27. Sonntag A

27. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 4. Oktober 2020

1. Lesung: (Jes 5,1-7) Israel = der Weinstock Gottes...


2. Lesung: (Phil 4,6-9) … damit der Gott des Friedens bei uns bleibt…


Evangelium: (Mt 21,33-44) Vom Mord im Weinberg…


Liturgische Texte zum 27. Sonntag A


Eröffnungsvers (vgl. Dan 3,31.29.30.43.42)
Alles, was du uns getan hast, o HERR,
das hast du nach deiner gerechten Entscheidung getan,
denn wir haben gesündigt, wir haben dein Gesetz übertreten.
Verherrliche deinen Namen und rette uns
nach der Fülle deines Erbarmens.


Tagesgebet:
Großer Gott,
du offenbarst deine Macht
vor allem im Erbarmen und im Verschonen.
Darum nimm uns in Gnaden auf,
wenn uns auch Schuld belastet.
Gib, dass wir unseren Lauf vollenden
und zur Herrlichkeit des Himmels gelangen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…


Erste Lesung: aus dem Buch Ezechiel (Ez 18,25-28)
Wenn sich der Schuldige von seinem Unrecht abwendet, wird er sein Leben bewahren.

–>Jes 5,1-7 u. 27,2-6: Lied vom Weinberg meines Geliebten


Antwortpsalm: Ps 25,4-5.6-7.8-9
Denk an dein Erbarmen, HERR,
und an die Taten deiner Huld!

–> zu Psalm 25: Das ABC der Bitten an Gott


Zweite Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper (Phil 2,1-11 (oder 2,1-5)
Seid so gesinnt wie Christus Jesus!

–> siehe zu Phil 2,5-11 Hymnus von Entäußerung u. Erhöhung des Sohnes


Ruf vor dem Evangelium (vgl. Apg 16,14b)
Halleluja! Halleluja!
(So spricht der Herr:)
Meine Schafe hören auf meine Stimme;
ich kenne sie, und sie folen mir.
Halleluja!


Evangelium: nach Matthäus (21,28-32)
…Später reute es ihn, und er ging doch. –
Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr


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Evangelientext Mt 21,33-44: (Arbeitsübersetzung G. M. Ehlert)


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Bild zur Meditation:

„Wer bringt die erwarteten Früchte?“

böse-Winzer2

„Böse Winzer“ – Bild zu Mt 21,33-44; von G. M. Ehlert

Bildlegende:

 

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Impuls:

Im Weinberg des Herrn

Euch Priestern sind die Sakramente,
euch Lehrern und Katecheten die Hl. Schrift,
euch Christen alle guten Gaben
im „Weinberg des Herrn“ anvertraut…

Zur rechten Zeit schicke ich
Arme, Notleidende und Fremde zu euch…
um durch sie meinen Anteil der Ernte zu holen.

Doch ihr weist sie ab, bedroht sie,
und bringt sie gar um…

Wollt ihr erneut meinem Sohn
sein kostbares Erbe entreißen?

Oder gehört ihr zu dem Volk,
das voller Dank
die erwarteten Früchte bringt?

Dann habt teil an meinem Fest!

(G. M. Ehlert)

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Gebet:

Heute will ich danken,
für die Ernte, für das Jahr,
für das, was ich einbringen durfte
in die Scheune meines Lebens.

Auch wenn mir nicht so zumute
und mir das Jahr noch nicht geheuer ist,
will ich dennoch danken
für all das, was geworden ist.

Inmitten der Krise,
inmitten von Beschränkung und Einsamkeit,
konnte Neues entstehen,
wachsen und reifen.

Dankbar sehe ich
auf die Begegnungen,
die ich achtlos wie selbstverständlich nahm
und ich neu sehe im Licht dieses Jahres.

Dankbar erlebe ich
wie ich mich neu öffnen kann
in all der Enge der Welt
neue Weite erfahre und erlebe. Dankbar bin ich meinem Gott,
der mich auch in schweren Tagen begleitet
und mich führt,
wenn ich nicht mehr weiterweiß.

Reinhard Röhrner

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Links:

–> Liturgische Texte – siehe Schott Messtexte zum 27. Sonntag im Jahreskreis A

–> siehe auch:  Ernte-Dank

Drei Weinberggleichnisse Jesu:

Gedenktage:

– 04. Oktober: Franz von Assisi  = G   und „Sonnengesang


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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 05.10.2020

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