„Ölreserve“ der Christen

Gedanken zum Evangelium des 32. Sonntages im Jahreskreis A (= 06. November 2011)
Evangelium: Matthäus 25,1-13: Das Gleichnis von den fünf klugen und den fünf törichten Jungfrauen

siehe: https://gmehlert.wordpress.com/2008/11/16/klug-oder-toricht/

·        Die „Ölreserve“ der Christen

Was bedeutet nun das Öl in den Krügen für unser Leben als Christen?

Was ist das für ein Öl,  das die Klugen nicht mit den Törichten teilen wollen/können?

Das Öl ist ein Symbol für die Kraft des Geistes Gottes – siehe auch die Chrisamsalbung bei der Firmung.

Wer genügend Öl hat, der lebt aus dem Geist Gottes, der lebt aus der Hoffnung. Wenn er genug eigene Hoffnung hat, vermag er Lichter der Hoffnung anzuzünden.

Viele solcher Lichter der Hoffnung brannten am Allerheiligenfest auf den Gräbern unserer Verstorbenen.

Doch die Hoffnung halbieren mit denen, die keine Hoffnung haben, das wäre keine Lösung.

·        Vorsorge treffen für lange Wartezeiten

Das Evangelium erinnert uns daran, rechtzeitig das Öl der Hoffnung zu sammeln, damit Vorräte da sind, wenn die Nächte des Lebens lang werden.

Beizeiten die richtige Vorsorge treffen! – Denn – im Ernstfall – den Glauben von einem anderen zu leihen, das geht nicht.

Auch wir sind aufgerufen, es den 5 klugen jungen Frauen nachzumachen: Unser Leben klug und umsichtig zu leben, dass wir rechtzeitig uns einen Vorrat an Glaube, Hoffnung und Liebe anlegen, damit wir jederzeit bereit sein können, aufzustehen und mit brennenden Lampen Christus entgegenzugehen, der uns vielleicht nach einer langen Zeit der Erwartung doch plötzlich aus dem irdischen Leben herausruft, um uns in die Freude seiner ewigen Gemeinschaft aufzunehmen.

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