18. Sonntag A

18. Sonntag im Jahreskreis A

Sonntag, 2. August 2020

1. Lesung: (Jes 55,1-3) Auf Gott hören – die besten Speisen empfangen...
2. Lesung: (Röm 8,35.37-39) Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes…
Evangelium: (Mt 14,13-21) wie aus einer Gabe von Herzen – Stärkung für alle wird…

Liturgische Texte zum 18. Sonntag A

Eröffnungsvers (Ps 70,2.6)
Gott, komm mir zu Hilfe; HERR, eile, mir zu helfen.
Meine Hilfe und mein Retter bist du, HERR, säume nicht.

Tagesgebet
Gott, unser Vater,
steh deinen Dienern bei
und erweise allen, die zu dir rufen,
Tag für Tag deine Liebe.
Du bist unser Schöpfer
und der Lenker unseres Lebens.
Erneuere deine Gnade in uns, damit wir dir gefallen,
und erhalte, was du erneuert hast.
Darum bitten wir durch Jesus Christus…

Erste Lesung: Jesaja 55,1-5
Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen…

Antwortpsalm: Ps 145,8-9.15-16.17-18
HERR, du öffnest deine Hand
und sättigst alles, was lebt, nach deinem Gefallen.

–> Psalm 145: Das ABC des Lobpreises der Größe und Güte Gottes

Zweite Lesung: aus dem Römerbrief (Röm 8,35.37-39)
Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist

Ruf vor dem Evangelium (vgl. Mt 4,4b)
Halleluja! Halleluja!
Nicht nur von Brot lebt der Mensch,
sondern von jedem Wort aus Gottes Mund.
Halleluja!

Evangelium: nach Matthäus (Mt 14,13-21)
Alle aßen und wurden satt

* * *

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Evangelientext (Mt 14,13-21) (Arbeitsübersetzung von G. M. Ehlert)

Speisung der 5000+

13 Hörend – aber – der – Jesus (= von der Enthauptung des Johannes)
zurückgewichen ist er – von dort – in – einem Boot
zu – einem einsamen/ ödenOrt – herab/ abwärts – eigen(tümlich)/ privat/ für sich allein –
und (davon) – hörend – die – (Volks-)Menge –
folgten sie – ihm nach – zu Land/ Fußvon – den – Städten.

 

14 Und – hinausgehend – sah er (an) – eine große – (Volks-)Menge –
und – wurde von Mitleid ergriffen/ erbarmte sichin Bezug auf – sie –
und er therapierte (= diente/ behandelte freundlich/ erwies Aufmerksamkeit/ sorgte gut für/ ehrte/ verehrte/ schmeichelte/ pflegte/ verpflegte/ heilte/ bildete aus/ war bedacht auf…)die – schwachen/ kraftlosen/ krankenvon ihnen.

15 Abend/ Spätnachmittag/ spät – aber – (war es) geworden –
es kamen heran – zu ihm – die – Jünger – sagend: –
Einsam/ ödeist – der – Ort –
und – die – (Tages-)Zeit – schon (ist sie) – vorübergegangen
entlöse/ verabschiede – die – (Volks-)Menge –
damit – weggehend/ verschwindend/ zurückkehrendhinein in – die – Dörfer –
sie sollen/ mögen auf den Markt gehen/ einkaufen – für sich – Speise/ Nahrung.

16 Der – aber – Jesus – sprach – zu ihnen:
Nicht/ keine – Notwendigkeit/ Nutzen/ Bedürfnis/ Mangel/ Verlangenhaben sie/ sich verhaltendwegzugehen/ zu verschwinden/ zurückzukehren

Gebt/ schenkt/ bietet an/ verleiht/ gewährt/ leistet/ zahlt/ entrichtet/ weiht/ übergebt/ überlasst/ gebt preis/ begnadigt/ gestattet ihr – ihnen(ja) ihrzu essen.

