
„Schäme dich nicht, dich zu unserem HERRN zu bekennen“

Ruf vor dem Evangelium (vgl. 1 Petr 1,25)

Halleluja. Halleluja.
Das Wort des HERRN bleibt in Ewigkeit,
das Evangelium, das euch verkündet wird.

Halleluja.

Evangelium: Lk 17,5-6 u. 7-10
„Wäre euer Glaube auch nur so groß wie ein Senfkorn!“

Liturgische Texte – siehe auch Schott 27. Sonntag i.J. C

Geduld mit dem Nächsten – das ist Liebe;
Geduld mit sich selbst – das ist Hoffnung;
Geduld mit Gott – das ist Glaube.

Von der Kraft eines „senfkornartigen“* Glaubens:

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„Senfkornstarker Glaube“ – Grafik (c) G. M. Ehlert, 27.09.2016

 

zum Tagesevangelium (1. Teil): Lk 17,5-6

* Senfkorn = winzig kleines Samenkorn
mit zugleich großartiger Entwicklungskraft:
aus einem Senfkorn kann eine bis zu 10 m hohe Senfstaude wachsen

Und es sprachen die Apostel zu dem Herrn:
„Füge uns hinzu Glauben/ Zuverlässigkeit/ Treue!“

Es sprach aber der HERR:
„Wenn ihr habt Glauben wie (ein) Senfkorn
ihr sagtet gleichsam (andauernd) zu dem Maulbeerfeigenbaum* dieses:
‘werde entwurzelt und werde verpflanzt in das Meer‘
und
(= ja) er würde gleichsam euch gehorchen.“

* Maulbeerfeigenbaum = ein fest verwurzelter Baum;
wenn einer standfest „wie eine westfälische Eiche“ ist,
dann ist es (fast) unmöglich, seinen Standpunkt –
seine Überzeugungen zu verändern.

Der Blick auf die Geschichte zeigt, dass die Standhaftigkeit, Klarheit und Überzeugungskraft einzelner Menschen, die aus dem Glauben an Gottes Kraft leben, ganze festgefügte Machtsysteme ins Wanken bringen kann.

wässern – bis der verdorrte Baum erblüht…

In der Anfangssequenz von Andrej Tarkowskijs Film Opfer (1985/86 = vor dem Zusammenbruch des sowjetischen Reiches) erzählt der in eine Krise geratene Intellektuelle Alexander seinem Sohn die folgende Geschichte, während er einen verdorrten Baum in den Boden pflanzt:

„Jetzt kannst du kommen und mir helfen, mein Junge.

Einmal, vor sehr langer Zeit, verstehst du, da lebte ein alter Mönch in einem orthodoxen Kloster, Pamwe hieß er, der pflanzte auf einem Berg einen trockenen Baum, genau so. Und zu seinem Schüler, das war ein Mönch, der hieß Joann Kolow, sagte Pamwe, er solle diesen Baum täglich wässern, bis er zum Leben erwachen würde.

Gib mir mal ein paar von den Steinen da…

… und so füllte Jann jeden Morgen in aller Frühe einen Eimer mit Wasser und machte sich auf den Weg. Er stieg hinauf auf den Berg und wässerte den trockenen Baumstamm, und am Abend, als es schon dunkel war, da kehrte er zurück ins Kloster. Und so ging das drei ganze Jahre lang. Aber dann, eines schönen Tages, kam er auf den Berg und sah, dass sein ganzer Baum übersät war mit Blüten!

Und man kann sagen, was man will, diese Methode, dieses System hat etwas Großartiges. Weißt du, manchmal, da sage ich mir, wenn man jeden Tag zu der gleichen Zeit ein und dieselbe Sache tun würde, wie ein Ritual, unerschütterlich, systematisch, jeden Tag ständig zu genau der gleichen Zeit, dann würde sich die Welt verändern. Etwas in ihr würde sich verändern, es könnte gar nicht anders sein.“

(aus: Arvo Pärt: Miserere (c) 1991 – zu „Sarah Was Ninety Years Old“)

Die Kraft der Gebete – wöchentliche Friedensgebete in der Leipziger Nicolaikirche

Seit dem 20. September 1982 finden in der Leipziger Nicolaikirche an jedem Montag Friedensgebete statt – mit mehr oder weniger Teilnehmern.

