Jesus in Nazaret

14. Sonntag im Jahreskreis B (= 5. Juli 2015)

1. Lesung: Ezechiel (Ez 1,28b – 2,5)
2. Lesung: 2. Korintherbrief (2 Kor 12,7-10)
Evangelium: Markusevangelium (Mk 6,1b-6)

Primizpredigt Jesu - Zeichnung (c) G. M. Ehlert 20.01.1998

Heimatpredigt Jesu – Zeichnung von G. M. Ehlert 20.01.1998

Ablehnung Jesu in Nazaret (Mk 6,1-6)

1. Und er (= Jesus) ging weg von dort
und er kommt in seine Vaterstadt,
und es folgen ihm seine Jünger.

2. Und als es geworden war Sabbat
begann er zu lehren in der Synagoge
und viele Hörenden gerieten aus der Fassung
sagend:
      „Woher (hat) dieser dieses,
      und was (ist das für) eine Weisheit
      die gegeben wurde diesem,
      und was für Machttaten die geschehen
      durch seine Hände geschehen?

3.    Ist nicht dieser der Bauarbeiter,
      der Sohn der Maria*

* es ist biblisch einmalig, dass jemand „der Sohn der Mutter…“ genannt wird.
Üblich ist es jemanden als „Sohn des Vaters…“ zu bezeichnen.
(= ein indirekter Hinweis auf die Jungfrauengeburt)

     und Bruder* von Jakobus und Joses und Judas und Simon
      und sind nicht die Brüderinnen* von ihm hier bei uns?“
Und sie nahmen Anstoß an ihm.

„adelphos = wörtl. „aus einem (Mutter-)Schoß“
= Geschwister, aber auch „nahe Verwandte“

4. Und es sagte der Jesus zu ihnen (folgendes):
      „Es ist nicht ein Prophet ungeehrt
      außer in seiner Vaterstadt
      und bei seinen Verwandten
      und in seinem Haus.“

5. Und nicht eine Machttat konnte er dort tun,
außer dass er wenigen Kranken auflegte die Hände – sie heilend.

6. Und er verwunderte sich wegen ihres Unglaubens.

Und er zog durch die Dörfer im Umkreis lehrend.

siehe zum Evangelium: Mk 6,1b-6

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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