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Ziel: lieben!

Die beiden Herzkammern der Liebe

 

Über das zentrale Ziel christlichen Lebens berichtet das Matthäusevangelium

(Mt 22,34-40      = Evangelium am 30. Sonntag im Jahreskreis A      = 26. Oktober 2008)

 

 

Frage:

„Welches große Innenziel (ist) in dem (göttlichen) Gesetz*

         (*= die Tora, die Sammlung der Lebensweisungen Gottes)?“

 

Die klare Antwort Jesu:

„Du wirst lieben

den Herrn*, deinen Gott

*(= JHWH = Name des Gottes, der befreiend und heilend da ist)

mit deinem ganzen Herzen

und mit deiner ganzen Seele

und mit deinem ganzen Durchdenken.    (= Zitat von Dtn 5,6)

 

Dies ist das große und vorrangige Innenziel.

 

„(Ein) Zweites aber (ist) gleich diesem selbst:

Du wirst lieben

deinen Nächsten

wie dich selbst.“   (= Zitat von Lev 19,18)

 

Darin – an diesen beiden Innenzielen

hängt das (göttliche) Gesetz

und die Propheten.“     (Mt 22,36-40)

 

 

Aus dem Geometrieunterricht kennen manche noch    den „Satz des Pythagoras:

 

a2 + b2 = c2

 

Mit Hilfe dieser Formel lässt mit Hilfe der beiden

bekannten Seitenlängen von a und b die unbekannte

Größe von c berechnen.

 

Angewandt auf den Bereich des christlichen Lebens:

Die wirkliche Größe der Liebe zu Gott (c2) Zwei Herzkammern der Gottes- u. Nächstenliebe

 

ist gleich zu setzten (=)

der Liebe zum Nächsten  (a2) in Verbindung (+) mit der Liebe zu mir selbst (b²).

 

 

 

 

 

 

 

Oder mit anderen Worten:

Ob du Gott wirklich liebst,

erkennst du daran,

wie du mit deinem Nächsten umgehst.

 

Der Apostel Johannes sagt das so:

„Wer seinen Bruder (/Schwester) nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht.“

(1 Joh 4,20)

 

Und der Apostel Paulus sagt dies so:

„Darauf kommt es im christlichen Leben an:

einen solchen Glauben zu haben, der in der Liebe wirksam ist.“

(vgl. Brief an die Galater 5,6)

 

 

„Erweise Liebe deinem Nächsten – dir gleich – ICH bin’s JHWH!“

(Lev 19,18)

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Gedanken – Meditationen – Einblicke

© Georg Michael Ehlert

(c) G. M. Ehlert

 

 

Steuermünze

Prägende Kraft

Der Kaiser prägt
die Münze
und er prägt ihr
sein Bild und seine Aufschrift ein;

und er prägt mit ihr
Handel und Wandel in seinem Reich;

und eines Tages
verlangt er zurück, was ihm gehört.

So gebt dem Kaiser,
was dem Kaiser
gehört!

Ein Denar

Ein Denar


Medien und Konzerne prägen
unsere Konsumgüter
und sie prägen ihnen
ihre Vorstellungen und Slogan auf;und sie prägen mit ihnen
unsere Konsumgesellschaftund sie wollen täglich neu
nur unser Bestes: unser Geld.

Und wer gibt ihnen nicht,
was ihnen (noch
nicht) gehört?


"So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist - GOTT aber, was GOTTES (Abbild) ist!"

Der Mensch = das Abbild Gottes

  GOTT prägt seit jeher
den Menschen
und ER prägt ihnen – dem Mann und der Frau
sein Bild und Gleichnis
ein;und ER will, dass wir mit unserem Leben
die Welt nach seinem Bilde
prägen.Und von uns erwartet ER zurück
was allein IHM gehört:
die Ehre
Seines Namens!

So gebt also GOTT,
was GOTT
gehört!


Meditation zu Mt 22,21: © Georg Michael Ehlert,
1996

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