1987 – als teilweise nur noch 5 Teilnehmer dem Gebet die Treue hielten, stand das wöchentliche Friedensgebet kurz vor dem Aus. Doch das Gebet wurde in Treue durchgetragen.

Im Herbst 1989 versammelten sich immer mehr Menschen zu den Friedensgebeten, die so zu einer Keimzelle der friedlichen Revolution wurden. An den Montagsdemonstrationen in Leipzig im Anschluss an die Friedensandacht nahmen bis zu 70.000 Teilnehmern teil, die mit zum Sturz des DDR-Regimes beitrugen.

 

Von der „Selbstverständlichkeit“ des Dienens:
zum Tagesevangelium (2. Teil): Lk 17,7-10

17,7 Wer aber von euch – (einen) Sklaven habend*
pflügend oder hütend
heimkommend von dem Acker –
wird sagen sofort vorbeigekommen seiend:
„lege dich (zum Essen) nieder“?

8 Sondern:
wird er nicht sagen zu ihm:
„bereite [mir] zu, was ich essen kann
und dich umgürtet habend bediene mich,
solange bis ich gegessen und getrunken habe
und nach diesem wirst du essen (können).

9 Nicht hat er Dank (Lieblichkeit, Gunst…) (gegenüber) dem Sklaven
dass er getan hat das Angeordnete.

10 Ebenso auch ihr,
wenn ihr getan habt alles das euch Angeordnete,
saget (folgendes):
„Wir sind nichtsnutzige/ armselige Sklaven
(nur)
das verpflichtet Seiende zu tun haben wir getan.“

(Lk 17,7-10)

* Praktische Ratschläge zum „rechten“ Umgang mit einem Haussklaven (= Hausangestellten) gibt die alttestamentliche Schrift Jesus Sirach (Sir 33,33-40):

„Heu, Stock und Last (sind angemessen) für den Esel,
Brot, Züchtigung und Arbeit für den (Haus-)Sklaven.
Halte deinen Sklaven zur Arbeit an, damit er nicht Bequemlichkeit sucht,
und – wenn er seinen Kopf hochträgt – sich gegen dich auflehnt.
Joch und Strick krümmen den Nacken
und auf den schlechten Sklaven (gehören) Blöcke und Foltern.
Halte deinen Sklaven zur Arbeit an, damit er nicht widerspenstig wird;
denn wer müßig geht, kommt auf vielerlei Bosheit.
Befiehl ihn zur Arbeit, wie es ihm gebührt,
und wenn er nicht gehorcht, leg ihn in schwere Ketten!
Aber gegen niemand sei maßlos,
und ohne gutes Recht tue nichts!
Hast du nur einen einzigen Sklaven, so soll er sein wie du selber;
denn wie dein eigenes Ich würdest du ihn vermissen.
Hast du nur einen einzigen Sklaven, so schätze ihn wie einen Bruder
und zürne nicht gegen dein eigenes Blut!
Denn wenn du ihn unterdrückst, und er entläuft und verlorengeht,
auf welche Weise wirst du ihn (dann wieder-)finden?“

Lob, Dank oder Belohnung für geleistete Arbeit lag für einen Sklaven außerhalb des zu Erwartenden.

(Auch der Sohn als „Juniorchef“ wird von seinem Vater – dem „Seniorchef“ keinen besonderen Dank für seine Arbeit im Familienbetrieb erwarten – es ist ihm ein inneres Anlagen, dass die Firma gut läuft, dafür setzt er sich wie selbstverständlich mit all seiner Kraft ein.)

Wer mit dieser Haltung sein Christsein lebt und „wie selbstverständlich“ seinen Dienst tut – unabhängig von Lob oder Tadel – der wird nicht enttäuscht sein, wenn er keinen besonderen Dank erfährt.

