Neujahr

Neujahr – Anno Domini 2012
„Einen guten Rutsch!“ (= einen guten Beginn)
– „Ein gesegnetes Neues Jahr!“ –
„Prosit Neujahr!“

Es ist ein guter Brauch, sich und anderen zum Beginn eines neuen Jahres etwas Gutes zu wünschen. Dem möchte ich mich gerne anschließen.

Eine Bitte für das Neue Jahr habe ich auf einem Kalenderblatt entdeckt:

Eine Bitte möchte ich Gott sagen:

Lass mich, Herr, in all den neuen Tagen
Zeit haben für dich;
Zeit haben für mich,
Zeit haben für all die anderen,
die mit mir des Weges wandern.“

Ein  anderer – über 110 Jahre alter, doch hochaktueller -Neujahrswunsch:

Wünsche zum neuen Jahr des Pfarrers von St. Lamberti in Münster 1883

Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lass die Grenzen überflüssig werden.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen
aber auch das Geld keine falschen Leute.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.

Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen
 aber nicht sofort!

Für jeden Tag neu wünsche ich: שלומ

„Friede auf Erden den Menschen, die Gott liebt.“

Gott und Du –
ein Programm für das neue Jahr

Gott allein kann schaffen,
Du aber kannst das Erschaffene zur Geltung bringen.

Gott allein kann Leben schenken,
Du aber kannst es weitergeben und achten.

Gott allein kann Gesundheit schenken,
Du aber kannst zur Gesundheit beitragen und heilen.

Gott allein kann Hoffnung einpflanzen,
Du aber kannst den Menschen Vertrauen schenken.

Gott allein kann die Liebe schenken,
Du aber kannst andere lieben.

Gott allein kann den Frieden schenken,
Du aber kannst Einheit stiften.

Gott allein kann die Freude schenken,
Du aber kannst ein Lächeln geben.

Gott allein kann Kraft geben,
Du aber kannst einen Entmutigten aufrichten.

Gott allein ist der Weg,
Du aber kannst ihn den anderen zeigen.

Gott allein ist das Licht,
Du aber kannst es in den Augen der anderen zum Leuchten bringen.

Gott allein kann das scheinbar Unmögliche,
Du aber kannst das Mögliche tun.

Gott allein genügt sich selbst,
aber er hat es vorgezogen, auf Dich zu zählen!

Unsere Hände sind alle verschieden –
aber Gott kann jede Hand brauchen!

(Verfasser ?)

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

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