Heiligster Name Jesu

J E S U S

IHS = Jesus Heiland Seligmacher

Monogramm IHS:

= Anfangsbuchstaben von
IHSOUS
(gr. : Jäsous = Jesus),

lateinisch angelehnt:
Iesus Hominum Salvator,

in deutscher Sprache angelehnt:
J
esus Heiland, Seligmacher.

Jesus,                             höchster Name,
teurer Erlöser,             siegreicher Herr.
Immanuel,                   Gott ist mit uns,
herrlicher Heiland,     lebendiges Wort. 

     Er ist der Friedefürst          und der allmächt´ge Gott,
     Ratgeber wunderbar,          ewiger Vater,
     und die Herrschaft ruht     auf seiner Schulter,
     und seines Friedensreichs  wird kein Ende sein.

Heiligster Name Jesu

Am 3. Januar feiert die Kirche den Gedenktag vom „Heiligsten Namen Jesu“.

Zuerst hat Gott seinen Namen dem Mose am brennenden Dornbusch offenbart: Jahwe – Ich bin da – Ich bin der, als der ich mich erweisen werde. (siehe auch: JHWH) – Jahwe erweist sich als der Gott, der mit seinem Volk unterwegs ist, auf allen Wegen, zu allen Zeiten; und davon erzählt das Volk Israel seit mehr als 3000 Jahren.

Dann vor gut zweitausend Jahren ist dieser Name ganz konkret geworden in dem Sohn der Jungfrau Maria. Ihm gab sie auf des Engels Geheiß den Namen: Jesus – Jeschua, d. h. „in Jahwe ist Heil und Rettung“.

Dieser Jesus erweist sich als der verheißene „Immanuel“ = „Gott ist mit uns“. Gott ist nun so nahe bei seinem Volk, dass er selber Mensch wird und sich ganz in das menschliche Leben hineinbegibt. In Jesus begegnet Gott dem Menschen in Augenhöhe als sein Retter, Befreier und Erlöser.

„Jesus sis mihi Jesus“ – „Jesus, sei du mir Jesus“

In diesem kurzen Gebet des seligen Nils Stensen ist unser christlicher Glaube zusammengefasst:

Wenn wir den Namen Jesu anrufen, denken wir an unsere Bestimmung zur Nachfolge und bitten Jesus, dass Er als unser Retter und Heiland wirken möge.

Die persönliche Annahme Jesu als meinen Retter und Erlöser aus Sünde und Tod ist das Herzstück unseres Glaubens, daran will uns das heutige Fest erinnern.

Geschichtliche Entwicklung dieses Gedenktages:

Die Verehrung des Namens Jesu kommt im Mittelalter auf und wird vor allem durch den Franziskanerorden verbreitet.

Das Geheimnis des Gedenktages lässt sich zusammenfassen in dem Wort des Apostels Paulus in seinem Brief an die Gemeinde zu Philippi:

»Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: ‚Jesus Christus ist der Herr‘ – zur Ehre Gottes des Vaters«
(Phil 2,9-11)

Die Verehrung des Namens Jesu förderte vor allem Bernhardin von Siena mit Verwendung des Monograms IHS und durch Hinzufügung des Namens Jesus bei der Anrufung von Maria. Papst Sixtus V. (1585 – 1590) kündigte erstmals einen Ablass an für die Anrufung des Namens Jesu.

Früher wurde der Namenstag Jesu als Fest am Sonntag zwischen dem 1. und dem 6. Januar gefeiert, dann durch das 2. Vatikanische Konzil aus dem liturgischen Kalender entfernt; das neue Martyrologium Romanum von 2001 hat den Gedenktag wieder eingeführt und zwar am 3. Januar.

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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Stand: 1. Jan. 2019

 

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