Er wird jedoch zugleich freudig überrascht sein, wenn er – unverdienterweise – erfahren darf, was Jesus an anderer Stelle verheißt:

„Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen.“ (Lk 12,37)

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

 

Das Reich Gottes im Blick

Die Evangelischen Räte
(ehelos + besitzlos + machtlos)
im Blick auf das Reich Gottes

zum 27. Sonntag im Jahreskreis B

1. Lesung: Gen 2,18-24
2. Lesung: Hebr 2,9-11
Evangelium: Mk 10,2-16
siehe:

zum 28. Sonntag im Jahreskreis B 

1.  Lesung: Weish 7,7-11
2. Lesung: Hebr 4,12-13
Evangelium: Mk 10,17-30 Wie kommt ein Reicher in das Himmelreich?
(–> eigene (Arbeits-)Übersetzung: Mk 10,17-31)

zum 29. Sonntag im Jahreskreis B

1. Lesung: Jes 53,10-11 Sein Leben als Sühnopfer hingeben
2. Lesung: Hebr 4,14-16 „in Versuchung geführt – ohne zu sündigen“  
Evangelium: Mk 10,35-45
„Ehrenplätze im Himmelreich“
(–> Eigene (Arbeits-)Übersetzung: Mk 10.35-45)

Die Evangelischen Räte: Ehelosigkeit – Besitzlosigkeit – Machtlosigkeit

Ehe und Ehelosigkeit:
Mk 10,2-9: „Was Gott zusammengespannt hat, ein Mensch trenne es nicht!“
Mk 10,10-12: Jüngerbelehrung + ((Mt 19,10-12: Jesu Wort über die Ehelosigkeit))

Zum Geist der Kindschaft:
Mk 10,13-16: „Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

Reichtum und Besitzlosigkeit:
Mk 10,17-22: „Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.“

Jüngerbelehrung:
Mk 10,23-27: „Der Lohn der Nachfolge Jesu“
Mk 10,28-30:

Macht und Machtlosigkeit:
Mk 10,32-34: „Die Ohnmacht Jesu – Ankündigung von Kreuz und Auferstehung“

Vom Herrschen und vom Dienen:
Mk 10,35-45: „…wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein“

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–> zu den Evangelischen Räten siehe auch: „Kultivierung der Urwünsche

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(c) G. M. Ehlert

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Stand: 15. Okt. 2018

Weinberggleichnisse


Gedanken zu den Evangelien vom 25. – 27.  Sonntag im Jahreskreis A

Drei Weinberggleichnisse Jesu:

  • Was ist der rechte Lohn für die Arbeit im Weinberg des Herrn?
    Für die Arbeit am Reich Gottes gilt: Jeder bekommt einen Denar d.h. soviel, dass er und seine Familie jeden Tag genug hat für das tägliche Brot.
    Mt 20,1-16 = 25. Sonntag im Jahreskreis A:
    –> arbeiter-im-weinberg-des-herrn-mt-201-16/ und tageslohn/

Wer von den beiden hat den Willen des himmlischen Vaters erfüllt?Wer von den beiden hat den Willen des himmlischen Vaters erfüllt?

weinberg-arbeiter

Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?“ (Mt 20,13) – (c) G. M. Ehlert

  • Wer erfüllt den Auftrag der Arbeit im Weinberg?
    Für die Arbeit am Reich Gottes gilt: Nicht fromme Absichtserklärung, sondern tatkräftiger Einsatz erfüllt den Willen des himmlischen Vaters.
    Mt 21,28-32 = 26. Sonntag im Jahreskreis A:
    –> gottes-willen-tun/
    Wer von den beiden hat den Willen des himmlischen Vaters erfüllt?
mt 21,28-32

„Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters getan?“ (Mt 21,31) – Grafik: „Ja-Sager u. Ja-Wirker“ (c) G.M. Ehlert, 24. Sept. 2008

  • Wer ist tauglich für die Arbeit „im Weinberg des Herrn“?
    Nur wer bereit ist, Gott den erwarteten Anteil der Früchte zu bringen, dem kann die Sorge um die Menschen im Reich Gottes anvertraut werden.
    Mt 21,33-44 = 27. Sonntag im Jahreskreis A:
    –> Mt 21,33-46 
böse-Winzer2

„Böse Winzer“ – Bild zu Mt 21,33-44; (c) G. M. Ehlert

 

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