Die Ehe – ein ideales Gespann

Bildmeditation zu Markus 10,2-12
(= Evangelium vom 27. Sonntag im Jahreskreis B)
 
Jesu Wort über die Ehe   

Und herzugekommen(e) Pharisäer fragten ihn (= Jesus)
ob es erlaubt ist einem Mann eine Frau zu entlösen, –
versuchend ihn.

Der aber antwortend sprach er zu ihnen:
Was (gab) euch (als) Ziel(gebot) Moses?

Die aber sprachen: Es gestattete Moses
(ein) Buchröllchen (der) Entlassung zu schreiben
und sie zu entlassen. 

Der aber [antwortend der] Jesus spricht zu ihnen:
(Im Hinblick) auf (die) Hartherzigkeit von euch
schrieb er euch dieses Gebot.
                                                                  (= um Schlimmeres zu verhüten)
Vom aber Anfang (des) Erschaffenen (an)
männlich und weiblich schuf (Gott) sie:
                                                 (= Genesis 1,27; d.h. ergänzungsbedürftig u. -fähig)

um diesetwillen wird zurücklassen (ein) Mensch
den Vater von ihm und die Mutter [von ihm]
[und anhaften wird er an der Frau von ihm],
und es werden die zwei hinein (im) Fleisch eins;
                                                                                             (= Genesis, 2,24)

so denn sind sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch.

Was nun der Gott zusammengespannt hat,
(ein) Mensch nicht trenne es.

 (Mk 10,2-9)

Die Ehe – ein ideales Gespann!

Was aber Gott (in der Ehe) verbunden hat... (c) G. M. Ehlert

Was aber Gott (in der Ehe) verbunden hat... (c) G. M. Ehlert

 Was aber Gott zusammengespannt hat,
Mensch, trenne es nicht.
(Mk 10,9)

Die Ehe – ein ideales Gespann!

 „Meine beiden besten Zugpferde
habe ich eingespannt
sie bilden ein ideales Gespann
die Hochzeitskutsche zu ziehen.“
– spricht Gott, der Lebendige.

Die besten Zugpferde sind Mann und Frau,
die Gott im Ehebund zusammengespannt hat,
zu einem beständigen Paar:
gemeinsam die Kutsche des Lebens zu ziehen.
– mit den (Pferde-)Stärken des Heiligen Geistes.

 Die Ehe von Mann und Frau – Sakrament Gottes:
ein Zeichen und Werkzeug des Liebesbundes
zwischen Christus und seiner Braut, der Kirche.
Und in der Kutsche des Lebens ist Platz für alle
– auf dem Weg zum himmlischen Hochzeitsmahl.

Die Ehe ist ein Abbild der Treue Gottes.
Deshalb ist Jesus gegen die Ehescheidung
Denn: Das zerstört unser Gottesbild,
wenn Menschen in der ehelichen Treue
kein Abbild dessen haben
was Gott gegenüber seinem Volk versprochen hat
Wenn es überhaupt einen Punkt gibt,
 von dem die Menschen
 eine Ahnung bekommen können von Gott,
 dann ist es das treue Miteinander von Eheleuten.

(Text u. Bild: © G. M. Ehlert, 02.10.2009)

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