Damit Christus gegenwärtig bleibt


Gedanken zum 6. Sonntag der Osterzeit (C)

An den Sonntagen vor und nach Christi Himmelfahrt (6. und 7. Sonntag der Osterzeit) werden in der katholischen Sonntagsliturgie immer Abschnitte aus den sogenannten Abschiedsreden Jesu aus dem Johannesevangelium gelesen. – Jesus kehrt heim zum himmlischen Vater und will doch zugleich in und durch uns Christen auf Erden weiterhin wirksam sein.

Lesejahr C: Evangelium: Joh 14, 23-29:

Abschied feiern – Neuanfang wagen

– Gedanken zu Johannes 14,23-29:

1.      Wir alle kennen Abschiede…

– nicht nur beim Sterben, Tod und Trauer…

– auch bei längeren Abwesenheiten lieber Menschen (Auslandsdienst)

– oder bei einem Umzug / Schulwechsel / Pensionierung

Abschiede sind oft ein Gemisch aus Traurigkeit u. froher Erwartung…

– manchmal wird auch wie z.B. bei den „Schulkindern“ zum Abschluss der Kindergartenzeit ein Abschiedsfest gefeiert.

2.      Wie gestalten wir Abschiede…

– „Ich bin dann mal weg…“ – einfach so abhauen…

– oder eine große Abschiedsfete feiern?

– Jesus feierte bei seinem Abschied im Abendmahlssaal ein Fest mit seinen Jüngern (Fußwaschung, Letztes Abendmahl u. Abschiedsrede)

3.      Was oft beim Abschied gesagt wird…

– denkst du / denkt ihr auch an mich?

            „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten (Joh 14,23)

– Haltet gut zusammen!

            „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe“(Joh 13,34)

– erinnert euch an das, was ihr bei mir gelernt habt…

            „Der Beistand, der Hl. Geist wird euch an alles erinnern…“(Joh 14,26)

– auf (ein baldiges) Wiedersehen…

            „Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück.“ (Joh 14,28)

– seid doch nicht so traurig, mir wird es doch dort gut gehen…

            „Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht…“ (Joh 14,27)

            Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe…“ (Joh 14,28)

 

Fazit: ein guter Abschied – den anderen loslassen u. in Frieden gehen lassen

4.      Abschiedsworte sind oft kostbar wie ein Vermächtnis…

„Meinen Frieden (Schalom!) gebe ich euch…“
Wir leben in diesem Frieden, wenn wir in seiner Liebe bleiben.

zum Seitenanfang

___________________________________

Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

Werbeanzeigen

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.