Heilige Nacht

    Gedanken zur Weihnacht

Woher erlangen Menschen ihr Heil?
• Antwort A: Durch Eingriffe von außen
• Antwort B: Durch Versenkung nach innen
• Antwort C: Durch Offenbarung von oben
• Antwort D: Durch Begegnung.
„Für die Antwort müssen Sie sich selbst entscheiden.
Bei richtiger Antwort gewinnen Sie das Leben.“

„Heilige Nächte“ der Weltreligionen

  • Pas-cha – Auszug Israels aus Ägypten, – Heil durch Befreiung von außen
  • Erleuchtung des Buddha, – Heil durch Versenkung nach innen
  • Geburt Jesu – Heil durch Begegnung mit Christus
  • Offenbarung des Koran – Heil durch Offenbarung von oben

Diese Heiligen Nächte stehen am Ursprung der jeweiligen Religion.
Sie symbolisieren die Verbindung von Himmel und Erde;
Gott und Welt berühren sich auf wundersame Weise
und eine neue Zeit bricht an.

Woher erlangen Menschen ihr Heil?
Antwort A: Durch Eingriffe von außen.

So wie einst mit der Pessach-Nacht die Befreiung des Volkes Israel aus all ihren Begrenzungen durch die Hand von Mose und wunderbaren Naturereignissen begann und schließlich in das gelobte Land führte;

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so machen viele sich in unserer Zeit auf, das Glück draußen in der Welt zu finden mit all ihren Glücksangeboten –
die Sehnsucht vieler in der westlichen Welt richtet sich auf die Heilsversprechungen der Biomedizin und all die wundersamen Eingriffsmöglichkeiten…

Keine heilige Nacht hier, nur das künstliche Licht der Laboratorien.
Menschen probieren dies
und versuchen jenes… –
doch finden sie hier ihr wahres Glück?

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Antwort B: Durch Versenkung nach innen
Finde ich das Glück „draußen“ oder ist das Glück tief verborgen in mir?
Viele religiöse Menschen ist das Heil der Menschen abhängig von dem, was in der Tiefe des eigenen Selbst ruht und durch Versenkung nach innen erreicht werden soll.

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Modell dieser Versenkung ist nach der Überlieferung der Buddhisten die „Nacht der Erwachung“, in der der indische Prinz Siddharta Gautama zum Buddha, zum „Erleuchteten“ wurde.
Doch beim Blick in meine Seele entdecke ich auch Trockenheit, Dunkelheit, Leid und Leere.

Und stimmt es wirklich,
dass in der Vermeidung von Leid wirklich Glück entsteht?

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Antwort C: Durch Offenbarung von oben
Viele religiöse Menschen würden wohl dieser Antwort zuneigen.

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So feiern die Muslime die „Nacht der Bestimmung“: „Siehe, wir ließen den heiligen Koran niedersteigen zur herrlichen Nacht. Da stiegen Engel herab und der Geist auf ihres Herrn Geheiß mit der Ganzheit des Wortes“ (Koran Sure 97).
Der Koran wurde dem Mohammed übergeben – bestimmt zur Rechtleitung der Menschen.
Dieser Weisung gebührt Hingabe (= Islam) und unbedingter Gehorsam, um das Heil zu erlangen.
Gott selbst bleibt – hoch oben im Himmel – vom Geschick der Menschen unberührt.

Doch gibt es das Heil für die Menschen wirklich erst
nach dem Jüngsten Gericht?

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Antwort D: Durch Begegnung

Die Heilige Nacht der Geburt Jesu,
die wir Christen an Weihnachten feiern,
verkündet einen Gott, der auch in unseren Nächten bei uns sein will,
damit heilsame Begegnung geschieht:
Gott selbst wird Mensch
und setzt Menschen in Bewegung,
Eltern verlassen ihr Zuhause,
Hirten ihre Erwerbsgrundlage,
ja, Engel verlassen ihren Himmel –
und begegnen einander –

und kehren verwandelt zurück.

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In diesen Begegnungen geschieht das Heil, an das wir glauben.
Das ist Heilige Nacht:
„Allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht,
Kinder Gottes zu werden.“

(Quelle: Ulrich Sander,
aus: Anzeiger für die Seelsorge – Zeitschrift für Pastoral und Gemeindepraxis 12/2001 Verlag Herder)

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Ein 6-zackiger Davidstern –
für den Messias aus dem Hause David;
Ein 8-armiger Chanukkaleuchter –
Hinweis auf das jüdische Tempelweihfest;
Jesus versteht sich selbst als der neue „Tempel Gottes“ (vgl. Joh 2,19.21)
ein „rotes Kreuz“ –
Zeichen für das Erlösungswerk Christi;
eine leuchtende Krone –
für den König des Friedens;
in der Mitte Weihnachten:
Maria und Josef und…
anstelle des Kindes in der Krippe –
eine brennende Kerze:
Christus – „das wahre Licht,
das jeden Menschen erleuchtet,
kam in die Welt…“ (Joh 1,9)

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siehe auch: Heilige Nächte in den Weltreligionen: Judentum, Buddhismus, Christentum, Islam (eine Power-Point-Präsentation)

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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