Krippe + Kreuz + Krone

„Wo ist der neugeborene König der Juden?“ (Mt 2,2) – so fragten die Sterndeuter aus dem Osten als sie nach Jerusalem kamen.
Dies ist die erste Frage im Neuen Testament.

Die erste Frage im Alten Testament ist eine Frage Gottes nach dem Menschen – nachdem er gesündigt hatte:
„Adam, wo bist du?“ (Gen 3,9)

Gott sucht den Menschen (um ihn zu retten)
und der Mensch sucht Gott – und kann ihn finden im menschgewordenen Gottessohn, dem „König der Juden“!

Dieser Titel „König der Juden“ taucht im Neuen Testament auf
– bei seiner Geburt
– im Zusammenhang mit seiner Kreuzigung
– und im Blick auf seine Wiederkunft.

So gehören im Blick auf Jesus, den Christus
Krippe + Kreuz + Krone zusammen.

Krippe + Kreuz + Krone (c) G. M. Ehlert, 18.12.2011

Krippe + Kreuz + Krone (c) G. M. Ehlert, 18. Dez. 2011

zu Weihnachten siehe auch: „Die geweihte Nacht der Christgeburt
 

Krippe + Kreuz + Krone

An Weihnachten, als Christus geboren wurde,
da mischte sich Trauer in den Lobgesang der Engel.
E
ngel haben Weitblick.
Sie sahen schon den Weg nach Golgota voraus.
Sie sahen schon den Leidensweg.
Sie sahen schon das Kreuz.
Sie sahen schon Christus das Kreuz tragen
und Christus am Kreuz qualvoll sterben.

Am Karfreitag aber, als Christus starb,
da mischte sich Jubel in die Trauer der Engel.
Engel haben Weitblick.
Sie sahen schon den Ostersonntag, den Tag der Auferstehung.
Sie sahen schon Christus, über den der Tod keine Macht hat.
Sie sahen schon Christus als Sieger über den Tod.
Sie sahen schon Christus aus dem Grab steigen
und zur Herrlichkeit des Vaters vorausgehen.

Seit Pfingsten jedoch freuen und hoffen,
trauern und ängstigen sich die Engel.
Engel haben Weitblick.
Sie sehen schon den Weg des Volkes Gottes,
sie sehen schon all die Irrwege und Umwege,
sie sehen schon die Abgründe dieser Welt.
Sie sehen aber auch schon die Herrlichkeit ewigen Lebens,
wenn Christus wiederkommt, uns heimzuholen in sein Reich.

„Krippe + Kreuz + Krone“, © G. M. Ehlert, 17.12.2011

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