17 Die – abersammeln/ sagten – zu ihm: –
Nicht(s)/ keinhaben/ halten/ sich verhalten wir auf diese Weise/ hier/ dabei
wenn nicht/ außer – fünf – Brote – und – zwei – Fische*.

18 Der – aber – sprach
tragt/ bringt sie – mirauf diese Weise/ so/ also/ hierher/ herbei

19 Und befehlend/ antreibend – die – (Volks-)Mengesich anzulehnen/ einen Platz einzunehmen – auf – derGehege/ Hofes/ Weide/ Nahrung/ Saat/ Gras/ Heu –
fassend/ (an-)nehmend/ ergreifenddie – fünf – Brote – und – die – zwei – Fische* –
aufschauend/ hinschauend/ die Augen öffnend/ wieder sehen könnendhin – zu dem – Himmel –
gut-wortete/ pries/ sagte Dank/ wünschte Gutes/ bedachte mit Wohltaten segnete er
und (ab-)brechend/ zerbrechendgab/ schenkte/ bot an er – den – Jüngern – die – Brote
die – aber – Jünger – den – (Volks-)Mengen.

20 Und – sie aßen – alle – und – sie wurden gesättigt/ gestillt
Und – sie hoben auf – das – Übrig seiende/ im Überfluss vorhandeneder Bruchstücke/ Brocken
zwölf – Körbe – voll/ reichlich/ satt/ überdrüssig/ völlig/ vollständig/ ganz.

21 Die – aber – Essenden – waren – Männer/ Menschenungefähr – fünftausend
ohne/ fern von/ außerhalb/ außer(dem) – (Ehe-)Frauen – und Zöglinge/ Kinder.

* Fische = I-Ch-Th-Y-aS = Jesus Christus, Gottes Sohn Retter

–>Mt 14,13-21

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Bild zur Meditation:

„Die Speisung der 5000+“

Speisung-5000-a

Speisung der 5000+ – Grafik zu Mt 14,13-21 von G. M. Ehlert, 06.07.+ 2020

Bildlegende:

ein Junge schenkt seine Verpflegung – Jesus nimmt sie dankbar an – rot = Farbe der Liebe;
Jesus segnet und bricht das Brot – goldgelb = Farbe göttlicher Herrlichkeit;
Jesus teilt aus zum Weiterteilen – grün = Farbe der Hoffnung;
Jünger voll Glaube (= blau) und Hoffnung (= grün) teilen weiter…;
+ von den Brotstücken aus den 12 gefüllten Körben leben wir heute noch…

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Impuls:

Tabgha – Brotvermehrung

Fünf Brote und zwei Fische –
und alle aßen und wurden satt –
fünftausend Männer, Frauen und Kinder.
Das Wunder geschieht immer dort
wo Menschen das Wenige, das sie haben,
miteinander teilen
und so
Gott danken für seine Gaben.

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Gebet:

Du gehst zu Gott mit deiner Not
und bittest ihn ums tägliche Brot.

Gott schaut auf dich in deiner Not
er hört dich an
und gibt dir gleich dreifach das notwendende Brot:
das Brot des Ackers für deinen Leib
das Brot des Wortes für deinen Geist
das Brot des Lebens für dein seelisches Heil.

Gott kommt nun zu dir mit seiner Not
auch andere brauchen das tägliche Brot:
das Brot des Ackerns für den Hunger im Leib
das Brot des Wortes für die Suche im Geist
das Brot des Lebens für ihr seelisches Heil.

Schaust du auf Gott in seiner Not?
Hörst du ihn an?
Teilst auch du mit andern dein tägliches Brot?

 

Links:

–> Liturgische Texte – siehe Schott: 18. Sonntag im Jahreskreis (A)

–> Brot des Lebens
–> Jesu Brot – unser Leben

–> Urlaubszeit
–> Mach mal Pause
–> Ferien – Urlaub – Erholung

–> Gedenktage:

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 08.07.2020

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